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Kehle im Dachknick

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  1. #1
    baumobil
    Gast

    Kehle im Dachknick

    Hallo,

    wie müssen unterlegte Blechkehlen im Bereich eines Dachknicks (Aufschieblinge) ausgeführt sein?
    Reicht hier eine Überlappung oder muss gelötet werden? Was ist vorgeschrieben, was wird empfohlen?

    Kehlneigungen oben/unten ca.: 33°/27° (Zwerchgiebel), 34°/24° u. 40°/27° (Dachverschneidungen)
    Eindeckung: Biberschwanz Doppeldeckung.
    geplanter Dachaufbau: Ziegel, Trag-/Konterlattung, Unterdeckbahn, Zwischesparrendämmung, Dampfbremse, usw.


    VG
    Ludwig
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  2. Kehle im Dachknick

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  3. #2

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    Mal davon ab das Blechkehlen und Biber ein optisches nogo ist, reicht eine Überdeckung aus. Wenn ich mich nicht völlig irre sind es 10cm. Löten wäre aber auch möglich. Wenn überdeckung nicht möglich wäre.
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  4. #3

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    Hallo baumobil,

    im Dachbruch wird kein Blech eingebaut. Dies ist auch nicht nötig weil hier durchgedeckt wird.
    Ev. Doppellatte oder Halblatte anbringen, um den Dachknick abzumildern, muß man vor Ort beurteilen. Damit können z.B. Scheinstellen minimiert werden.

    Hochgezogene Biberschnitte (Formschnitt) ergeben größere Scheinstellen als tiefe Schnitte, wie z.B. Grad- oder Segmentschnitt.
    Elegant sind hier auch Knickziegel (als geklebte Ziegel) oder gebogene Ziegel (als geformte Ziegel)
    Allerdings sind diese nicht billig. Da die Positionierung dieser Biber im Dachknick festliegt braucht man für die Verarbeitung Fachleute.

    Mit freundlichen Grüßen
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  5. #4

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    @Biber53: Die Dachknicke in der Dachfläche selbst werden durchgedeckt. Ich bezog mich auf die Ausführung der Kehlen, die auf der Höhe der Dachknicke dann natürlich ebenfalls einen Knick aufweisen. Trotzdem vielen Danke für die Erläuterungen.

    @Kalle88: Was wäre Deiner Meinung nach optisch besser als Titanzink? Anderes Material oder wolltest Du auf eine eingedeckte Kehle hinaus? Leider redet der Geldbeutel auch ein Wort mit.
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  6. #5

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    Naja eingebunden wäre optisch die schönste Variante aber auch die teuerste. Eine alternative wäre noch die Nockenkehle.

    Wenn natürlich dein Budget nichts anderes zulässt, dann muss es halt die Blechkehle sein. Aber bitte Abstand nehmen von Kehlblech mit mittiger Stehfalz und "press" angeschnittenen Biberschwanzziegeln. Ebenfalls von zu weit hereinragenden Biberschwanzziegeln bei einem normalen Kehlblech. Bei der normalen Blechkehle sollte immer, ob nun bei Biber oder anderen Harteindeckungen, ein freier Wasserspiegel gegeben sein. Damit sich das Kehlblech "selbst" reinigen kann.
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  8. #6

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    Ist die Nockenkehle auch bei ungleicher Dachneigung der beiden Seiten einsetzbar?
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  9. #7

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    Nockenkehlen sind auch bei einhüftigen Kehlen möglich. (ungleicher Dachneigung)
    Unterlegte Kehlen (Blech) müssen i.d.R. im Dachknick gelötet werden, weil aufgrund des Wechsels der Kehlrichtung kaum Überdeckung im Dachknick möglich ist. Natürlich muß sich das Kehlblech dehnen können, ansonsten ist Rißbildung in den Blechen vorprogrammiert.

    Eingebundene Kehlen sind nicht wesentlich teurer als unterlegte Blechkehlen. Allerdings nur, wenn diese vom Fachmann ausgeführt werden, weil dieser auch eine entsprechende Tagesleistung erbringen kann.

    mfg
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