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  1. #1

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    Hygenespeicher und Enthärtungsanlage

    Hallo zusammen,

    Ich möchte bei mir eine Gasbrennwerttherme mit einem Hygienespeicher Und 15 Quadratmeter Flachkollektoren für Heinz und Brauchwasser einbauen (Neubau). Ich hab mal so gerechnet: 15 m² Flachkollektoren mal 50 l +50 l pro Person (drei Personen) ergibt 900 l also einen 1000 l Speicher. Mein Heizungsbauer möchte aber einen 1500 l Speicher rein machen, ergibt das Sinn? Bei der Enthärtungsanlage möchte er mir die Grünbeck SoftliQ:SC23 einbauen. Diese hat aber nur eine Kammer zur Regeneration, ich bin der Meinung zwei Kammern sind sinnvoller. Da man immer weiches Wasser hat. Wie zum Beispiel die Judo Isoft, diese ist nur geringfügig teurer hat zwei Kammern und misst die Härte des Wassers automatisch. Was meint ihr dazu? Anlage könnt ihr empfehlen? Unsere Wasserhärte ist 19dh.

    Danke
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  2. Hygenespeicher und Enthärtungsanlage

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Für 3 Personen ist das massivst überdimensioniert.
    Im Hochsommer wirst das Problem haben, dass das die Anlage oft überhitzt, sofern nicht eine Möglichkeit hast, die Energie abzuführen oder zu nutzen ....

    Selbst mit 2000 l Puffer hast im Hochsommer das Problem dass vom Dach mehr kommt als von den Puffern gespeichert und durch 3 Personen verbraucht wird. Häufiger Sillstandsbetrieb durch Überhitzen sollte vermieden werden.

    Sofern es keine Möglichkeit zur Abwirtschaftung gibt würde ich bei einem 3 Personen Haushalt nicht mehr als ca. 10 m² Kollektorfläche installieren. Puffergröße ist immer eine Frage des zur Verfügung stehenden Platzes und der Einbindungsmöglichkeit in die Anlage. Hier gibts einige Konzepte und es ist ne Frage des Aufwands (--> Kosten) der betrieben werden soll.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Themenstarter

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    Die 15 Quadratmeter hat der Energieberater ausgerechnet um auf das KfW 70 Darlehen zu kommen. Ich würde halt im Sommer die Bodenheizung mitlaufen lassen.
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von Marcus00 Beitrag anzeigen
    Die 15 Quadratmeter hat der Energieberater ausgerechnet um auf das KfW 70 Darlehen zu kommen. Ich würde halt im Sommer die Bodenheizung mitlaufen lassen.
    Dazu kann eigentlich nur sagen, schwachsinnig. Das alles nur, um Förderungen zu bekommen
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Marcus00 Beitrag anzeigen
    Wie zum Beispiel die Judo Isoft, diese ist nur geringfügig teurer hat zwei Kammern und misst die Härte des Wassers automatisch.
    Hallo,
    ich bin absoluter Laie, bin jedoch mit gleicher Fragestellung an einen meiner Kunden herangetreten, der selbst Enthärtungsanlagen baut.
    Seine Antwort:
    -bei zwei Kammern gäbe es mehr Verschleissteile, somit höhere Folgekosten
    -der Autom. Härtemessung traut er in keinster Weise. Seiner Aussage würde ein vernünftiges Meßgerät zwischen 700-1000 EUR kosten und man könne sich dann ja vorstellen, was die Anlagenhersteller verbauen
    =>Seine Empfehlung war ein Einkammergerät ohne viel Schnick und Schnack
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Wir haben auch die Judo Quicksoft Uno, mit einer Kammer. Soweit bin ich mit der zufrieden,da wir aber ein ziemlich hartes Wasser haben, spült die ordentlich Wasser durch. Pro Spülvorgang sind da gleich mal knapp 30 Liter beim teufel. Im Jahr kommen da hochgerechnet mal 25 m³ Wasser zusammen. Wir brauchen mindestens ca. alle 3 Monate nen 25 Kilo Sack Salz.
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Marcus00 Beitrag anzeigen
    Ich würde halt im Sommer die Bodenheizung mitlaufen lassen.
    Warum willst du im Sommer die Fußbodenheizung mitlaufen lassen???? Macht natürlich ordentlich Sinn wenn es draußen 30 Grad hat und drinnen läuft die Heizung
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