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Kosten für größere Anzahl von Obstbäumen

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  1. #1

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    Kosten für größere Anzahl von Obstbäumen

    Hallo,

    ich würde gerne ein landwirtschaftliches Grundstück mit Obstbäumen bepflanzen und befinde mich ziemlich am Anfang der Recherche.
    Fragen die auftauchen:

    -lokale Baumschule oder im Internet einkaufen und nur vor Ort pflanzen lassen?
    -Mit welchen Kosten habe ich pro Baum zu rechnen, bei großen Mengen(>100) ?
    -Gibt es die Möglichkeit der maschinellen Anpflanzung/Aushub?
    -Kennt jemand gute Literatur dazu?

    Ziel ist eine naturverträgliche Langfristinvestition.
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  2. Kosten für größere Anzahl von Obstbäumen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    N´abend.
    schön, sehr schön.

    - lokale Baumschule, was sonst?
    - Kosten pro Baum zwischen 7 Euro und ca. 35-38 Euro, was soll´s den sein?
    - mit Pfahl/Pfähle 1-3? oder ohne?
    was für Bäume? Halbstamm/Hochstamm
    Apfelsorten? alte? mit entsprechenden Befruchtersorten? alte Birnen? Walnußbäume(16-20 m hoch, 12 m Durchmesser)? Abstände? Kirsche(Herzkirsche oder Gelbe Knorpelkirsche)?
    - Pflichtmitgliedschaft in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft ab Grundstücke ab 2500qm für ca. 80-90 Euro?
    - laufende Kosten Grundsteuer/Wiesenpflege
    - http://www.bund-lemgo.de/download/In...sorten_201.pdf

    und und und.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    danke schon mal für die Starthilfe. Die lokale Baumschule wird halt ihre Bäume verkaufen wollen; ich frage mich ob es nicht günstiger ist und bessere Auswahl verspricht, irgendwo in D zu bestellen (Lieferung kostet ja nicht die Welt) und lokal eben jemand zu pflanzen zu suchen. Bei youtube sieht man recht effiziente Pflanzmaschinen...

    Das Grundstück ist etwas in Hanglage, daher eher nicht für maschinelle Ernte geeignet, also eher Halbstamm. Nicht maximal gewinnorientiert, sondern eher mit einer schönen Mischung aus interessanten Sorten, allerdings prinzipiell schon zur Nutzung bzw. Saftgewinnung.
    Hauptsächlich sollen es wohl Äpfel sein, aber auch Birnen, Zwetschgen, evtl Wildsorten wie Schlehen, Sanddorn etc.


    Das ist ja ein großes Dokument. Mehrere Hundert Bäume soltle man also gut abstimmen und planen...
    Wo würdest Du sich am besten beraten lassen?
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  5. #4

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    naja...es ist schonender für die Bäume irgendwo vor Ort abgeholt zu werden.
    Viel Sinn macht es nicht, zu kurz geratene Bäume, ohne Erde, vielleicht mit beschädigen Wurzeln, zusammen mit Bindfaden geknotete Äste/Zweige, abgebrochen, 2-3 Tage per Versand per Paket über Kopf zu transportieren.
    Wenn dir ein Baum vor Ort nicht passt, dann läßte ihn halt liegen.

    es gibt da noch interessante google-treffer Streuobstwiesen anzulegen... mit Hinweis auf Verbißschutz, Wühlmäusen... d.h. z.B. immer mit Hasendraht eingewickelt einpflanzen.... manche "Opas" pflanzen Kirschenbäume immer mit Kalksandsteinbruchstücken ein, wil Kirschen dann besser dann anschlagen, als Insektenschutz Brandkalk an den Stamm streichen etc......und immer viel wässern. Je Mehr desto besser.
    alles in allen fast nen Vollzeitjob... dazu noch richtiges schneiden. Brauchst Zeit, Geld und Geduld.
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  6. #5

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    als Münchner würde ich bei so einem Projekt Kontakt mit der TUM Weihenstephan aufnehmen.
    Die sind sehr offen, freundlich und hilfsbereit.
    Evtl. kann man daraus ja ne Bachelor oder Masterarbeit machen oder auch einfach nur beraten lassen.
    Da hat man DIE Kompetenz vor der Tür....
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  7. #6
    wasweissich
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    Ich lasse mir die pizza auch aus kiel bringen .
    Da spare ich 20%

    Schmeckt zwar sch..... aber egal

    und dass die baumschule regional geeignete sorten vorhält hat guten grund
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  8. #7

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    Berate Dich doch mal mit dem Obst- und Gartenbauverein.
    http://www.gartenbauvereine.org/
    LG - Gisela
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  9. #8

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
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    Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass das internet im Endeffekt billiger kommt. Vor Ort hast Du Leute, die sich genau mit den Böden auskennen und wissen, welche Sorten gut funzen etc.

    @wwi. mal ne Frage zu den Wühlmäusen: Lohnt sich das tatsächlich mit dem Wurzeln in Hasendraht einschlagen? Ich hab nen Apfelbaum geschenkt bekommen (zu Weihnachten) und den ohne sowas eingepflanzt. Wir haben glaubs zu den Maulwürfen noch Wühlmäuse *seufz* Kann/soll man den Baum im Frühjahr nochmals ausbuddeln und mit sowas versehen oder was wäre ratsam?
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  10. #9
    Avatar von Bauklaus
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    Bei Anlage einer Streuobstwiese wende dich an den örtlichen Landschaftpflegeverband.
    Dank einer staatlichen Förderung durch den Freistaat Bayern und die EU können in gewissen Fällen die Kosten für die Hochstamm-Bäume und das Zubehör s übernommen werden, wenn die Bäume vom Obstwiesenbesitzer selber gepflanzt werden.
    Siehe auch http://www.landschaftspflegeverband-...foerderung.pdf
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  11. #10

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    wer tut sich heutzutage schon freiwillig eine Streuobstwiese an? Aufwand und Ertrag stehen doch in keinerlei Verhältnis. Besteht die Streuobstwiese muß sie auch gepflegt werden, sonst gibts vom Amt Ärger.
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    Lohnt sich das tatsächlich mit dem Wurzeln in Hasendraht einschlagen?
    wwi

    keine ahnung . ausserdem dürfte kaninchendraht für wühlmäuse viel zu grobmaschig sein .
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  13. #12

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    @wwi. mal ne Frage zu den Wühlmäusen: Lohnt sich das tatsächlich mit dem Wurzeln in Hasendraht einschlagen? Ich hab nen Apfelbaum geschenkt bekommen (zu Weihnachten) und den ohne sowas eingepflanzt. Wir haben glaubs zu den Maulwürfen noch Wühlmäuse *seufz* Kann/soll man den Baum im Frühjahr nochmals ausbuddeln und mit sowas versehen oder was wäre ratsam?
    es wird dir nichts anderes übrigbleiben.

    entweder ist alles andere verboten worden oder unwirksam.
    Giftpastillen mit Legeflinten in Löcher legen, ist dank Sachkundenachweispflicht für Privatpersonen verboten.
    Dank den Grünen, dürfen jetzt sich einige in einigen Teilen Deutschlands mit Wühlmausplagen rumärgen und dürfen nichts unternehmen.

    Früher hat man Bäume auch in Glasscherben gepflanzt... ist nicht so der Hit.

    Bleibt als vorbeugender Schutz weiträumig den Wurzelballen 2-3 fach mit Hasendraht einzuwickeln und oberhalb zuzudrücken.
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  14. #13

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    Der Baum kostet je nach Größe und Art. Kleiner Baum = kleiner Preis. Größerer Baum = höherer Preis. Seltene/alte Sorte = höherer Preis, Standardsorte = niedrigerer Preis. Beratung vor Ort zu Boden- und Topographie-geeigneten Sorten = höherer Preis, I-Net auf gut Glück = niedrigerer Preis. Man muss halt wissen was man will.
    Dazu kommen in der Regel: Ein Schutz gegen Wühlmäuse (unverzinkter Hasendraht, der nach ein paar Jahren weggerostet ist), Verbissschutz und ein Pfahl nebst Befestigung. Je nach dem, wie die Wiese bewirtschaftet wird (Schafe? Ziegen? Kühe? Rasenmäher?) muss der Verbissschutz unterschiedlich ausfallen und aus einem Pfahl muss ggfs. eine etwas robustere Konstruktion aus 3 Pfählen werden. Das beeinflusst die Materialkosten und die Kosten des Aufbaus nicht unwesentlich.
    Es gibt diverse deutsche (nach Ländern unterschiedliche) und europäische Förderrichtlinien für Obstbaumwiesen (i.d.R. aber nur für Hochstämme), in Sachsen liegt der Satz derzeit bei ca. 65 EUR/Baum. Dann sollte man aber unbedingt die lokale Baumschule nehmen, weil die Förderrichtlinien i.d.R. eine Ersatzpflanzung für innerhalb von 5 Jahren abgestorbene Bäume verlangen und wenn du da irgendwelche Mickerlinge aus dem I-Net verschicken lässt, hast du die nächsten 5 Jahre wenig Spaß.
    Dann solltest Du daran denken, dass Du mit den meisten Baumschulen bei den Mengen sicherlich gut verhandeln kannst und auch eine gute Sortenauswahl bekommst, die auch über deren Standard-Programm hinausgeht, wenn Du dich im Herbst/Winter des Vorjahres meldest: dann können die nach Deinen Wünschen eine entsprechende Menge von Sorten veredeln und diese dann im nächsten Herbst bei Dir einpflanzen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Bei einer Investition in dieser Größenordnung würde ich bei der Sortenauswahl auch ein Augenmerk auf die Feuerbrandanfälligkeit legen.

    Herzliche Grüße
    Martina
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  17. #15

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    Zitat Zitat von PaulDiracBaut Beitrag anzeigen
    Ziel ist eine naturverträgliche Langfristinvestition.
    Ihre Langfrist-Arbeitsinvestition ist nicht zu verachten und sollte bedacht werden - sagt jemand, der das diesbezügliche Mähen, Ernten und Verarbeiten etc. ganz gut kennt...

    Streuobstwiese klingt so toll, wenn man sie nicht bearbeiten müsste.
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