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Überhöhte Rechung Baugutachter?

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  1. #1

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    Überhöhte Rechung Baugutachter?

    Guten Tag,

    heute erreichte uns die Rechnung des Baugutachters für unseren Neubau eines EFH.
    Dabei sind wir aus allen Wolken gefallen:
    Für ca. 30 Mails mit einer durchschnittlichen Länge von maximal 1/2 DIN A4 Seite plus 2 Baustellenbesuche möchte der gute Mann nun über 3500€ haben.
    Konkrete Aussagen hat es bislang nur selten gegeben. Außer den Mails und seiner Rechnung haben wir bislang noch keine schriftlichen Vermerke, Verweise oder irgendein Gutachten erhalten.

    Ist der Preis normal?

    Viele Grüße, JT
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  2. Überhöhte Rechung Baugutachter?

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  3. #2
    Avatar von saarplaner
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    Was ist denn vereinbart worden?
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  4. #3

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    Was ist zur Abrechnung vereinbart, wie setzen sich die 3.500 € zusammen???

    Was bitte sind mails, wenn es keine schriftlichen Vermerke waren???
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  5. #4

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    Erstmal scheinen für mich folgende Aussagen in einem gewissen Widerspruch zu stehen:

    Für ca. 30 Mails ... plus 2 Baustellenbesuche
    Wie kommen bei lediglich 2 Baustellenbesuchen 30 Mails, also 15 Mals nach jedem Termin zustande?

    Sollten die am Bau beschäftigten Handwerksfirmen angeschrieben worden sein (Mängel?), so dürften hier deutlich weniger Gewerke betroffen sein. Wen betrafen denn diese Mails?

    Konkrete Aussagen hat es bislang nur selten gegeben.
    was ist damit gemeint? Eine Begutachtung muss doch zu irgendeinem konkreten Ergebnis kommen. Zum Beispiel "zu beanstanden sind Mängel 1, 2, 3 und 4..." oder -wenn auch eher unwahrscheinlich- "alles mängelfrei und ganz toll!"

    Was bringen 2 Baustellentermine? 2 Baustellentermine habe ich in der Regel am Dienstag hinter mir. Am Freitag dann den fünften (in der heißen Bauphase).

    Etwas mehr Infos täten Not. Was wurde vereinbart? Wieviele Termine? usw.
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  6. #5

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  7. #6

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    O.K., Ralf, hatte ich natürlich nicht recherchiert. Danke Dir.

    Wenn also Mitte Dezember begonnen wurde (Bodenplatte), so dürfte -mit etwas Pause zw. den Jahren usw.- jetzt wohl der Rohbau fertig sein?

    Nun: Für eine Rohbaubegleitung erscheinen mir EUR 3.500 in der Tat fürstlich. Und das ist eher geizig ausgedrückt.

    Rechnet man dies noch auf die weiteren notwendigen begleitenden Dinge hoch (Ausbaugewerke), so dürfte die BQÜ dann wohl irgendwas zw. 15. und 20.000 EUR kosten, also etwa das 1,5 - 2-fache der Bauleitung durch einen Architekten nach HOAI (normale Bausumme EFH vorausgesetzt). Und dann 2 schlanke Termine. Das ist gut "verdientes" Geld. Wo kann man sich da bewerben????.
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  8. #7

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    Wenn ich schon Bauqualitätsüberwachung lese...

    Also was soll denn heute noch alles überwacht werden? Und wie definiert sich Qualität? Welche Qualität?
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  9. #8

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    Namen sind doch Schall und Rauch, Frl. Maier.

    Von mir aus nennen wir es engmaschige Qualitätsüberwachung...obgleich...bei 2 Terminen? Und dann EUR 3.500? Hier ist etwas oberfaul.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Frau Maier Beitrag anzeigen
    Und wie definiert sich Qualität? Welche Qualität?
    Die Qualität, die im Vertragswerk des GÜ/BT und durch die DIN und Fachregeln (kurz aRdT) definiert sind.

    Du glaubst gar nicht, wie viele BT/GÜ gar nicht genug überwacht werden können.
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  11. #10

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    Du glaubst gar nicht, wie viele BT/GÜ gar nicht genug überwacht werden können.
    Absolut.

    Von daher empfinde ich 2 Termine (seit Mitte Dezember, wo der andere Strang startete) eher sparsam. Umso weniger sparsam dann die Rechnung....
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  12. #11

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    wir wissen vermutlich nicht mal die Hälfte vom Sachverhalt.
    Ist die Rechnung denn prüfbar, die Positionen nachvollziehbar?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    wir wissen vermutlich nicht mal die Hälfte vom Sachverhalt.
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  14. #13

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    Wir wissen wann der Spaß losging. Vermutlich Anfang Dezember 2015 (siehe verlinkten Strang in #5). Wollen wir weiterhin annehmen, dass so ab 23.12. erstmal Pause auf der Baustelle war und dass ab Anfang Januar wieder was ging (wenngleich auch ein paar knackig kalte Tage dabei waren), so ist das bisher Geleistete (2 Termine) in den letzten 4 Arbeitswochen (wegen Weihnachten + Winterpause) nicht so viel gewesen. Da sind EUR 3.500 astronomisch. Kann natürlich sein, dass es weitreichende Vorprüfungen in Oktober + November gab. Baubeschreibung...Änderungen an selbiger...Eingriffe in die Planung, Prüfung der Planung what ever....da müsste der TE mal etwas mehr Licht in die Finsternis bringen.
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    .da müsste der TE mal etwas mehr Licht in die Finsternis bringen
    wäre hinsichtlich der überschrift kontraproduktiv ...
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  17. #15
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    Vielen Dank für die bisherigen Antworten. Ich versuche mal, alles Fragen zusammenfassend zu beantworten.

    Vereinbart war eine Überwachung der Bauqualität. Es sollte der komplette Bau überwacht werden. Hierfür nannte uns der Gutachter für die komplette Begleitung eine Summe von geschätzt 2500€. Zu Beginn hat er alle Vertragsunterlagen von mir erhalten, diese durchgesehen und mir eine Mail mit noch offenen Fragen geschickt. Hierfür wurden bereits 5h a 120€ berechnet. Die Fragen waren allerdings nicht konkret und zwecks eines besseren Überblicks habe ich mich entschieden, zunächst nur die Fragen für den Keller zu beantworten. Der Gutachter bekam daraufhin Unterlagen vom Statiker und eine Mail vom Kellerbauer mit allen Antworten auf die gestellten Fragen. Damit gab sich der Gutachter allerdings nicht zufrieden und stellte immer wieder neue Fragen. Klarheit gab es nie!
    Beispiel: Aufgrund eines Wassereinbruchs im Rohbaukeller und eines Risses in der Garage haben wir den Gutachter zur Baustelle bestellt. Die Antwort war eine Beschreibung der Lage der Wasserflecken und dass der Riss vom Statiker angesehen werden sollte. Mögliche Baumängel wurden genannt, aber ohne konkrete Hinweise, ob es sich nun um einen wirklichen Mangel handelt. Hierdurch kam es immer wieder zu Rückfragen meinerseits, die der Gutachter relativ unkonkret beantwortete. Für solch eine Mail mit maximal 20 Zeilen wurden 15Minuten Arbeitszeit und damit 30€ berechnet. Bei 30 Mails kommt eine nette Summe zusammen. Der wichtigste Tipp von ihm war, dass wir uns am besten einen Anwaltfür Baurecht zulegen, z. B. weil seiner Meinung nach das Fugenblech nicht richtig verlegt wurde. Details dazu, was nicht richtig verbaut ist, gab es keine. Auf die Frage, ob es sich um einen Baumangel handelt, kam die Antwort, dass er das selbst auch nicht sagen kann, da nicht alle Fragen beantwortet seien. Und so drehte sich es immer wieder im Kreis.

    Mittlerweile ist mir klar, dass eine Bauüberwachung mit bislang lediglich 2 Besuchen unnütz ist. Daher war ich selbst jeden Tag auf der Baustelle und habe dokumentiert.Den Gutachter hätte ich mirsparen können. Allerdings halte ich die Rechnung für die bislang geleistete Arbeit für dutlich übertrieben.

    Viele Grüße
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