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Maximalbreite der Anschlussfuge beim Fensterbau im Neubau

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  1. #1

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    Maximalbreite der Anschlussfuge beim Fensterbau im Neubau

    Liebe Bauexperten,

    bei unserem Neubau (KfW70) wurden gerade die Fenster (Kunststoff, 3-fach verglast) eingebaut. Die Fugenbreite beträgt mind. 22 mm, an einigen Fenstern jedoch auch 34 mm auf beiden Seiten.
    Es wurde das Multifunktionsband TP652 verwendet, was ja prinzipiell korrekt ist. In der Größe XL sind maximal 36 mm Fugen damit auszufüllen. Welche Größe bei uns tatsächlich verwendet wurde, hat man mir noch nicht mitteilen können. (Innen ist das Band an einigen Stellen nicht voll aufgegangen, liegt nicht an der Wand an - definitiv nicht korrekt)
    Es sind auch nur die Fenster mit dem Dichtband abgeklebt - das Band endet auf Höhe der Rolllädenkästen - hier klafft ein Spalt.

    Ich habe zwar von "üblichen 1 bis 1,5 cm im Neubau" gelesen, aber keine tatsächliche Maximalfugenbreite irgendwo gesehen.

    Meine Frage: Sollte (muss) ich diese 34 mm Fugenbreite so hinnehmen, auch im Hinblick auf eventuelle Wärmeverluste?

    Vielen Dank im Voraus!
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  2. Maximalbreite der Anschlussfuge beim Fensterbau im Neubau

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  3. #2

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    22mm ist ja auch schon ne Nummer. Und das bei einem Neubau wo ja die Fensteröffnungen ausgemessen werden können.
    Aber irgendwie hat man ja nichts anderes erwartet, als das was da schon bei der Bodenplatte alles schiefgelaufen ist.

    Ich möchte nicht wissen, was da noch für versteckte Leichen sind, die du nicht findest / erkennst.
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  4. #3

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    Ist die Fugenbreite (mehr oder weniger) "konstant" über die komplette Höhe?
    Gibt es gesonderte Vereinbarungen hinsichtlich Schallschutz?
    Wurde eine bestimmte Fensterbreite vereinbart?
    Über welche Fensterbreite reden wir hier eigentlich? Art und Farbe der Profile?

    Ansonsten wäre mir (Fensterbau-Laie) nicht bekannt, dass eine maximale Fugenbreite gefordert würde, immer vorausgesetzt, dass keine Wärmebrücke entsteht, die Befestigung für diesen Abstand geeignet ist, und die Anschlüsse entsprechend dicht hergestellt werden können.

    Wenn das vorhandene Dichtband nicht ausreicht dann muss halt nachgebessert werden, und bei der Befestigung gehe ich mal davon aus, dass diese ausreichend dimensioniert wurde. Die geforderte Mindestbreite ist eingehalten, und innen wird dann sicherlich noch Putz an den Leibungen aufgetragen. Das Fenster wird funktionieren, eine optische Beeinträchtigung ist auch nicht gegeben, und es gibt sehr wahrscheinlich keine Abweichungen zu gesonderten Vereinbarungen. Folglich kann man nur sagen, hätte besser laufen können, aber einen Mangel kann ich nicht erkennen. Vielleicht führen die Antworten auf meine o.g. Fragen zu neuen Erkenntnissen.
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  5. #4

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    die frage ist natürlich, was wurde vertraglich vereinbart bei den abmessungen der anschlussfugen?

    was wurde im deatil geplant?

    was sagt dein bauleiter?
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  6. #5

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    Ich habe zugegebenerweise auch noch nie eine Fugenbreite im Detail vorgegeben. Auch nicht vertraglich. Letztendlich richtet sich diese Fugenbreite -so meine Erfahrung- aus den örtlichen Gegebenheiten (lotrechtes, sauber abgeglichenes Mauerwerk oder eher Buckelpiste?) und dem Maß, welches der Monteur sinnvollerweise für den Einbau benötigt, sowie natürlich dem Fugenmaterial (Bauschaum - Schafwolle - Quellbänder - ...). IdR habe ich immer so was um 10 - 15mm allseitig. 34mm sind schon...viel!
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  7. #6
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    @R.B. Vielen Dank für Deine Antwort, die mir sehr geholfen hat. Die Fugenbreite ist konstant. Besondere Vereinbarungen zum Schallschutz gibt es nicht, auch eine bestimmte Fensterbreite wurde nicht vereinbart. Kunststoffprofile, Innen weiß und Außen grau foliert. Ich denke Deine Einschätzung trifft es auf den Punkt. Wenn ausgebessert wird und damit alles dicht ist, ist es kein Mangel und ich nehme es so hin.

    @ Rolf a i b: Der Vertrag gibt dazu leider nichts her, zu grob und ungenau formuliert. Auch genaue Planungen, die eine eventuelle Fugenbreite zeigen, gibt es nicht. Den Bauleiter werde ich heute befragen - ich fühle mich jetzt durch die Antworten besser vorbereitet.

    Vielen Dank an Alle!
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    34mm sind schon...viel!
    Sehe ich auch so, aber bei sehr großen, dunklen, Elementen wären mir ein paar Millimeter mehr lieber als ein paar Millimeter zu wenig. Bei den 22mm oder 34mm kriegt man das noch hin, bei 5 oder 6cm hätte ich gefragt, ob der Fensterbauer noch alle Tassen im Schrank hat.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so, aber bei sehr großen, dunklen, Elementen wären mir ein paar Millimeter mehr lieber als ein paar Millimeter zu wenig.
    Für die Mindestfugenbreite gibt es Fachregeln.
    Wenn ichs richtig im Kopf hab, sinds 8 mm als absolutes Minimum.

    Die Fugenbreite wird in Abhängigkeit von Elementbreite und Farbton festgelegt.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Für die Mindestfugenbreite gibt es Fachregeln.
    Wenn ichs richtig im Kopf hab, sinds 8 mm als absolutes Minimum.
    Die sind ja auf jeden Fall eingehalten. Mir ging es nur darum, besser 20mm als 10mm (vereinfacht ausgedrückt).
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  11. #10

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    Mindestfugenbreite sind in der Regel 8 bis 10mm beim stumpfen Mauerwerk. 34mm ist zwar für dieses Band noch zulässig aber schon sehr heftig. Ich denke spätestens der Innen- und der Außen-Putzer wird rummosern da er ja dann hier ca. 4,5 cm Putz in den Leibungen auftragen muss. So viel darf er glaube ich in einem Zug gar nicht draufputzen, also muss er zwei mal ran + mehr Material nötig ===> evtl. Nachtrag !!!
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  12. #11
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    So, jetzt kam die Antwort vom Bauleiter, der wiederum beim Fensterbauer nachgefragt hatte: Die verwendeten Bänder sind M und L. Bei der Größe L ist die maximal zulässige Breite 24mm. Ich sehe somit keine andere Möglichkeit, als dass die Fenster ausgebaut werden müssen, damit das korrekte Band XL neu verklebt werden kann.
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  13. #12

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    Gibt es für solche Maße wirklich keine Regeln??

    Es kann doch nicht richtig sein, dass ein Fensterbauer eine, im Rohbau mit Glattstrich versehene, Fensteröffnung misst und das Fenster dann fast 7 cm kleiner herstellt.
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  14. #13

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    das wird am besten in der leistungsbeschreibung geregelt:

    z. b. rohbauöffnungsmaß 2.260 mm, element rahmenaußenmaß 2.230 mm, toleranzen rohbau +/- 10 mm oder in den ZTV das regelmaß der anschlussfugend beschreiben.
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  16. #14
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    @rolf a i b: Danke für den Hinweis, werde morgen die Architektin fragen, ob Sie mir Unterlagen mit den Maßen zukommen lassen kann. In den mir vorliegenden Plänen sehe ich diese Details nicht.

    OT aber momentan habe ich noch ganz andere Probleme. Der Kellerbauer hat natürlich die Bohrlöcher für die Stützen in der Bodenplatte nicht verschlossen. Darauf hatte ich alle Beteiligten mehrfach hingewiesen. Gestern haben die Dachdecker dann den gesamten Kellerboden mit Schweissbahnen in Vorbereitung auf den Estrich verschlossen. Darunter die offenen Löcher! Nun habe ich heute Post vom GU bekommen mit einer Baubehinderungsanzeige...
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  17. #15

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    Hört sich fast so an als wäre 2 mal die Fugenbreite vom lichten maß abgezogen worden.
    Zb. einmal direkt auf dem Bau beim Vermessen und dann später beim Bestellen noch einmal.
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