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Fußbodenheizung ändern/verlegen/kürzen, geht das und wennn ja wie?

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  1. #1

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    Fußbodenheizung ändern/verlegen/kürzen, geht das und wennn ja wie?

    Hallo,

    ich bin neu hier und nicht vom Baufach, habe jedoch schon einiges an Revierungsarbeiten und Umbau und Ausbau und so Mist hinter mir.
    Jetzt bin ich schon einige Zeit auf der Suche nach Informationen bezüglich Fußbodenheizung. Unser Hausheizungsbauer, mit dem wir eigentlich sehr zufrieden sind, findet nur leider
    momentan keine Zeit mir ein paar einfache Fragen zu diesem Thema zu beantworten. Bei Google wurde ich auch nicht fündig bisher, also frage ich hier mal.

    Also mein Problem:

    2 Fam. Haus Baujahr ca. 65.
    Wir bewohnen gerade den oberen Stock und Frau will dass wir die untere beziehen aber vorher Umbaun. Ich könnte mich jetzt vorher von ihr trennen, dann emkäme ich der Gaudi, aber des is auch doof.
    Also der Umbau beinhaltet dass eine nihct tragende Mauer um ein paar Meter verschoben werden soll. Dies hat zu Folge dass die verlegten Fußbodenheizungen nicht mehr stimmen. dh. ein Teil der Fußbodenheizung, der Küche läge auch mit im Bad und verliefe unterhalb oder durhc die neue verschobenen Mauer hindurch.
    Was ich weiß ist, dass man keine Mauer auf Estrich stellt, (ginge das evtl. mit Gasbeton?), und dass es ein Problem sein kann wenn die Fußbodenheizung mal undicht werden würde, dann wären 2 Räume betroffen.

    Jetzt meine eigentliche Frage. Muß ich da jetzt die ganze Fußbodenheizung rausreissen oder ginge es an der Stelle wo die Mauer hinsoll den Estrich vorsichtig aufzuschneiden und da die Fußbodenheizung zu verkürzen? Ist sowas technisch möglich?
    Falls das nicht der Fall ist, dann müßte ich im gesamten Stockwerk den Estrich rausmachen. Oder gibt es da noch eine andere Möglichkeit? Oder ist das Übermauern der Fußbodenheizung kein Problem?

    Servus
    Marco
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  2. Fußbodenheizung ändern/verlegen/kürzen, geht das und wennn ja wie?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Eine "Mauer" aus Steinen, Ziegeln o.ä. auf den Estrich aufstellen geht in die Hose. Ein normaler Estrich in einem EFH ist dafür nicht gemacht, schon gar nicht wenn sich darunter eine FBH befindet. Man könnte evtl. noch darüber nachdenken eine Wand in Trockenbauweise zu stellen, hier sollte man sich aber darüber im Klaren sein, dass ein Estrich immer "arbeitet", vor allen Dingen mit FBH. d.h. Ausdehnen bei Temperaturerhöhung, Federn aufgrund Belastung von oben usw.

    Eine FBH verkürzen oder verlängern, das geht nur in der Theorie. Enthscheidend ist hier zuerst das Material der FBH. Bei Bj. 1965 könnten es auch CU Rohre sein. Die Probleme beginnen damit, dass die Verbindungsstellen ja im Estrich verschwinden sollen, das ist eine 1A Schwachstelle, und nicht jede Verbindungsmethode ist dafür überhaupt zugelassen. Je nach Rohr und Alter kann schon beim Öffnen des Estrich das Rohr so geschädigt werden, dass es komplett ausgetauscht werden muss. Dann stellt man die komplette Hydraulik auf den Kopf, so dass es passieren kann, dass der nun längere Kreis nicht mehr funktioniert.

    Kurzum, man handelt sich mit so einer Aktion eine Menge Ärger ein. Für DIY ist es sowieso nicht geeignet.
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  4. #3
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    Hallo,

    danke schon mal für die Antwort. Trockenbau haben wir jetzt da nicht geplant, dass auf der einen Seite eine Küche hängt und auf der Anderen das Bad ist mit Dusche an der Wand.
    Gut evtl. machbar mit Konsolen, aber ich weiß nicht ob das so optimal ist.

    DIY wollte ich das eh nicht machen. Sachen mit Heizung sowieso nicht. Ich bin immer der Dumme mit dem Presslufthammer. :-D

    Die Heizung wurde erst viel Später eingebaut, also ich denke es sind Kunststoffrohre.
    Somit fällt wohl die Idee mit verkürzen aus. Ich mein es stellt ja dann doch ein Risiko dar und den Wasserschaden möchte ich auch vermeiden.

    Wie kritisch wäre des denn wenn man wirklich ganz vorsichtig den Spalt für die Mauer aufklopft und dann über die Fußbodenheizungsrohre mauert, kann man sowas machen?
    Also wenn die Kreisläufe durch die Mauer verlaufen?

    Sehe ich das richtig, dass ich vermutlich den ganzen Estrich rausmachen muß und eine neue Fußbodenheizung verlegen muß?

    Servus
    Marco
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  5. #4

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    Zitat Zitat von dombrator Beitrag anzeigen
    Wie kritisch wäre des denn wenn man wirklich ganz vorsichtig den Spalt für die Mauer aufklopft und dann über die Fußbodenheizungsrohre mauert, kann man sowas machen?
    Also wenn die Kreisläufe durch die Mauer verlaufen?

    Sehe ich das richtig, dass ich vermutlich den ganzen Estrich rausmachen muß und eine neue Fußbodenheizung verlegen muß?
    Ich stelle mir allein schon das Öffnen sehr schwierig vor. Machbar ist fast alles, man müsste zuerst einmal untersuchen, wie tief die Rohre liegen. Dann könnte man auf x cm einschneiden, so dass den Rohren nichts passiert, und dann mühsam Brösel für Brösel raus klopfen bis man auf der Betondecke ist. Dann Schutzrohre über die FBH, Randdämmstreifen gegen den alten Aufbau, und wieder tragfähig auffüllen, so dass man ab da eine Mauer stellen kann.

    Aber zuerst wäre zu klären, ob die alten Wand überhaupt entfernt werden darf. Sie muss ja nicht zwingend eine tragende Funktion haben, sie könnte auch als Aussteifung dienen. Dann kann man auch gleich besprechen, ob man versetzt eine neue Wand anbringen kann, wie diese an den Seiten anzubinden ist, usw. usw. Der Estrich bzw. die FBH ist da nur ein Punkt von vielen.

    Den Presslufthammer kannst Du bei so einer Aktion im Keller lassen.
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  6. #5
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    Okay danke.

    Wer kann mir das mit der Wand sagen?
    Brauch ich da einen Statiker. Also laut Aussage des Erbauers ist es keine tragende Mauer mit 11er Wandstärke aber leider voll mit Leitungen. (die dann auch verlegt werden müßten)

    *presslufthammer wieder einpack*

    Servus
    Marco
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  7. #6

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    Zitat Zitat von dombrator Beitrag anzeigen
    Wer kann mir das mit der Wand sagen?
    Brauch ich da einen Statiker. Also laut Aussage des Erbauers ist es keine tragende Mauer mit 11er Wandstärke aber leider voll mit Leitungen. (die dann auch verlegt werden müßten)
    Na ja, was verstehst Du unter "Erbauer"? Wenn es sich um den vorherigen Eigentümer handelt, und der nicht wirklich vom Fach ist, dann würde ich auf solche Sprüche nicht viel geben. Ich lasse mir ja auch nicht vom Gärtner erklären wie Wurst gemacht wird, auch wenn er schon einmal in einer Metzgerei einkaufen war. Den Gärtner frage ich lieber wenn ich Bäume pflanzen möchte oder die Erdbeeren im Garten plötzlich blau werden.

    Rund um´s Bauen gibt es eine Menge Mythen und Halbwahrheiten, die sich in den Köpfen ehemaliger Bauherren festgesetzt haben, und die über den Stammtisch immer wieder Verbreitung finden. Da muss man aufpassen und darf nicht alles als bare Münzen nehmen. Immer daran denken, wenn es zu einem Schaden kommt, dann hast nur DU ein Problem, auf den Nachbarn, früheren Eigentümer oder Stammtisch-Kumpel kannst Du Dich nicht berufen.

    Die erste Frage wäre also, ob die Wand überhaupt entfernt werden darf, evtl. mit oder ohne Ersatzmaßnahmen. Dafür wäre der Statiker der richtige Ansprechpartner. Es wäre zudem von Vorteil, wenn aussagekräftige Unterlagen vorhanden wären, denn auch Statiker haben keinen Röntgenblick, und man möchte ja den Aufwand für die Begutachtung gering halten.
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  8. #7
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    Das Haus ist ein Erbstück. Der Erbauer war der Schwiegervater. Am Bau tätig und federführend am Bau beteiligt.
    Die Baupläne sind da ich denke damit kann man was anfangen.

    Also dann mach ich mich mal weiter schlau wer mir da eine wirklich verlässliche Auskunft geben kann. Also muß wohl ein Statiker her.
    Danke schon mal.

    Servus
    Marco
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von dombrator Beitrag anzeigen
    Das Haus ist ein Erbstück. Der Erbauer war der Schwiegervater. Am Bau tätig und federführend am Bau beteiligt.
    Das sind meist die schlimmsten Bauten.

    Zitat Zitat von dombrator Beitrag anzeigen
    Die Baupläne sind da ich denke damit kann man was anfangen.
    Schau mal ob´s irgendwo dazu noch eine Statik gibt. Ansonsten mal beim lokalen Bauamt nachfragen und für ein paar Euro die alten Unterlagen kopieren lassen.


    Zitat Zitat von dombrator Beitrag anzeigen
    Also muß wohl ein Statiker her.
    Das wäre die einfachste und sicherste Lösung. Hast Du die Statik vorliegen, dann kannst Du ihm ja vielleicht eine Kopie zuschicken, so dass er vorab schon mal drüber schauen kann. Vielleicht ist die Sache ja wirklich absolut unkritisch und er sagt gleich, dass das Teil raus kann. Ich habe an einer Außenwand mit ca. 14m Länge beispielsweise 3 solcher Wände. Bei Überlegungen die Räume etwas anders anzuordnen habe ich sicherheitshalber nachgefragt, Ergebnis, 2 Stück dürfte ich jederzeit entfernen, die Dritte darf ich nicht verändern ohne dass das einen Rattenschwanz an Änderungen nach sich zieht.
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  11. #9
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    Wohl besser so.
    Danke

    Servus
    Marco
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