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  1. #1

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    Feuchtigkeit am Schornstein. Keine Versottung. Undicht oder Kondensat ?

    Hallo Bauexperten-Gemeinde,

    ich hab vor zwei Jahren mein Haus gekauft und selber kernsaniert. Ich erhielt Auflagen durch einen Kredit. Dämmung, Dämmung. Da das Haus aus den 60er Jahren stammt, wollte ich so wenig wie möglich an bautechnischen Änderungen vornehmen, denn das Haus steht schon seit 50 Jahren ohne Probleme. ;-)

    Folgende Maßnahmen mussten aber gemacht werden:
    1. Kellerdecke von unten dämmen. (Glaswolle 100er mit Regips-Platten)
    2. Neue Fenster im gesamten Haus.
    3. Dachboden dämmen (180er Dämmung zwischen den Sparren)

    Nun ich konnte beim Kauf keine Mängel am Schornstein feststellen, so dass ich dachte, dass alles ok wäre. Während der Umbauphase entfernte ich, wie auf der schematischen Darstellung schematischeDarstellung.jpg zu sehen, eine Heizungsleitung. Heute denke ich das es ein Fehler war, denn so würde der Schornstein noch mit beheizt werden und die Feuchtigkeit würde abtrocknen.

    Nun habe ich schon zwei mal hintereinander den Schornstein feucht, wie im Bild 1_aufgang.jpg zu sehen.

    Der Schornsteinfeger und ein Dachdecker waren schon hier. Der Schornsteinfeger sagte, dass der Schornstein in Ordnung sei. Der Dachdecker hatte den Übergang abgedichtet. 9_schornstein_kopf.jpg

    Das Dach ist wie folgt aufgebaut.
    1. Ziegel
    2. Querlattung
    3. Sparren
    4. Bitumenbahn
    5. Alte Regipsplatten

    Wäre ein Ausbau sinnvoll ? Wenn ja wie genau ?

    Soll ich den Schornstein abtragen und nur noch die Kamin der Brennwerttherme aus dem Dach schauen lassen, d.h. das Dach für den Bereich der Schornstein neu eindecken? Soll ich den Schornstein von Außen imprägnieren ? Eine Heizungsführung um den Schornstein am Sockel zur 1. Etage machen.

    Ich möchte das Problem diesen Sommer lösen. Welche Möglichkeit habe ich ? Ich bin so unschlüssig, welche Maßnahme die richtige wäre. Bitte helft mir hier weiter. Danke schon mal im Voraus.
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  2. Feuchtigkeit am Schornstein. Keine Versottung. Undicht oder Kondensat ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Was wird an diesem Schornstein betrieben? Es sieht so aus als ob er 2 Züge hätte. Oben war von Gasbrennwerter die Rede. Da wurde wohl das LAS in einem Zug untergebracht. Aber was ist mit dem anderen Zug?
    Eine Versottung hätte der Schorni feststellen müssen, wenn er aber sagt, es ist alles OK, dann sollte Versottung auch kein Thema sein (oder er hat nicht richtig hingeschaut).

    In Deinem Dachboden scheint es ziemlich feucht zuzugehen, wenn man sich beispielsweise den Sparren am Dachfenster anschaut. Die Bodenluke wird vermutlich auch nicht dicht sein. Es wäre daher zu überlegen, ob der Schornstein die einzige Ursache sein kann. Mit den bisherigen Infos kann man das nicht beantworten.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    also gerne mache ich noch mehr Bilder ;-). Danke für die rasche Antwort. Ja, der Schornstein hat zwei Züge. Im ersten liegt ein doppelwandiges Rohr der Gas-Brennwert Therme von Valiant. Im zweitem ist nichts drin. Das wir nur von einer kleine Haube abgedeckt.

    7_schornstein_kopf.jpg3_schornstein.jpg6_schornstein_kopf.jpg8_schornstein_kopf.jpg10_schornstein_kopf.jpgblick runter.jpg

    Welche Infos braucht man noch ?
    Übergang von 1. Etage zum Dach.
    1. Putz
    2. Heraklit-Platten
    3. Sparren mit 180er Dämmung
    4. Alte Holzbretter mit 0,5 -1cm Abstand.
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  5. #4

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    Geht man davon aus, dass der Zug in dem das LAS steckt nicht durchlüftet wird, und der andere Zug stillgelegt ist, dann würde ich die Einschätzung des Schorni teilen. Es ist schwer vorstellbar, wie hier Feuchtigkeit im Zug entstehen könnte, selbst wenn man davon ausgeht, dass durch das LAS die Luft im Schornsteinzug etwas erwärmt wird.

    Wenn ich mir die Bilder des Dachbodens so anschaue, dann fühle ich mich eher darin bestätigt, dass es hier noch eine andere Ursache geben könnte. Der Dachboden sieht komplett ziemlich feucht aus. Die Ursache muss nicht unbedingt im Dach liegen, das irgendwo nicht richtig dicht ist, sondern es könnte sich auch um warme/feuchte Raumluft aus den Räumen darunter handeln, die im kalten Dachboden kondensiert. Ich vermute mal, dass dort oben nie gelüftet wird.
    Evtl. mal die Luftfeuchte und Raumtemperatur im Dachboden messen.

    Der Feuchtefleck könnte dann an einer Wärmebrücke zum Dachboden entstehen, die undichte Bodenluke sorgt für eine Luftströmung in Richtung Dachboden, und die Warme Raumluft kondensiert an der kalten Ecke.

    Ich möchte nicht komplett ausschließen, dass Wasser von außen über den Schornstein nach unten in den Dachboden gelangen könnte, doch das erscheint mir eher unwahrscheinlich. Ich vermisse auch Spuren die das Wasser hinerlassen würde, obwohl man natürlich nicht sagen kann, wie es im Schornstein selbst aussieht (doch das hat ja der Schorni schon erledigt).
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  6. #5

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    Der Zug der nicht genutzt wird hat keinen direkten Kontakt zur Raumluft?
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  7. #6
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    Der zweite Zug hat Kontakt zum Keller und zum Dach. Aber sonst nix. Die beiden Fenster im Dach sind natürlich die kältesten Punkte und damit kondensiert das Wasser an diesen und läuft herunter, so dass sich in den Jahren immer mal wieder Schimmel auf den Fenstersockel gebildet hat. Das kann ich erkennen. Stellenweise sind auch unter den Fenstern Flecken.

    Die weißen Flecken am First sind durch einen alten Schaden verursacht worden.

    Das Dach wird von mir sehr sporadisch gelüftet. Ich habe einmal eine Messung auf dem Dach ein wenig beobachtet und hier sind natürlich sehr starke Temperaturunterschiede zu erkennen. An sehr kalten Tagen schaffe ich eine Temperaturdifferenz zwischen im Erdgeschoss gemessener Temperatur und der Temperatur im Dach. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Winter immer zwischen 60-75%, das ist natürlich sehr unschön.

    Die Aussage vom Dachdecker stimmt mit ihrer R.B. überein. Er nimmt auch an, das es Kondensat aus den unteren Räumen ist. Welche Abhilfe könnte ich hier schaffen ? Ein Lösung wurde mir zu getragen, dass ich ein Querlüftung ins Dach einbauen sollte, dann würde sie das Problem lösen.

    Ich bin mir auch noch unsicher ob ich den Raum als Nutzraum (also z.B. als Arbeitszimmer) nutzen möchte oder ob dort einfach nur unbewohnt sein soll. Ich hatte auch über eine Umluftanlage nachgedacht, aber ich scheue im Moment die Kosten. Das Dach sieht für mich auch noch recht gut aus, so das eine Neueindeckung erst mal nicht in Frage kommt. Dachfenster hatte ich auch schon überlegt zu tauschen. Diese befinden sich zur Zeit auf der Südseite des Dachs. Hier hatte ich überlegt größere Fenster zu nehmen und auf der anderen Seite auch welche zu setzen. Damit hier noch mehr Sonnenstrahlen ins Dach kommen im Winter. Wäre es ratsam voll flächige Fenster einzubauen um mehr Sonne hinein zulassen ?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von AdrianP Beitrag anzeigen
    Ein Lösung wurde mir zu getragen, dass ich ein Querlüftung ins Dach einbauen sollte, dann würde sie das Problem lösen.
    Üblich wäre, zuerst einmal versuchen die Ursache abzustellen. Eine Luftfeuchtigkeit im Winter von 60-75%, also bei niedrigen Raumtemperaturen, zeigt, dass da eine Menge Wasser in der Luft ist. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich Stellen finden an denen diese Luft kondensieren kann. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass die Feuchtigkeit von außen kommt. Auf den Bildern vom Schornstein bzw. vom Raum unterhalb der Eindeckung, kann ich jetzt nichts erkennen was auf Wassereintrifft schließen lässt. Da fehlt mir aber auch das geschulte Auge. Ich bin mehr in der Technik zuhause.

    Eine Schwachstelle könnte die Bodenluke sein (siehe mein obiger Beitrag). Diese sollte wirklich "dicht" schließen. Ob es noch weitere Wege für die Luft von unten in den Dachboden gibt, das sehe ich nicht.
    Ist die Zufuhr von feuchter warmer Luft gestoppt, dann könnte man über eine Lüftung nachdenken. Diese sollte aber nur aktiviert werden, wenn die Umgebungsbedingungen das auch zulassen. Sinnvoll wäre hier eine Überwachung der Luftfeuchtigkeit. Ist die Außenluft trockener als die Luft im Dachboden, dann lüften, ansonsten abwarten. Macht man das nicht, dann braucht´s schon eine Menge Glück dass durch das ständige Lüften mehr Feuchtigkeit aus dem Dachboden raus als rein gelüftet wird.

    Ich bin mir auch noch unsicher ob ich den Raum als Nutzraum (also z.B. als Arbeitszimmer) nutzen möchte oder ob dort einfach nur unbewohnt sein soll.
    Eine Nutzung als Wohnraum ist sicherlich noch nicht genehmigt. Das könnte ein Hindernis werden, und man sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein Umbau als Wohnraum weitaus aufwendiger wird als vielleicht gedacht. Das fängt beim Zugang an und hört beim Heizen und Lüften noch lange nicht auf. Um es auf einen Nenner zu bringen, das wird Geld kosten, und das nicht zu knapp. Ich würde den Dachboden nur als Lagerfläche nutzen und mir das Geld sparen. Dieses Geld dann in eine ordentliche Trennung zu den Räumen darunter investieren, und wenn dann noch Geld übrig ist,...da findet sich schon was. Geld kann man immer gebrauchen.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    Moin,

    da hilft nur der B-d-T als Leckageortung!
    EIN Punkt: undichte Bodenluke unmittelbar an einer Wärmebrücke. Nebenbei: im ersten Bild bei der geöffneten Luke ist der Kamin ungeputz, die anderen Bilder zeigen einen geputzten Kamin??

    Grüße

    si
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  10. #9

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    Zitat Zitat von stefan ibold Beitrag anzeigen
    Nebenbei: im ersten Bild bei der geöffneten Luke ist der Kamin ungeputz, die anderen Bilder zeigen einen geputzten Kamin??
    Das sah für mich so aus, als wäre nur die Rückseite und die Seite zum Fenster verputzt.
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  11. #10
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    Hallo,

    also ich weiß zwar nicht woran sie erkennen möchten, dass der Schornstein unverpust ist. Aber er ist rundum verputzt. Ein B-d-T (Blow-Door-Test, würde ich mal raten) ist bei diesem Objekt sinnlos. Es soll kein KFW 100% Haus sein.

    Die Luke nach oben werde ich inspezieren und von Ihnen testen, ob warme Luft hinauf steigt. Allerdings fehlt mir jede Idee, wie ich diese sinnvoll abdichten kann, ohne Sie dabei zu ersetzen zu müssen. Sollten Sie einen Vorschlag haben, bin ich Ihnen dankbar.

    Die Kältebrücke sieht ist einleuchtend. Die Feuchtigkeit kondensiert aber nicht an dieser kälteren Stelle, sondern kommt tatsächlich von oben.
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  12. #11
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    Sorry für den doppel Post.

    Hallo,

    also ich weiß zwar nicht woran sie erkennen möchten, dass der Schornstein unverputzt ist. Aber er ist rundum verputzt. Ein B-d-T (Blow-Door-Test, würde ich mal raten) ist bei diesem Objekt sinnlos. Es soll kein KFW 100% Haus sein.

    Die Luke nach oben werde ich inspizieren und von Ihnen testen, ob warme Luft hinauf steigt. Allerdings fehlt mir jede Idee, wie ich diese sinnvoll abdichten kann, ohne Sie dabei zu ersetzen zu müssen. Sollten Sie einen Vorschlag haben, bin ich Ihnen dankbar.

    Die Kältebrücke sieht ist einleuchtend. Die Feuchtigkeit kondensiert aber nicht an dieser kälteren Stelle, sondern kommt tatsächlich von oben.

    Irgendwie habe ich das Gefühl hier keine richtigen Vorgehensweise zu erhalten, wie ich verschieden sinnvolle Schritte unternehmen kann.
    Ich denke doch, dass dies nicht das erste Haus aus diesem Baujahr ist, welches saniert worden ist und das es hier Menschen mit Erfahrung gibt.

    Nun hat es heute geschneit und die feuchte Stellen, haben sich weiter ihren Weg gesucht und sind ein wenig größere geworden.
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  13. #12
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    Irgendwie habe ich das Gefühl hier keine richtigen Vorgehensweise zu erhalten, wie ich verschieden sinnvolle Schritte unternehmen kann.
    Ich denke doch, dass dies nicht das erste Haus aus diesem Baujahr ist, welches saniert worden ist und das es hier Menschen mit Erfahrung gibt.

    Nun hat es heute geschneit und die feuchte Stellen, haben sich weiter ihren Weg gesucht und sind ein wenig größere geworden.

    Warum geht niemand auf meine weiteren Fragen ein ? Lohnt sich ein Ausbau der Fläche, auch wenn Sie nicht als Wohnraum (Wie ich es oben beschrieben hatte) ? Nur damit der Raum in irgendwelcher weise nicht so hohen Temparaturdifferenzen ausgesetzt ist. Ich hatte an Dämmung mit weiteren Rigipsplatten gedacht und Folie und neue Fenster. In Eigenleistung würde ich wahrscheinlich mit ein sinnvollen Betrag auskommen ohne das, das Konto gesprengt wäre. ;-) Ich würde sonst auch warten und das gesamte Dach sanieren. Damit ich dahingehend in den nächsten Jahren ruhe habe.
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  14. #13

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    Dann ist diese Baustelle erledigt.
    Zum Rest kann man ohne genaue Infos nichts sagen.
    Dass der BDT hier wenig sinnvoll ist, sehe ich auch so.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Servus Adrian,

    vorab ich bin Laie habe aber in etwa genau so ein Problem.
    Mein Schornstein auf dem Dach sieht auch so unprofessionell abgedichtet aus wie bei Dir. Laut Schorni ist es bei meinem Schornstein auch keine Versottung. Schornstein bei uns hat 3 Züge (20cm Rund mit Sanierungsrohr Ölhzg, Rechteckig ungenutzt, 20cm Rund Kachelofen ungenutzt). Der gesamte Schornstein ist auf dem unbeheizten Spitzboden ziemlich feucht und bei dem ungenutzten Zug zieht die Feuchtigkeit bereits ins 1. OG runter :-(. Bei uns ist die Decke vom 1. OG mit 22 cm und Dampfbremse sowie einer Dichten Bodenluke (ebenfalls Gedämmt) ausgestattet.

    Ein Bekannter (Dachdecker der das Dach nicht gedeckt hat) vermutet es liegt am Schornsteinkopf bei welchem er vermutet das dieser undicht ist und es an den Dachanschlüssen rein läuft sowie an der Deckplatte in Kombi mit nicht ausreichender Lüftung des Spitzbodens. Ebenfalls meinte er könne man Schornstein auf dem Spitzboden zusätzlich Dämmen um den Temperaturunterschied zu minimieren und somit Kondensat im Sitzbodenbereich zu verhindern.

    Wo ist bei deinm Dachboden die Dämmung? Ebenfalls in der Decke von OG zum Spitzboden? Falls ja war das früher bestimmt nicht so oder extrem undicht sodass zum Dach hinaus geheitzt wurde und der Schornstein von Aussen mit geheizt wurde.

    Ich werde mir einen BauSV kommen lassen um nochmal drüber schauen zu lassen und evtl die Dämmung samt Dampfbremse bis in den First ziehen auch wenn das nochmal extra arbeit ist.....
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  17. #15

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    Zitat Zitat von AdrianP Beitrag anzeigen
    . Ein B-d-T (Blow-Door-Test, würde ich mal raten) ist bei diesem Objekt sinnlos. Es soll kein KFW 100% Haus sein.

    Die Luke nach oben werde ich inspizieren und von Ihnen testen, ob warme Luft hinauf steigt. Allerdings fehlt mir jede Idee, wie ich diese sinnvoll abdichten kann, ohne Sie dabei zu ersetzen zu müssen. Sollten Sie einen Vorschlag haben, bin ich Ihnen dankbar.
    .
    Wir haben gerade im rahmen einer altbau sanierung ein blower door test mit leckage ortung durchführen lassen, den test zwar nicht bestanden weil noch vorzeitiger bauzustand, aber wissen nun wo leckagen sind , auch an ein kamin wurde der anschluss bemängelt wo ich dachte dass ist dicht.
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