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Wasser in der Grube

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  1. #1

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    Wasser in der Grube

    Hallo,

    wir haben vor kurzem begonnen zu bauen.
    es wurde bisher die Grube ausgehoben und der Füllsand eingebracht, dieser wurde auch schon durch die Rüttelplatte verfestigt.

    so nun hat es aber hier 1 Woche durch geregnet, mit teilweise starken schauern.
    nun steht das Wasser in dieser Grube ca. 5-10cm hoch auf ca. 200m² Fläche.
    dazu sei gesagt das wir komplett Lehmboden haben, es wurde ca. 65 cm ausgehoben um bis auf den Grund unter die Muttererde zukommen. darauf wurden nun 55cm Sand aufgekippt und planiert.

    Unser Bauunternehmen sagte das wäre normal da der Sand dies ja auch so machen soll, er soll das Wasser von unten zur Bodenplatte weghalten, dementsprechend fliest es von oben jetzt auch so schlecht weg...

    Ich bin nun etwas skeptisch was diese Aussage betrifft...

    Was haltet ihr davon?
    sollte das Wasser nicht ablaufen?

    Danke für die Antworten.
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  2. Wasser in der Grube

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  3. #2

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    Was sagt denn das Baugrundgutachten???

    Wie ist die Abdichtung ausgelegt, wo liegen die Fertighöhen von Rohsohle und Fertigfußboden in Relation zum fertigen Gelände und zur OK Sandplanum.
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  4. #3
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    wir haben ein Gefälle im Gelände, absinkend zur Strasse hin.
    an höchster Stelle sind es ca. 90cm Aushub Grube zur OK Gartengelände.
    darauf kommt 55cm Sand worauf 44cm Bodenaufbau bis OK Estrich.
    Somit sind wir ca. 10cm über Gelände.
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  5. #4

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    Wasser in der Baugrube - und das bei Lehmboden: = ganz schlechte Situation.

    Was stand denn in Eurem Baugrundgutachten zur Wasserhaltung / zum Schutz der Baugrube und der Baugrubensohle während der Bauzeit?
    War eine Wasserhaltung im Leistungsverzeichnis für die Tiefbauarbeiten mit ausgeschrieben?

    Hier hätte, zum Beispiel, ein leichtes Gefälle auf der Sohle ausgebildet und mindestens ein Pumpensumpf angelegt werden müssen.

    Am besten Ihre nehmt Kontakt mit Eurem Baugrundgutachter auf, erläutert die Situation und lasst Euch einen Lösungsvorschlag unterbreiten; auf Basis des Gutachtens, der örtlichen Gegebenheiten und des aktuellen Zustandes. Gegebenebenfalls mit Vor-Ort-Termin.
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  6. #5
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    Ok danke für die Antwort.

    aber die Frage mit der undurchlässigen Sandfüllung, steht noch aus.
    Hat jemand da etwas für mich als Info? ist dies normal oder eher nicht?
    für mich als laien würde ich sagen ja blöd das wasser steht aber andererseits gut zu wissen das wasser dann auch nicht von unten nach oben kann, wenn es so undurchlässig scheinbar ist.

    Liege ich da richtig oder täusche ich mich gerade?
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  7. #6
    Avatar von saarplaner
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    Du bekommst gerade einen RIESIGEN BÄREN aufgebunden...

    Was ist denn mit der Frage von Ralf? Bodengutachten?
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  8. #7
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    wir haben keines machen lassen.

    Füllsand muss durchlässig sein oder nicht?
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  9. #8
    Avatar von saarplaner
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    Zitat Zitat von JpsRed Beitrag anzeigen
    wir haben keines machen lassen.
    Tjaaa, na dann...

    In der Haut des Planers möchte ich nicht stecken...

    1. aus statischer Hinsicht (welche Bodenpressung, uswusf)
    2. aus Sicht der notwendig zu planenden Abdichtung (welcher Lastfall, Bemessungshöhe, uswusf.)

    Und wie eine Firma das so einfach machen kann, ist auch nicht nachvollziehbar. Aber gut...

    Und dann noch keinen eigenen Sachverstand bei diesen Bodenverhältnissen.

    Super, du hast an allem gespart, was wichtig ist.

    Sieh zu, dass du eigenen Sachverstand auf die Baustelle bekommst.
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  10. #9

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    Wieso sollte Sand wasserundurchlässig sein? Vielleicht steht Eure "Grube" ja auch nur 60 cm hoch voll auf dem Lehmboden!

    Weiß ja dank fehlendem Baugrundgutachten keiner, ob das Wasser nicht versickern kann, von unten hochdrückt oder sonstwas.

    Wer sagt eigentlich ohne Baugrundgutachten, dass Euer Haus kein schiefer Turm von Pisa wird???
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  11. #10
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    also Sand selbst ist eigentlich eher wasserdurchlässig
    Lehm unter Sand ist dann die wasserstauende Schicht
    der Sand ist jetzt vollständig wassergesättigt

    das Märchen vom Bauunternehmer ist schon ein echtes Schmankerl

    Du hast ja wohl hoffentlich selbstbezahlen Sachverstand an deiner Seite zur Überwachung

    Alle weiteren Schritte bitte nur, wenn dir eine selbstbezahlte Person deines absoluten Vertrauens die Unbedenklichkeit schriftlich bestätigt.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von JpsRed Beitrag anzeigen
    .... der Sand dies ja auch so machen soll, er soll das Wasser von unten zur Bodenplatte weghalten, ...
    Sand zieht auf Grund seiner Kapilarität Wasser eher nach oben als es wegzuhalten.
    Fürs weghalten hätte es Kies ohne Feinanteile sein müssen - und der nach unten mit einem Geovlies unterlegt.
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  13. #12

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    aber die Frage mit der undurchlässigen Sandfüllung, steht noch aus.
    hallo
    wie oben schon vom ralf und manfred geschrieben sand lässt wasser durch. sperren tut deine lehmschicht und dein sand ist jetzt überflutet und voll wassergesättigt.
    nur dieser effekt wird bei jedem stärkeren regen auch auftreten wenn deine hütte draufsteht. deine baugrube ist wie eine wanne die vollläuft.

    bga wie oben.

    gruss aus de pfalz
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  15. #13

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    Vor allem ist mal zu prüfen, ob die Lehmschicht überhaupt noch tragfähig ist, wenn die jetzt wochenlang vom gespeicherten Wasser aufgeweicht wird.
    Sie wird zwar nicht direkt begangen/befahren, aber das Wasser steht dafür schön lange drauf und der Lehm saugt sich voll, quillt ggf auf - am besten ungleichmässig -

    Mir würd das nicht gefallen.
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  16. #14

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    der sand ist wasserdurchlässig, die schicht darunter aber nicht. also hast du zumindest temporär aufstauendes wasser.

    bevor du weiterbauen lässt, solltest du einen bodengutachten einholen. steht das haus auf einer aufgeweichten pampe, kann das zu setzungen führen, die für dein haus ungesund ausfallen können. wer immer dich beraten hat - oder nicht zu einem notwendigen bodengutachten beraten hat - dem solltest du nicht all zuviel vertrauen mehr entgegen bringen.
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