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  1. #1

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    Fußbodenheizung Mischer

    Hallo nochmal.
    Verschiedene Angebote für unsere Fußbodenheizung (Einbau an betehendes System mit "normaler" Heizung) und verschiedene Meinungen von den Fachleuten.
    Nun interessiert mich eure Meinung:
    Zum Regeln und Mischen:
    - ein komplettes Festwertregelset
    besteht aus:

    Hocheffizienzpumpe eco mit einem EEI (Energie-Effizienz-Index) von <0,23
    3-Wege Mischventil, Rückflussverhinderer und Regulierventil
    Thermostatkopf mit Fühler 20-50 °C
    Thermometer
    Sicherheitstemperaturwächter

    Oder quasie alles einzeln.
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  2. Fußbodenheizung Mischer

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wieviel FBH Fläche?

    Ein Festwertregelset ist keine richtige FBH, da die Temperatur nicht witterungsgeführt wird. Man muss als über eine ERR "regeln".
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo, ca 120qm. Der bestehende Brenner hat einen Außenfühler....
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  5. #4
    Themenstarter

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    Aber das erklärt nun auch das der Eine solch einen Fühler und Steuerung mit im Angebot hatte und der Andere nicht.
    Wird solch eine Steuerung nicht überbewertet?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Dennis2015 Beitrag anzeigen
    Aber das erklärt nun auch das der Eine solch einen Fühler und Steuerung mit im Angebot hatte und der Andere nicht.
    Wird solch eine Steuerung nicht überbewertet?
    Na ja, was bedeutet überbewertet? Heutzutage ist es üblich, dass der Heizkreis und die Heizflächen witterungsgeführt werden. Das ist auch sinnvoll, denn wozu sollte man mit einer hohen Temperatur in einen FBH Kreis fahren um ihn mit der ERR ständig an und aus zu schalten, nur um zu verhindern, dass zu viel Wärme in den Raum kommt?

    Das wäre genau so wie wenn Du das ganze Jahr über mit 70°C in die Heizkörper fährst, und wenn es zu warm wird, dann drehst Du mit dem Thermostat den Heizkörper zu. Wird es dann wieder kälter, dann drehst Du wieder auf, usw. usw. Eine bessere Strategie ist, nur so viel Energie in die Heizflächen pumpen wie nötig ist, und die ERR (bzw. Heizkörperthermostat) dient dann nur noch als Notbremse.

    Bei einer Gastherme ist das weniger kritisch, aber bei einer WP macht das schon einen gewaltigen Unterschied.
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  7. #6
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    Super,danke für die Erklärung. Haben ja ne Gastherme ,diese hat einen Außentemperaturregelung.
    Trotzdem wichtig für uns?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Dennis2015 Beitrag anzeigen
    Super,danke für die Erklärung. Haben ja ne Gastherme ,diese hat einen Außentemperaturregelung.
    Trotzdem wichtig für uns?
    Aber klar doch, denn es geht ja um die Regelung für den Heizkreis. Vielleicht kann die Regelung Eurer Gastherme einen 2. Heizkreis verwalten, dann müsste man nur noch die Erweiterung (Mischer, Pumpe) hinzufügen, und schon könnte man damit die FBH anfahren.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Super,das sind tolle infos. Da wissen wir was wir noch besprechen müssen. Und ich werde mal fragen ob unsere Heizung das kann. Noch ne Frage zum Verständnis,zweiter Heizkreis sagt doch nur aus das die Temperatur etc. getrennt geregelt wird, Wasser benutzen sie das gleich,oder?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Dennis2015 Beitrag anzeigen
    Super,das sind tolle infos. Da wissen wir was wir noch besprechen müssen. Und ich werde mal fragen ob unsere Heizung das kann. Noch ne Frage zum Verständnis,zweiter Heizkreis sagt doch nur aus das die Temperatur etc. getrennt geregelt wird, Wasser benutzen sie das gleich,oder?
    Ja. Du kannst Dir das so vorstellen, dass nach der Gastherme Vorlauf und Rücklauf aufgeteilt werden, den einen Kreis kann die Therme meist direkt ansteuern, für den zweiten Kreis hat man dann zusätzlich einen Mischer der vom Regler der Therme geregelt wird. So kannst Du dann Heizkreis 1 so einstellen, dass die Vorlauftemperatur beispielsweise zwischen 40°C und 55°C liegt (je nach Außentemperatur) und für den 2. Heizkreis sorgt der Mischer dafür, dass die Vorlauftemperatur zwischen 25°C und 35°C liegt.
    Beide Kreise werden also abhängig von der Außentemperatur, aber (weitestgehend) unabhängig voneinander, geregelt.

    Wichtig ist dann noch die Planung der FBH-Flächen, aber das wäre ein anderes Thema.
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  11. #10
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    Nochmal dank für die Erklärung.
    Vielleicht kannst du mir auch folgendes erklären. Ein Heizungsbauer meinte wir bräuchten zwei Kreise damit die Heizkörper nicht rosten...das verstehe ich nicht ganz wenn es doch trotzdem das gleiche Wasser ist...
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Dennis2015 Beitrag anzeigen
    Nochmal dank für die Erklärung.
    Vielleicht kannst du mir auch folgendes erklären. Ein Heizungsbauer meinte wir bräuchten zwei Kreise damit die Heizkörper nicht rosten...das verstehe ich nicht ganz wenn es doch trotzdem das gleiche Wasser ist...
    Der meinte sicherlich eine Trennung zwischen Kesselkreis und Heizkreis. Vermutlich hat er befürchtet, dass durch die FBH Rohre Sauerstoff eingetragen wird. Dagegen hilft der Einsatz von Verbundrohren (was anderes würde ich als FBH sowieso nicht nehmen).
    Oder er hat Angst vor Materialunverträglichkeit zwischen Kessel und Heizkörpern, aber das hätte nichts mit der FBH zu tun.
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  13. #12
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    Blöde Frage, sind Verbundrohre die mit Alu drin oder auch diese Kunstoff 5schicht Rohre (die werden als Sauerstoffundurchlässig beworben...)?
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  14. #13

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    Ein Blick in die technischen Unterlgen sollte weiterhelfen. Viele Rohre werden "nur" als Diffusionsdicht nach DIN 4xxx spezifiziert. Diese fordert aber nur < 0,1 mg/l·d bei 40°C.
    Bei einer Alu-Sperrschicht kann man davon ausgehen, dass Sauerstoffdiffusion völlig unterbunden wird. Wir reden dann nicht mehr von mg/l·d (bzw.g/m³·d ) sondern von µg/m³·d also anstatt 0,1g/m³d sind es 0,3mg/m³d.

    Es bleiben aber noch weitere Schwachstellen der Heizungsanlage, das ist klar.

    Nehmen wir mal eine FBH für ein typ. EFH, irgendwas um die 150 Liter Wasserinhalt. Nach "Norm" wäre die Anlage bei < 0,1 mg/l·d, bzw. < 0,1 g/m³·d noch sauerstoffdicht. Trotzdem würden täglich 15mg O2 in das Heizwasser gelangen, über´s Jahr gesehen also irgendwas knapp über 5gr. Diese 15gr müssten zu den anderen Schwachstellen (Entlüfter etc.) addiert werden. Nimmt man stattdessen Alu-Verbundrohr, dann reden wir über etwa 15mg pro Jahr oder darunter, also vernachlässigbar.

    d.h. Bei einem Aluverbundrohr kann das Rohr selbst als Quelle für Sauerstoffeintragungen an sich ausgeschlossen werden.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hallo!
    Super, danke, da weiß´ich wo ich hinschauen muss und habs auch gefunden : -)

    Mal so ne theoretische Frage, über welche Zeit ca. rechnen wir hier bis die Heizkörper dann durchgerostet sind, bzw. ist nur das Problem das die Heizkörper kaputt gehen oder wird durch den gelösten Rost im Heizungswasser alles in mitleidenschaft gezogen? Besonders die Rohre der Fußbodenheizung, bleiben die heil?
    Viele Grüße und nochmal besten dank.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Dennis2015 Beitrag anzeigen
    Mal so ne theoretische Frage, über welche Zeit ca. rechnen wir hier bis die Heizkörper dann durchgerostet sind, bzw. ist nur das Problem das die Heizkörper kaputt gehen oder wird durch den gelösten Rost im Heizungswasser alles in mitleidenschaft gezogen? Besonders die Rohre der Fußbodenheizung, bleiben die heil?
    Viele Grüße und nochmal besten dank.
    Den FBH Rohren macht das nichts. Wie lange die Heizkörper halten, das kann man nicht beantworten. Hängt auch davon ab, wie dicke Bleche verwendet wurden, ob es an irgendwelchen Verbindungen Schwachstellen gibt, usw.
    Auch der Wärmetauscher des Wärmeerzeugers könnte vorher die Grätsche machen. Rost, Rückstände, können sich natürlich in der ganzen Anlage bemerkbar machen. Normalerweise gilt, der Schwächste verliert (zuerst).
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