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  1. #1

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    Abdichtung Bodenplatte; Anschluss der Schweißbahn G200 S4 an die G200 DD

    hallo!
    Unter der ersten Steinreihe (36,5 er T8) wurde eine G200DD (statt eine R500) (50cm breiter Streifen) im Mörtelbett verlegt, als Abdichtung unterm Mauerwerk.
    Dieser Streifen ragt nun min 10 cm in den Raum.
    Nun soll die Schweißbahn auf der Bodenplatte verlegt werden. Eine G200 S4 (statt eine V60 S4) habe ich hier gewünscht.
    Mir stellt sich nun die Frage, wie diese G200 S4 mit der G200DD verbunden werden soll. Oder werden diese nicht miteinander verbunden?
    Mein Dachdecker meinte, dass eine Verbinding dieser zwei Bahnen nicht ginge, denn daas würde nicht dicht werden, da eine G200 dd sich nicht schweißen lässt.
    Der Rohbauer, welche die Bahn verlegen soll, meinet darauf hin, er würde die schweißbahn dann zusätzlich 15 cm die Wand hoch führen und so wäre es OK!

    Was meint die erfahrenen Forengemeinde? ist das So richtig oder wird es doch anderst gemacht...

    Vielen Dank!
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  2. Abdichtung Bodenplatte; Anschluss der Schweißbahn G200 S4 an die G200 DD

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  3. #2
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    Hier die Antwort, für alle mit der selben Fragestellung.

    Es muss keine wasserdichte Verbindung hergestellt werden, da dies nur eine Dampfsperre ist.
    Also muss die G200DD (Mauerwerkssperrbahn) nicht mit der G200 S4 dicht verschweißt werden.
    Einfach bis zur Wand heranführen und die beiden Bahnen ausreichend überlappen lassen und fertig.
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  4. #3

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    Falsch. Ihr DD hat leider keine Ahnung...
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Ja, falsch! G200 S4 ist eine schweißbahn und klebt perfekt auf G200DD. Und die stösse müssen verklebt werden!!!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Ja, falsch! G200 S4 ist eine schweißbahn und klebt perfekt auf G200DD. Und die stösse müssen verklebt werden!!!
    "müssen" oder "sollten"?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von JarnoC Beitrag anzeigen
    "müssen" oder "sollten"?
    Müssen....
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  8. #7
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    @Kalle88: Natürlich klebt die G200 S4 auf der G200 DD. Der Dachdecker meinte, dass sowas auf einem Dach nicht gemacht wird, da die G200DD unten liegt und dann die G200 S4 drauf käme.

    @Yilmaz: natürlich müssen die verklebt werden, ich habe mich mit der Überlappung nicht 100 % richtig ausgedrückt. Die Bahn muss aber nicht zusätzlich die Wand hoch geführt werden.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Müssen....
    Woraus geht denn das hervor? In der DIN 18195-4 steht wenn ich mich richtig erinnere "herangeführt oder mit ihr verklebt, dass keine Feuchtigkeitsbrücken entstehen können".

    Also nicht verkleben == Feuchtigkeitsbrücke? Und wer sich mit Bitumenbahnen und Abdichtung auskennt weiß das? Oder gibt es noch eine Stoffnorm etc die das festlegt?
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  10. #9

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    Hi BoB

    Kannst du mal was zum Aufbau unter der angeblich unbedingt verschweißten Bahn sagen?
    Bodenplatte, Dämmung darunter, Aufschüttung/Boden, Keller oder EG?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von JarnoC Beitrag anzeigen
    Woraus geht denn das hervor? In der DIN 18195-4 steht wenn ich mich richtig erinnere "herangeführt oder mit ihr verklebt, dass keine Feuchtigkeitsbrücken entstehen können".
    Das wird da sicher nicht drin stehen. Nähte sind im geeigneten Verfahren für die Abdichtung zu fügen. Im falle einer Schweißbahn ist das Schmelzverfahren oder aber Warmgas, Heißluft wäre auch möglich aber ohne Automat nicht Ausführungsfreundlich. Bei Kaltverklebung ist die Naht durch Andrücken zu fügen, ggf. ist ein Aktivieren des Klebers nötig und je nach Bahn muss die Oberseite im Kopfstoß vorab vorbereitet werden, bez es ist im Schmelzverfahren zu arbeiten.

    Also nicht verkleben == Feuchtigkeitsbrücke? Und wer sich mit Bitumenbahnen und Abdichtung auskennt weiß das? Oder gibt es noch eine Stoffnorm etc die das festlegt?
    Es ist ja keine Abdichtung gegen Wasser. Es ist eine Abdichtung und Kapillarsperre für aufsteigende Feuchtigkeit (Wasserdampf). Füge ich die Bahnen an den Nähten nicht habe ich auch keine homogene Fläche. Ist dann quasi witzlos und ich würde das keinesfalls empfehlen. Was ich nach Teil 4 nicht muss ist die Flächenbahnen mit dem Untergrund vollflächig zu verschweißen. Es reicht streifenweise oder aber gar nicht, da durch den Estrich genug Auflast erzeugt wird.

    Was du meinst, das nicht Fügen der Nähte, funktioniert nur, wenn du einen oberseitigen Druck von min. 1 Tonne hast. Deswegen reicht es unter der Mauer die G200 DD lose zu überlappen. Draußen wird die Bahn dann mit der Flaschenkehle und der entsprechenden Abdichtung nach DIN 18195 überdeckt/verbunden. Diese ist dann natürlich an Flanken wie der BoPla 15cm herunter zu führen oder mit der Kellerabdichtung zu verbinden.
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  12. #11
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    @malgucken:
    Aufbau von unten: Naturschotter 0-32, Folie, biegesteife Bopla (C30/37), 500mm breite G200DD Bahn unter den Steinen und auf übriger Bopla G200S4.
    Darüber kommt, aber noch nicht montiert im EG: 2x 60 mm EPS, 35-3 EPS Tackerplatte + 17mm FuBoHeizung, 55mm Estrich, 15mm Belag
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  13. #12

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    Ich würde mich gerne an diesen Thread dranhängen. Heute wurde festgestellt, nachdem das EG erstellt ist, dass die Mauerwerkssperre unten nicht rausragt. Das heisst ein anschliessen der Sohlenabdichtung wäre aus meiner Sicht unmöglich. Kann das jemand bestätigen? Welche andere Lösung hätten wir?
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  14. #13

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    Siehst du richtig. Ich dachte MDS kam zum Einsatz? Was Ihr noch machen könnt ist die Abdichtung an den Wänden hoch zuführen, um das des Bodenaufbaues bis Estrich. Ist halt nur nicht richtig...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    MDS kam lediglich bei der Vertikalen Abdichtung zum Einsatz. Die horizontale wurde mittels R500 erstellt. Leider wurde außen und auch innen bündig abgetrennt, bzw. eine 30cm breite R500 gewählt (unterste Steinreihe = 30cm) Ich habe diesbezüglich unseren Architekt mal angeschrieben. Ich frage mich wo hier die Bauüberwachung ist.
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  17. #15

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    Hi bob, one more.

    Du hast keine kapillarbrechende XPS Dämmung unter der Bodenplatte und hast auch keine kapillarbrechende Schicht aus Schotter, sehe ich das richtig??
    Mutterboden abgetragen und mit Naturschotter aufgeschüttet und verdichtet, wo das Wasser versickern kann, was z.B. an der Hauswand abläuft.
    Dämmung erfolgt dann mit einem dickem Fussbodenaufbau innen.

    Hm, so langsam wundert es mich immer mehr, warum dann trotzdem bei mir so was angedacht ist, 10er XPS und kapillarbrechende Schicht. Einige andere Bauen ja auch nicht so.

    Deine Bodenplatte ist dann später das Wohnzimmer, hochwertig genutzter Wohnraum?
    Warum C30/37 Beton (WU?), ist ja eher ungewöhnlich?
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