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  1. #1

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    Befestigung Dunstabzug-Abluftrohr zum Mauerkasten durch Holzständerbauweise-Außenwand

    So langsam falle ich vom Glauben ab… . Dabei dachte ich, meine Anforderung sei SO EINFACH.

    Wir lassen gerade ein Haus in Holzständerbauweise bauen. Schon bevor mit dem Bau begonnen wurde, habe ich unserem Bauunternehmer mitgeteilt, dass wir in der Küche eine Dunstabzugshaube mit Abluft hinhängen wollen. Ich habe auch die präzise Position angegeben. Auf Nachfrage hin sagte der Bauunternehmer mehrfach: „Ja, das Loch bohren wir dann später, wenn die Wände stehen.“

    Jetzt haben wir beim Küchenbauer eine Dunstabzugshaube von Berbel bestellt. Als Mauerkasten habe ich (weil weder Küchenbauer noch Bauunternehmer etwas empfehlen konnten und wollten) den von Weibel ausgeguckt und dazu mit Herrn Weibel telefoniert, der mir präzise Montageanleitungen geschickt hat.

    Da ich mittlerweile in vielen Dingen ein gebranntes Kind bin, habe ich die Anleitung und genaue Daten an unseren Bauunternehmer weitergeleitet mit der Bitte um Bestätigung, dass er das Ding einbauen kann - und wann.
    Er entgegnete, so einfach sei es nicht, das Rohr durch die Wand zu führen…denn ohne Befestigung würde es in der Steinwolle-Dämmung hin und her wackeln. Solche Mauerkästen und Rohre seien nur für massive Mauern gedacht und nicht für Holzständerbauweise. Man müsse das Rohr schon anders befestigen. Aber WIE? konnte er mir auch nicht sagen. Seine einzige Idee sei, die Wand wieder aufzumachen und eine „Wechselkonstruktion“ zu bauen - aber das könne teuer werden.
    Er sei bisher von einem Rohr ausgegangen, das vorne und hinten einen Flansch habe, um es stabil an den OSB-Platten im Wandaufbau zu befestigen. Ob es so ein Rohr aber gäbe…das wisse er nicht. Das wäre wahrscheinlich eine „Sonderanfertigung“.

    Der Bauunternehmer sagt, um die ganze Geschichte müsse sich der Küchenbauer kümmern. Der Küchenbauer sagt, er setze ein aus der Wand kommendes Rohr voraus - und um das müsse sich der Bauunternehmer kümmern.

    Ist es so exotisch, eine Abluft-Dunstabzugshaube in einem Holzständer-Haus zu installieren?

    Ich habe keine Ahnung, wie ich weiter verfahren soll…

    Hat jemand einen Rat?

    Herzlichen Dank und besten Gruß
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  2. Befestigung Dunstabzug-Abluftrohr zum Mauerkasten durch Holzständerbauweise-Außenwand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Entals Beitrag anzeigen
    Hat jemand einen Rat?
    Ja: Man hätte den Planer nicht einsparen sollen.
    Dann wären auch die Schnittstellen sauber definiert...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ja: Man hätte den Planer nicht einsparen sollen.
    Die Planung lässt sich auch jetzt noch nachholen, wird aber sicherlich jetzt zu einem deutlich größeren Bau-Aufwand führen als bei Planung vor dem Bauen. Aber dafür hat man ja vorher schon das Honorar gespart.
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  5. #4

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    Schon mal drüber nachgedacht, das eine Ablufthaube die Heizenergie zum Fenster rausschmeißt? Kann deine Heizung überhaupt den Energieverlust puffern?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Schon mal drüber nachgedacht, das eine Ablufthaube die Heizenergie zum Fenster rausschmeißt? Kann deine Heizung überhaupt den Energieverlust puffern?
    Irrelevant. Wir reden hier bei übliche EFH-DAH von wenigen kWh (einstelliger Bereich!). Ich behaupte, alleine der Betrieb des Kochfelds bringt mehr Wärme rein als die DAH raus.
    Luft hat ca. 1,2kJ/m³. Selbst bei 600m³/h und 30K Delta-T und 30min Betrieb sind das gerade mal 3kWh.

    Ungemütlich kalt kann es dabei in der Küche aber schon werden, hier spreche ich aus eigener Erfahrung. Aber lieber kalt als Mief
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  7. #6
    MoRüBe
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    Für so einen pillepalle braucht man keine aufwendige Planung oder vielleicht sogar noch ne Statik

    Bischen gesunden Menschenverstand und fünf Minuten nachdenken, wenn man sowas noch nicht gemacht hat. Aber das, was hier der BU vorhat das stinkt nach:

    Auftragsvergabe nach unten rechts und an den Nachträgen wird das Geld verdient.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Entals Beitrag anzeigen
    Er sei bisher von einem Rohr ausgegangen, das vorne und hinten einen Flansch habe, um es stabil an den OSB-Platten im Wandaufbau zu befestigen. Ob es so ein Rohr aber gäbe…das wisse er nicht. Das wäre wahrscheinlich eine „Sonderanfertigung“.
    Es gibt Elektronische Mauerkasten die so etwas haben.

    Hat der von Weib*l nicht auch eine Grundplatte welche an die Wand geschraubt werden kann?.

    Und ein passgenaues Loch in der OSB zu schneiden sollte ja auch kein Problem sein?

    Zitat Zitat von Syrdom
    Ich behaupte, alleine der Betrieb des Kochfelds bringt mehr Wärme rein als die DAH raus.
    Ich behaupte das Gegenteil. Vielleicht kann ein Experte ja erläutern was da genau passiert. Ich könnte mir vorstellen dass es Abhängig ist von der Art des Kochfeldes, Heizstufe des Kochfeldes, Art der DAH, geförderte Luft, Raumgröße, Innen/Aussentemperaturen ....
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  9. #8

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    Zitat Zitat von MoRüBe
    Für so einen pillepalle braucht man keine aufwendige Planung oder vielleicht sogar noch ne Statik

    Bischen gesunden Menschenverstand und fünf Minuten nachdenken,


    Zitat Zitat von eltorito Beitrag anzeigen
    ...Ich könnte mir vorstellen dass es Abhängig ist von der Art des Kochfeldes, Heizstufe des Kochfeldes, .......
    Bingo. Es kommt sogar darauf an, was man wie kocht/backt....

    Ein Großteil der erzeugten Energie soll ja im Kochgut landen, und wenn ich beispielsweise Wasser in einem Topf mit Deckel erhitze, dann kann dieser Topf nur einen Teil der Energie über seine Oberfläche an den Raum abgeben. Deswegen sollte man ja abhängig von der Topfgröße immer die passende Kochstelle wählen, so dass die Wärmeenergie in den Topf und nicht in den Raum transportiert wird. Ein Vorteil bei Induktionskochfeldern, da diese ja den Topf erwärmen ohne selbst Wärme zu erzeugen.

    Das merkt man auch daran, dass man, sobald das Wasser kocht, die Kochstufe reduzieren kann, so dass nur noch die Wärmeverluste ausgeglichen werden, damit das Wasser kontinuierlich kocht. Nimmt man am Ende die Spaghetti aus dem Topf, dann hat man im restlichen Wasser natürlich noch ein paar Wh die dem Raum zugute kommen können (wenn man es nicht gleich in den Abfluss schüttet).
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  10. #9

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    Und ich behaupte:
    Wenn - wie so gerne - die Zuluftzufuhr vergessen wird (z.B. mittels eines zweiten Mauerkastens), hält sich der Energieverlust (genau wie die "entduftende" Wirkung) in recht engen Grenzen...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von eltorito Beitrag anzeigen
    Ich behaupte das Gegenteil. Vielleicht kann ein Experte ja erläutern was da genau passiert. Ich könnte mir vorstellen dass es Abhängig ist von der Art des Kochfeldes, Heizstufe des Kochfeldes, Art der DAH, geförderte Luft, Raumgröße, Innen/Aussentemperaturen ....
    Natürlich ist das alles abhängig. Aber man kann ja überschlägig rechnen und Annahmen treffen.

    Wenn man zwei Eier in einem kleinen Topf mit geschlossenem Deckel kocht und bei -20Grad Außentemparatur die Super-DAH mit 800m³/h auf höchster Stufe laufen lässt, wird es natürlich kalt.

    Ich persönlich brauche auch bei einem aufwändigen Essen die DAH nur dann, wenn tatsächlich viel Dampf entsteht, also beim schnellen Einreduzieren oder beim Anbraten. Das dauert idR. 5-10min, danach schalte ich die DAH schon wegen des Schallpegels wieder aus oder auf Stufe 1.
    Das wird durch den 2h laufenden Backofen und diversen anderen Küchengeräten leicht wieder ausgeglichen. Bis auf heißes Wasser, das im Außguß verschwindet, landet sämtlicher Energieverbrauch der Geräte schlußendlich im Raum/Haus.

    Wenn jemand aber ständig Schafsköpfe auskocht und den grässlichen Gestank über Stunden abtransportieren muss, der braucht dann dafür ggf. eine andere Lösung.
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  12. #11
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    (Sorry, Zitat vergessen...)
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Die Planung lässt sich auch jetzt noch nachholen, wird aber sicherlich jetzt zu einem deutlich größeren Bau-Aufwand führen als bei Planung vor dem Bauen. Aber dafür hat man ja vorher schon das Honorar gespart.

    Ich verstehe eure Antworten leider nicht. Planer einsparen? Wir bauen mit einem Generalunternehmer ein Fertighaus schlüsselfertig zum Festpreis, alles inklusive bis auf Malern und Parkett. Wo habe ich da einen Planer eingespart?
    Ich bin absoluter Baulaie, und eigentlich wollte ich das auch bleiben - deshalb habe ich (nach einem leider nun vor Gericht endenden ersten Versuch mit einem "Architekten") den Weg über einen Generalunternehmer + begleitenden Sachverständigen gewählt.
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  14. #13

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    Generalunternehmer bedeutet, der Auftraggeber hat ihm die Planung zu stellen.
    Woher hattest Du diese Planung?
    Und warum war da die Abluft nicht vorgesehen?
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  15. #14

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Generalunternehmer bedeutet, der Auftraggeber hat ihm die Planung zu stellen.
    nach Forendefinition. Hier hat der TE vermutlich ein Haus inkl. Planung gekauft. Nach Forendefintion also GÜ, im Sprachgebrauch egal ob GU oder GÜ. Es gibt ja durchaus auch aktuelle Fachmeinungen, die GU und GÜ nicht über die Planungsleistung abgrenzen.
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  16. #15
    MoRüBe
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    Küche= Eigenleistung
    oder bauseits
    inkl. notwendiger weiterer Planungen

    Also stellen wir fest: Abstimmungsmängel und unten rechts.
    Ein guter, auskömmlicher würde da noch nicht mal drüber reden, sondern machen
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