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Unterkonstuktion für WPC Terrasse

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  1. #1

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    Unterkonstuktion für WPC Terrasse

    Hallo Zusammen,

    wir möchte im Frühjahr um unser Haus eine WPC Terrasse erstellen (ca. 60qm). Zum Rasen hin haben wir bereits Pflastersteine mit Stützkeil gemauert. Die Fläche, auf der Die Terrasse erstellt werden soll ist ist mit Frostschutzkies (ca. 2m tief) aufgefüllt. Unsere Terrassentüren, an die die Terrasse ohne Stufe anschließen soll, liegen ca. 50cm über dieser Kiesebene. Ein Auffüllen mit Kies kommt für uns nicht in Frage (nur mit Schubkarre zugänglich).

    Ich habe mir überlegt an den Rändern der Terrasse im Abstand von 60cm Punktfundamente zu gießen (40x40), in den feuchten Beton einen Ziegel zu setzen (Höhenausgleich) und darauf einen Holzbalken zu schrauben. Auf diesen Holzbalken quer die WPC Unterkonstruktion auf die dann wieder quer die WPC Dielen befestigt werden.

    Folgende Skizze soll der Veranschaulichung dienen:

    Name:  Terrasse 1.jpg
Hits: 556
Größe:  71.2 KB

    Nun zu meinen Fragen:

    1.) Macht diese Art des Aufbaus sinn?

    2.) Ich möchte die Fundamente einfach auf den Kies gießen, ohne Aushub. Ist das ok?

    3.) Kann ich ganz einfache rote Ziegel (Hohlkammer) verwenden. Diese werden ja eigentlich nach dem Mauern verputzt. So liegen diese später geschützt unter der Terrasse.

    4.) Welche Abmessungen sollte der Holzbalken haben? Ich dachte an 8x10cm Nadelholz.

    5.) Kann es durch das Verschrauben von Holz und WPC durch die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen zu Spannungen kommen?

    6.) Was wäre ggf. noch zu beachten bezüglich dem Material WPC und der Witterungsbeständigkeit?

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!

    Gruße Thomas
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  2. Unterkonstuktion für WPC Terrasse

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  3. #2

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    Hallo Thomas,

    warum muß es denn unbedingt WPC sein? Für das Geld bekommt man auch ein vernünftiges Material. Aber wenn es unbedingt WPC sein muß, sollte die Unterkonstruktion ausreichend dimensioniert sein und kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden sein. ( 8 x 10 Nadelholz und Hohlkammersteine scheiden hier aus ). Ich habe schon viele Terrassen und Balkone mit dem Zeug saniert, der älteste war 4 Jahre alt. Meistens war die Unterkonstruktion sche... piep verlegt, dadurch hat das WPC die UK mit nach oben gezogen.
    Denk doch mal über eine Unterkonstruktion aus Alu nach, die beweglich befestigt mit den frostfrei gegründeten Punktfundamenten verbunden ist und keine Schwingungen zulässt. Auch ein bissel Gefälle schadet nichts.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Elopant Beitrag anzeigen
    Hallo Thomas,

    warum muß es denn unbedingt WPC sein? Für das Geld bekommt man auch ein vernünftiges Material. Aber wenn es unbedingt WPC sein muß, sollte die Unterkonstruktion ausreichend dimensioniert sein und kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden sein. ( 8 x 10 Nadelholz und Hohlkammersteine scheiden hier aus ). Ich habe schon viele Terrassen und Balkone mit dem Zeug saniert, der älteste war 4 Jahre alt. Meistens war die Unterkonstruktion sche... piep verlegt, dadurch hat das WPC die UK mit nach oben gezogen.
    Denk doch mal über eine Unterkonstruktion aus Alu nach, die beweglich befestigt mit den frostfrei gegründeten Punktfundamenten verbunden ist und keine Schwingungen zulässt. Auch ein bissel Gefälle schadet nichts.
    Warum WPC? Wir schätzen das Material als sehr pflegeleicht ein, außerdem passt es farblich gut zum Haus (verschiedene Grautöne).
    Sollte ich anstelle des Holzbalkens das Aluprofil verwenden? Genügen dann 2 Punktfundamente bei einer Länge von 3,6m? Ist der Weitere Aufbau dann so ok (WPC UK + WPC Diele)?

    Grüße
    Thomas
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    Das wird so nichts gescheites ....
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    Das wird so nichts gescheites ....
    Hallo,

    Und wie wird es was gescheites?

    Gruß Thomas
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  7. #6

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    Zitat Zitat von fantauser Beitrag anzeigen
    ...Wir schätzen das Material als sehr pflegeleicht ein....
    Aber auch nur so lange, bis es euch das Zeugs zerbröselt... eine Terrasse aus heimischen Hölzer ist allemal schöner als dieses Plastezeuch..
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    Und wie wird es was gescheites?
    irgendwie wird man es müde , den gleichen scheiss alle vier wochen von vorne bis hinten auseinanderzuklamüsern ........

    richtig , vor dem winter sind die intervale etwas länger , dafür im frühjahr umso kürzer .


    nur soviel : wpc stellt durch seine plastischen eigenschaften wesentlich höhere ansprüche an die unterkonstruktion , als gescheites holz .

    die uk abstände sollten noch nichtmal halb so gross sein wie bei vernünftigen belägen , und genau so verhält es sich bei wpc-uk

    meiner meinung nach ist es aber , wenn man tatsächlich wpc nimmt , nicht so wichtig , weil das ding in 3-4 jahren so wie so abgerissen und ersetzt wird ..................
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  9. #8
    SteveMartok
    Gast
    Niemand wird hier gezwungen, alle paar Wochen irgendwas hier "auseinanderzuklamüsern"!
    Man kann z.B. auch einfach mal nichts schreiben, wenn man des Forums müde ist, das erspart anderen so manchen sinnlosen Beitrag.
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    Ja ne , ist klar .

    du entscheidest was sinnvoll ist

    Ein hinweis auf dei fehlerhaftigkeit der konstruktion halte ich für durchaus sinvoll.

    Und wenn du nicht nur nach gelegenheit mir einen zu pinnen suchen würdest ,hätte dir auffallen können ,das sich mein beitrag auf die zitierte frage bezog ....

    Hätte ... können , dafür hättest du aber wollen müssen .

    Und genau die frage ist ,entgegen der forumsregeln ,schon etliche male beantwortet ,ein bisschen suchen hilft .
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  11. #10
    Themenstarter

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    Guten Morgen,

    ich hatte nicht erwartet das meine Fragen einen solchen Disput auslösen. Ich wollte auch keine Diskussion pro/contra WPC anstoßen.
    In meinem speziellem Fall geht es mir um die geplante Höhe der Terrasse. Ich habe mir schon diverse Anleitungen zum Verlegen von WPC durchgelesen. Dabei wird häufig auf ein Splitbett eine Lage aus Gehwegplatten / Rasenkantensteinen gelegt und darauf die WPC UK geschraubt. Das geht bei uns leider nicht, da ich die erforderliche Höhe mit dieser Vorgehensweise nicht erreiche.

    Natürlich bin ich auch dankbar für Warnungen bzgl. meiner Materialwahl. Der Grundsatz der erhöhten UK wäre jedoch auch bei einer Terrasse aus Holz zu beachten.

    Vielen Dank für weitere Hilfestellungen bzgl. meiner "Hauptfragestellung"

    Gruß
    Thomas
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    Das geht bei uns leider nicht, da ich die erforderliche Höhe mit dieser Vorgehensweise nicht erreiche.
    das stimmt nicht .

    wenn du das:
    Aber wenn es unbedingt WPC sein muß, sollte die Unterkonstruktion ausreichend dimensioniert sein und kraftschlüssig mit dem Untergrund verbunden
    und das
    nur soviel : wpc stellt durch seine plastischen eigenschaften wesentlich höhere ansprüche an die unterkonstruktion , als gescheites holz .
    die uk abstände sollten noch nichtmal halb so gross sein wie bei vernünftigen belägen , und genau so verhält es sich bei wpc-uk
    beachtest , die lose-platten-auf-splitt-unsinn-verlegeanleitung vergisst , wirst du feststellen , dass genau die höhe nicht dein problem ist .

    wirschottern für holzdecks absichtlich 25 - 40 cm unter geplanter endhöhhe ................
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  13. #12

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    Ich verstehe das Gebastel immer nicht... Als Heimwerker hat man ja nun wirklich alle Zeit der Welt und wenn das 3 Wochenende in Anspruch nimmt aber vernünftig wird... Da steht doch keiner mit der Stoppuhr und brüllt wenn die Minuten für den m² um sind.

    Das muss dir doch selber klar sein, dass ein Fundament auf "verdichtetem" Kies nicht dauerhaft halten kann. Ebenso das wenige Informieren über den geeigneten Belag/ UK. Sag jetzt nicht du hast dich informiert. Du hast WPC irgendwo gelesen und denkst jetzt die Eierlegendewollmilchsau gefunden zu haben. Ich würde das ganze Vorhaben noch mal auf Anfang setzen und erst Mal in Wissen investieren. Der Frühling brauch noch, bis dahin gibt es ausreichend Samstage und Sonntage die man mit Lesen füllen kann.

    Danach kann man auch eine sinnvolle Entscheidung treffen, hoffe ich.
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  14. #13
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    Ich habe nicht vor zu "basteln". Auch das Geld spielt eher eine sekundäre Rolle.

    Vielleicht habe ich mit dem Wort "Kies" verwirrt. Es handelt sich nicht um gesiebten Kies einer bestimmten Körnung. Es ist vielmehr der gleiche "Frostschutzkies" der auch unter dem Haus liegt (mit Verdichtungsnachweis). Die Bodenplatte für die Garage wurde auch ohne Frostschürze o.ä. da drauf gegossen. Im Baugebiet stehen EFH auf Bodenplatten ohne Frostschürze auf diesem Material und das von verschiedensten Bauträgern.

    Auf Grundlage dieser Beobachtungen hielt ich es für angebracht die Punktfundamente auf diesen Kies zu gießen, ohne Aushub. Ich denke Dabei an 40kg Beton pro Fundament mit einer Schalung 40x40 oder 50x50.

    Die Anzahl dieser Fundamente wollte ich mit einem stabilen Balken zumindest in einer Richtung reduzieren. Wenn das nicht möglich ist, ok!

    Auf diese Fundamente würde ich einen Betonstein setzen (Hohlkammerziegel scheidet aus nach 1. Beitrag von Elophant). Auf den Betonstein wird der Holzbalken (welche Abmessung ist zu empfehlen?) mit einer Isolierung (Bitumen, Kunststoff o.ä.) geschraubt. Darauf schraube ich (für WPC) im Abstand von 30cm die Alu-Profile.

    Kann man das so machen, oder wo muss ich in meiner Planung noch nachbessern?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
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    du weisst , wie wenig 40kg beton sind ?
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  17. #15
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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    du weisst , wie wenig 40kg beton sind ?
    Ja, ein Sack fertiger Estrichbeton. Wieviel würdest du denn empfehlen? Und in welchem Abstand?
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