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Kostenschätzung für Gasheizung inkl. Heizkörper/Verrohrung

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  1. #1

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    Frage Kostenschätzung für Gasheizung inkl. Heizkörper/Verrohrung

    Aktuell wird im Haus noch viel mit Strom und Holz geheizt, daher dachte ich mir der Einbau einer Zentralheizung mit KFW Kredit sollte sich im Monat ggf. von selbst abbezahlen können. Nun kann ich die Kosten aber kaum einschätzen und so aus dem Stegreif habe ich schon sehr unterschiedliche Zahlen bekommen. Vielleicht könnt Ihr mir ja auf die schnelle eine grobe Zahl zu den Kosten geben, dann ist ja relativ schnell klar ob es sich auszahlt (zumindest mittelfristig), also ob 10.000€ oder 25.000€.

    Habe euch dafür mal die Maße des Hauses angehängt, müßten etwa 260-280m2 Wohnfläche sein, jenachdem was man dazu rechnen/Dachschrägen. Es soll möglichst viel in Eigenarbeit gemacht werden (Mauerarbeiten etc.), die Heizungsrohre sollen in die Sockelleisten. Ob Flüssiggas (Miettank, aber leidiges Thema) oder Erdgas wird noch entschieden, jenachdem wie teuer der Erdgasanschluss ist. WW soll natürlich auch per Gas geheizt werden.

    Schonmal Danke vorab

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  2. Kostenschätzung für Gasheizung inkl. Heizkörper/Verrohrung

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  3. #2
    Avatar von saarplaner
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    Auf welche Ideen manche kommen.

    Glaubst du ernsthaft, dass sich jemand die Mühe macht - für lau - dir eine Kostenschätzung für dein Vorhaben macht, wo dann auch noch deine Angaben absolut unzureichend sind???

    Besorg dir nen vernünftigen Energieberater, der mit dir zusammen ein passendes Konzept erstellt, dann kann man weiter sehen.
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  4. #3
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    Deswegen steht da auch eine grobe Kostenschätzung, ich erwarte von niemanden dass er hier sehr viel rum rechnet. Aber ein groben Überblick ob man eben 10.000€ oder 30.000€ ausgeben muss, kann man schnell abgeben, wenn man will.

    Aber war denke ich mal wieder diese Überschrift gelesen und los gemeckert Aktion.
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  5. #4
    Avatar von saarplaner
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    Zitat Zitat von DGAusbau Beitrag anzeigen
    ... Aber ein groben Überblick ob man eben 10.000€ oder 30.000€ ausgeben muss, kann man schnell abgeben, wenn man will.

    ....
    Mit den dürftigen Angaben: NEIN!
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  6. #5
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    Na gut, hoffe trotzdem noch auf konstruktive Beiträge.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von DGAusbau Beitrag anzeigen
    Na gut, hoffe trotzdem noch auf konstruktive Beiträge.
    Hier hilft nur, Bestandsaufnahme durch Besichtigung, und dann ein Angebot erstellen. Sinnvollerweise würde man vorab noch eine Heizlastermittlung durchführen um die Größe der Heizflächen und des Wärmeerzeugers zu bestimmen. Das wäre auch notwendig um die Position der einzelnen Heizkörper und somit die Leitungsverlegung festlegen zu können. Insbesondere im DG wird man sinnvollerweise mit mehreren Heizkörpern pro Raum arbeiten um eine einigermaßen gleichmäßige Wärmeverteilung sicherstellen zu können.

    WW mit Gas erzeugen ist sinnvoll, aber das erfordert vermutlich zusätzliche Leitungen in Küche, Badezimmer etc.

    Man muss dann auch noch festlegen, wo die Therme aufgestellt wird, wie man die Abgasführung realisiert, und dann muss man sich noch etwas einfallen lassen, wie man am geschicktesten die Rohre in die einzelnen Räume verlegt. Vom Gasanschluss mal ganz zu schweigen.

    Mit 10T€ ist das mit Sicherheit nicht getan. Die 20T€ wären vielleicht noch denkbar, aber ich schätze eher, dass es sich jenseits der 20T€ abspielen wird. Nachdem es um viel Geld geht, und bereits kleinste Unachtsamkeiten zu hohen Preisveränderungen führen können, würde ich hier nicht schätzen oder würfeln, sondern einfach ein Angebot einholen. So hätte man zumindest einen einigermaßen verlässlichen Anhaltspunkt.

    Sollen KfW Mittel in Anspruch genommen werden, dann gibt es da sowieso noch mehr zu tun.
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  8. #7
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    Vielen Dank.

    Klar benötigt man da mehr Leitungen, soviel ich weiss auch einen deutlich größeren Tank, aber bei gut 10.000kwh im Jahr für WW, zumindest wenn man Mittelwerte nimmt, sollte sich das relativ schnell aromatisieren. Ausser Boiler sind sehr viel effizienter (?).

    Der Energieberater schätzte es auch so um 25.000€, hatte aber deutlich weniger Infos (sollte alles erst mal vom Installateur schätzen lassen). Ist natürlich erst mal ne Hausnummer, aber selbst das sollte sich locker in 10 Jahren rechnen, wenn denn die Preise zwischen Strom und Gas ähnlich ausfallen. "Billiger" wird's wohl nur mit nem Miettank.
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  9. #8

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    Vorab:
    Wenn Erdgasanschluß möglich ist, wird man Flüssiggas tunlichst zu vermeiden suchen, erst recht einen Miettank!

    Zitat Zitat von DGAusbau Beitrag anzeigen
    aber bei gut 10.000kwh im Jahr für WW, zumindest wenn man Mittelwerte nimmt, sollte sich das relativ schnell aromatisieren.
    Ob aromatisiert oder parfümiert - die 10.000 kWh (als stud ing solltest Du wissen, daß Groß- und Kleinbuchstaben durchaus unterschiedliche Bedeutung haben) nur für Trinkwassererwärmung sind völlig unglaubwürdig!
    Mit ziemlich genau 10.000 kWh Strom heize ich hier eine ungedämmte Dreizimmer-Altbauwohnung (mit Nachtspeicheröfen) samt Trinkwassererwärmung für drei Personen und inclusive des sonstigen Strombedarfs der Wohnung!
    Woher also kommt dieser Wert???

    Ausser Boiler sind sehr viel effizienter (?).
    Was meinst Du damit?
    Etwa Elektro-Warmwasserspeicher (die aber keine Boiler sind)?
    Und im Vergleich zu was?

    Der Energieberater schätzte es auch so um 25.000€, hatte aber deutlich weniger Infos (sollte alles erst mal vom Installateur schätzen lassen).
    Zumindest von der Größenordnung kommt das hin.
    Wie würde die Abgasführung gelöst?
    Das kann auch noch ein erheblicher Faktor für die Kosten sein.

    Ist natürlich erst mal ne Hausnummer, aber selbst das sollte sich locker in 10 Jahren rechnen, wenn denn die Preise zwischen Strom und Gas ähnlich ausfallen.
    Locker sicher nicht.
    Und in 10 Jahren eher gar nicht.
    In welcher Höhe liegen denn bisher die Betriebskosten?

    "Billiger" wird's wohl nur mit nem Miettank.
    Ein Miettank senkt geringfügig die Investition, erhöht aber kräftig die laufenden Kosten!

    Wieviel soll denn der Gasanschluß kosten?
    Schon auf örtliche Förderprogramme geprüft?
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  10. #9

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    Ein Energieberater sollte dann auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung von verschiedenen Heizsystemen (als Vergleich) machen können.
    Diese ist nur wiederum von den Energiekosten abhängig und wird nach einer Normierung gerechnet, die selten zutrifft.
    Das sich das, welches System auch immer, in 10 Jahren amortisieren soll, finde ich mehr als sportlich.
    Am interessantesten, falls möglich, dürfte Gasbrennwert mit Erdgas sein.
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  11. #10
    Themenstarter

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    @Julius

    Meine Erfahrungen sind da anders. Bei 50m2 Altbau mit Gasheizung sowie WW über Gas, waren 10.000 kWh (meinetwegen ) nicht ausreichend, lag teils an den sehr alten Gasheizungen, jedoch nicht an der zu warm geheizten Wohnung. Wenn man das jedoch auf 260m2 hochrechnet, kommt da einiges raus.
    Habe aber recht einfach mit 0,15€ Ersparnis pro kWh gerechnet (aktuell zahlen wir etwas über 0,2€ für Heizstrom), Wirkungsgrade aber nicht beachtet, glaube aber Gasbrennwertthermen liegen bereits recht hoch (laut Werbung sogar bei 116%...). Bei 25.000€ würden knapp 17.000 kWh jährlich reichen. Das sollte man doch bei 260m2 und 3 Personen und schlechter bis mittlerer Dämmung hin bekommen?

    Mit dem WW hast recht, hab die Zahlen gegoogelt, aber wenn ich so nachrechne ist das viel zu viel. Denke aber 500 kWh + etwa 300 kWh zur Bereithaltung des WW sollte aber realistisch sein (?).

    Über die Abgasführung wurde nichts genaues besprochen. Es sind zwei Kamine im Haus, dachte jedoch Gasbrennwertthermen benötigen eigene/andere Kamine.

    Wie erwähnt, die Kosten sind aktuell schwer abzuschätzen, da teils mit Scheitholz geheizt wird, die Stromheizung an zwei verschiedenen Stromzählern angeschlossen sind und viele weiter Verbraucher dran hängen. Einzig das Esszimmer (etwa 15m2) mit gut 2.000 kWh im Jahr ist sicher zu schätzen.

    Vom Gasanschuss ist leider noch keine Rückmeldung gekommen, denke die brauchen einige Zeit.

    Der Energieberater hat mir erst mal empfohlen vom Installateur Angebote einzuholen, vor allem wegen Heizkörper. Wenn man dann sicher ist, dass es eine neue Heizung wird, kann er dann mal ran. War eigentlich der Meinung die Beratung kostet zwar, aber wird komplett über KfW gefördert.

    Alternativ wäre nur ein Pelletofen im DG (45m2) sowie weitere Stromheizungen für Bad und Schlafzimmer (zusammen 30m2).
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  13. #11

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    Zitat Zitat von DGAusbau Beitrag anzeigen

    Mit dem WW hast recht, hab die Zahlen gegoogelt, aber wenn ich so nachrechne ist das viel zu viel. Denke aber 500 kWh + etwa 300 kWh zur Bereithaltung des WW sollte aber realistisch sein (?).
    Schlecht gegoogelt, oder es wird nur an Ostern und Weihnachten geduscht.

    Nutzung, Anzahl der Personen, festlegen und man kann schon mal abschätzen wie hoch der Energieeinsatz für die WW-Erzeugung sein könnte. Bei einem EFH mit 4 Personen können da schon mal 3.000-4.000kWh p.a. notwendig werden. Die Art der WW-Erzeugung spielt hier auch eine Rolle, und bei einem geringen WW-Bedarf (Bsp.: Single Haushalt) könnten Lösungen interessant werden, die man bei einer Großfamilie nicht einmal andenken würde.

    glaube aber Gasbrennwertthermen liegen bereits recht hoch (laut Werbung sogar bei 116%...).
    Die 116% haben nicht viel mit der Effizienz in der Praxis zu tun. Bei einer Gasbrennwerttherme die ganzjährig zum Heizen und für die WW-Erzeugung genutzt wird, würde ich mit typ. 90% rechnen. Damit sollte man auf der sicheren Seite liegen.

    Bei 25.000€ würden knapp 17.000 kWh jährlich reichen. Das sollte man doch bei 260m2 und 3 Personen und schlechter bis mittlerer Dämmung hin bekommen?
    17.000kWh sind angesichts der beheizten Fläche, Dämmstandard, und inkl. WW-Erzeugung nicht realistisch. Ich hatte nicht umsonst nach einer Heizlastermittlung gefragt, bzw. diese empfohlen. Man könnte über den jährlichen Holzbedarf abschätzen, wieviel Energie dadurch erzeugt wurde. Ohne Details würde ich bei so einem Objekt von irgendwas um die 30.000kWh p.a. für Heizung und WW für 3 Personen ausgehen. Ein deutlich geringerer Energiebedarf wäre nur plausibel, wenn ein großer Teil der Fläche nicht oder nur unzureichend beheizt würde. Ansonsten wäre mein Ansatz ein Bedarf im Bereich 25.000kWh-35.000kWh.
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  14. #12
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    Ich sag mal so, es sind 2 normale und eine sehr sparsame Person im Haushalt (duscht auch, aber gefühlt nur 1 min.).

    Sind die 90% die du angibst reelle Werte oder geschönte? An den 116% wird ja wohl nicht das berechnet, was ich mir unter Wirkungsgrad oder Effizienz verstehe. Bei Viessmann wurden glaube ich aber auch Werte um 90% angegeben. Wobei es in meinem Fall wohl aktuell kaum Alternativen zur Gasbrennwerttherme gibt.

    Ein großer Teil wird nicht beheizt, um genau zu sein nur ein von drei Stockwerken. Das Holz wird auch nicht gekauft, sondern ist eben schon lange da. Allerdings werden bald eben zwei von drei Stockwerken beheizt.

    Habe nun zwei Angebote erhalten, unter 16.000€ ohne Solar und über 25.000€ mit Solar, WW und Heizkörper ist alles drin, nur der Gastank oder Anschluss fehlt. Allerdings wurden die Gasbrennwertthermen einmal mit 26 KW und beim anderen mit 19 KW geschätzt (der billiger hatte überraschend sogar die 26 KW Anlage im Angebot, beide Viessmann). Der SHK-Mann von der Badsanierung tendierte jedoch auch zu 19 KW. Es laufen jedoch noch 3 Kaminofen mit, dürfte aber an der Dimensionierung nichts ändern. Ist die Gasbrennwerttherme jedoch überdimensioniert, da ein Stockwerk aktuell nicht geheizt wird, ggf. viel mit Holz zugeheizt wird und generell zu groß ausgelegt ist, dürfte die Effizienz dahin sein?

    Bevor die loslegen muss aber sowieso noch der Energieberater ran.
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