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Anlehncarport an Klinkerfassade befestigen

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  1. #1

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    Anlehncarport an Klinkerfassade befestigen

    Hallo,

    ich möchte gerne ein Anlehncarport haben. Daher habe ich zunächst mit meinem Statiker gesprochen, der mir die entsprechende Statik berechnet. Allerdings sagte er, dass aufgrund der Berechnung nach Eurocode die Statik teurer als der gesamte Carport wird. Er empfahl mir, einen Systemanbieter zu suchen, der entsprechende Typenstatiken besitzt.
    Also solchen Anbieter kontaktiert, Vor Ort Termin ausgemacht und nun fangen die Fragen trotzdem an.

    Da ich eine VHF habe, wollte er die Pfette (12 x 16 cm) am Haus mit Gewindestangen im Hintermauerwerk (genauer im Klinker) befestigen/verkleben. Punktfundamente 20cm Durchmesser, Pfosten 12 x 12 cm

    Wandaufbau:
    11,5 cm KS-Stein
    2-3 cm Styropor-Dämmung
    11,5 cm Hochlochklinker
    16 cm Holzfaserdämmung
    4 cm Hinterlüftung
    2 cm Holzfassade

    Ich bin skeptisch bezüglich der Befestigung. Ich kann mir rein vom Gefühl schlecht vorstellen, dass Gewindestangen diese Last halten können. Was meint ihr?
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  2. Anlehncarport an Klinkerfassade befestigen

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  3. #2

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    wegen der Gewindestangen würde ich mir da am wenigsten Sorgen machen
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  4. #3

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    Dat wird so nichts. Wie will man den Hebelarm nachweisen? Im Klinker schon garnicht.... Aber das hatten wir doch schon letztes Jahr.
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  5. #4

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    mach einen carport, der allein für sich steht und dessen tragfähigkeit nachgewiesen ist!
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  6. #5
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    Also stimmt noch mein Bauchgefühl....

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    mach einen carport, der allein für sich steht und dessen tragfähigkeit nachgewiesen ist!
    Das Problem ist, dass die Gas- und Elektroleitung direkt unter den Fundamenten an der Hauswand wären. Deswegen können da wohl keine Pfosten/Fundamente hin. Des weiteren müssten aufgrund des Eingangspodests gut 4,5m ohne Pfosten überbrückt werden. Und optisch finde ich Pfosten auch nicht so hübsch.

    Zitat Zitat von reezer Beitrag anzeigen
    wegen der Gewindestangen würde ich mir da am wenigsten Sorgen machen
    Welche sollte ich mir denn machen?

    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Dat wird so nichts. Wie will man den Hebelarm nachweisen? Im Klinker schon garnicht...
    Welche Lösung gebe es sonst? Fassade öffnen und Tragbalken direkt im Mauerwerk verankern?


    P.S. Das Carport hat die Maße: 9 x 4,5m
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Gwenny Beitrag anzeigen
    Welche Lösung gebe es sonst? Fassade öffnen und Tragbalken direkt im Mauerwerk verankern?
    Das weiß hier doc h keiner, weil keiner die Rahmenbedingungen kennt.

    Bezahl den Statiker, dann passts.
    Oder mach ein Stahlgestell da hin, das lacht über 4,5 m freitragend überspannen! Alles möglich man/frau muß nur wollen. Vor allem aber bezahlen wollen!
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  8. #7

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    falsch oder zu spät geplant. stell das heilige bleche ins freie ohne dach oder du baust etwas ingeniöses:

    Name:  carport_ingeniös-2290154.jpg
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    ist ohne pfosten!
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  9. #8

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    Dann kost der Statikus auch nicht mehr mehr als das Carport.
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  10. #9
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    Falsch UND zu spät geplant. Ist nun leider so. Hinterher ist man immer schlauer.
    Auf dem Bild gefällt mir nur der Spirit of Ecstasy. Aber dann kostet der Statikus und das Carport wohl erheblich weniger als das zugehörige Auto!

    Ich wills natürlich auch nicht zu teuer haben. Dann fällt wohl der Statikus raus.
    Den Vorschlag von Ralf mit Stahlcarport wäre wohl aufgrund der 4,5m Überspannung auch ein Gedanke wert. Dann muss nur was überlegt werden, wie die Fundamente bei den Leitungen ausgeführt werden. E-Leitung könnte ja noch mit Rohr eingeschalt werden, aber Gasleitung ist doch nicht erlaubt. Und die liegt nun mal dort.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Gwenny Beitrag anzeigen
    Welche Lösung gebe es sonst? Fassade öffnen und Tragbalken direkt im Mauerwerk verankern?
    Das hatten wir doch schon? Wir endeten an dem Punkt dass es nur sinnvoll möglich ist mit Punktfundamenten. Die müssen ja nicht direkt an der Hauswand anliegen, mindert dann nur die Breite des Carports, reduziert aber die zu überspannende Länge.
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Das hatten wir doch schon? Wir endeten an dem Punkt dass es nur sinnvoll möglich ist mit Punktfundamenten. Die müssen ja nicht direkt an der Hauswand anliegen, mindert dann nur die Breite des Carports, reduziert aber die zu überspannende Länge.
    Hmmm, das hatten wir schon? Kann mich nicht erinnern. *kratz am Kopf*

    Pfosten mit Abstand zur Hauswand finde ich optisch noch schlimmer als direkt ran. Ausserdem bleibt es ja bei der 4,5m Überspannung aufgrund des Eingangspodests an der 9m langen Hauswand.

    Ist es denn so, dass Gasleitungen auch nicht in Punktfundamente eines Carports eingeschalt werden dürfen?
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  13. #12

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Zitat Zitat von Gwenny Beitrag anzeigen
    Ist es denn so, dass Gasleitungen auch nicht in Punktfundamente eines Carports eingeschalt werden dürfen?
    das sagt Dir Dein VNB. Hier bei uns wäre es nicht möglich, nicht mal weitere 90° Knicke auf dem Weg bis zur Einführung dürfen sein...
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  14. #13

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    http://www.bauexpertenforum.de/showt...lich-anbringen und nein... Drucklasten auf das Gasrohr kommt wohl richtig gut...
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  16. #14

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    hallo
    wenn man die genaue lage der leitungen kennt dann lässt sich auch das fundamentproblem lösen. 4,5 m ist jetzt nicht so eine enorme spannweite die nicht zu händeln ist.
    braucht man halt etwas gehirnschmalz und denken=euronen.
    das gebastel an der klinkerfassade ist halt keine gute idee,.

    gruss aus de pfalz
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  17. #15
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    Ich habe verstanden. Also mache ich Pfosten
    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...lich-anbringen und nein... Drucklasten auf das Gasrohr kommt wohl richtig gut...
    Du hast aber ein gutes Gedächtnis. Ich hatte die letzten Monate andere Sorgen um mich herum und hatte den Eintrag schon längst vergessen.
    Drucklasten aufs Gasrohr würden ja nicht kommen, wenn das Gasrohr in einem größeren druckstabilen Rohr läge und dann der Beton drumherum reingeschüttet wird. Aber ist ja auch irgendwie Bastelei.

    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    wenn man die genaue lage der leitungen kennt dann lässt sich auch das fundamentproblem lösen. 4,5 m ist jetzt nicht so eine enorme spannweite die nicht zu händeln ist.
    braucht man halt etwas gehirnschmalz und denken=euronen.
    Genaue Lage ist bekannt. Hatte mich oben verschrieben, es sind 5,5m. Das entsprechende Gehirnschmalz habe ich leider nicht und die, die ich bezahlen würde, winken alle für so einen Pipi-Kram lachend ab. Wärest du ein Anprechpartner dafür?
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