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  1. #1

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    Badewanne Abflussrohr undicht - wer haftet? oder welcher Reparatur-Aufwand ?

    in unserem Neubau (1/2 jahre alt)
    wurde die Eckbadewanne (1. Etage) von einer Sanitärfirma installiert

    Eckbadewanne im OG
    http://www.raimunds.de/Eckbadewann_OG.jpg

    Nun haben wir festgestellt,
    dass im HWR-Raum darunter,
    wo das Abflussrohr raus kommt - ein Wasserfleck an der Decke ist (circa 30-40 cm durchmesser)


    Rohr um EG - HWR undichte Stelle
    http://www.raimunds.de/HWR_Rohrundicht.jpg
    (wir haben den Karton drunter gemacht, um zu prüfen, wie viel Wasser da tropft....)

    Es sieht für uns im Moment so aus,
    wenn die Wanne voll ist und man das Wasser abfließen lässt,
    dass neben dem Abflussohr Wasser ausdrückt
    und es kommen ein paar Tröpfchen runter getropft (es ist nicht sehr viel, ab der Abfluss ist undicht...)

    Wie es oben, unter der Badewanne aussieht,
    können wir nicht sagen, da ja alles zu und verfliest ist

    Nach meiner Ansicht,
    muss man nun die ganze Eckwanne mit den Frontfliesen im Obergeschoss wieder rausreißen,
    die undichte Stelle finden,
    und das ganze wieder abdichten, neu verfließen
    Also alles in allem ein recht großer Aufwand und Kosten...

    Wer haftet nun in dem Fall?
    Oder hat jemand einen andere Tipp / Erfahrung in so einem Fall?

    grüße
    rayman
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  2. Badewanne Abflussrohr undicht - wer haftet? oder welcher Reparatur-Aufwand ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Melde den Schaden 1) Deinem Vertragspartner beim Hausbau (GÜ z.B.) und 2) Deiner Gebäudeversicherung mit dem Hinweis auf die Handwerkergewährleistung.

    Angemessene Frist zur Schadenbehebung setzen (3 Wochen) und abwarten, was passiert. Alles andere beraubt Dich Deiner Gewährleistung.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Rayman33 Beitrag anzeigen
    ...

    Wer haftet nun in dem Fall?
    Oder hat jemand einen andere Tipp / Erfahrung in so einem Fall?

    grüße
    rayman
    Wenn der Installateur so installierte, wie du fotografierst, dann gute Nacht.

    "Haften", sprich für die Mängelbeseitigung zuständig sein, dürfte derjenige, mit dem Ihr einen Vertrag geschlossen hattet.
    Das kann sein BT, GU, GÜ, Handwerker, oder so...
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  5. #4
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    ja, ich weis - das Foto ist bescheiden.... war auf nicht für die Reklamation gedacht :-)
    ...ich mache dann noch ein vernünftiges Foto
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  6. #5
    Avatar von Jürgen V.
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    Leckkorter beaufragen der kann erstmal ohne viel Zerstörung sehen wo es ist. Manchmal geht auch ein chirurgischer Eingriff um sowas zu dichten.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Jürgen V. Beitrag anzeigen
    Leckkorter beaufragen der kann erstmal ohne viel Zerstörung sehen wo es ist. Manchmal geht auch ein chirurgischer Eingriff um sowas zu dichten.
    Super Tipp...und damit etwaige Gewährleistungsansprüche verlieren...
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  8. #7
    Avatar von Jürgen V.
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    ja ne .

    1. Ralf D.
    2. Thomas MD
    3. Bevor einer das Bad aufkloppt. Jürgen V. von wem auch immer der beauftragt wird.
    4. Damit ist die Gewährleistung nicht weg. Mann Kann auch warten bis der Schaden von der Versicherung abglehnt wird. Egal von welcher.
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  9. #8
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    Vielen Dank für eure Tipps!
    das war für mich schon mal sehr hilfreich

    Der Installteur ist gestern vorbeigekommen,
    Er hat nun folgende Aussage zu diesem Mangel getroffen.

    Im Frontbereich der Eckbadewanne muss nun eine oder zwei Fliesen herausgenommen werden,
    der (Styropor träger) Poronträger von der Eckbadewanne muss zerstört werden,
    damit er sich einen Weg zum Abflussrohr hat.

    Seiner Aussage nach,
    hätte der Fliesenleger schon eine Fliese für solchen Zweck weg lassen sollen,
    jedoch habe ich in einem modernen Bad,
    es nicht gesehen, dass man an der Frontverkleidung eine Öffnung lässt, um eventuelle Rohrarbeiten durchführen zu können.

    Diese Öffnung hat man vielleicht früher mal gemacht, (vor 20-30 jahren)
    aber heutzutage ist das nicht mehr üblich
    Wie soll denn das auch aussehen?
    Außerdem ist bei dem Wannen-Stüroporträger nichts für ein Montageloch vorgesehen.
    Also hat auch unsere Fliesenleger alles richtig gemacht, dass der die gesamte Front der Eckwanne verlfiest hat!

    Der Wasserinstallteur will nun die Schuld auf den Fliesenleger schieben,
    dass er nun keinen Zugang hat,
    und wir sollen uns um den Fliesenleger kümmern!


    Ich sehe das aber anders,
    denn wenn er seine Arbeit ordnungsgemäß durchgeführt hätte,
    müsste man jetzt nicht schon wieder alles kaputt machen.


    Und für uns ist besonders wichtig,
    dass er nun aufgrund seiner schlecht ausggeführten Arbeit,
    sämtliche Kosten die uns dadurch entstehen, auch trägt.

    denn den Aufwand nun die Fliesen herauszuklopfen, die Wannen-Stüroporträger zerschneiden
    oder gar im schlimmsten falle, die gesamte Badewanne herauszureißen,
    steht für uns nicht im Verhältnis
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  10. #9

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    Du weißt doch noch gar nicht, ob der Installateur seine Arbeit schlecht ausgeführt hat. Auch der Fliesenleger kann gepfuscht haben.

    Da Du leider Fragen nicht beantwortest, habe ich mal in Deiner Historie geblättert und auf die Schnelle herausgelesen, dass Du vom bauträger gekauft hast (jedenfalls hast Du das mehrmals behauptet), aber das Gewerk Fliesen aus dem Kaufvertrag herausgelassen und selbst vergeben hast.

    Somit hast Du jetzt zwei Adressaten: den Bauträger (nicht den Installateur) oder den Fliesenleger.
    Dürfte nicht ganz leicht werden...

    PS: Man muss Fliesen nicht zerklopfen und Wannenträger nicht zerstören, um eine Montageöffnung zu schaffen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Rayman33 Beitrag anzeigen
    Seiner Aussage nach,
    hätte der Fliesenleger schon eine Fliese für solchen Zweck weg lassen sollen,
    Ja. Die Lage der Revisionsöffnung ist aber vom Installateur anzugeben, die Öffnung im Wannenträger herzustellen.
    jedoch habe ich in einem modernen Bad,
    es nicht gesehen, dass man an der Frontverkleidung eine Öffnung lässt, um eventuelle Rohrarbeiten durchführen zu können.

    Diese Öffnung hat man vielleicht früher mal gemacht, (vor 20-30 jahren)
    aber heutzutage ist das nicht mehr üblich
    Wie soll denn das auch aussehen?
    Nur weil Du etwas nicht siehst, heisst es nicht, dass es nicht da ist!
    Gute Fugmörtelhersteller bieten farblich abgestimmtes Silikon an, um die Fuge der Revisionsöffnung damit die "tarnen".
    Die ollen Blechrahmen mit den Laschen gibts nicht mehr, heute macht man das mit Magneten rückseitig!

    Außerdem ist bei dem Wannen-Stüroporträger nichts für ein Montageloch vorgesehen.
    Angelegt, nein, weil ja je nach Wanne die Öffnung wo anders sein muss. Wie gesagt, muss der Sani nach der Wanneninstallation anlegen!
    A
    lso hat auch unsere Fliesenleger alles richtig gemacht, dass der die gesamte Front der Eckwanne verlfiest hat!
    Nein, denn er hätte nach der Revi-Öffnung fragen müssen und nicht einfach stumpf durchfliesen dürfen.


    denn den Aufwand nun die Fliesen herauszuklopfen, die Wannen-Stüroporträger zerschneiden
    oder gar im schlimmsten falle, die gesamte Badewanne herauszureißen,
    steht für uns nicht im Verhältnis
    Im Verhältnis zu was - ich nix verstehen!

    Natürlich muss da jetzt eine Revi-Öffnung hergestellt werden. Sauber den Fugmörtel zwischen zwei oder drei Fliesen entfernen, die Fliesen samt Polystyrol rausnehmen, Leck stopfen, Fliesen mit Magnethaltern o.ä. wieder sauber einsetzen und mit Silikon "verfugen".

    Die Kosten dürfen sich Sani und Fliesör teilen! Ihr habt nur die Kosten für das Anlegen der Revi-Öffnung zu zahlen, weil es Sowieso-Kosten sind, also Kosten, die bei gleich fahcgerechter Ausführung sowieso angefallen wären!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Rayman33 Beitrag anzeigen
    Diese Öffnung hat man vielleicht früher mal gemacht, (vor 20-30 jahren)
    aber heutzutage ist das nicht mehr üblich
    Da muss ich widersprechen. Es macht einen Unterschied, ob ein Badezimmer für eine Ausstellung aufgebaut wird, oder für ein Photo-Shooting, oder eben für die Praxis. Revisionsöffnungen sind durchaus üblich, oder man nimmt eben in Kauf, dass im Revisionsfall eine Fliese (mindestens) entfernt werden muss. Ein Verzicht auf eine Rev.öffnung, und beten, dass niemals etwas passieren wird, war noch nie eine gute Strategie.

    Außerdem ist bei dem Wannen-Stüroporträger nichts für ein Montageloch vorgesehen.
    Wozu auch? Keiner kann im Vorfeld wissen, wo man die Öffnung am besten anordnet. Deswegen wird diese immer nachträglich eingearbeitet. Ideal wäre wenn der Sani grob die Position vorgibt, und der Fliesenleger diese dann in das Fliesenbild einarbeitet. Dann noch, wie oben schon beschrieben, Magnethalter und Silikon, und die Sache ist gegessen.

    Wer hier nun geschlafen hat, darüber kann man streiten.
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  13. #12

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    Kein Mensch macht heute mehr eine Revisionsöffnung.

    Der Wannenträger wird eingeschnitten und darauf kommt eine Fliese, die mit wenigen Punkten Kleber angeklebt wird und die Fugen werden mit Silikon ausgespritzt. Wenn nun ein Revisionsfall eintreten würde, kann man mit jedem handelsüblichen Messer die Fliesen herausschneiden, ohne irgendetwas zu beschädigen. Danach setzt man die Fliese samt Trägerstück wieder mit Silikon ein und fertig.
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  14. #13

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    Und was ist das anderes als eine Revisionsöffnung, Du Schlaule????
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Die klassische Revionsöffnung, mit Rahmen und Magnete.
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  17. #15

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    Guckst Du #10

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