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Nachtspeicherheizung oder Infrarotheizung im alten Haus ?

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  1. #1

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    Nachtspeicherheizung oder Infrarotheizung im alten Haus ?

    Hallo,
    wie schon in meinem anderen Beitrag beschrieben http://www.bauexpertenforum.de/showt...tellen-im-Haus befinden sich Nachtspeicherheizungen seit ca. 10 Jahren im Haus. Da eine andere Heizungsart nicht möglich bzw. nur mit höheren Kosten möglich ist wollen wir gern auf Infrarotheizungen umbauen. Die Elektrik im Haus ist ja neu also dürfte das da kein Problem sein. Das Warmwasser wird ebenfalls elektrisch mit Durchlauferhitzer erzeugt. Wenn wir nun das Badezimmer mit Fliesen neu machen wäre es doch sinnvoll auch eine elektrische Fußbodenheizung einzubauen, wäre dies möglich, worauf muss man beim Kauf achten ?
    Kann man ohne weiteres die vorhandenen Nachtspeicherheizungen ausbauen, was muss man dabei beachten ?
    Da das Haus im 650km entfernten Land Brandenburg steht und wir an unserem jetzigen Wohnort noch 10 Jahre bis zum Rentenbeginn arbeiten müssen wir aber das Haus in den nächsten Jahren weiter renovieren möchten stellt sich auch die Frage ob es eine Möglichkeit gibt im heutigen Technikzeitalter die Infrarotheizung aus der Ferne zu steuern ? Wäre doch ganz sinnvoll da man gerade in der kalten Jahre nicht laufend diese weite Strecke fahren kann dies von zu Hause aus zu steuern.
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  2. Nachtspeicherheizung oder Infrarotheizung im alten Haus ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Eine Beheizung mit el. Heizflächen, egal ob Nachtspeicher oder IR, würde ich nur dann in Erwägung ziehen, wenn die Heizlast extrem niedrig, oder das Haus nur sporadisch genutzt werden soll. Ansonsten gilt, Strom ist zum Heizen einfach zu teuer. Je nach Tarif 20-25Ct./kWh, das ist eine Menge Geld wenn man bedenkt, dass so ein Haus schnell mal 10.000KWh bis 20.000kWh an Heizenergie benötigt.

    Wenn elektrisch, dann ist es egal ob Nachtspeicher oder IR. Dann würde ich die Nachtspeicher in Betrieb lassen, das spart die Investitionskosten.

    Eine Fernsteuerung ist sicherlich machbar, Elektriker fragen. Anbindung einer Steuerungn an´s Festnetz oder über GSM.
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  4. #3

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    Die Infrarotheizung haben i.d.R. einen normalen Stecker. Zwischen Steckdose und stecker kannst du ein Modul hängen. Dann kannst du bei Bedarf die Heizung via internet schalten. Mache ich derzeit auch mit meinem Boiler.

    falls du def. auf Strom bleiben willst, könntest du eventuell auch eine PV ins Auge fassen
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  5. #4

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    Das ganze Vorhaben ist unverändert Quatsch!
    Und bleibt es auch mit zweifelhaften Zutaten aus der Bitschubser-Ecke...

    Daher nochmal die Frage:
    Was soll erreicht werden?

    Dann kann man sich darüber unterhalten, ob der teuer bezahlte teilweise Ersatz von Nachtstrom durch Tagstrom diesbezüglich irgendeinen Sinn hat.

    Wenn die vorhandene Nachtspeicheranlage korrekt erstellt, eingestellt und betrieben ist, bedarf diese keinerlei Bedieneingriffen, sondern arbeitet vollautomatisch.
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  6. #5
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    Hallo,
    danke für die ersten Infos. Was anderes außer Strom wird aus baulichen Gründen nicht in Betracht kommen. Im Wohnzimmer steht ein neuer Ofen, Küche und Bürozimmer sind zwei ältere Öfen die durch neue ersetzt werden könnten, der Schornstein ist in Ordnung der Schornsteinkopf wurde neu gemauert. Also hier könnte man mit Holz und Kohle heizen, bleiben noch drei Räume die man mit Infrarot beheizen müsste, Bad eventuell noch mit Fußbodenheizung. Ich denke das hält sich in Grenzen. Aber einige von Euch haben da bestimmt bessere Erfahrungen.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das ganze Vorhaben ist unverändert Quatsch!
    Und bleibt es auch mit zweifelhaften Zutaten aus der Bitschubser-Ecke...

    Daher nochmal die Frage:
    Was soll erreicht werden?

    Dann kann man sich darüber unterhalten, ob der teuer bezahlte teilweise Ersatz von Nachtstrom durch Tagstrom diesbezüglich irgendeinen Sinn hat.

    Wenn die vorhandene Nachtspeicheranlage korrekt erstellt, eingestellt und betrieben ist, bedarf diese keinerlei Bedieneingriffen, sondern arbeitet vollautomatisch.
    Wie die Nachtspeicherheizung eingestellt ist weis ich nicht jedenfalls hat er dafür monatlich 240,- € bezahlt und wenn wir das jetzt weitermachen müssen bei einem unbewohnten Haus dann sind wir bald Pleite. Beim nächsten Besuch werden wir uns einen Elektriker kommen lassen und uns die Sache erklären lassen, sollte etwas nicht richtig eingestellt sein muss er es so einstellen das die einigermaßen wirtschaftlich arbeitet. Es ist schon richtig das es Blödsinn ist den günstigeren Nachtstrom durch Tagstrom zu ersetzen nur wir hatten die ganzen Jahre nichts mit Stromheizungen zu tun deshalb kennen wir uns auch nicht aus, wenn jemand eine Alternative für das heizen weis immer her mit dem Ratschlag wir sind sehr dankbar dafür.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Modellbauer Beitrag anzeigen
    Was anderes außer Strom wird aus baulichen Gründen nicht in Betracht kommen.
    Dann wird auch keine wesentlich niedrigere Rechnung als 240 Euro in Frage kommen. Das Haus braucht die Energie, um die Temperatur zu halten. Mit einer Gas-Heizung käme man wahrscheinlich auf 70 Euro.
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  9. #8

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    die Rechnung kann danach schon niedriger sein als zuvor, wenn die Temperatur im Haus entsprechend niedriger bleibt.
    Wenn der TS eh die meiste Zeit nicht dort ist, muß das Haus ja nicht durchgehend auf 24 Grad geheizt werden.
    Wenn man aber gleiche Temperatur im Haus annimmt, wird die Rechnung bei einer "Infrarotheizung" genauso hoch ausfallen wie bei der vorhandenen Speicherheizung.

    Wenn der TS plant das Haus in Zukunft selbst dauerhaft zu bewohnen, würde ich eine Bestandsaufnahme und eine Berechnung durch einen Energieberater empfehlen.
    Istzustand ermitteln, und Verbesserungsmöglichkeiten mit den zugehörigen Kosten und Einsparpotentialen gegenüberstellen.
    Prüfen, welche Möglichkeiten zur Verringerung des Wärmeverlusts aus wirtschaftlichen Überlegungen und aus Gründen der Behaglichkeit Sinnvoll sind.

    Keinesfalls Nachtspeicher-Öfen raus und dafür "Infrarot Heizung" rein
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  10. #9

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    Kannst Du da mit dämmen nicht noch was machen?
    Fenster, Geschossdecke, Dach, WDVS?

    So etwas sieht immer ganz anders aus, wenn die Heizlast erheblich reduziert wäre.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Modellbauer Beitrag anzeigen
    Wie die Nachtspeicherheizung eingestellt ist weis ich nicht jedenfalls hat er dafür monatlich 240,- € bezahlt und wenn wir das jetzt weitermachen müssen bei einem unbewohnten Haus dann sind wir bald Pleite.
    Das Stichwort ist "unbewohnt".

    Eine Heizung benötigt natürlich nur dann Energie wenn der Raum beheizt werden soll. Das wäre primär dann der Fall, wenn das Haus auch bewohnt wird.
    Man sollte aber bei längerer Abwesenheit daran denken, dass ein komplettes Abschalten der Heizung dazu führen wird, dass die Raumtemperatur schnell sinkt, und je nach Außentemperatur Frostschäden möglich sind. Man bräuchte also eine Lösung für den Frostschutz.

    d.h. Der Heizenergiebedarf wird von der Nutzung abhängen.

    Nehme ich mal die 240,- €/Monat, dann wurden im Haus wohl etwa 15.000kWh p.a. benötigt. Diese verteilen sich natürlich nicht gleichmäßig über das Jahr, sondern die Hälfte fällt in etwa in den Monaten Dez. bis Februar an.
    Für den Frotschutz wird der Heizenergiebedarf deutlich geringer sein als wenn das Haus bewohnt ist. Je nach Raumtemperatur wird der Energiebedarf bei vielleicht 20% bis zu 50% liegen.

    Jetzt müsste man anhand der Nutzungs- und Leerstandszeiten abschätzen, wie hoch der jährliche Heizenergiebedarf sein wird. Wird das Haus nur im Winter für 2 Wochen und im Hochsommer bewohnt, dann ist es was anderes als wenn man 2 Monate im tiefsten Winter dort wohnt.

    Ob die Wärme dann über Nachtspeicheröfen oder IR-Paneele bereitgestellt wird ist zweitrangig. Beide können nur die eingesetzte el. Energie in Wärme umwandeln, und eine kWh bleibt eine kWh, da findet keine magische Vervielfachung statt.

    Wenn nur el. Strom zur Verfügung steht, dann könnte man darüber nachdenken, Split-Klimageräte einzusetzen. Diese nutzen zumindest einen Teil der Umweltenergie, und bei geringer Temperaturdifferenz zwischen Außen- und Raumtemperatur ist auch die Effizienz sehr gut. Sie würden dann "Warmluft" in die Räume blasen und man bräuchte keinen Schornstein oder wasserführende Heizflächen.

    Ob sich ein Holzofen rentiert, das ist so eine Sache. Man benötigt ja Holz das man kaufen muss, und der Schornsteinfeger muss auch bezahlt werden, selbst wenn der Kaminofen nur selten genutzt wird. Ist das Haus unbewohnt, dann muss man trotzdem auf eine andere Heizung vertrauen.
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  12. #11

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    Ich würde mir das mal durchrechnen was die Heizung über die Jahre kostet und was ein Einbau einer vernünftigeren Heizung kosten würde. Evtl. würde sich der Umbau, wenn er intelligent genug gemacht wird, in relativ wenigen Jahren lohnen. Kann sein, dass einem im hohen Alter, mit dem Bischen Rente was man noch bekommt, die Stromkosten die Haare vom Kopf fressen. Dann lieber jetzt umbauen und später Ruhe haben. Wenn man günstig an Holz kommen kann, wäre auch ein zusätzlicher Kachelofen ganz nett.
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  13. #12
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    Hallo zusammen,
    wir haben das Gefühl das sich mein Schwiegervater nie um die Heizkörper gekümmert hat, es gibt ja dort verschiedene Einstellungen für Winter- Übergangszeit mit einem Einstellregler I-III und die Ausstellung direkt an den Nachtspeicherheizungen. Er hat jetzt jeden Monat 240,- zahlen müssen, wir haben jetzt über den Wintermonaten auf III eingestellt gelassen haben diese aber Mitte Februar auf II eingestellt. Vor Ostern fahren wir wieder dorthin und werden entweder auf I oder ausschalten und so werden wir die Kosten in den Griff bekommen eventuell kann uns eine Elektrikerfirma die für diese Einbauten zuständig ist und im Nachbarort ansässig ist dahingehend beraten.
    Mit dem Holz wäre es kein Problem da zum Grundstück auch ein Wald gehört bzw. dieses günstig kaufen kann, wir sind ja dort aufgewachsen und kennen noch viele Leute, die Arbeit hat uns eben hierher verschlagen.
    Wenn es nach uns geht würden wir später gern dort wohnen denn mit der zu erwartenden Rente kann man sich im Raum München/Ingolstadt/Augsburg keine Mietwohnung mehr leisten.
    Danke für die vielen nützlichen Hinweise.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Frau Maier Beitrag anzeigen
    .... Kann sein, dass einem im hohen Alter, .....
    Ein Punkt den man nicht aus den Augen verlieren sollte, denn

    noch 10 Jahre bis zum Rentenbeginn arbeiten müssen wir aber das Haus in den nächsten Jahren weiter renovieren möchten stellt......
    Also soll das Haus in 10 Jahren wohl intensiver genutzt werden, und dann sind sicherlich die 15.000kWh p.a. fällig, wenn das Haus nicht gedämmt wird. Muss dann die Heiztechnik für 10 oder 15 oder gar 20T€ ersetzt werden, wer weiß schon wie sich die Preise entwickeln werden, dann macht das sicherlich auch keinen Spaß.

    Holz als Ofen für die Gemütlichkeit OK, ansonsten daran denken, dass man mit zunehmendem Alter wohl kaum noch Lust hat Holz zu hacken, durch die Gegend zu schleppen, um dann den Ofen zu schüren.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wer bei jährlichen Energiekosten von ca. € 2000,- "bald pleite" ist, kann locker €10.000,- bis 20.000,- auf einmal hinblättern, um das Heizsystem umzustellen?
    Alles klar...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wer bei jährlichen Energiekosten von ca. € 2000,- "bald pleite" ist, kann locker €10.000,- bis 20.000,- auf einmal hinblättern, um das Heizsystem umzustellen?
    Alles klar...
    Wenn man bedenkt, dass es sich um 70m² handelt, und bisher 240,- €/Monat auf den Tisch geblättert wurden (wofür eigentlich, wirklich nur heizen? oder auch Allgemeinstrom?) dann kann es sehr wohl sinnvoll sein, jetzt schrittweise umzustellen anstatt später wenn man mit einer geringeren Rente leben muss. Wenn ich dann 1.500,- € im Jahr sparen kann, in Zukunft vielleicht noch mehr (Strompreisentwicklung?), dann kann es sehr wohl sinnvoll sein, sich jetzt und in den nächsten 10 Jahren darum zu kümmern, anstatt später wenn man in Rente ist.
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