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  1. #1

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    Schallentkoppelte Innenwand - Entkopplung der Stoßstellen

    Liebe Bauexperten,
    in unserem Haus wurden in der letzten Woche zwei nichttragende Innenraumtrennwände eingezogen. Da uns der Schallschutz wichtig ist, haben wir uns für eine entkoppelte 17,5 er Kalksandsteinwand (Rohdichteklasse 2,2) entschieden.

    Eine Wand ist nun fertiggestellt und ich frage mich, ob die Ausführung fachgerecht erfolgte.
    Die Wand wurde auf beiden Seiten im Abstand von ca. einem Zentimeter zum Ursprungsmauerwerk erstellt und mittels Maueranker eingebunden. Der entstandene Spalt wurde mittels PU-Schalldämmschaum ausgefüllt und abschließend von beiden Seiten mit Hochbaufugendichtstoff (I******K SP 525) abgedichtet.

    Dieses Vorgehen scheint mir, auch nach Rücksprache mit befreundeten Bauherren, nicht die gängige Praxis zu sein. Im Internet habe ich bezüglich der Schallentkopplung nur die EAP Entkopplungsprofile von W**********R gefunden.

    Es wäre schön, wenn sich jemand findet, der die angewendete Montageart kommentieren könnte. Mir stellt sich die Frage, ob die Fugen der zweiten Wand nicht einfach mit Mörtel ausgeworfen werden sollten.

    Vielen Dank und ein schönes Wochenende
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  2. Schallentkoppelte Innenwand - Entkopplung der Stoßstellen

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Die Ausführung ist so schon korrekt, wenn Sie viel wert auf Schallschutz legen warum soll die fuge vermörtelt werden? Schalltechnisch nachteilig.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Yilmaz,
    vielen Dank für die schnelle Klarstellung.
    Die "Mörtelvariante" hatte ich nur als Alternative erwähnt, wenn das mit dem Schaum nicht in Ordnung gewesen wäre.

    In deiner Grafik bzw. dem Dokument (http://www.kalksandstein.de/bv_ksi/n...?page_id=82224) sind Kork- und Mineralfaserstreifen emfohlen. Es wundert mich, dass diese nicht während des Mauerns eingebracht worden sind - schneint mir einfacher zu sein. Wie dem auch sei, wenn es so gut ist, will ich nicht meckern


    Vielen Dank!

    PS:
    Sollte beim Verputzen eigentlich ein Gewebe in der Ecke mit eingearbeitet werden? Der Putz wird ja nicht am Hochbaufugendichtstoff haften.
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