Werbepartner

Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1

    Registriert seit
    03.2016
    Ort
    Dortmund
    Beruf
    Bauleiter
    Beiträge
    9

    Maximales Längsgefälle auf der Terrasse?

    Guten Tag,

    ich plane soeben eine Terrasse mit anschließendem Gehweg ohne Stufe bis zur Straße herzustellen.
    Die Terrasse soll ca. 60 m² groß werden und hat eine L-Form. Ein Teil der Terrasse ist überdacht.
    Der Gehweg (ca. 2,4 m breit und 13 m lang) verläuft im rechten Winkel von der Straße zur Terrasse.
    Da der Höhenunterschied von Ausgang Terrassentür bis Straße ca. 85 cm beträgt, muss ich mit einem Längsgefälle arbeiten.
    Den Austritt von Terrassentür zur Terrasse habe ich mit 5 cm veranschlagt und 8 cm kann ich noch durch das Quergefälle in dem überdachten Bereich der Terrasse rausholen.
    Somit muss ich nur noch 72 cm über das Gefälle ausgleichen.
    Die komplette Länge von Terrassentür bis Straße entspricht ca. 23 m. Dadurch habe ich ein durchschnittlichges Längsgefälle von ca. 3,1 %.
    Da mir das auf der Terrasse zu viel ist, habe ich ca. 1,5 % auf der Terrasse (ca. 10 lang) und ca. 4,5 % auf dem Gehweg (ca. 13 m lang) eingeplant.
    Bei diesen Parametern müsste ich in einem Bereich des Gehwegs extrem viel Mutterboden ankippen, es wäre mir also lieber, dass der Gehweg seichter abfällt.
    Dadurch würde sich aber das Gefälle auf der Terrasse erhöhen.

    Jetzt kommen wir zu meiner eigentlichen Frage.
    Wie viel Längsgefälle kann man auf der Terrasse in Kauf nehmen, so dass man es nicht merkt? Bei gleichzeitigem Quergefälle von 2%.
    Verlegt werden auf der Terrasse Betonplatten mit dem Format 80x40 cm und auf dem Gehweg ein Pflaster mit 45x15 cm.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dennis Vollrath
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Maximales Längsgefälle auf der Terrasse?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    wasweissich
    Gast
    ein laie , der 2% gefälle (ohne optische hilfe ) sieht/erkennt , ist gut .
    und 3% gefälle auf terrasse , sind eigentlich unproblematisch .

    finde ich
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Magdeburg
    Beruf
    Bau-Ing.
    Beiträge
    1,589
    Auf Geh-/Radwegen im Einflussbereich der bast werden die Gefälle i.d. Regel mit 2 bis 4 Prozent ausgeführt.
    Ab 2 fließt Oberflächenwasser gut ab und bis 4 ist auch noch eine recht gute Rutschsicherheit gegeben. Klar, ist es noch abhängig vom Belag, von Eisbildung, usw. usf.
    Würde ich - sofern machbar - für Terrassen und Hauszuwegungen als Richtwert anpeilen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2016
    Ort
    Dortmund
    Beruf
    Bauleiter
    Beiträge
    9
    Super, danke. Ja, Geh- und Radwege ist kein Problem. Da kann ich mit 4% Gefälle leben. Aber auf der Terrasse verweile ich und da möchte ich auf gar keinen Fall das Gefühl haben, dass ich irgendwie rauf/runter laufe. Nur 2% Längsgefälle wären für mich (rein theoretisch) auch ok. Aber 2%Quer und Längsgefälle auf einer Terrasse finde ich rein gefühlstechnisch zu viel. Leider bin ich kein Laie. Ob anderen das auffallen würde wäre mir egal. Ich weiß aber, dass wenn es sichtbar/merkbar wäre ich immer darauf achten würde.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2016
    Ort
    Dortmund
    Beruf
    Bauleiter
    Beiträge
    9
    Hallo zusammen! Habe mir das nochmal überlegt. Werde jetzt das Gefälle kleiner wählen und zwischen Gehweg und Terrasse noch eine Trittstufe einbauen um den Höhenunterschied auszugleichen. Sieht dann irgendwie aufgelockerter aus.
    Dazu hätte ich aber nochmal eine Frage.

    Wie tief darf eine Trittstufe sein? Habe etwas von 64 cm gelesen. Das sieht bei der großen Terrasse etwas schmal aus. Würde auch ca. 90 cm Trittstufentiefe funktional sein? Oder würde man dann ein kleinen Tippelschritt auf der Stufe machen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Magdeburg
    Beruf
    Bau-Ing.
    Beiträge
    1,589
    Entweder Du machst bei den 2 Steigungen das Steigungsverhältnis wie bei einer flachen Treppe (Nach Treppennorm) oder Du bildest ein Podest aus, auf dem bequem 1 ganzer Zwischenschritt möglich ist.

    Bei weniger als 3 Stufen, wo noch keine Treppe ist sondern nur 2 Stufen musst Du unbedingt darauf achten, dass Du die Vorderkanten DEUTLICH optisch erkennbar machst. Nimm bloß nicht das gleiche Material !
    Man muss von unten und besonders von oben kommend auch bei schlechtem Licht sofort erkennen können, dass es hier Höhensprünge gibt. Auch, wenn das letzte Bier zu leichten Kopfschmerzen geführt hat.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  9. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2016
    Ort
    Dortmund
    Beruf
    Bauleiter
    Beiträge
    9
    Hallo Holger,

    genau so habe ich mir das auch gedacht. Also baue i h eigentlich Gehweg, Podest und Terrasse und keine Stufe. Trotzdem weiß ich jetzt noch nicht, wie tief das Podest sein darf. Gibt es da irgendeine Norm?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #8

    Registriert seit
    07.2012
    Ort
    Magdeburg
    Beruf
    Bau-Ing.
    Beiträge
    1,589
    Gebäudetreppen DIN 18065
    schon bunt bildert und erläutert: Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen