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Regenspeicher abdichten ?

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  1. #1

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    Regenspeicher abdichten ?

    Hallo zusammen. Ich hoffe ich bin hier im richtigen Bereich. Ich wusste aber nicht wo es hingehört.

    Wir haben einen 3 Kammer Regenspeicher, der schon sehr alt ist und gemauert ist.

    Da dieser Speicher doch recht nah am Haus ist (sind vielleicht 60cm) sollte er natürlich nicht undicht werden. Da es wie gesagt alles sehr alt ist, weiß ich nicht wie dicht das ganze noch ist und wie das damals abgedichtet wurde.

    Desshalb würde ich es prophylaktisch gerne noch mal neu abdichten. Nur da hab ich mich gefragt wie am besten.

    Ich dachte an Bitumenanstrich und auf den Boden eventuell Dachpappe mit Kaltkleber (darunter natürlich auch Bitumenanstrich). Ich wollte nur mal wissen ob das so möglich wäre (bzw. sinnvoll), oder ob es eine Bessere alternative gäbe. Poolfarbe ?

    Was würdet ihr empfehlen?

    Danke schonmal
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  2. Regenspeicher abdichten ?

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  3. #2

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    Du suchst eine Abdichtung nach 18195 Teil 7. Alle darin genannten Verlagearten und Materialien sind geeignet.
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  4. #3

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    Flüssigkunststoff aber dat ist nix für den Laien. Lass da mal lieber jemand ran der damit regelmäßig zu tun hat
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  5. #4

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    EPDM-Tüte kleben lassen ... Wenns einen in der Region gibt, der das beherrscht ...
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  6. #5
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    Ok Danke. Die Antworten waren genau das was ich gebraucht hab.

    Dann werde ich mir mal irgendeine Firma raussuchen und fragen was das kostet.

    Kann mir da wer sagen mit wie viel ich rechnen muss ?
    Ist so 2m tief und ca. 3m x 2m groß.
    Und halt zwei Trennwände.
    Also nur ne grobe Richtung. Denn der Speicher wird eigentlich nicht mehr gebraucht. Sonst lege ich ihn trocken
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    Flüssigkunststoff aber dat ist nix für den Laien.
    und mit sicherheit nicht für einen alten gemauerten dreikammerbehälter geeignet

    das einzig wahre
    EPDM-Tüte kleben lassen ...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    und mit sicherheit nicht für einen alten gemauerten dreikammerbehälter geeignet

    das einzig wahre
    Ok. Ich denke mal das ist doch aufgrund der recht komplexen Form eher teuer. Dann mach ich wohl nen Bypass und schütte das Ding zu.
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  9. #8

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    Frag nen Statiker, ob du die Kammerwände rausschmeißen kannst. Dann wird die Tüte geometrisch einfach.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    und mit sicherheit nicht für einen alten gemauerten dreikammerbehälter geeignet

    das einzig wahre
    Welchen Hinderungsgrund siehst du? Der Untergrund muss bei beiden vorbereitet werden. Aber gut, ich bin auch kein Freund vom Kleber bei EPDM als Lagesicherung. Dann lieber mechanisch Liniar. Kann man aber drüber streiten.
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  11. #10

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    Welchen Hinderungsgrund siehst du?
    hallo
    weil das mit sicherheit kein
    Wir haben einen 3 Kammer Regenspeicher, der schon sehr alt ist und gemauert ist.
    ist sondern ein dreikammer- güllegrube war.

    gruss aus de pfalz
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  12. #11

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    Eben. eine vermutlich mit Schadstoffen (Salzionen) belastetes Mauerwerk, welches ggf. tendenziell austrocknet, mit einer Beschichtung zu versehen ist einfach mal nicht zielführend. Es hat auch keiner gesagt, dass die "Tüte" mittels EPDM-Kleber lagegescihert werden soll. Sie wir mit einer zu planenden Klemmung am oberen Rand gehalten. Diese Halterung ist nur notwendig, damit die Ränder nicht in sich zusammenfallen. Auf dieser Befestigung wird, wenn richtig ausgeführt, auch nir mehr Last einwirken als die Lasten aus dem Eigengewicht der Folienwände. Die Folien werden natürlich mittels MehrfachVerklebung mittels zugelassenem EPDM-Kleber verbunden. Ich würde hier sogar drüber nachdenken die Einzelnen Folienenlemente nochmals mittels Klemmung an den Nahtstellen zu befestigen. Das aber hängt von der Tütengröße und damit von den Zuglasten an den oberen Klemmungen und den daraus resultierenden Kräften auf die Klebenähte. Bei den üblichen Klärgrubengrößen im EFH-Bereich sollte das aber kein Problem sein.
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  13. #12

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    Da gebe ich dir Recht Taipan, wenn es so ist dann macht eine FSK-Abdichtung wenig Sinn. Wobei auch da eine Dampfdruckausgleichsschicht möglich wäre aber Aufwand/ Kosten stehen dann nicht im Verhältnis.

    Zur Verarbeitung habe ich aber so ein zwei Punkte wo ich anderer Meinung bin. Erstmal wären grundsätzlich alle Nähte mechanisch in Linie oder liniar zu fixieren. Theoretisch müsste alle 50 cm waagerecht noch eine Fixierung gegen Abrutschen passieren und mit einem Zulagestreifen neu abgedichtet werden. Da wir hier nicht im Dach sind und die thermische Beanspruchung eher gering einzustufen ist mag die Fixierung am oberen Rand noch okay sein. Die 1% Längenzugabe sollte eh klar sein.

    Was meinst du mit Kleben? Schmelzschicht die dann mittels Warmgas zur Adhäsivklebung benutzt wird? Zitronensäure wäre noch möglich als Quellschweißung, Nachteil die Naht ist nicht sofort belastbar. Meine Wahl wäre das Fügen der Naht mit Warmgas, also dem Schweißrand.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit Kleben? Schmelzschicht die dann mittels Warmgas zur Adhäsivklebung benutzt wird?
    EPDM ist vollständig vernetzt. Da ist nix mit Schweißen oder Lösemittel. Direkt fügbar sind die nur durch Vulkaniesierung.

    EPDM wird am besten mit einer ausreichenden Überlappung mit einem "Nahtband" geklebt. Da hier die Folien aber sicher nicht sauber aufeinander liegen werden, würde ich zu einem Kleber in der Kartusche greifen, mehrere "Spuren" aufziehen und dann die Bahnen mit überlappung aufeinander mit einer Rolle so andrücken, dass die Spuren breitgehen. Ähnlich der Dampfbremse auf Mauerwerk. Mit diesem Kartuschenkleber werden dann auch Einläufe etc. eingedichtet. Mit dem Kleber kann man die Bahn theoretisch auch auf einen tragfühigen Untergrund kleben ... würd ich aber HIER lassen.

    Was willst du denn hier mechanisch befestigen? Ist wasser im Kübel, erledigt das das Wasser, ist kein Wasser im Kübel musst du nur die Ränder der Folien oben halten, bis wieder Wasser drin ist .... Deswegen muss die Befestigung auch nur das eigengewicht der Folie der Wandungen tragen ....

    PS: Du musst hier vom Gedanken ans Dach trennen ... wir reden hier eher von einem Teich ;-)
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    PS: Du musst hier vom Gedanken ans Dach trennen ... wir reden hier eher von einem Teich ;-)
    Ich sollte im Dach bleiben. Zugegeben, ich habe wenig Erfahrung in Behälterabdichtung - ob da der Anspruch geringer ist? Keine Ahnung. Erfahrungen belaufen sich auf Pools in Beton oder andere Behältnisse. Die wurden/werden in FSK eingedichtet und gut ist. In der Bauwerksabdichtung (Schwarzewanne) fixierst du den Bahnenwerkstoff ja auch. Ob nun Los/Fest oder im Querstoß aber gut, wollen wir es mal nicht zu kompliziert machen.

    EPDM sind die Erfahrungen nur auf dem Dach und ich muss ehrlich sagen, da bin ich mir gar nicht sicher ob deine Nahtfügung überhaupt a.R.d.T ist. Wollte ich mich aus dem Fenster legen würde ich nein sagen. Da sind mir nur die oben genannten bekannt und geläufig und da sind vermutlich auch die Anforderungen weitaus höher.
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  17. #15
    wasweissich
    Gast
    da bin ich mir gar nicht sicher ob deine Nahtfügung überhaupt a.R.d.T ist.
    isses
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