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Bauantrag für Büro in Eigenheim?

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  1. #1

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    Bauantrag für Büro in Eigenheim?

    Wir bauen in unserem eigenen, vor ein paar Jahren gekauften Haus eine Einliegerwohnung ein. Von der Gemeinde war der Baubeauftragte da und wir haben kurz besprochen wie das mit Stellplätzen etc. funktioniert und wie wir das in den Bauantrag packen.
    So beim netten unterhalten mit ihm über das Haus haben wir über die Vorbesitzer geredet und was so deren Jungs machen (Am Land eben...) Der eine Sohn wohnte z.B. im (dilettantisch ausgebauten) Dachgeschoß.

    Jetzt kommt ein Schreiben, wir hätten widerrechtlich eine Wohnung im Dachgeschoß ausgebaut und im OG ein Büro "errichtet"!? Und wir sollten den Bauantrag dafür nachholen.

    Fragen:
    Büro, oder Arbeitszimmer im eigenen Haus - brauchts da wirklich einen Bauantrag wegen gewerblicher Umnutzung? Hab dazu nichts gefunden. Wo steht sowas?

    Ausgebautes Dachgeschoß - wurde 1998 ausgebaut. Dämmung zwischen die Dachsparren geklemmt, irgendeine Folie drunter, Nut-und Feder Bretter druntergenagelt. Kniestöcke mit Trockenbau... dahinter nix.
    Kann verlangt werden das die heutige EnEV eingehalten wird?
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  2. Bauantrag für Büro in Eigenheim?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    guck in deinen bebauungsplan - da steht die zul. nutzung.

    wer verlangt im bestand die einhaltung der akt. enev?
    naja .. verlangen .. ja gerne
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  4. #3

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    naja - der dachausbau ist ein schwarzbau. das muss jetzt korrigiert werden. es gelten die bestimmungen zum zeitpunkt der antragsstellung.

    du hast gekauft wie gesehen und einen schlafenden hund geweckt.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Eigentlich wurden meine Fragen nicht beantwortet.
    Das der Dachausbau vom Vorbesitzer schwarz gemacht wurde ist mir selber klar.

    Nochmal:
    - Büro, oder Arbeitszimmer im eigenen Haus - brauchts da wirklich einen Bauantrag wegen gewerblicher Umnutzung? Im Umkehrschluß auch wenn man aus dem Büro wieder mal ein Schlafzimmer machen will?
    Da dürften wahrscheinlich Millionen Arbeitszimmer drunter fallen und das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

    - Ausgebautes Dachgeschoß - wurde 1998 ausgebaut. Kann verlangt werden das die heutige EnEV eingehalten wird? Ich meine mal gelesen zu haben das die gesetzlichen Bestimmungen zum Zeitpunkt des Ausbau gelten wenn es denn damals genehmigungsfähig gewesen wäre!?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Fliesenfuzzi Beitrag anzeigen
    Nochmal:
    - Büro, oder Arbeitszimmer im eigenen Haus - brauchts da wirklich einen Bauantrag wegen gewerblicher Umnutzung? Im Umkehrschluß auch wenn man aus dem Büro wieder mal ein Schlafzimmer machen will?
    Da dürften wahrscheinlich Millionen Arbeitszimmer drunter fallen und das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
    Vorsicht, das häusliche Arbeitszimmer nicht mit einem Büro für gewerbliche Nutzung verwechseln. Wenn der Lehrer zuhause ein Zimmer als "Büro" (häusliches Arbeitszimmer) nutzt ist das was anderes als wenn dort ein Gewerbe seinen Sitz hat. Im zweiten Fall würde erst einmal geprüft, ob das Gewerbe in besagtem Gebäude überhaupt zulässig wäre. Das gestaltet sich in einem reinen Wohngebiet schwieriger als in einem Mischgebiet.

    - Ausgebautes Dachgeschoß - wurde 1998 ausgebaut. Kann verlangt werden das die heutige EnEV eingehalten wird? Ich meine mal gelesen zu haben das die gesetzlichen Bestimmungen zum Zeitpunkt des Ausbau gelten wenn es denn damals genehmigungsfähig gewesen wäre!?
    Bei einer Nutzungsänderung ohne dass baulich etwas verändert wird, greift m.W. die EnEV nicht. Nachdem der Ausbau aber noch nie genehmigt war, habe ich so meine Zweifel.
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  7. #6

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    Ist den der Dachausbau überhaupt genehmigungspflichtig? Das ist ja eigentlich nur so, wenn da eine ganze Wohnung entsteht. Oder wird § 57, 11.c) anders gehandhabt?
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  8. #7
    Gast340953
    Gast
    Ich glaube es ist eine einfache Frage, Du hast das aber vermischt mit Einliegerwohnung und Kindern vom Vorbesitzer...das verwirrt irgendwie.
    Was hat denn der Ausbau des Dachgeschoss mit dem Büro im 1. OG zu tun? Oder ist das Dachgeschoss das 1. OG? Ich dachte Ihr hattet nur über den Sohn im Dachgeschoss geredet, wie kommt das Amt nun auf ein Büro im 1. OG?
    Gibt es Publikums/Kundenverkehr?
    Hat das Ganze irgendwas mit der Einliegerwohnung zu tun?
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  9. #8

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    Bauunternehmen = Gewerbe Also nur bei Mischgebiet oder Gewerbe-/Industriegebiet zulässig ode r§34 bei entsprechender anderer Nutzung umzu.

    Nur dann aber beim FiA ansetzbar. Ein häusliches Arbeitszimmer , um abends nur noch mal 2 mails zu schreiben, wird das FiA nicht anerkennen, da es ja ein Büro am Firmensitz geben muss.
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  11. #9
    Themenstarter

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    Danke, genau das sind die beiden Ansatzpunkte um die es geht.

    Zitat Zitat von Thomas Traut Beitrag anzeigen
    Ist den der Dachausbau überhaupt genehmigungspflichtig? Das ist ja eigentlich nur so, wenn da eine ganze Wohnung entsteht. Oder wird § 57, 11.c) anders gehandhabt?
    Das DG ist nach wie vor privat genutzt, es wurde nichts am Dach, der Statik oder der Außenansicht etwas geändert. Da kann ich mir mit Hinweis auf o.g. Stelle in der BayBO den ganzen Schreibkram sparen.

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Bauunternehmen = Gewerbe Also nur bei Mischgebiet oder Gewerbe-/Industriegebiet zulässig ode r§34 bei entsprechender anderer Nutzung umzu.
    Nur dann aber beim FiA ansetzbar. Ein häusliches Arbeitszimmer , um abends nur noch mal 2 mails zu schreiben, wird das FiA nicht anerkennen, da es ja ein Büro am Firmensitz geben muss.
    Danke, genau das ist der Knackpunkt- da werd ich wohl nicht drumrumkommen. Ist Mischgebiet, sollt also kein Problem sein.

    Zitat Zitat von Held Beitrag anzeigen
    Hat das Ganze irgendwas mit der Einliegerwohnung zu tun?
    Nein, der Ausbau war nur der Aufhänger warum der Herr von der Baubehörde vorbeikam... Er wollt halt sehen ob und wie die Stellplätze nachgewiesen werden können.
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  12. #10

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    Ist deine Firma auch unter deiner Wohnadresse dort gemeldet?
    Wenn nein brauchst du dort ja baurechtlich gesehen kein Büro.
    Und ob ein zusätzliches Arbeitszimmer vom FA anerkannt wird, sollte dann der StB noch klären.
    Glaube dein lockerer Plausch hat eher zu Missverständnissen geführt. Lockere Plauschs sind generell übrigens zu vermeiden, außer mit Freunden
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