Umfrageergebnis anzeigen: Welche Dachneigung würdet ihr wählen?

Teilnehmer
8. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 22 Grad

    0 0%
  • 25 Grad

    4 50.00%
  • 28 Grad

    4 50.00%
Ergebnis 1 bis 9 von 9

Dachneigung 22 vs 28 Grad EFH

Diskutiere Dachneigung 22 vs 28 Grad EFH im Forum Architektur Allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Dachneigung 22 vs 28 Grad EFH

    Liebe Community,

    wir stehen vor der schwierigen Entscheidung, welche Dachneigung wir wählen sollen. Erlaubt sind 22-28 Grad. Wir wollen ein Einfamilienhaus mit zwei Vollgeschossen + offenen Dachstuhl.
    Welche Vor- und Nachteile gibt es/resultieren aus 22 bzw. 28 Grad Dachneigung. Fühlt man sich bei 28 Grad Dachneigung und offenem Dachstuhl im Flur unwohl aufgrund der Höhe? (Siehe Bilder im Anhang)

    Vielen Dank für euren Rat.

    MfG
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  2. Dachneigung 22 vs 28 Grad EFH

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  3. #2

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    Ob 4m oder 4,50m, den Unterschied wird man optisch kaum feststellen. Ob diese Höhe zur Geltung kommt, das hängt auch von der Raumgröße ab.

    Ausrichtung der Dachflächen? (Himmelsrichtung)
    Ist irgendwann einmal "Solar" geplant?
    Dann würde ich das Dach möglichst steil machen um die Erträge während der Übergangszeit zu verbessern.

    Ach ja, noch was. Beleuchtung spielt hier auch eine Rolle, und vor allen Dingen die "Wartung" der Leuchten. Man braucht halt immer eine hohe Leiter, aber das ist sowohl bei 4m als auch bei 4,5m der Fall.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Info.
    Das eine Kinderzimmer ist 11,89 und das zweite Kinderzimmer 12,39 qm. (Beide auf der Südseite des Hauses, Nur Schräge / Dachspitze ist im Flur)
    Bei den Kinderzimmern: Tiefe (zum Giebel) ist 3,04 Meter, Länge ist 3,84 Meter bzw. 4,02 Meter
    Die höchste Stelle im Raum ist 3,60 Meter bei 23 Grad bzw. 4,00 Meter bei 28 Grad.
    Im Kinderzimmer finden wir es gar nicht so schlimm glaube ich, da wir die höchste Seite ja mit einer "Empore" aus Holz fürs Bett mit Leiter verdeckenwollen.

    Die Ausrichtung der Dachflächen ist nach Südwesten. Es ist ein schlichtes, quadratisches Haus mit Satteldach. Ich glaube Solar braucht man bei Ziegelbauweise + Gasheizung für die ENEV-Einhaltung. Näher habe ich mich hiermit allerdings noch nicht befasst. Kann man die Solareinheiten dann für das Optimum nicht "aufstellen" / vom Dach wegkippen?

    Beleuchtet werden soll der Flur durch eine große Glasfront (Süd-Ostseite / Flurende). Mit der Leiter haben Sie natürlich recht.

    Im Gang in der Mitte des Hauses haben wir allerdings die Befürchtung, dass es wie eine Halle wirken könnte.
    Welche Auswirkung hat die Dachneigung auf die Dachziegel? (Oder gibt es keine Auswirkung bei 22 vs. 28 Grad)
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  5. #4

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    Zitat Zitat von beaga87 Beitrag anzeigen
    Kann man die Solareinheiten dann für das Optimum nicht "aufstellen" / vom Dach wegkippen?
    Kann man schon, macht die Sache aber komplizierter und teurer. Dann verzichtet man besser auf die paar kWh.

    Zitat Zitat von beaga87 Beitrag anzeigen
    Im Gang in der Mitte des Hauses haben wir allerdings die Befürchtung, dass es wie eine Halle wirken könnte.
    Zur Not eine Zwischendecke einziehen. Schmal, lang, hoch, das wirkt wirklich nicht so gut.

    Zitat Zitat von beaga87 Beitrag anzeigen
    Welche Auswirkung hat die Dachneigung auf die Dachziegel? (Oder gibt es keine Auswirkung bei 22 vs. 28 Grad)
    Zitat Zitat von beaga87 Beitrag anzeigen
    Welche Auswirkung hat die Dachneigung auf die Dachziegel? (Oder gibt es keine Auswirkung bei 22 vs. 28 Grad)
    Das müssten jetzt die Dachdecker beantworten. Angaben zu Regeldachneigung und Mindestdachneigung findet man in den Unterlagen zu den Dachziegeln. Ich sehe jetzt nichts was zwingend für 28° und gegen die 22° spricht, aber wie gesagt, das können die Dachdecker besser beantworten.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Kann man nachträglich einfach die Decke um 50cm heruntersetzen? Mit Holzplatten?
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  7. #6

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    RDN für Kleinformatiges Deckmaterial aus Ton (mehrfach Ringverfalzt) Stein (hochliegender Seitenfalz) ist 22° Grad. Demnach bist du mit 22 an der Untergrenze an dem sich die oben benannten Deckwerkstoffe als ausreichend regensicher erwiesen haben. Als DD würde ich immer zu mehr Dachneigung raten als zu wenig. Technisch gesehen spricht aber nichts dagegen nur 22 Grad zu machen. Es ginge auch ein kleines Stück darunter, irgendwann kommt man aber in Neigungsbereiche da macht eine Eindeckung kaum noch Sinn.

    Kleiner Tipp: Je flacher die Neigung um so ungünstiger sind mittig angeschlagene Dachflächenfenster (reine Schwingfenster). Sollte man berücksichtigen, wenn man auch mal aus dem Fenster schauen möchte, geöffnet wie geschlossen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von beaga87 Beitrag anzeigen
    Kann man nachträglich einfach die Decke um 50cm heruntersetzen? Mit Holzplatten?
    Warum nicht? Decken kann man abhängen, ob 10cm oder 100cm, das ist erst einmal egal. Frage mal Trockenbauer, Schreiner, die können ein Lied davon singen.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    Vielen Dank. Dann nehmen wir wohl 28
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  11. #9

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    Zitat Zitat von beaga87 Beitrag anzeigen
    Kann man nachträglich einfach die Decke um 50cm heruntersetzen? Mit Holzplatten?
    Blos nicht abhängen. Nur Mut. Lasst doch die Raumwirkung des Satteldachs zu!

    Hier zwar SZ, nicht Flur, aber vom Prinzip her egal. Mit Fenstern in Firstnähe kommt viel Licht rein und der Raum wirkt nach oben nicht "tot" -
    P.S. - die Außenseiten der Fenster reinigen sich durch den Regen von selbst.
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