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  1. #1

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    Bodenplatte der Terasse ist feucht

    Hallo,
    ich habe ein grösseres Problem. Nachdem Neubau unseres Hauses, wurde noch eine Bodenplatte für die Terasse gegossen. Sie hat leichtes Gefälle und das Wasser kann nach Aussen ablaufen. Der Aufbau besteht aus ca. 4cm Splitt und 8cm normalem Pflaster 5x10. Jetzt viel mir auf, das mein Pflaster sehr hell geworden ist, fast weiß. Es ist aber nur das Pflaster unter dem Dachvorsprung in der Nähe der Terassentür, wo fast kein Regen hinfallen kann.
    Also habe ich gedacht, das dort eine Unebenheit ist, wo das Regenwasser hinläuft und sich sammelt. Nun habe ich ein paar Pflastersteine aufgenommen und wollte einfach drei Löcher in die Platte bohren um das Wasser dort ablaufen zu lassen. Dabei bemerkte ich aber, das die Platte durchgehend feucht ist.
    Kann es sein, das Feuchtigkeit von unten hochzieht? Oder was kann es sonst sein und wie kann ich Abhilfe schaffen?

    Ich hoffe auf eine schnelle Hilfe

    Danke Ralf Mäurer
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  2. Bodenplatte der Terasse ist feucht

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Das weiße auf dem Pflaster sind wahrscheinlich Salze, die von der durchfeuchteten Betonplatte aufsteigen und sich durch die Verdunstung auf dem Plaster ablagern. Hätte vielleicht durch eine Folie auf der Bodenplatte + Sandbett verhindert werden können.

    Löcher in der Betonplatte. Was sollen die bringen?.

    Den weißen Belag mit Dampfstrahler entfernen brächte zeitweisen Erfolg. Sind es Salze, wird das Pflaster auf längere Sicht zerstört.

    Sinn einer Betonplatte bei einem 8 cm dicken Pflaster in Splitt ist nicht nachvollziehbar. Hat das ein Untrnehmer ausgeführt?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,
    ja die Platte hat ein Unternehmer gemacht, leider ist er pleite. Da wir einen Höhenunterschied von 40cm hatten, meinte er, dass es die beste Lösung sei.

    Gruß
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  5. #4
    Avatar von susannede
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    Hallo,

    die Bodenplatte darf durchaus nass werden, und warum die Pflastersteine im regengeschützteren Bereich "heller" sind, wurde bereits erläutert.

    Das Bodenplatten unter ordentlichem Pflaster meistens Nonsens sind, denke ich auch. Den einzigen "Effekt" den die bringen, ist, dass sie sozusagen einen einheitlichen, tragfähigen Untergrund produzieren, so dieser vom Erdreich nicht gegeben ist.

    Dies ist meistens im Bereich des ehemaligen Arbeitsraumes der Fall, es kann also ohne Bopla zu unterschiedlichen Setzungen des Pflasters kommen.

    Es ordentlich geneigte Bopla dränt auch den Untergrund besser als gewachsener Boden fragwürdiger Zusammensetzung (Verfüllung Arbeitsraum). Damit ist das "Hochfrosten" im Bereich der Bopla sozusagen überall "gleichmäßig".

    Grüße!
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Hui Spät dran :-)

    Aber das große Problem bei diesen "KONSTRUKTIONEN" ist meist, das die letzten Reihen des Pflaster ja in Mörtel/Estrich verlegt sind und man dadurch eine Art Swimmingpool gebaut hat! Es geht ja immer noch Wasser durch das Pflaster/Fugen, sickert durch den Pflasterunterbau und steht auf dem Beton! Nach außen kann es nicht weg wegen der Randeinfassung! Ich habe so etwas schonmal REPARIERT (wenn man das so nenen darf) durch Bohrungen unterhalb der letzten Pflasterreihe und einstecken von Röhrchen, damit das gesammelte Wasser ablaufen kann!
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