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  1. #1

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    Gas oder Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Hallo zusammen,

    wir stehen momentan vor der schweren Entscheidung uns für Gas oder eine Luft-Wasser-Wärme-Pumpe zu entscheiden.

    Unsere Kosten im Vergleich:

    Gas:
    Kosten Gasanschluss ca. 3000 €
    Rückvergütung vom Bauunternehmen für die Gasheizung inkl. Solarthermie -500 €
    __________________________________________________ _______________________________________
    +2500 €


    Luft-Wasser-Wärmepumpe:
    wäre bei unserem Hauspreis momentan eingerechnet
    Falls wir uns für eine LWWP entscheiden würden, wäre noch die Frage, ob wir eine Photovoltaikanlage einbauen.
    Kosten Photovoltaikanlage: ca. 10 0000 €
    __________________________________________________ ________________________________________

    Über Antworten und Tipps würden wir uns sehr freuen!
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  2. Gas oder Luft-Wasser-Wärmepumpe

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    eine in sich unlogische fragestellung ....
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  4. #3

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    eine in sich unlogische fragestellung ....
    die durch die unsinnige Verknüpfung mit einer Überlegung zu einer PV Anlage nicht an Sinn gewinnt.

    (zur Beheizung eines Wohnhauses mit einer Wärmepumpe kann eine PV Anlage naturgemäß keinen nennenswerten Anteil beitragen)
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  5. #4
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    Weshalb nicht?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Bau2016 Beitrag anzeigen
    Weshalb nicht?
    In welcher Jahreszeit scheint am meisten Sonne?
    In welcher Jahreszeit muss ein Haus beheizt werden?
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  7. #6

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    Natürlich bringt eine PV Anlage etwas, vor allem wenn man auch Warmwasser über die Wp bereitet.
    Die Frage ist eher wie wirtschaftlich das Ganze ist und in das Gesamtkonzept passt.

    Bei 2500€ Aufpreis für eine Gasheizung mit Solarunterstützung würde ich bei einem dafür ausgelegten Neubau jedenfalls nicht lange überlegen und die Luft- Wärmepumpe wählen.
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  8. #7
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    Darf ich fragen, warum Sie eine LWWP wählen würden? Dann ohne PV- Anlage?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Dino15 Beitrag anzeigen
    In welcher Jahreszeit scheint am meisten Sonne?
    In welcher Jahreszeit muss ein Haus beheizt werden?
    völlig uninteressant bei einer Photovoltaik-Anlage, ihr meint Photothermie...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    völlig uninteressant bei einer Photovoltaik-Anlage, ihr meint Photothermie...
    Nein, meine ich nicht.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    völlig uninteressant bei einer Photovoltaik-Anlage, ihr meint Photothermie...
    ich weiß nicht was du unter Photothermie verstehst, aber daß Ertrag und Bedarf gegenläufig sind, ist das Merkmal von jeder solaren Heizungsnutzung.
    Eine Photovoltaikanlage hat den Vorteil, die sommerlichen Überschüsse gegen Einspeisevergütung nutzen zu können.
    Das ändert aber nichts daran, daß die Erträge im Winter, wenn das Gebäude geheizt werden muß, regelmäßig so gering sind daß sie zur Beheizung keinen nennenswerten Anteil beitragen können.
    (bei Annahme von de bei einem Einfamilienhaus üblichen Größenordnungen - wenn du 100 kWp PV hast, kann das vielleicht anders aussehen)
    Somit macht es keinen Sinn, die Überlegung für oder gegen eine PV-Anlage mit den Überlegungen zur Gebäudebeheizung zu verknüpfen.
    Das sind einfach zwei voneinander unabhängige Dinge.
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  12. #11

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    Diese Aussage verliert natürlich mit besser werdender Dämmung, und damit steigender bedeutung von Warmwasser immer mehr ihre Richtigkeit.
    Denn dadurch wird der strombedarf der WP immer weniger Winterlastig. Und gänzlich garnichts bringt die PV auch nicht, siw schwächelt primär in der Zeit Dezember-Januar, ind der Heiperiode Februar bis APril leitet sie hingegen schon wieder ganz gut. Entsprechend senkt sie den Durchschnittspreis des Wärmepumpenstroms schon spürbar, was die WP gegenüber der gAsheizung im Betrieb wirtschaftlicher macht. Da es aber viele bessere und schlechtere Wärmepumpen gibt, sollte der TE vielleicht auch einmal schreiben um welche Wärmepumpe es sich handelt.
    Mti Abluftwärmepumpen fahren viele Schlecht, mit 5kW Panasonic Monoblock ist man schon nahe an der Innovationsförderung durch die BAFA auch im Neubau.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Hfrik Beitrag anzeigen
    Diese Aussage verliert natürlich mit besser werdender Dämmung, und damit steigender bedeutung von Warmwasser immer mehr ihre Richtigkeit.
    Denn dadurch wird der strombedarf der WP immer weniger Winterlastig. Und gänzlich garnichts bringt die PV auch nicht, siw schwächelt primär in der Zeit Dezember-Januar, ind der Heiperiode Februar bis APril leitet sie hingegen schon wieder ganz gut.
    Meine Eckdaten:

    * EFH mit ~180m² beheizter Fläche - gut gedämmt
    * WP mit 1.5kW Leistungsaufnahme
    * 4 Personen
    8.8kWp in Südausrichtung auf dem Dach
    * im Jahr ca. 2500 kWh Strom für die WP
    * etwa 50% WW - 50% heizen (Primärseitig)

    Ertrag PV-Anlage in 2015
    * Januar - 259 kWh
    * Februar - 558 kWh
    * März - 763 kWh
    * April - 1157 kWh
    ...
    * September - 842 kWh
    * Oktober - 576 kWh
    * November - 378 kWh
    * Dezember - 251 kWh

    -> das sieht jetzt mal nicht so übel aus...

    Zitat Zitat von Hfrik Beitrag anzeigen
    Entsprechend senkt sie den Durchschnittspreis des Wärmepumpenstroms schon spürbar, was die WP gegenüber der gAsheizung im Betrieb wirtschaftlicher macht.
    Ob meine WP wirtschaftlicher ist als eine Gastherme: ich bezweifel das mal - immerhin hat meine WP schonmal ne Bohrung für knapp 10k EUR bekommen - und wie sind die Gaspreise im Moment? Folgen die nicht den Ölpreisen und sind damit jetzt sehr erschwinglich?

    Ich würde immernoch jedem ernsthaft dazu raten eine Gastherme in Erwägung zu ziehen - und bei Gleichstand immer zur Therme raten. Die ist auch robuster gegen falsche Auslegung und jeder Installateur kann damit umgehen...
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  14. #13

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    P.S. Und ich weiss das ich bilanziere und es im Dez + Jan auch dunkle Perioden gibt und ein sonniger Tag dann nicht reicht ... aber es ist halt auch nicht so das in der Heizperiode die Sonne nicht scheint...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    P.P.S Die Verteilung des Heizstroms auf die Heizmonate kann ich leider noch nicht korrekt erfassen - daher muss ich da passen. Aber wenn die ~1250 kWh für WW sich relativ gleichmäßig verteilen, dann sollten sich die anderen 1250kWh (im wesentliche) auf oktober bis märz aufteilen - was so etwa 200 kWh jeden Monat macht - natürlich mit Peak im Dez/Jan...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Brombeerdone Beitrag anzeigen
    Natürlich bringt eine PV Anlage etwas, vor allem wenn man auch Warmwasser über die Wp bereitet.
    Aber klar doch, vor allen Dingen bei vielleicht 2kWh el. Tagesbedarf und 800W Anschlussleistung der BW-WP, oder 2-3kW Anschlussleistung einer normalen LWP. Da kann man allein für die Investitionskosten der PV das WW für die nächsten hundert Jahre bezahlen.

    Wenn die Variante mit Gastherme tatsächlich 2.500,-€ teurer sein sollte als eine LWP, dann würde ich ganz genau hinschauen, was mir da verkauft wird.

    Ach ja, und so nebenbei würde ich mir auch Gedanken über Schallschutz und Nachbarn machen. Das kann, je nach Grundstücksgröße, Bauweise, ein ganz spannendes Thema werden.

    Wenn schon WP, dann eine SWP oder DV, das schmerzt bei den ständig steigenden Strompreisen nicht ganz so sehr. Über eine LWP könnte man nachdenken wenn man ein Haus auf PH-Niveau baut. Unter´m Strich die günstigste Lösung wäre normalerweise die Variante mit Gastherme.
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