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Brauche Beratung - Dreh-Kipp- oder Parallel-Abstell-Terassentür

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  1. #1

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    Brauche Beratung - Dreh-Kipp- oder Parallel-Abstell-Terassentür

    Hi,

    ich Saniere gerade einen Altbau und muss im Wohnzimmer muss die gartenseitige Fensterfront erneuern. Jetzt stehe ich vor der Entscheidung wie.

    Bestand: 5,70m Gartenfront bestehend aus 1,20m Dreh-Kipp-Tür mit Aufsatzrolladen und daran anschließend unten eine 70cm Mauer mit 3x 1,50m breiten Fenstern, ebenfalls mit Aufsatzrolladen.

    Da ich den Gedanken an eine Schiebetür zum Garten schick fand, noch ein paar Fensterbretter für Blumen behalten möchte und noch eine potentielle Kaminecke schaffen will, hat mir mein Fensterbauer folgendes Angebot gemacht:
    2,40m Parallel-Abstell-Schiebetür, von denen der linke Teil nach rechts schiebbar ist und der rechte Teil feststeht mit Aufsatzrolladen, daneben auf der vorhandenen Mauer 2 Fenster Dreh-Kipp a 1,20m, ebenfalls mit Aufstatzrolladen und die restlichen 90cm ziehe ich ne Wand hoch. (Hebe-Schiebe-Tür fällt aus bautechnischen und Kostengründen raus.)

    Ich fand die Idee recht gut, aber habe inzwischen Bedenken mit der Schiebetür. Sauber Bedienbar ist diese ja im Normalfall nur von Innen - was ist aber wenn ich in der Übergangszeit mal Abends noch am Grill, Feuer etc. im Garten sitze. Dann steht die Tür ja immer mindestens einen Spalt offen. Mein Fensterbauer will mir zur Abhilfe auch draußen eine Olive montieren. Daran finde ich aber wieder bedenklich, dass ich wirklich immer nach dem Reingehen die innere Olive mit dem Schlüssel abschließen muss, weil sonst jeder von außen öffnen könnte. Einfach reingehen, Griff rum und zu ist dann nicht (mehr). Auch sieht man nicht mehr auf einen Blick ob die Tür nun bloß zugezogen oder auch wirklich verschlossen ist. So richtig prickelnd finde ich diesen Gedanken nicht.

    Meine gedankliche Alternative wäre eigentlich das Ganze fast so zu lassen wie es ist. Links eine 1,20m Dreh-Kipp-Tür mit Aufsatzrolladen und daneben auf der vorhandenen Mauer drei 1,20m Fenster mit einem gemeinsamen Aufsatzrolladen. Wäre das überhaupt sinnvoll machbar? Bekomme ich einen Sicheren Halt in die Tür oder wird das nichts vernünftiges weil kein seitlicher Halt da ist? Bekomm ich ein Rollo noch in der Breite?

    Habt ihr ein paar Meinungen dazu? Welche Vor-Nachteile gibt es zwischen Dreh-Kipp- und Parallel-Abstelltür? Sicherheit? Dichtigkeit? Ich finde eigentlich immer nur Aussagen im Bezug auf Parallel-Kipp-Schiebetüren. Oder kann man die 1:1 anwenden? Wäre schön wenn evtl. jemand eigene Erfahrungen preisgeben könnte.

    MfG
    Marco
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  2. Brauche Beratung - Dreh-Kipp- oder Parallel-Abstell-Terassentür

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    PSK-Tür (Parallel-Schiebe-Kipp, selbes gilt für Parallel-Abstell-Tür) kostet deutlich mehr als eine Balkontür, hat den Vorteil, dass der Flügel nicht in den Raum steht (das ist aber auch schon der einzige Vorteil).

    Nachteile:

    1.) Hat unten immer (je nach Hersteller) einen Stock von 7-8 cm Höhe zum "Drübersteigen", ist also nicht barrierefrei, sofern das gewünscht wird.
    Eine niedrige Bodenschwelle wäre allerdings praktisch, wenn es sich um eine Tür handelt, durch die man mehrmals täglich durchgeht.

    2.) Es braucht logischerweise immer den bodentiefen Fixteil daneben. Das sorgt zwar für mehr Lichteinfall, ist hier aber nicht notwendig, da es daneben noch weitere Fenster gibt.

    3.) Wenn die PSK-Tür versperrbar sein soll, hat sie auch auf der Außenseite einen recht großen Griff. Der Rollladen fährt dann icht runter, sondern steht am Griff an.
    Man müsste hier beim Rollladen eine Sonderausführung wählen, um mit den Lamellen weiter nach außen zurücken (damit diese nicht am Außengriff anstehen). Beim Aufsatz-Rollladen wird das schwer (wenn nicht gar unmöglich).
    Eine Balkontür hätte außen einen Zuziehgriff. Man kann damit die Tür von außen zuziehen (nicht verriegeln!). Sollte man den Wunsch haben, auch die Balkontür verperrbar zu machen, gäbe es für so eine Lösung einen Flachgriff für außen (der hat ca. 12 bis 15 mm). Ist freilich von der Bedienung her auch nicht ideal, aber zumindest gäbe es kein Problem mit dem Rollladen.

    4.) Die Bedienung der PSK-Tür ist etwas gewöhnungsbedürftig (vor allem das Schließen). Je nach Hersteller und Beschlag braucht man 2 Hände dafür.
    Meine persönliche Erfahrung ist, dass dieser Beschlag auch deutlich mehr Wartung braucht als ein Balkontür-Beschlag, bzw. dass die Reparatur, die Einzelteile, der Arbeitsaufwand kostenintensiver sind.

    ------

    Links eine 1,20m Dreh-Kipp-Tür mit Aufsatzrolladen und daneben auf der vorhandenen Mauer drei 1,20m Fenster mit einem gemeinsamen Aufsatzrolladen. Wäre das überhaupt sinnvoll machbar? Bekomme ich einen Sicheren Halt in die Tür oder wird das nichts vernünftiges weil kein seitlicher Halt da ist?
    Seitlich links kann man die Mauer zur Befestigung voll ausnützen, seitlich rechts hat man auch noch knapp 1 Meter zur Verfügung. Zum Fenster hin gibts spezielle Kopplungs-Profile mit Statik-Einlagen, die auch ihren Zweck erfüllen. Wäre hier wohl sinnvoll da das Fenster nach oben hin nur zum Rollladenkasten befestigt werden kann (und das ist weniger stabil als zur Mauer oder zum angrenzenden Fenster).
    Große Probleme sehe ich hier allerdings nicht.

    Bekomm ich ein Rollo noch in der Breite?
    Aufsatz-Rollläden der gängigen Hersteller und Profile gibts bis etwa 280-300 cm Breite durchgehend, darüber hinaus wohl nur mit sehr klobigen, großen Lamellen (sieht dann ähnlich wie ein Garagentor aus ...)
    Da muss man sich auch Gedanken machen wie man das bedient (augrund des Gewichts mit Gurt wohl nicht), und wieviel das dann mit Motorbedienung kostet.
    Ein großer Rollladen mit Motor ist nicht mehr billiger als zB ein Raffstore, der den Vorteil hätte, dass man die Lamellen verstellen und somit den Lichteinfall und Blendschutz regulieren kann. Der wäre auch mit 3 Meter Breite absolut kein Problem (hier sind die gängigen Maximalbreiten bei ca. 400-450 cm).

    Weiters gilt es zu überlegen, wie man die Fenster ausführt: Öffenbar oder alle fix.
    Zum Lüften reicht wohl die Balkontür alleine. Die Fenster daneben würden vermutlich selten geöffnet werden und auch zum Reinigen erreicht man sie von der Außenseite.
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  4. #3
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    Guten Morgen und schonmal Danke!

    Zitat Zitat von Romeo Toscani Beitrag anzeigen
    Nachteile:

    1.) Hat unten immer (je nach Hersteller) einen Stock von 7-8 cm Höhe zum "Drübersteigen", ist also nicht barrierefrei, sofern das gewünscht wird.
    Eine niedrige Bodenschwelle wäre allerdings praktisch, wenn es sich um eine Tür handelt, durch die man mehrmals täglich durchgeht.
    Die ist doch aber genauso hoch wie bei einer normalen Dreh-Kipp-Tür, oder!? Daher hab ich die meines Erachtens so oder so.
    3.) Wenn die PSK-Tür versperrbar sein soll, hat sie auch auf der Außenseite einen recht großen Griff. Der Rollladen fährt dann icht runter, sondern steht am Griff an.
    [...] gäbe es für so eine Lösung einen Flachgriff für außen (der hat ca. 12 bis 15 mm). Ist freilich von der Bedienung her auch nicht ideal, aber zumindest gäbe es kein Problem mit dem Rollladen.
    Mein Fensterbauer will auch bei mir einen Flachgriff an der Parallel-Abstell-Tür montieren damit der Rolladen vorbeigleiten kann.

    4.) Die Bedienung der PSK-Tür ist etwas gewöhnungsbedürftig (vor allem das Schließen). Je nach Hersteller und Beschlag braucht man 2 Hände dafür.
    Rein ausgehend von den geschönten Youtube Videos diverser Hersteller sieht das bei den PAS-Türen weniger hakelig aus als bei den PSK-Türen.

    Aufsatz-Rollläden der gängigen Hersteller und Profile gibts bis etwa 280-300 cm Breite durchgehend, darüber hinaus wohl nur mit sehr klobigen, großen Lamellen (sieht dann ähnlich wie ein Garagentor aus ...)
    Da muss man sich auch Gedanken machen wie man das bedient (augrund des Gewichts mit Gurt wohl nicht), und wieviel das dann mit Motorbedienung kostet.
    Ein großer Rollladen mit Motor ist nicht mehr billiger als zB ein Raffstore, der den Vorteil hätte, dass man die Lamellen verstellen und somit den Lichteinfall und Blendschutz regulieren kann. Der wäre auch mit 3 Meter Breite absolut kein Problem (hier sind die gängigen Maximalbreiten bei ca. 400-450 cm).
    Das hatte ich ja fast befürchtet. Damit würde mein Gedanke rausfallen und wenn ich die Front auf nur zwei Rolläden aufgeteilt haben will muss es dann bei einem doppelten bodentiefen Teil und dem Doppelfenster bleiben.

    MfG
    Marco
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  5. #4

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    Keine Ursache!

    Zu 1.)
    Wenn du nichts dazusagst (zwecks Barrierefreiheit, etc.), dann käme die Drehkipp-Tür ebenfalls mit einem hohen Stock (im Prinzip das selbe wie beim Fenster).
    Du hast aber die Möglichkeit, (gegen Aufpreis) eine niedrige Bodenschwelle zu kaufen.
    Google mal nach dem Begriff "Balkontür niedrige Schwelle", da findest du so einiges (ich will hier bewusst auf keinen Hersteller verlinken).

    Die niedrige Bodenschwelle wäre allerings nur dort sinnvollerweise zu verbauen, wo die Tür vor Schlagregen geschützt ist (zB Vordach; darüber Balkon; etc.) bzw. es in irgendeiner Form eine Entwässerungslösung gibt (Entwässerungsschacht, Rigole, etc.), sonst könnte es zu Problemen mit Wassereintritt (auch durch Schneeschmelze) kommen.
    Ich will den Teufel hier aber nicht an die Wand malen ... in den meisten Fällen ist das kein Thema.

    Zum Flachgriff:
    Vielleicht hast du einmal die Möglichkeit, in einem Schauraum oder auf einer Hausbau-Messe ein Element zu bedienen, das diesen Flachgriff hat. Normalerweise hat ihn (aus gutem Grund) keiner ausgestellt ;-) am ehesten wirst du bei einer Wintergarten-Firma fündig, die eine Falttür ausgestellt hat, denn dort wird der Flachgriff häufig eingesetzt.
    Wenn du den einmal bedienst hast, willst du vermutlich was anderes...
    Ich könnte mir nicht vorstellen, dass ich mir zuhause sowas einbaue, wenn das die Tür ist, die ich 10 Mal pro Tag öffne/schließe.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass Balkontüren im Erdgeschoß mit einem Außengriff ein bisschen einladend für einen Einbrecher sind ...
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Romeo Toscani Beitrag anzeigen
    Die niedrige Bodenschwelle wäre allerings nur dort sinnvollerweise zu verbauen, wo die Tür vor Schlagregen geschützt ist (zB Vordach; darüber Balkon; etc.) bzw. es in irgendeiner Form eine Entwässerungslösung gibt (Entwässerungsschacht, Rigole, etc.), sonst könnte es zu Problemen mit Wassereintritt (auch durch Schneeschmelze) kommen.
    Ich will den Teufel hier aber nicht an die Wand malen ... in den meisten Fällen ist das kein Thema.
    Das ist alles bis auf weiteres nicht gegeben. Offene Westseite und der Regen peitscht gerne direkt gegen die Glasfront. Seitdem der Fußboden im Zimmer raus ist wissen wir, dass die vorhandene Tür auch bereits ein Nässeproblem hat. Nach stärkerem Regen ist es unterhalb der Tür immer feucht, da zieht es schon jetzt irgendwie rein was wir beim Austausch beheben müssen.

    Ich habe mir die Woche nochmal einiges angeschaut und mit dem Fensterbauer Möglichkeiten ausgelotet, und ich bin derzeit auf dem Trip eine Doppelflügelige Balkontür von 1,80m zu setzten und die verbliebenen 3m Fensterfront auf 0,9m Festverglasung, 1,2m Dreh-Kipp-Fenster und nochmal 0,9m Festverglasung aufzuteilen. So hab ich eine normale Tür nach draußen, kann die bei Bedarf groß öffnen, und hab noch eine "kleine" Möglichkeit für die Kipplüftung und muss das nicht alles über die Tür erledigen.
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  7. #6

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    Ok, dann musst du eben darüber entscheiden was dir wichtig ist:
    1) Möglichst einfach Lösung, die keine Probleme verursacht (sprich: Balktontür mit "hohem" Rahmen). Gehört dann natürlich auch dementsprechend fachgerecht eingebaut und abgedichtet.
    2) Praktisch orientierte Lösung mit niedriger Bodenschwelle.
    a) Mit einer Entwässerung wie ich schon erwähnt habe. Das ist teilweise in der Sanierung sehr aufwändig, aber dazu kann ich in deinem Fall nichts genaueres sagen, weil ich die Voraussetzungen nicht kenne.
    b) Sofern möglich ein Vordach montieren.
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