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Einbaulage Randsteine

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  1. #1

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    Einbaulage Randsteine

    Hallo liebe Expertenrunde

    Ich habe mir kürzlich von einer Baufirma eine Terrassenfläche, einen Stellplatz und einen Weg neben meiner Garage erstellen lassen. Alle Flächen sind mit Betonrandsteinen (1mx8cm)eingefasst. Also die Sorte Randsteine, die auf einer Seite eine ausgeprägte 45° Fase aufweist. Nun sorgt leider genau die besagte 45° Fase für Unstimmigkeiten zwischen mir und der Baufirma. Beim Stellplatz und dem Weg neben der Garage ist die Fase vom Belag weg gesetzt. So, dass es eine schöne abgeschlossene Fläche mit Schräge nach außen gibt. Bei der Terrassenfläche ist die Schräge der Randsteine nach innen zur Fläche gesetzt, was für mich keinen Sinn ergibt.

    - Die Terrassenfläche ist erhaben über den umgebenden Garten, kann somit als Stufe angesehen werden.
    - Während der Erstellung habe ich die Firma informiert das ich die Fläche mit Feinsteinzeug Terrassenplatten 60x60x2 belegen will. Also potentielles Fugenmass eher gering.
    - Da ich meine Platten höhenbündig mit den Randsteinen legen will ergibt sich mir durch die Fase zur Platte hin eine unschöne Schmutzfangrinne
    - Platten liegen im Splittbett, also scheidet Fugenmörtel aus.
    - Zusätzlich störend ist das die Terrasse , die am Haus ansetzt, absolut eben -sprich ohne Gefälle ausgeführt wurde. Kann man machen wenn das Fugenmass groß genug ist. Bei .
    Feinsteinzeug also auch eher nicht der Fall.
    - Bei den meisten Bildern die man im Netz zum Thema Randsteine findet ist die Fase zur abgesenkten Fläche hin ausgerichtet.


    Ich habe die Mängel der Baufirma mitgeteilt sowie ich deren gewahr wurde. Auch mehrfach telefonisch sowie per E-Mail um Lösungsvorschläge gebeten. Bis jetzt kam leider nur der Hinweis das es für Randsteine keine Einbauvorschriften gibt und ich solle doch die Rechnung komplett begleichen. Da ich den Auftrag nicht zu meiner Zufriedenheit erledigt sehe habe ich einen Teilbetrag einbehalten. Nun die Frage:
    Hat die Baufirma Recht und ich muss mich damit anfinden oder kann ich dagegen vorgehen und nötigenfalls die ganze Terrasseneinfassung noch mal neu setzen lassen? Bzw. hat das Aussicht auf Erfolg wenn ich mir einen vereidigten Bausachverständigen auf Platz bestelle?
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  2. Einbaulage Randsteine

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  3. #2
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  4. #3

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    haan
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    zu spät zu monieren,
    hätte man vorher vereinbaren sollen.
    so schlecht sieht das doch nicht aus, schönes Fugenbild bei den Platten !!
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  5. #4
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    Danke für dein Wertschätzung, aber das hilft mir bei meiner Frage nicht weiter.
    Mir ist klar das sich einbetonierte Randsteine nicht ohne weiteres drehen lassen, deswegen ja auch die Frage ob ich mich da mit Aussicht auf Erfolg bei höherer Instanz mal vorstellen sollte.
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  6. #5

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    Auf jeden Fall ist es nicht richtig ohne Gefälle vom Haus weg zu arbeiten. Da stellt sich jedoch auch die Frage was vorher abgesprochen wurde.
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  8. #6

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    Guten Tag zusammen,

    ich nutze diesen Thread auch mal für mein Anliegen.
    Ich habe aktuell eine fertige Terrasse eingegrenzt mit 8 cm dicken Randsteinen. Diese sind 20 cm tief und entsprechend im Zementbett mit Rückenstütze gesetzt. So weit so gut.

    Nun wurden seitlich der Terrasse weitere Randsteine gesetzt, um eine Pflasterfläche zu erstellen jedoch 12 cm tiefer. Es würde somit eine Stufe von 12 cm entstehen. Auch in Ordnung.

    Nun jedoch das eigentliche Problem: Um die untere Fläche mit Rechteckpflaster zu pflastern (6er Dicke) müsste ich einseitig fast komplett die Rückenstütze wegnehmen (12 cm Stufe + 6 cm Stein). Somit würden die Randsteine maximal 1-2 cm im Mörtelbett stehen. Reicht hier das Rechteckpflaster als Stütze aus oder laufe ich Gefahr, dass der Randstein kippt? Die Belastung ist recht gering, also das Pflaster wird nicht befahren, sondern nur "begangen". Die Stufenlänge beträgt ca. 2 m.
    Wenn der Stein als Stütze ausreichend sein sollte, soll ich dann ganz herkömmlich in Sand verlegen oder die letzte Steinreihe vor dem Randstein auch in Zement?

    Vorab danke für die Tipps.

    Die alternative Lösung wäre alle Randsteine raus zu holen und höher zu setzen, jedoch eigentlich bei 15 m Randstein nicht gewollt....

    Gibt es ansonsten Alternativen für eine Abschluß am Randstein? Beispielsweise das Pflaster in der Höhe zu halbieren mit einem Steinknacker?
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  9. #7

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    Hallo,

    ich habe meine Terrasse so ähnlich geplant, d.h. erst Terrasse dann zwei Absätze (2x13cm) und dann Gehweg. Ich habe allerdings als Randabschluss zum Gehweg jeweils eine 120 Kg schwere Blockstufe (ohne Rückenstütze zum Gehweg) in Beton versetzt. Aufgrund des höheren Eigengewichts und der größeren Auflagefläche sollte das meines Erachtens halten.

    Die Variante "Randstein 1-2 cm in Mörtelbett" halte ich für sehr instabil, würde ich nicht riskieren.
    Wie wäre es denn, wenn du vor den besagten Randsteinen, rechteckige Palisaden/Stelen zum Abfangen setzt? Natürlich bündig mit den Randsteinen.

    Außerdem hättest du bei deiner Berechnung (12 cm Stufe + 6 cm Stein) überhaupt keine Rückenstütze mehr, da du überhaupt nicht die Bettung (eigentlich 3-5 cm) berücksichtigt hast.
    Pflaster auf Mörtelbett mit wasserduchlässigen Fugen ist nicht so ideal. Die Verbindung wird sich irgendwann lösen. Ergebnis ; ein kippelnder Pflasterstein.

    Deine alternative Lösung verstehe ich nicht so richtig. Du möchtest alle Randsteine von der Gehwegfläche lösen und höher setzen? So das du eine kleinere bis gar keine Stufe hast?

    Gruß
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