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  1. #1

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    Statikproblem Decke

    Hallo Forensiker,

    Ich versuche schon einige Zeit hier am Wohnort einen Statiker zu finden, der meine spezielle Frage beantworten kann, erfolglos.
    Es geht um meine durchhängende Kellerdecke zu der "Inkognito" als Profi zum grundsätzlichen Vorgang eine sehr einleuchtende Erklärung geliefert hat. Er hat sich aber offenbar aus dem Forum verabschiedet.

    Ich habe jetzt mit einer verlängerten Wasserwaage eine beunruhigende Neigung der Decke schon im Anschluss an die seitlichen Wände quer zur Tragrichtung ermittelt -Fotos.
    Entsprechend der L/300 Faustformel für die Tragrichtung muss es auch quer dazu eine vertretbare Grenze geben. Im Detail muss das für den "Knickwinkel" gelten, mit der die Decke auf die Wände trifft. Ich befürchte dass z.B. die oberen Randmatten einer zu hohen Spannung ausgesetzt sein können, mit einem Risiko für die Gesamt-Stabilität.

    Gesucht wird ein Kriterium für diesen Wert. Ich habe den Eindruck, dass selbst unter Experten für eine solche Größe keine bekannten Vorgaben existieren. Eine tiefschürfende Studie würde ich ausschließen.
    Die Unterseite zeigt keine Risse in dem Bereich, auch die Decke auf gegenüberliegenden Wandseite ist nicht messbar verändert. Einzig an der Keller-Außenseite sind feine Risse im Putz der Wand zu sehen.
    Die Situation ist mehrere Jahre stabil.

    Wenn keine exakte Beurteilung möglich ist, müsste aus Erfahrung und der Anschauung eine Aussage getroffen werden, ob eine kritische Schwächung der Standfestigkeit anzunehmen ist.
    Dann würde ich die Decke z.B. durch eine Mauer in der Mitte stützen lassen. Wegen der hier fehlenden oberen Bewehrung könnte diese nur den unter Spannung stehende durchhängenden Zustand sichern, sollte aber doch eine relevante Wirkung haben.

    Marmor, Stein und Eisen bricht - aber meine Decke nicht !
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  2. Statikproblem Decke

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Da von ausgehend das sich die Stahlbetondecke erst die letzten Monate/Jahre durchhaengt waere bedenklich ( Ermuedung ).
    Die Decke kann sich aber auch schon beim Betoniervorgang aufgrund mangelnder Unterstuetzung der Schalung bzw. Joche
    durchgehaengt haben.Und das zu pruefen waere meiner Meinung nach der richtige Weg. Ausserdem kann man ja auch recherschieren
    ob die Decke als Filikran Plattendecke geliefert wurde und Bewehrungsabnahmen erfolgt sind.Hilfreich ist auch zu wissen wer das
    Haus gebaut hat. Akten sind oft noch auf den Kreisbauaemtern erhaeltlich.
    Ausserdem wuerde ich auch mal den Fussboden ueber der Decke Pruefen, der muesste ziemlich die gleiche Durchbiegung aufweisen.

    Gruesse
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  4. #3

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    aus den früheren Beiträgen von Fritz geht hervor wie sich das zugetragen hat....
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  5. #4
    Themenstarter

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    hallo,
    habe nächste Woche einen Termin mit einem Statiker, bin gespannt ob er den Betondurchblick hat. Schwieriges Thema, außer dem Durchhang ist nicht viel zu sehen. Aber zu beurteilen wäre, ob der Durchhang einen kritischen Wert angenommen hat.
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