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  1. #1

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    Sind diese Schallschutzmaßnahmen wirklich notwendig ?

    Hallo,

    wir haben in unserem vor kurzen gekauften Haus Probleme mit Schallübertragungen.

    Hauptsächlich Tritt- und Körperschall.

    Manche Schallbrücken haben wir schon gefunden und ausgebessert.

    Nun lese ich immer wieder davon, dass man Sockelleisten am besten auch entkoppeln soll. Hierzu wird ein Dämmstreifen zwischen Laminat und der Sockelleiste geklebt.

    Des Weiteren lese ich öfters, dass selbst Arbeitsplatten aus Holz Schallbrücken darstellen, wenn diese die Wand berühren.

    Rein technisch gesehen kann ich das verstehen, jedoch ist es uns in dies in der Praxis (verschiedene Wohnungen zuvor) noch nicht vorgekommen, obwohl wir und die Nachbarn auch, die Arbeitsplatten bis an die Wand geschoben haben.

    Lediglich in unserem jetzigen Haus mit einer Granitarbeitsplatte hört man das Abstellen von Gegenständen in der Etage darüber. Die Granitarbeitsplatte berührt teilweise die Wand.

    Um den Luftschall der oberen Etage in das Erdgeschoss zu dämmen, haben wir vor den Abgang der Treppe eine Trennwand gesetzt. Diese ist von jeder Seite doppelt mit Rigips beplankt. Als Tür haben wir eine Schallschutztür 27dB Dämmung der Firma Westag verbaut.

    So hatte es uns ein Schallschutzsachverständiger empfohlen.

    All zu viel hat es aber nichts gebrachtz. Ich denke, dass es an der Tür liegt. Der / Das ? Schall Ex hat, durch einen nicht 100 %igen Boden teilweise 2-3mm Luft.

    Um die Auflage der Profile zu vergrößern, hat unser Trockenbauer eine Dachlatte in den Estrich geschraubt. Sonst stände das Profil nur teilweise auf dem Boden und hinge im Treppenhaus in der Luft.

    Diese Schrauben für die Dachlatte hat er mit Schlagdübeln seitlich, durch die alte Abschlusskante aus Metall, in den Estrich geschlagen.

    Kann hier schon eine Schallbrücke durch die Schrauben entstanden sein ? Er meinte eigentlich, dass dies durch die Dübel verhindert würde.

    Gleiches sagte er auch zu den Schrauben im Estrich. Schutz vor Übertragung durch Dübel. Die Profile ansich haben natürlich alle einen Dämmstreifen.

    Die Dachlatte berührt aber auch auf beiden Seiten die Wand. Evtl. auch eine Schallbrücke ?

    Verkleidet ist diese auch mit Rigips.

    Es wird auch hier von z.B. Knauf geschrieben, dass die Platten keine seitlichen Wände berühren dürfen. Hat einer dazu schon verfahrungen sammeln können ? Ich habe schon öfters Rigipsplatten mit der Rundkante an die Wand gesetzt und nur die, durch die Rundkante, entstandene Fuge mit Acryl versiegelt.

    Ich hoffe dass Ihr mir weiter helfen könnt. Wenn die oben genannten Punkte mit den Sockelleisten und der Dachlatte ok sind, könnte ich mir diese Korrekturen erpsaren.

    Vielen Dank.

    gruß

    z3u5
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  2. Sind diese Schallschutzmaßnahmen wirklich notwendig ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Moin! Hier geht ja wirklich einiges durcheinander.

    Zitat Zitat von z3u583 Beitrag anzeigen
    Probleme mit Schallübertragungen.

    Hauptsächlich Tritt- und Körperschall.
    Das müsste mal präzisiert werden: was ist denn eigentlich genau das Problem mti dem Schallschutz?
    Und wieso schaut sich der bereits beauftragte Schallschutzsachverständige das nicht mal vor Ort an, wenn die Umsetzung seiner Empfehlungen zu wenig gebracht hat? Diese ganzen baulichen Einzelfragen sind so übers Internet ohne Fotos kaum präzise bewertbar.
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