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  1. #1

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    Im Wohnraum die Betondecke nur streichen?

    Hallo,
    Die Malerarbeiten an den Decken haben wir als Eigenleistung vereinbart. es handelt sich um eine glatte vorgegossene Betonoberfläche(Filigranoberfläche?). Die 45°Stöße sind glatt gespachtelt.

    Der BU meint, dass es reicht, wenn ich die Decken streiche würde...ist das emfehlenswert?

    - Braucht man eine Grundierung (empfehlenswert, oder überflüssig)?
    - Beton hat doch kleine Poren, die bestimmt beim Streichen sichtbar werden - kann man hier nach dem ersten Streichen die Oberfläche anschleifen, oder bringt das nichts??

    Würden Sie vorab "Tapezieren" mit feinem Malervlies empfehlen, oder bringt das gar keine Verbeserung ausser mehr Arbeit und ist überflüssig??

    Im Baustoffhandel empfehlen Sie nur die 100% Lösung:
    1) Grundieren, 2)vorgemischter Tapetenkleister für "schwere Tapeten" 3) Malervlies 4)2facher Anstrich mit Latexfarbe (falls doch Risse auftreten)
    Allerdings haben die mit der Lösung ja auch den 4-fachen Umsatz als wenn ich nur Farbe kaufen würde, deshalb müssen die mir das ja empfehlen ;-)
    Ist das so nicht übertrieben??

    Ist bei Gipskartondecken ein anderes Vorgehen sinnvoll?
    Vielen Dank für die Hilfe!!!
    Matthias
    (ich hoffe, das Thema wurde nicht schon x mal behandelt,- in der Suche habe ich aber nur Kellerdecke streichen gefunden)
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  2. Im Wohnraum die Betondecke nur streichen?

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  3. #2
    Hendrik42
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    Bei unserer EG Decke, auch Beton auf Filigranplatten, sind auch "nur" die Stöße gespachtelt worden und der Rest nach meinem Wissen einfach gestrichen (zweimal). Passt super, würde ich jederzeit wieder so machen lassen.

    Bei unseren Gipskartonflächen im DG ist auch nur gespachtelt und dann gestrichen worden. Die Stöße der Platten sind vorher mit einem Spezialband überklebt worden, dafür hatten die Platten extra eine leichte "Vertiefung". Würde ich auch jederzeit wieder so machen lassen.

    Gruß, Hendrik
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  4. #3
    Avatar von Hundertwasser
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    Nur streichen kann gut gehen (siehe Hendrik 42), muss aber nicht. Die vom Baustoffhändler vorgeschlagene Lösung ist 100% ig und gibt eine tolle Oberfläche. Wenn man nur streicht wird man immer die Poren und Lunker sehen außer man spachtelt vollflächeig zweimal und schleift dazwischen und danach. Ist aber eine Schweinearbeit. Dazwischen liegt preislich das Tapezieren mit Rauhfaser mit Anstrich.

    Auf GiKa gilt das gleiche. Grundieren ist immer ein muss.
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  5. #4
    Avatar von T9-Liebhaber
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    ich hab bei mir im 1. OG nur gestrichen und im EG die Decke verputzen lassen.
    ich würde die Decke nie mehr nur streichen.
    verputzen sieht optisch erheblich schöner aus.
    vorher muss die betonoberfläche aber grundiert werden, dafür gibts spezielle haftbrücken z.b von pci
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke schon mal!

    Tendenz scheint ja eher zu sein, dass Streichen zwar ok ist, aber es schönere Lösungen gibt. Auf jeden Fall gehört eine Grundierung hin...

    Rauhfaser an der Decke finde ich nicht schön - das ist keine Alternative und bevor ich die decke mehrmals schleife tapeziere ich lieber mit Vlies. Verputzen mit Feinputz ist natürlich toll (haben meine Eltern auch), dafür hat aber das Budget nicht gereicht.
    Ich tendiere momentan also dahin, die "Wohnräume" vor dem Streichen mit Malervlies zu versehen (ist das so viel teurer als Rauhfaser??), die Nutzräume und Flure nur zu Streichen...

    Unklar bin ich noch bei den GKP. Anfangs sieht das nur gestrichen Top aus...
    Freunde haben das auch, da sieht man schon nach ein paar Jahren an allen gespachtelten Stellen die Schrauben durch (dunkel). wahrscheinlich hat sich da der Feinstaub vom Rauchen besonders abgesetzt - wir rauchen zwar nicht, aber was ist wenn z.B. Kerzen rußen?? Oder sind die dunklen Flecken wirklich nur in Raucherwohnungen zu erwarten?
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  7. #6

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    Flecken

    im Bereich der Spachtelfugen können auch, ich betone: AUCH, von einer falschen, lückenhaften oder fehlenden Grundierung herrühren. Theoretisch sind die Schraubenköpfe "Wärmebrücken", manchmal sind auch die Schrauben "zu tief" (weil Schrauben zu lang/Schrauber ohne Tiefenanschlag/Latten zu "dünn") in der Lattung drin und durchstoßen auf der Rückseite die Dampfsperr/bremsfolie.

    Gk-Platten oder auch die "Betondecke pur" im Wohnbereich nur anzustreichen... Wo ist da die Nachhaltigkeit?

    Das Malervlies auf Betong is gut, kostet netto im Einkauf ca. 60-80 ct mehr.
    Auf Gk unterm Dach würde ich zu nem Glasgewebesystem raten - kostet n bischen.


    MfG Michael
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  9. #7

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    Hallo, ich möchte das alte Thema wieder hochholen, da ich derzeit genau vor der selben Frage stehe:

    Filigran-Betondecken --> wie gehts weiter?


    Das Malervlies ist doch so eine dicke Tapete, oder nicht? Oder ist das so eine Art feinmaschiges Gitternetz, das überstrichen wird? In Arztpraxen und Büros sieht man das öfter. Wo ist da der große Unterschied zu Rauhfasertapete? Verarbeitung ist doch der selbe, nur das Material sieht optisch anders aus? Rauhfaser will ich aber auf keinen Fall. Ist da das Malervlies optisch ansprechender?

    Alternative ist noch: komplett spachteln, nicht nur die Stöße.


    Ist komplett spachteln, schleifen, nochmal spachteln teurer als die andere Lösung?



    Technikraum/Waschkücke im Keller --> hier tendiere ich dazu, nur zu grundieren und zu streichen. Stöße gibt es dort nicht. Oder reicht es aus, einfach 2 mal zu streichen? Hält die Farbe dann oder was könnte passieren, wenn ich nicht grundiere?
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  10. #8

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    Lass die Decke einmal spachteln.... sieht sauber aus (wenn es ein Profi macht)
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