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  1. #1

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    Bauen nach Bestimmungen der Enev 2016

    hallo allerseits

    wir sind in der Planungsphase für den Bau unseres Einfamilienhauses.
    Geplant war ursprünglich, dass es nach kfW70 Standard gebaut werden sollte.
    Berechnungen der kfW haben auch alle stattgefunden. Nur leider haben wir die Finanzierung zu spät fix gemacht, sodass wir die Förderung der KfW für den 70er Standard nicht mehr bekommen haben. Nun hat die kfW den 70er Standard komplett abgeschafft, sodass es keine Förderung mehr dafür geben wird.

    Der Bauträger sagte nun zu uns, dass wenn wir die Vergünstigungen der KFw schon nicht bekommen , bräuchten wir auch gar nicht mehr danach bauen und könnten uns somit fast 10.000Eur sparen. Nur ist es das wert???????
    Das Haus erfüllt aber sonst alle Anforderungen der Enev2016. De Bauleiter meinte, dass das vollkommen ausreichen würde.

    Was sagt Ihr dazu? Ich habe eben Angst, dass das Haus dann nicht mehr warm genug wäre und dass wir dann an Heizkosten draufzahlen.
    Ihr wisst ja. Frauen sind Frostbeulen. :-)

    Ein nebensächliches Problem ist auch die Wertminderung des Hauses.
    Wenn wir nicht nach KfW bauen, ist das Haus doch auch weniger wert Sollte das Haus jemals verkauft werden, hätte der künftige Käufer Grund den Preis zu drücken, oder?


    Würde mich sehr über Euer Feedback freuen.
    Vielen Dank schon mal.
    und schönen Sonntag.
    lg
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  2. Bauen nach Bestimmungen der Enev 2016

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  3. #2

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    Woher sollte denn irgendjemand hier aufgrund von deinen exakt Nullkommanull konkreten Angaben wissen, ob sich die Mehrausgaben von 10.000€ "lohnen" oder nicht. Für was sind denn die 10.000€?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Anscheinend waren die ca. 10.000eur der Aufpreis um statt "nur" nach Enev2016 nach KfW70 zu bauen.
    Also für Fenster mit besseren U oder lambda Werten, bessere Dämmung.... Gemäß Bauleiter sind die Verbesserungen aber nur statistisch und kaum subjektiv spürbar....
    Stimmt das denn???
    Welche Angaben bräuchtest du denn? Tut mir leid, bin nun mal absoluter Laie was das Bauen angeht.
    Wenn ich mich auskennen würde, müsste ich Euch nicht belästigen ;-)
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  5. #4

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    Zitat Zitat von cosmo969 Beitrag anzeigen
    Welche Angaben bräuchtest du denn? Tut mir leid, bin nun mal absoluter Laie was das Bauen angeht.
    Wenn ich mich auskennen würde, müsste ich Euch nicht belästigen ;-)
    Tja, hättest halt eigenen Sachverstand vorher einkaufen müssen und zumindest dich selbst mal in die Materie mittels Büchern etwas einarbeiten können. Ohne die Planung zu kennen, kann man nichts seriös beantworten.
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  6. #5

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    Kann man wirklich so naiv sein???? Hier geht es um die mit Abstand teuerste Ausgabe deines Lebens, und Du hast keine Ahnung und willst Dir von einem Forum helfen lassen? Ich fass' es nicht. Echt nicht.

    Vermutlich hast Du beim letzten Kauf deines Handys/Notebooks/iPads/Autos/GadgetFürsHobby einen winzigen Promillebruchteil davon ausgegeben, aber vorher mehr Ahnung gehabt und trotzdem noch mehr verglichen und Tests gelesen.
    Aber ein Haus kauft man einfach mal so. Nimm KfW70, kostet 10k€. Was drin ist sag' ich nicht. In meinem nächsten Leben werd' ich Hausverkäufer. Nicht wirklich.
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  7. #6

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    @cosmo969,
    lassen sie sich nicht vergackeiern...

    Die "aktuelle" EnEV 2016 hat den früheren Standard von KfW 70 übernommen.
    D.h. die energetische Qualität und Bauweise der heutigen EnEV 2016 entspricht praktisch KfW 70 früher.
    Deshalb ist bei KfW die frühere Förderung entfallen, weil zum gesetzlichen Standard geworden.
    Damit "spart" der Bauträger auch nichts gegenüber KfW 70, weil er nun "sowieso" danach bauen muss.
    Die € 10.000,00 kann ich nicht nachvollziehen.

    Mit Ihrer "Ahnung" über zukünftige Wertentwicklung und Wohnqualität in Ihrem Haus liegen Sie m.E. völlig richtig.
    Ein Handy kauft man für 2 Jahre, ein Auto für 6 und dann weg damit.
    Ihr Haus sollten Sie für ein halbes Jahrhundert planen.

    Mein Tipp:
    Bauen Sie KfW 55.
    Das entspricht nahezu PASSIV-HAUS-Standard und ist sicherlich hinreichend zukunftsicher und zugleich höchst komfortabel und effizient.
    Für KfW 55 erhalten Sie Fördeung bis € 100.000,00 je WE zu Zins 0,75 % für 20 Jahre Laufzeit.
    Besser und intelligenter können Sie kaum bauen und nicht billiger finanzieren.

    Bauen Sie aber schlechter, werden sie heute deutlich teurer finanzieren und in 20 Jahren u.U. wieder sanieren oder "nachrüsten".

    Wurden Sie geholfen?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von DACHMANN Beitrag anzeigen
    @cosmo969,
    lassen sie sich nicht vergackeiern...

    Die "aktuelle" EnEV 2016 hat den früheren Standard von KfW 70 übernommen.
    D.h. die energetische Qualität und Bauweise der heutigen EnEV 2016 entspricht praktisch KfW 70 früher.
    Deshalb ist bei KfW die frühere Förderung entfallen, weil zum gesetzlichen Standard geworden.
    Damit "spart" der Bauträger auch nichts gegenüber KfW 70, weil er nun "sowieso" danach bauen muss.
    Die € 10.000,00 kann ich nicht nachvollziehen.

    Mit Ihrer "Ahnung" über zukünftige Wertentwicklung und Wohnqualität in Ihrem Haus liegen Sie m.E. völlig richtig.
    Ein Handy kauft man für 2 Jahre, ein Auto für 6 und dann weg damit.
    Ihr Haus sollten Sie für ein halbes Jahrhundert planen.

    Mein Tipp:
    Bauen Sie KfW 55.
    Das entspricht nahezu PASSIV-HAUS-Standard und ist sicherlich hinreichend zukunftsicher und zugleich höchst komfortabel und effizient.
    Für KfW 55 erhalten Sie Fördeung bis € 100.000,00 je WE zu Zins 0,75 % für 20 Jahre Laufzeit.
    Besser und intelligenter können Sie kaum bauen und nicht billiger finanzieren.

    Bauen Sie aber schlechter, werden sie heute deutlich teurer finanzieren und in 20 Jahren u.U. wieder sanieren oder "nachrüsten".

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    Die Mehrkosten für KfW55 bei der Planung und Ausführung sollte man aber auch nicht verschweigen. Ebenso kann man die KfW-Darlehen hinterfragen. Bei ner knappen Finanzierung ok, wenn genug EK da ist gibts bei der Hausbank direkt oft bessere Darlehen.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Schöne Grüße nach Augsburg
    Wenn der BT sagt, dass die Anforderungen der Enev 2016 Standard erfüllt werden und er das Haus 10T€ billiger macht und auch im Vertrag übernimmt, würde ich sofort unterzeichnen.
    Wie Dachmann sagt der frühere kfW70 ist nun Enev 2016 Standard. Also würde er mmn nichts sparren. Ich glaube der BT kennt sich mit dem Thema nicht aus.
    Und ich würde überlegen wirklich auf Kfw55 zu wechseln. Für Kfw 55 bekommt man 5T€ Zuschuss und auch billiges Geld.
    WICHTIG: Es gibt noch mehr Geld vom dem Freistaat Bayern und hier ist sehr wichtig einige Regeln zu befolgen und es muss schon jetzt SOFORT passieren!
    Wie weit ist die Planung? Gibt es einen Energieberater? (Wenn Interesse Details per P/N)
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  11. #9

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    Ich würde ebenfalls auch auf kfw-55 gehen - aber Thema Haustechnik in Bezug auf kfw-55 - da mit einem Fachmann die eigenen Wünsche/Anforderungen an Temperaturen bzw. Warmwasser erörtern und geeigente Konzepte abgleichen.
    Wenn der Bauantrag in 2016 gestellt wurde, und es wurde in 2016 ein KfW-70-Haus vertraglich vereinbart (auf Basis EnEV 2016), dann hättet Ihr Anspruch (auch wenn die Förderung für das 70iger nicht mehr vakant ist) auf ein eben solches Haus! Die Aussage dass es sich bei einem EnEV-2016-konformen Neubau um das gleiche handelt wie um ein KfW-70-Haus ist schlichtweg falsch! Datum des Bauantrages und vertraglich vereinbarte Leistung mit dem BT zählen!
    Ob die 10k Aufpreis bzw. Minderkosten wirklich gerechtfertigt sind kann man erst nach detaillierter Leistungsbeschreibung der in den 10k € enthaltenen Leistungen wirklich beurteilen.
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