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Heizung für Nebengebäude

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  1. #1

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    Heizung für Nebengebäude

    Hallo zusammen,
    unsere Immobilie hat im Garten ein "kleines" Nebengebäude - ein freihstehender Bungalow, massiv gemauert, mit Flachdach und etwa 60qm Wohnfläche. Baujahr um 1960, nur leichte Außendämmung. Aktuell sind dort alte Nachtspeicherheizungen verbaut. Im Zuge der Sanierung / Renovierung wollen wir die alten Dinger ersetzen, haben aber aktuell noch keine 100%ige Idee.
    Das Nebenhaus wird nicht täglich benutzt werden, es soll neben Arbeitszimmer ein Gästezimmer und eine Art Partyraum enthalten - also ca. 3-5 Tage die Woche halbtags benutzt werden, im Urlaub evtl. öfters.
    Im Haupthaus ist aktuell eine alte Ölheizung eingebaut, die auch ersetzt werden soll - aktueller Plan wäre eine Gasheizung. Der Gasanschluss liegt in der Strasse, aber noch nicht im Haus.

    Als Ideen fürs Nebenhaus hatten wir bislang:
    - Ein oder zwei Einzel-Holzpelletöfen
    - Den Gasanschluss durch den Garten zum Nebenhaus verlängern und ne klassische Gasheizung bauen
    - Ein Energieberater hat vorgeschlagen evtl. eine Luft-Wärmepumpe mit Splitgerät, die beide Gebäude versorgt, in den Garten setzen. Problem dabei: Während wir das Haupthaus auch energetisch sanieren wollen (neue Fenster, Heizung, Außendämmung) sind für das Nebengebäude nur kleinere Arbeiten geplant - also das was wirklich muss. Ich bin mir da nicht mal sicher ob ne Luft-WP im Haupthaus Sinn macht (ohne Fußbodenheizung, da alter parkettboden verlegt ist der bleiben soll), im Nebenhaus wird die Energiebilanz sicher noch schlechter sein...
    - Ein Bankberater meinte, wir könnten auch direkt die Nachtspeicheröfen lassen, bei seltenerer Nutzung würde sich ne neue Heizung kaum rentieren.

    Ich weiß, dass das ganze jetzt noch sehr grob klingt, aber gibt es irgendwelche Tips?
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  2. Heizung für Nebengebäude

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  3. #2

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    Holzpelletsofen halte ich für vernünftig
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  4. #3

  5. #4
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    Wir haben inzwischen einen Energieberater. Er hatte wie gesagt als eine Möglichkeit eine Luft-Wärmepumpe im Garten vorgeschlagen, die als Splitgerät (oder so ähnlich) beide Gebäude versorgt.
    Wir werden wohl erst mal abwarten, was die Heizlastberechnung (oder wie das heißt) ergibt.
    Das Nebenhaus soll (im Gegensatz zum Haupthaus) halt nicht anch KFW energetisch saniert werden, da die Kosten dafür zu hoch sind (und es eben auch nur ein Nebengebäude ist).
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  6. #5

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    Die Vor- und Nachteile würde ich mir ansehen.
    Bei Pellets wird z.B. eine grössere Lagerfläche benötigt.
    Bei 2 Wärmeerzeugern benötigst du auch mehr Wartung und 2 Aufstellflächen und kostet doppelt.
    Holz und Oil muss geliefert werden. Dadurch gehen evtl. Urlaubstage drauf.

    Vielleicht kannste die Heizung auch im Nebengebäude aufstellen und hast mehr Platz im Hauptgebäude.
    Die Gebäude könntest mittels Rohrleitungen im Erdreich verbinden. (Nahwärme)
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  7. #6
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    Bei Pellets wird z.B. eine grössere Lagerfläche benötigt.
    Ich hatte fürs Nebengebäude an die Einzelöfen gedacht, und dann Sackware. Die könnte man eigentlich gut lagern.
    Alternative wäre im Haupthaus auch pellets zu nehmen, da ist ja Platz wo aktuell die Öltanks stehen. Ob sich Holzpellets fürs Haupthaus lohnen ist natürlich wieder ne andere Frage

    Die Gebäude könntest mittels Rohrleitungen im Erdreich verbinden. (Nahwärme)
    Die Idee hatte ich auch schon mal, weiß nicht wie Praktikabel das ist Die Häsuer sind Luftlinie schon gute 15 Meter auseinander.
    Wenn möglich würde mir die Idee trotzdem gefallen, da nen Gasanschluss nach hinten zu legen natürlich auch extra Kosten würde.
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  9. #7

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    Mir gefallen so Luft Wärmepumpen einfach nicht (hässlich und laut).

    15 Meter hört sich wirtschaftlich an. Dürfte weniger als ein zweiter Wärmeerzeuger kosten.

    Zudem könntest den graben evtl. selber machen und noch eine Zisterne mit in den Garten rein.

    Sind alles nur Vorschläge
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  10. #8