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  1. #1

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    Tauwasserbildung am Kellerboden

    Hallo,

    unser Haus ist Baujahr 1967.
    Wir haben einen Wohnkeller, der saniert werden soll. Dezeit liegt dort Laminat. Zu den Außenwänden hin ist das Laminat an der Oberfläche sehr feucht. Die Wände und Tapeten sind trocken. Da die Folie unter dem Laminat ebenfalls trocken ist und ich keine Feuchtigkeit im Winter bemerkt haben, gehe ich von Schwitzwasser aus.
    Gelüftet haben wir in den Räumen wenig (da noch unbewohnt) und wenn dann nur morgens.

    Was können wir machen, um das Schwitzwasser am Boden zu verhindern? Ein Luftentfeuchter hilft, ist aber nicht wirklich eine Lösung auf Dauer.

    Viele Grüße
    Jazzy
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  2. Tauwasserbildung am Kellerboden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    @Jazzy79,
    Welches Material haben die Wände-Stein, Beton??
    Kennen Sie die Oberfölächentemperatur der Wand-bitte messen Sie.
    (Behelf: Dazu nehmen sie eine kleine Styroprplatte, schaffen Platz darin für einen Thermometer und besestigen sie die seite mit Thermometer an der wand.)
    Welche Raumtemoperatur(/Wandtemperatur?
    Wann erscheint die Feuchte - in welcher Jahreszeit?
    Wie und wann lüften Sie den Keller? -durch Fenster nach draussen oder durch Türe zum Nebenraum?
    Wie werden Nebenräume genutzt
    Ist die Wand ebenso feucht - oder "nur" das Laminat?

    Sie sind Lehrer.
    Dumm, wenn man Fragen beantworten muss -gelle!?
    Was Sie nicht sofort beantworten können wird zur Hausaufgabe.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Dachmann,

    vielen Dank für die Antwort. Die Wandtemperaturen habe ich noch nicht messen können. Das werde ich aber noch machen.
    - Die Wände sind aus Kellerstein, der mit Haftputzgips verputzt wurde.
    - Die Feuchtigkeit erscheint im Sommer und dann nur am Laminat (ca. 20 cm entlang der beiden Außenwände). Unter dem Laminat ist eine Dampfsperre, die an den Seiten etwas nach oben gezogen wurde. Der Laminat hat also keine Berührung zur Wand. Die Wand ist komplett trocken.
    - Gelüftet wird nur morgens oder abends, wenn es etwas kühler draußen ist (allerdings nicht regelmäßig, da wir die Räume noch nicht nutzen). Dann wird das Fenster gekippt und die Nebeneingangstür wird geöffnet. Ein Flur liegt dazwischen.
    - Seite 1: abgehender Flur und zwei kleine noch ungenutzte Räume.
    - Seite 2: Außenwand mit großem Fenster (neu - 3-fach Verglast)
    - Seite 3: Außenwand - an dieser Seite ist der Raum zum Großteil komplett unter der Erde
    - Seite 4: Lagerraum

    Ich dachte, dass das Temperaturgefälle zum Boden schwierigkeiten macht. Gemessen habe ich die Bodentemperatur auch noch nicht. Er erscheint mir aber recht kalt. Zum Boden kann ich nur sagen, dass ich unter dem Laminat eine dünne Dämmung, die Dampfsperre und einen Betonestrich sehe.

    Vielen Dank und viele Grüße
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  5. #4
    Themenstarter

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    Also:
    Bodentemperatur heute morgen: zwischen 17,8°C und 18,5°C;
    Wandtemperatur: 18°C bis 18,5°C
    Zimmertemperatur: 20°C
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  6. #5

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    @Jazzy,
    die "gemessene" Oberflächentemperatur erscheint mir "zu hoch", weil:
    In einem unbeheizten Keller nähern sich die Temperaturen von Boden und Wand der "Aussentemperatur", hier Erdreich um 9 Grad C - insbesondere in den Ecken Wand zu Boden.
    Das wäre nicht viel mehr als ein "warmer" Kühlschrank.
    Da hilft auch keine Dämmung und keine Dampfsperre
    Die Oberflächen sind "kühl".
    Wenn sie an derartige Oberflächen dann warme, feuchte Luft führen, bildet sich daran Tauwasser.
    Das ist der Fall, wenn Sie "im Sommer" lüften und auch, wenn Sie die Wohnraumluft der benachbarten Räume an diese Oberfläche gelangen lassen.

    Weshalb ist die Wand trocken, jedoch das Laminat feucht?
    Vermutlich kann der Wandputz die minimakle feuchte "puffern", jedoch weist das Laminat eine Folienoberfläche (bedruckt) auf, die keine Feuchte "absorbiert.

    Bitte bedenken:
    "Kalte" Keller müssen kalt bleiben und dürfen nur im Winter mit Aussenluft "gelüftet" werden.
    Im Sommer und von warmen Nebenräumen darf keine feuchte Warmluft in den Keller.

    Deshalb:
    Türen und Fenster schliessen oder den Keller "heizen"?"
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  7. #6
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antwort.

    D.h. jetzt, wir können nicht viel machen, um die Nässe im Sommer aus dem Keller zu bekommen. Dann ist/wird der Raum eigentlich nicht bewohnbar....
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