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  1. #1

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    Schallschutz Mangelhaft

    Hallo ! bestimmt ist mein Beitrag hier falsch aber ich schreibe ihn trotzdem hier rein.

    Folgende Situation,

    Ich bewohne seit einem halben Jahr eine Neue Eigentumswohnung. In dem Expose wurde die Wohnung als "Exklusive" geworben. Die Ausstattung ist auch sehr Hochwertig usw. Allerdings gibt es ein Problem mit dem Schallschutz.
    In meinem Schlafzimmer, das direkt über einem Wohn/Kochbereich liegt höre ich so ziemlich alles was sich darunter abspielt. Z.b. Staubsauger, wenn Schalter betätigt werden, Stimmen, Küchengeräte und wenn die Rolläden hoch/runter gefahren werden falle ich aus dem Bett.
    Ich hatte das Problem anfangs gleich dem Bauträger mitgeteilt, woraufhin er eine Schallmessung veranlasst hatte und dort auch alles I.O. ist (seiner Meinung). Ich bin mit diesem Messprotokoll zum TÜV und legte es einem Ingenieur vor, worauf der nur sagte "AHA, das sagt nix aus und so wird das auch nicht gemacht" usw.
    Ich kontaktierte darauf hin nochmals den Bauträger und teilte ihm mit das diese Protokoll für den A.... ist. Der Bauträger möchte sich jetzt mit mir treffen um eine Lösung zu finden. Ich vermute sehr stark, das er mir Geld anbieten möchte um dieses Problem zu "Lösen".
    Meine frage diesbezüglich ist, wenn es zu einer Kaufpreisminderung kommt, wie wird diese berechnet oder was kann man verlangen.

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
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  2. Schallschutz Mangelhaft

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  3. #2

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    Ich bezweifle dass der Bauträger eine finanzielle Kompensation anbietet wenn noch nicht einmal ein Mangel festgestellt ist - so einfach wirds wohl nicht werden. Bislang ist das Problem ja gefühlt, aber nicht belegt.

    Ein Ingenieurbüro oder ein Sachverständiger für Schallschutz müsste mal eine normgerechte Messung der Schalldämmung machen.
    In der Problembeschreibung lese ich erstmal als Untersuchungsfelder die Luftschalldämmung von unten und den Lärm haustechnischer Anlagen (Rolläden) heraus - das wären also mindestens 2 Messungen.
    Ich sag mal, unterer vierstelliger Kostenbereich für eine solche Messung. Wer die bezahlt ist halt die Frage.

    Dann müsste man anhand der Messegebnisse bewerten ob die festgestellte Schalldämmung ausreichend ist oder nicht. Das richtet sich erstmal nach den vertraglichen Vereinbarungen - falls es keine gibt kann man hilfsweise zu Normempfehlungen greifen - ein weites Feld das fachkundig bearbeitet werden sollte.

    Wenn feststeht dass der Schallschutz mangelhaft ist, ist dem Bauträger die Möglichkeit zur Mängelbehebung einzuräumen. Meistens kann man da baulich noch etwas machen. Und erst wenn auch diese Möglichkeit ausscheidet kann man substanziiert eine Kaufpreisminderung diskutieren. Dabei sollte man sich dann einen Fachanwalt für Baurecht gönnen statt Tips aus dem Internet - da geht es ja dann um viel Geld.
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