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  1. #1

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    Innendämmung von Kelleraußenwand im Neubau

    Hallo zusammen,

    ich habe eine etwas exotische Frage und hoffe, dass ich in diesem Unterforum richtig bin.

    In meinem Neubau aus 36,5er Poroton-Ziegeln sind die Kellerwände im Erdreich von außen mit Schwarzbeschichtung abgedichtet. Davor sind einige (5?) cm Styropor, davor ein Porwandstein und davor ein Vlies.

    Ich möchte nun an einer dieser Kelleraußenwände von innen dämmen! Hintergrund ist, dass ich aus akustischen Gründen gerne wandnah in den Raumecken Absorber aus z.B. 50x50cm Glaswolle über die komplette Raumhöhe bauen möchte. Diese würden entsprechend die Wände berühren.

    Nun meine Frage: Kann ich dies gefahrlos tun oder muss ich befürchten, dass dadurch in der (durch die ungewollte Dämmung) kühleren Wand Schimmel entstehen könnte? Sollte ich dem vorbeugen, indem ich in dem Bereich der Dämmung eine Dampfbremse auf der verputzten Wand anbringe?

    Gruß,
    cyb
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  2. Innendämmung von Kelleraußenwand im Neubau

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  3. #2

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    @cyborg,
    Ihre erdberührte Wand hat in etwa auch Erdtemperatur.
    Bei Innendämmung mit Glaswolle benötigen sie eshalb eine Dampfbremse innen auf der Mineralwolle.
    ACHTUNG. Einbindende Böden, decken und Innenwände leiten die Wandtemperatur in den raum und sind ebenso zu dämmen, mind 50 cm bis 1m in den raum.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Bei Innendämmung mit Glaswolle benötigen sie deshalb eine Dampfbremse innen auf der Mineralwolle.
    Das heißt in dem Wand-, Boden- und Deckenbereich, in welchem die Mineralwolle stehen wird, sollte großflächig eine Dampfbremse vorhanden sein? Wird diese direkt an die verputzte Wand geklebt, ähnlich wie das bei Dampfbremsen an Dachschrägen am Mauerwerk gemacht wird?

    Gruß,
    cyb
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  5. #4

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    @cyborg,
    ja, doch die detaillierten Anweisungenzur Verarbeitung sollten sie beim Lieferanten erfragen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Die Suche nach z.B. "fugenglattstrich bei hochlochziegeln" hilft weiter.
    Können Sie mir da noch etwas auf die Sprünge helfen? Im gefundenen Beitrag sticht für mich vor allem folgender Absatz hervor:

    Ziegel ist kapillarleitender als z.B. KS, Bims und erst recht wie Porenbeton.
    Daher verteilt sich die Feuchtigkeit gleichmäßiger in der Wanddicke was dazu führt das sich diese an der Verdunstungszone der Wand besser mit der Raumluft abgleichen kann.
    Ergo, er trocknet schneller.
    Nichtsdestotrotz würde doch die Wand durch starke (50cm) Innendämmung kühler bleiben, so dass bei hoher Luftfeuchtigkeit im Raum die Feuchtigkeit dort kondensiert. Bedeutet die oben zitierte Aussage, dass kondensierende Feuchtigkeit bei Ziegeln kein Problem ist, da die Feuchtigkeit "in den Ziegel geleitet" wird und insgesamt relativ schnell trocknet?
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  8. #6

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    @cyborg, nur zur Klarstellung.
    Der Hinweis zur Trocknung von Ziegeln ist an Ihrem Bauteil KELLERWAND gegen Erdreich blanker Unsinn.
    Ein Ziegel kann nur dann trocknen, wenn er nach der Befeuchtung dann wieder in "warmer" Umgebung steht.

    Ihre Wand hat aber -Sommer wie Winter- nahezu identisch Erdtemperatur um 8 bis 10 Grad.
    Damit ist Ihre Wand - hinter der Dämmung- dauerhaft im Bereich der Tauwasserbildung.

    Damit können Sie Tauwasser schier endlos in den kapillaren Ziegel leiten...

    Das sollte auch bei Dipl.BauIng in Brandenburg bekannt sein.
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Mijo
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