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  1. #1

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    Hausbau mit einer Seite in den Hang - WU-Beton sinnvoll?

    Nach Architektensuche - Wie vorgehen? hier nun mein zweites Thema:

    Unser geplantes Haus soll über zwei Vollgeschosse + Dach verfügen und nicht unterkellert sein. Die Außenwände sollen aus 36,5 cm Porenbeton ohne zusätzliche Dämmung bestehen. Das Erdgeschoss des Haus steht mit seiner Südseite im Hang, die drei anderen Seiten haben keinen Erdkontakt. Die Nordseite sowieso nicht und an der Ost- und Westseite wird der Hang durch Beton L-Teile abgefangen. Im Obergeschoss schließt sich dann an der Südseite (Hang) die Terrasse direkt an das Haus an. So weit so gut.

    Nun hat unser Architekt vorgeschlagen das Haus ganz normal mit 36,5er Porenbeton zu bauen und im Erdgeschoss an der Hangseite noch zwei Betonstützen einzubauen. Zusätzlich soll die Hangseite noch entsprechend abgedichtet werden und eine Ringdränage verlegt werden.

    Er hat aber auch ins Spiel gebracht das Erdgeschoss aus WU-Beton Fertigteilen zu errichten welche an der Hangseite mit Perimeterdämmung und an den restlichen 3 Seiten dann vermutlich mit anderer Dämmung gedämmt werden. Obergeschoss soll dann aber wieder mit Porenbeton gebaut werden.

    Welche der beiden Varianten würdet ihr denn empfehlen? Oder eine dritte? Fehlen Informationen?

    Herzlichen Dank so oder so schon mal
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  2. Hausbau mit einer Seite in den Hang - WU-Beton sinnvoll?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Also uns behagt die WU-Beton Variante nicht besonders aber wenn sie klare Vorteile hätte dann könnten wir uns auch damit anfreunden. Hängt vielleicht auch ein wenig vom Preis der beiden Varianten ab aber dazu konnte uns der Architekt nichts konkretes sagen.

    Uns spricht die Variante, das ganze Haus mit 36,5er Porenbeton zu bauen und die Hangseite entsprechend gegen Wasser/Feuchtigkeit zu schützen schon eher an aber was meint ihr?

    Das Baugrundgutachten sagt übrigens, dass nicht mit Grundwasser zu rechnen ist. Dafür aber mit Schichten- und Stauwasserbildung. Der Hang besteht bis 0,3 m aus organischen Ton und dann bis 4,4 m aus Hanglehm. Das Gutachten hat 19 Seiten aber falls es noch Informationen brauch um zwischen beiden Varianten abzuwägen dann reiche ich die gerne nach. Vielen Dank im voraus.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hat niemand einen Tipp / Hinweis / Rat?
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    Blöd formuliert?

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  5. #4

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    Ganz einfach, beides geht wenn es sauber und gut gemacht wird. Bei Beton ist immer noch der Vorteil, falls die Abdichtung ein einer Stelle nicht ganz dicht ist, kommt trotzdem normal nichts durch!
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  6. #5

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    WU-Fertigteile müssen in den Fugen entsprechend abgedichtet und bewehrt werden.. machbar, aber nicht ganz unkritisch.
    Wenn es Beton sein soll, würde ich eine WU Ortbeton-Konstruktion vorziehen. Dort lässt sich eine fehlerfreie Abdichtung einfacher realisieren.
    Ansonsten den Porenbeton von außen abdichten.

    Eine monolitische Bauweise ist Geschmackssache - Ich würde mich auf Grund der Aspekte Schall- und Wärmeschutz bewusst dagegen entscheiden.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Ich muss Gastleser voll und ganz nur beipflichten. Aus unserer Erfahrung sind zumindest WU-Halbfertigteile schrott. Bei den richtigen Fertigteilen kann ich nichts dazu sagen.
    Bei uns hats die Baufirma vermurkst. Der Hersteller der Elementwände sagte, dass er das nur mit Fachfirmen mache, die er auch schon kennt und die wissen was zu tun ist.
    Wenn Halbfertigteile nur "manchmal" gemacht werden und es keine konkrete Planung sondern nur eine Baustellenplanung gibt, würde ich heutiger Sicht mich auch für den Ortbeton entscheiden.
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  9. #7

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    Porenbeton "Bimstein" hat wohl gute Dämmwerte aber im Keller m.e. schlecht weil wenn die 3-Komponentenkleber-Schicht oder Bitumenbahn durch ist saugt Ytong Bimstein Gasporenbeton sich voll Wasser, Kapillar-Effekt.
    M. E. WU-Beton der zusätzlich 3-Komponentenkleber-Schicht bekommt, darauf die Perimeter-Platte und wer möchte dann Wellblech. Dann zur "inneren Drainage" mit Sand/Kies den Graben verfüllen.
    Mir hat man einen Eck-Winkelbungalow Bj 1974 zum Kauf angeboten dessen Kellerwände innen Putzausbeulungen und Salzausblühungen und mit Hygromette gemessen bis zu 90 Digitis an vielen Stellen feucht.
    Was raten Sie?
    Kaufen und sanieren für ca. 15.000 Euro oder vom Kauf Abstand nehmen?
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