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  1. #1

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    Malerarbeiten in Eigenleistung

    Hallo zusammen,

    wir befinden uns in der finalen Phase unseres Hausbaus und möchten uns nun den Malerarbeiten in Eigenregie widmen. Der Innenputz wurde in Q2 ausgeführt, d.h. wir werden vor dem Innenanstrich (der direkt auf dem Putz erfolgen soll) den Putz noch schleifen und nacharbeiten. Um möglichst optimal an die ganze Unternehmung heran zu treten, hätte ich noch einige Detailfragen die die Materialauswahl betrifft:

    1. Welcher Tiefengrund ist zu empfehlen?
    2. Die momentan favorsierte Innenfarbe ist "Caparol Indeko-Plus". Ist diese Farbe optimal für den Deckenanstrich großer Räume (> 45 m²) oder sollte man eher zu dem Produkt "CapaSilan" greifen? Stichwort "Streiflicht"?
    3. Mit welcher Farbmenge [l] kann man ca. pro m² rechnen?
    4. Wenn wir Farben von Caparol abtönen möchten, sollte man sich den Farbfächer von Caparol kaufen?
    5. Gibt es Tipps bzgl. der einzusetzenden Applikationsrollen bzw. Pinsel?

    Sollte zur beantwortung dieser Frage noch weitere Infos fehlen --> bitte kurze Rückmeldung.

    Vielen Dank & beste Grüße!
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  2. Malerarbeiten in Eigenleistung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    1. Tiefengrund auch von caparol, sollte im system bleiben
    2. Alle Farben von der Marke sind gut
    3. Der Farbenfachhandel rechnet ihnen die gewünschte qm in ltr. aus
    4. Im Farbenfachhandel steht der Fächer bereit . Dort können sie vor Ort die Farben wählen

    Ich verstehe nur nicht wieso man direkt auf den Untergrund streicht , jede kleinste stelle sieht man wenn die sonne rein scheint. Schade um die teure Farbe .
    wenn man es selber macht dann sollte man vllt. flüßige Raufaser streichen, oder wenigstens mit Putzgrund kreativ die wand verwischen und danach streichen.
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  4. #3

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    ICh würde auch nicht direkt auf den Putz streichen, das bleibt ja für immer drauf und wenn man mal mit Farbe akzente setzen will .......

    es ist ja nicht nur fürs jetzt und hier sondern was ist in 30 Jahren.

    Wir haben überall ganz feines Malerviels (Vliesfaser aus Erfuhrt).....das sieht auch gemütlicher aus. und nicht so kalt. und man kann es wieder ab nehmen. und 3-5 mal überstreichen.
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  5. #4

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    Man kann auch vliestapete mit dispersionskleber kleben, dann bleibt das vlies für immer und mann kann später einen putz draufziehen
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  6. #5

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    Hallo,

    wir stehen gerade vor genau der gleichen Frage und haben uns heute dazu mit einem Maler getroffen. Er hat uns dringend davon abgeraten den Putz zu tapezieren, insbesondere mit Vliestapeten, da diese die Diffusion deutlich einschränken und das Wasser dann nicht aus dem Putz entweichen kann.
    Daher hat er uns dazu geraten den Putz nur zu streichen. Hier hat er definitiv zu Silikatfarbe geraten und von Dispersionsfarbe abgeraten, da Dispersionsfarbe eben auch wieder die Diffusion behindert. Die Caparol Indeko plus ist ja aber eine Dispersionsfarbe. Wir planen daher mit StoColor Sil In zu streichen.

    Nun stellt sich uns die Frage, wie man den Putz vorbehandelt. Im technischen Merkblatt zu der Farbe steht, dass man mit StoPrim Silikat grundieren und dann zwei Anstriche mit jeweils mit max. 5% Wasser verdünnter Farbe aufbringen soll. Irgendwo habe ich aber auch gelesen, dass man die Silikatfarbe für den ersten Anstrich direkt mit der Grundierung verdünnen kann und sich damit den Grundierungsanstrich sparen kann. Stimmt das bzw. hat da schon mal jemand Erfahrungen mit gesammelt?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Supergrobi Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Nun stellt sich uns die Frage, wie man den Putz vorbehandelt. Im technischen Merkblatt zu der Farbe steht, dass man mit StoPrim Silikat grundieren und dann zwei Anstriche mit jeweils mit max. 5% Wasser verdünnter Farbe aufbringen soll. Irgendwo habe ich aber auch gelesen, dass man die Silikatfarbe für den ersten Anstrich direkt mit der Grundierung verdünnen kann und sich damit den Grundierungsanstrich sparen kann. Stimmt das bzw. hat da schon mal jemand Erfahrungen mit gesammelt?
    Der Grundierungsanstrich ist notwendig um den (misch-)Untergrund in ein verkieselungsfähig UG herzustellen.
    Einfach gewissenhaft das tun was auf den Gebinden steht dann gibt's auch weniger Überraschungen


    Das was du meinst machen manche "sogenannte Spezialisten"mit dispersionsfarben die keine Ahnung haben.
    Dabei hat Tiefgrund die Aufgabe den Z Bsp. sandenden, ungleichmäßig saugenden Untergrund zuegalisieren.
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