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  1. #1

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    Mehrkosten beim Bau durch enge Zuwegung 2,50m Breite

    Hallo!
    Ich interessiere mich für ein Grundstück als Hinterlandbebauung. Momentan steht dort noch ein Einfamilienhaus, welches abgerissen werden muss. Anschließend würden wir dort gerne neu bauen: Einfamilienhaus, 140qm, ohne Keller. Problematisch an diesem Grundstück ist die Zuwegung und den damit verbundenen Baukosten.

    Die Situtation stellt sich wie folgt dar: Eine Zufahrt (gerade zu befahren) führt zwischen zwei Häusern zum Baugrundstück. Nach ca. 8m hat man die Nachbarhäuser passiert, nach ca. 13m ist das Baugrundstück erreicht. Die Zufahrt zwischen den Häusern ist betoniert, dahinter ist nach meiner Erinnerung feste Erde/Kieselsteine. Mit 3m Abstand soll das eigene Grundstück bebaut werden. Also auch hier sehr enger Bauplatz.

    1. Rechter Nachbar: Über dieses Grundstück ist die Zufahrt auch rechtlich geregelt. Hier ist eine Grunddienstbarkeit (Wegerecht, Leitungsrecht) im Grundbuch eingetragen. An der engsten Stelle ist die Zufahrt ca. 2,50m (hab etwas abgerundet und auch einen Vorsprung am Haus mit einkalkuliert) und wird nach ein paar Metern drei Meter breit.
    2. Linker Nachbar: Neben seinem Haus/neben der Zufahrt hat der Nachbar einen kleinen Verschlag, wo er seine Mülltonnen unterstellt. Unten ist die Kante eingemauert, bzw. ein Holzbalken gelegt (max. 20 cm Höhe geschätzt). Davor ein Tor gebastelt. Das ganze sieht auch schon recht alt aus. Würde man das ganze abmontieren, würde man in Summe auf 3m Zufahrt kommen. Dieser Unterstellplatz ist sogar ein eigenes kleines Flurstück. Keine Grunddienstbarkeit eingetragen.

    Große Sorge macht mir die Breite der Zufahrt. Kann mir irgendjemand sagen, ob und mit welchen Problemen/Mehrkosten ich rechnen sollte, wenn ich nur auf den rechten Nachbarn angewiesen bin? Es geht mir hier um eine ungefähre Größenordnung. Evtl. würde es sich lohnen, wenn man in Verhandlungen mit dem linken Nachbarn tritt? Das ist eine kleine Gaststätte (ohne Außenanlagen), die gerade auch noch zum Verkauf steht.

    Da bei dem momentanen Kaufpreis unser Budget für den Baukörper momentan nur bei 270 T€ inkl. Bau-NK für 140qm liegt (ohne Keller, ohne Außenanlagen, mit Eigenleistungen), ist dies schon sehr knapp. Ggfs. haben wir dadurch noch bessere Argumente für die Preisverhandlungen des Grundstücks. Oder ich kann das Projekt an dieser Stelle nun doch schon fallen lassen?

    Die Baulasten sind auch noch zu klären/sicherzustellen.

    Liebe Grüße, Loretta
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  2. Mehrkosten beim Bau durch enge Zuwegung 2,50m Breite

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  3. #2

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    Bitte klärt unbedingt vorher, ob das Vorhaben überhaupt genehmigungsfähig ist. Dass dort vorher ein altes Haus stand, garantiert nicht, dass auch wieder eins dort hingebaut werden kann. Wir hatten mal ein ähnliches Angebot, zum Glück haben wir vor dem Kauf erfahren, dass es nicht genehmigungsfähig ist, weil die Mindestbreiten für die Feuerwehr nicht gegeben sind.
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  4. #3

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    Ganz grob würde ich mit 100% Mehrkosten für Abbruch und Tiefbau, 80% für Rohbau und 40% für die restlichen Gewerke rechnen. Lass es bleiben.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Tiefbaufotograf, vielen Dank für deine Einschätzung! Ich freue mich über Antworten. Das wäre natürlich krass. Die Einschätzung der restlichen Gewerke mit 40% Mehrkosten kommt mir exorbitant vor, da man mit einem Kleintransporter (7,5t) ja durchkommt.
    @Piet: Das ist ja selbstverändlich, dass man vorher klärt, ob eine Baugenehmigung erteilt wird.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von friede Beitrag anzeigen
    Hallo Tiefbaufotograf, vielen Dank für deine Einschätzung! Ich freue mich über Antworten. Das wäre natürlich krass. Die Einschätzung der restlichen Gewerke mit 40% Mehrkosten kommt mir exorbitant vor, da man mit einem Kleintransporter (7,5t) ja durchkommt.
    @Piet: Das ist ja selbstverändlich, dass man vorher klärt, ob eine Baugenehmigung erteilt wird.
    Diese Gewerke sind auch nicht so mein Ding, ich weiß nur, wie ein Handwerker kalkuliert, wenn er Ärger riecht.
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