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Folie um die Enden der Pfetten

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  1. #1

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    Folie um die Enden der Pfetten

    Wir sind am Neubau und der Dachstuhl wurde gestellt. Anschließend haben die Maurer den Ringanker bis zum First gezogen. (Dazu muss ich sagen, wir haben ein Mansarddach und die Mittelpfette wurde auf den Ringanker gelegt). Da die Firstpfette überstand, wurde diese nachträglich abgesägt. Nun habe ich unsere Bausachverständigen gefragt, ob es für den Putz ausreichend ist, wenn der Schnitt bündig zum Mauerwerk ist. (Am anderen Ende war die Firstpfette kürzer und es passte nach Mauerwerk (Porenbeton) davor.
    In diesem Zusammenhang stellt er fest, dass die Folien, welche um das Ende der Firstpfette ist, dort nicht sein darf.
    Name:  image003.jpg
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    Weil: Bei Schlagregen geht die Feuchtigkeit durch den Putz. Der Putz trocknet schneller als das Holz und die Feuchtigkeit kann nur langsam wieder raus. Die Folie muss also wieder raus!

    Bei den Maurer habe ich mich erkundigt, sie meinten, dass hätten sie so gelernt und es wäre ihnen neu. Der Grund der Folie läge darin, dass Beton gegossen wurde und die Folie das Holz vor der Feuchtigkeit des frischen Betons schützt.

    Beides ist einleuchtend und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Im Bau war die Folie nötig, danach darf sie dort aber nicht sein.

    Da man die Folie vermutlich sehr sehr schwer wieder herausbekommt, muss ich gegenüber unseren GÜ gut argumentieren können. Immerhin hatten die Maurer auch gute Argumente.

    Technische Info zum Aufbau:
    36,5 Außenwand ohne Dämmung
    Der Ringanker wurde mit Schalsteinen geschalt, nach außen an der Schalung mit Dämmung versehen und dann mit Beton incl. Bewährung gegossen.
    Der grüne Strich im Bild markiert den Übergang Schalstein/Wand.
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  2. Folie um die Enden der Pfetten

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  3. #2

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    @mafox,
    die Folie "um das Ende" der Pfette ist kein Problem, solange di3e STIRNSEITE" ohne diese Pappe bleibt.

    Allerdings ergibt sich tatsächlich ein anderes Problem.
    Die "bündig" mit der Wand abgesägte Pfette kann an der Stirnseite nicht dauerhaft sicher rissefrei verputzt werden.
    Ideal wäre davor eine Putzträgerplatte oder eine Vormauerung wie gegenüber, was hier nicht möglich ist.
    Ein "Zurückschneiden" des Kopfes ist sicvherlich nicht mehr möglich.

    Einen Tipp hätte ich, darf aber Ihrem Bauleiter und dem Verputzer nicht ins Handwerk reden.

    Nur soviel:
    Wasserdichte aber diffusionsoffene Abdeckung, Putzträger und Putz.
    Es wäre auch ein WDVS der ganzen Wand als sicherer Schutz möglich.
    Lassen Sie sich die geplante Ausführung darstellen.
    Passen Sie dort auf eine sichere Ausführung auf.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von DACHMANN Beitrag anzeigen
    ..., solange di3e STIRNSEITE" ohne diese Pappe bleibt.
    Welche Pappe?
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  5. #4
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    Ergänzung....
    Zitat Zitat von DACHMANN Beitrag anzeigen
    @mafox,
    Ein "Zurückschneiden" des Kopfes ist sicvherlich nicht mehr möglich.
    Man könnte den Pfettenkopf ausfräsen. Aus meiner Sicht, ist das aktuell noch möglich. Je weiter der Bau fortschreitet, des teurer wird es das Ganze rissfrei zu bekommen. Ich habe auch keine Ahnung, warum man als Zimmermann nicht einfach das Lot nimmt und schaut, wo die Wand unten endet und das Ganz gleich etwas kürzt.
    ---
    Ein WDVS ist nicht vorgesehen und wird es auch nicht geben...
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  6. #5

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    @msfoxd,

    als "PAPPE" wird üblicherweise bituminöse Dachpappe V13 verwendet, so vermutlich auch hier.

    Das "Ausfräsen" ist denkbar, jedoch recht kompliziert.
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    Das einschlagen mit Folien oder Teerpappe von Balkenköpfen ist nach den WTO Merkblättern weder erlaubt noch zielführend. Die Unlust der beteiligten Gewerke ist an diesem Bild deutlich zu sehen und irgendwie hoffe ich das da kein Schaum zu sehen ist.
    Da sich hier auf einen kleinen Blick bereits mehrere Mängel häufen, würde ich einen Sachverständigen hinzuziehen. Allein gehen einem schnell die Argumente aus, wenn man versucht einem Baumenschen zu bekehren.
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  8. #7

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    @Hollo Flocke,
    darf ich um eine entsprechende Info zu den "WTO-Merkplättern" bitten.

    Zwar ist die altbekannte Zwischenlage von V13 auf Ringbalken nicht erforderlich oder sinnvoll, aber hier, vor dem Verguss des giebelseitigen "nassen" Betons um die Pfette könnte ich mir eine "Folie" als Schutz vor Beton und Feuchte schon als vorteilhaft denken.

    Was spricht dagegen (WTO ??) , der Pfette einen derartigen Schutz vor Beton und Feuchte zu bieten?
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    OK, Dachpappe ist mir ein Begriff :-). Was es genau ist, kann ich nicht sagen. Ich komme leider nicht bis hoch, um es anzufassen. Von ca. 2m Entfernung sieht es matt aus.

    Ja, das gelbe ist Bauschaum. :-(. Dieser befindet sich auch zwischen Sparren und Mauerwerk. Unser Bauleiter klärt dies bereits.
    Ein unabhänger Bausachverständiger begleitet uns beim Bauen. Er hat uns ja darauf hingewiesen, dass die "Folie" (wenn es welche ist) dort nicht hingehört.

    Die Merkblätte würde mich auch interessieren.
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  11. #9
    Avatar von Flocke
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    Ich habe im Moment nur wenig Zeit, werde aber mal dem dem entsprechenden Merkblatt sehen. Ich habe diverse Referate abgeheftet, ein Einzelblatt liegt so um die 20€ und ist bei den Holzschutzreferaten zu finden.
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