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Unterfangung Keller DIN4123

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  1. #1

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    Unterfangung Keller DIN4123

    Hallo,

    weiss von Euch jemand, ob man beim Kelleranbau der fiefer kommt, die neue Mauer vor dem alten Bodenplattenüberstand setzen muss oder ob man den Überstand mit in die Unterfangung noch oben einschalt?

    Es geht darum, die alte Platte hat einen überstand von gut 13 cm. Wenn die neue Mauer davor gesetzt werden muss verliere ich Raum.

    Selbst der Statiker ist überfragt

    LG

    Mike
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  2. Unterfangung Keller DIN4123

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  3. #2

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    Der Statiker ist womit überfragt? Mit der Statik selbst? Dann solltest Du ihn feuern, denn er sollte diese Entscheidung fällen.

    Ist es ein untkellerter Anbau ans eigene, unterkellerte Haus? Ist die neue Kellersohle tiefe, als die Alte?
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  4. #3
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    ja ans eigene mit Durchgang. Die neue Sohle ist tiefer. Nun jetzt steht aber an der alten Bodenplatte halt was über. Darum geht es.

    Der Statiker hat alles weitere geplant..nur mit der unterfangung ist er glaub ich überfordert.
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  5. #4

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    Zeig mal einen Schnitt der beiden Kellersohlen.
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  6. #5
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    habs gescant aber datei mit 700 kb zu groß. Muss mir mal ein PRG zum verkleinern suchen
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  7. #6
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  8. #7

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    Ich sehe gar keine Mauer auf der Zeichnung

    Man könnte natürlich den Überstand der Sohle abstemmen/absägen um 13cm Platz zu gewinnen. Dass der Satiker nicht entscheiden mag, ob die Trennung der beiden Bauteile durch das Aufsetzen des Mauerwerks auf den Sohlüberstand des Bestandsgebäudes aufgegeben werden soll, wundert mich. Das hat doch auch mit der Unterfangung selbst nichts zu tun.

    Bei unterschiedlicher Setzung der Bauteile entstehen halt Risse.
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  9. #8
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    Moin,

    Danke für deine Info!

    die Decke wird an dieser Stelle mit einer Kalksandsteinwand gestützt. In der Ansicht von oben ist diese Dicht an der Wand eingezeichnet.

    Der Statiker sagte, das der Maurer das nach DIN Unterfangen soll, weitere Ausführungen dazu würde er nicht geben.

    Wie weit muss man sowas wohl untergraben? Der Boden besteht überwiegend aus Felsen. Der Baggerfahrer war am fluchen. Musste dauernd die Schaufel wechseln :-)

    Meinst du, wenn man das nicht anstemmt und einfach mit nach oben Bündig zum Mauern einschalt könnte das reißen?
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  10. #9
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    Der Maurer wird dann sicherlich die neue Bodenplatte an die Unterfagung anstoßen lassen oder? Andersherum geht es ja auch wohl kaum denk ich.
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  11. #10
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    Die Bodenplatte ist 28 cm dick und wird sicherlich nur durch eine Fachfirma abgeschnitten werden können. Lass ich mal abklären
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  12. #11

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    ''Mit nach oben bündig einschalt'' - versteh ich nicht.

    Unterfangung: ich würde hier 50cm unter die alte Sohlplatte und 40cm nach innen hin unterfangen. Was da gezeichnet ist, reicht nicht aus. Die Ausschachtung der Unterfangung sollte von Hand geschehen, nicht mit dem Bagger und zwar Abschnittsweise, in Feldern von max. 1.25m Breite. Auch sollten nie zwei Felder nebeneinander erstellt werden, sondern stets nur jedes Dritte (ein Feld machen, zwei auslassen, u.s.w.)

    Der Anbau und der Altbau sollten voneinander getrennt sein. Darum soll die neue Wand auch nicht auf dem Fundamentüberstand des Altbaus lasten. Wenn Du das tust, gehst Du das Risiko der Rissbildung bei unterschiedlicher Setzung ein. Und gerade hier sollte der Statiker entscheiden und das hat, wie gesagt, nichts mit der Unterfangung zu tun.

    Ich bin aber der festen Überzeugung, dass der Statiker sehr wohl zu entscheiden hat, wie die Unterfangung auszuführen ist (welches Material, wie tief und wie stark diese sein soll.) Wenn natürlich ohne Bodengutachter gebaut wird, liegen dem Statiker keiner Werte zur Bodenpressung vor und er könnte sich dahingehend herausreden. Andereseits hat er auch für die sonstige Statik einen Wert zu Grunde gelegt, auf dem er seine Konstruktion gerechnet hat.

    Ich stelle mehr und mehr fest, dass heute niemand mehr gewillt ist Verantwortung für seine Arbeit zu übernehmen. Schrecklich. Bei öffentlichen Bauten ist das am schlimmsten, da sagt der Statiker, der Bodengutachter soll entscheiden, der Bodengutachter schiebt es dem Statiker unter. Am Ende macht jeder seine Einschränkungen um bloß an nichts schuld zu sein und wenn man dieses Hickhack dann ersthaft auswerten würde, käme kein Bau mehr zustande.

    Da ich hier kürzlich bereits gescholten wurde, ich würde Bastelanleitungen geben, die hier unerwünscht sind, unterscheidet sich dieses Forum nicht großartig von der üblichen Praxis.

    Wenn wiklich beide Gebäude auf festem Felsboden gegründet sind und keine Hanglage vorliegt, könnte ich mir vorstellen, dass man es wagen kann, die neue Wand auf den alten Überstand zu setzen. In wie weit man das mit der Isolierung der beiden Bodenplatten dann hinbekommt, kann ich allerdings nicht sagen.
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  13. #12
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    Ja mit der Schalung ist schwer zu beschreiben.

    Gemeint ist... das Schalbrett mit passenden waagerechten Abstand ( Mauerwerk + ISO Platte ) vom Erboden senkrecht bis zur Oberkante des alten Überstandes zu führen und dann mit Beton inkl. Untergrabung volllaufen zu lassen.

    Der alte Überstand wäre ja zu kurz. Das neue Mauerwerk beträgt 17,5 + ISO Schicht. Also müsste die alte Kante nach vorne hin erweitert werden damit die Mauer vorne nicht in der Luft hängt. Diesen Leerraum mit Beton nach oben anfüllen.

    Ob man den Felsen 40 cm weit unterm Gebäude heraus schachtet muss man mal sehen.

    Danke erstmal für die Einschätzung.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    "muss man mal sehen" ?
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  16. #14
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    JA, als der Maurer sich den Fels angesehen hat, konnte man erkennen, dass dies große Felsplatten sind die ineinander verschachtelt sind. Wenn man da herrum stemmt, dann zertrümmern die auch weit unter der alten Platte und nehmen dann ggf. noch mehr stabilität. Wie z.B. eine Fließe, die auch weiter einreißen würde.

    Er schlug vor etwas zu untergraben und dann etwas den Beton etwas dünner als gewohnt, tief in die Hohlräume der Felsen fliessen lassen, die dann beim freilegen entstehen werden.
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