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  1. #1

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    Neubau: Platzierung / Auslegung der Rigole

    Moin moin zusammen,

    juhuuu, mein erster Beitrag hier in diesem Forum ...

    Wir sind noch in der Planungsphase von unserem Neubau in Lübeck. Laut Bebauungsplan wird vorgeschrieben, dass das Regenwasser auf dem Grundstück zu versickern sei (was für mich auch logisch erscheint - versickere dort wo das Wasser anfällt...)
    Das hierfür notwendige Bodengutachten war schnell erstellt.
    • 0,60m Mutterboden
    • bis t<6m überwiegend Sande
    • Durchlässigkeitsbeiwert d. Sande: von kf ≥ 1 x 10-4 m/s
    • Grundwasser: zwischen 2m und 3m unter dem Gelände (mit Schwankungen des Grundwassers von ca. 1m ist zu rechnen)


    Da das Grundstück ein stärkeres Gefälle hat, sind mit einigen Erdarbeiten zu rechnen.
    Aufgrund des relativ hohen Grundwasserspiegels mussten wir die Rigole in diesen Bereich verlegen in dem wir noch Boden aufschütten werden. Damit wird die Rigole relativ nahe (ca. 1m) am Haus gebaut.

    Jetzt meine Fragen:
    1. In Deutschland wird ja alles geregelt! Gibt es hierfür Abstände die man einhalten muss? Wenn ja, welche?
    2. Was passiert wenn es länger regnet und die Rigole voll läuft? Habe ich dann eine Schlammbad neben dem Haus?
    3. Wir würden gerne aus Platz und Kostengründen Sickerblöcke anstelle von Kies verwenden. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Gute / schlechte Idee?


    Vielen Dank schon mal für konstruktive Beiträge
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  2. Neubau: Platzierung / Auslegung der Rigole

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  3. #2

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    Baut Ihr mit, oder ohne Keller?
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  4. #3

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    In meiner Region muss eine Rigole einen Abstand von 8.00m von einem unterkellerten Gebäude haben. Bei nicht unterkellerten Gebäuden gibt es da mWn keine Regelung.

    1.00m Entfernung halte ich in jedem Fall für zu knapp.

    Und Deine Beschreibung bzgl. Gefälle, Auffüllung und Lage der Rigole ist einfach zu knapp, um etwas dazu sagen zu können.

    Sickerblöcke sind, wenn vernünftig ausgeführt, mEn die beste Variante eine Rigole zu bauen. Wichtig ist, dass alles gut in Geotextil eingepackt wird und ein Vorschacht mit Schlammfang gesetzt wird, der dann auch regelmäßig kontrolliert wird. Bei einem Grundstück, das stark von Herbstlaub befallen ist, oder sein wird, bietet sich ein Vorschacht mit Sieb an.

    Die Größe der Rigole sollte der Bodengutachter bestimmen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Vielen Dank schon mal für Deine Meinung.

    Nein, wir bauen ohne Keller.
    Evtl. können wir noch einen Meter weiter vom Haus entfernt die Rigole gründen. Leider haben wir aufgrund des hohen Grundwassers nicht viel Spielraum wo die Rigole platziert werden soll.

    Die Größe wurde bereits mit dem Bodengutachten ermittelt.
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