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  1. #1

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    Feuchtigkeit im Putz

    Hallo zusammen,

    wir haben vor sechs Jahren unser Haus bauen lassen. Zuerst hatten wir nach 1-2 Jahren weisse Ränder im Sockel. Jetzt haben wir seit ca. 1 Jahr sogar Flecken im Putz. Mittlerweile löst sich teilweise der Putz ab. Mein Bauunternehmer sagt, dass er eine Kapillarsperre einbauen würde und das Problem wäre beseitigt. Allerdings lässt er sich seit Monaten nicht blicken. Wir machen uns echt Sorgen und wissen nicht, was wir jetzt machen sollen...
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  2. Feuchtigkeit im Putz

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zeig mal ein Foto.

    Sorgen sind sicher unbegründet, weil feuchter Sockelputz meist ein rein optisches Problem ist. Wie die Abdichtung der modernen Materialien zu erfolgen hat, haben noch die Wenigsten verstanden.
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  4. #3

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    So, jetzt habe ich etwas mehr Zeit.

    Die modernen Sockelputze sind anfällig gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Der Aufwand, diese hiervor zu schützen, ist erheblich und ein großes Ärgernis. Man kommt aber um dieses Ärgernis leider nicht herum, weil der Putz auf diese bescheuerten Dämmplatten aufgetragen wird und somit flexibel sein muss, im Gegensatz zu den früher verwendeten Materialien, die unempfindlich gegen Feuchtigkeit waren.

    Warum Du Dich nicht sorgen must:

    Die Feuchtigkeit im Sockelputz ist ein rein optisches Problem und betrifft in keiner Weise die Bausubstanz. Im Grunde kann man das Zeug drauf lassen, bis es abgefallen ist, wenns einen nicht stört.
    Das Mauerwerk wird durch eine Isolierung unterhalb der Dämmplatten geschützt. Die aufsteigende Feuchtigkeit entseht in den Dämmplatten, und zwar in denen des WDVS-Systems, nicht in den Dämmplatten der Kellerwände. Die Kapillarsperre wird also unterhalb der Dämmplatten des Kellers begonnen, und von dort aus über die Dämmplatten des WDVS-Systems gezogen. Dies sollte vernünftig gemacht werden, die Platten beider Ebenen müssen dafür angeschrägt werden. Ansonsten besteht bei der Wiederanfüllung, bzw. beim Verdichten von Schotter/Pflaster die Möglichkeit, dass diese Isolierung wieder reißt.
    Der Aufwand für die Wiederherstellung ist erheblich und wird, korrekt ausgeführt, ne Menge Geld kosten. Tröstend dabei ist, dass diese Fehler noch immer bei nahezu 90% aller Neubauten weiterhin gemacht werden. Sockelputze, die trocken bleiben, trotz fehlerhafter Ausführung, haben meist einfach nur Glück gehabt.
    In den meisten Fällen tritt das Schadenbild in Bereichen auf, die gepflastert, oder plattiert wurden, weil dort am meisten darauf geachtet wird, dass der Unterbau ordentlich verdichtet ist. Und eben diese Verdichtung sorgt für Bewegung in den Dämmplatten und Schäden an der Isolierung.
    Schlimm auch: Meist findet sich kein wirklich Schuldiger und es beginnt ein Hickhack unter den Handwerkern. Meist sind mehrere Parteien beteiligt, die es hätten besser machen können und der Bauherr bleibt auf den Kosten sitzen.

    Ich habe irgendwo eine Zeichnung, wie solch eine Isolierung richtig ausgeführt wird. Ich suche mal danach ...
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  5. #4

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    Anhang 58013

    sieht man was?
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  6. #5

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    Bei nicht unterkellerten Gebäuden ist es einfacher, da nur die Platten des Wärmedämm-Verbundsystems angeschrägt werden müssen (darunter ist ja keine)
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