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Fremdwährungsdarlehen

Diskutiere Fremdwährungsdarlehen im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    gerdk
    Gast

    Fremdwährungsdarlehen

    Hi,
    habe diese Woche einen Bericht gelesen, wonach eine Finanzierung mit einem Fremdwährungsdarlehen, z.B. in CHF sehr sehr günstig sein soll und bei CHF auch das Risiko sehr minimiert ist.

    Hat da jemand von euch Erfahrung?
    Welche Bank vermittelt denn das in Deutschland?
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  2. Fremdwährungsdarlehen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Haben uns zu diesem Thema die letzten Wochen auch etwas informiert. Es hört sich wirklich interessant an. Das Zinsrisiko kann man ganz gut minimieren, aber das Währungsrisiko sollte man auch beim CHF nicht außer acht lassen. Banken gibt es offensichtlich fast keine die in Deutschland Privatkunden so einen Kredit vermitteln. Es sind meistens Finanzdienstleister aus Deutschland die mit österreichischen Banken zusammenarbeiten. Was auch noch wichtig ist, dass anscheinend nur bis zu einer Beleihung von 70 % finanziert wird. Da wir eine höhere Beleihung haben, ist uns das Risiko zu groß!
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  4. #3

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    Hallo,
    da ich im Grenzgebiet zur Schweiz wohne kann ich nur sagen dass man das Währungsrisiko schon beachten soll.
    In den Städten entlang der Grenze gibt es seriöse Banken die einem beraten (Z.B Volksbanken, Sparkassen, aber keine unbekannte Bank oder Dienstleister nehmen)
    Gruss Jimmie
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  5. #4

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    Hallo zusammen,
    wir haben das auch gelesen und uns durch einen Freund (Finanzdienstleister) beraten lassen. Soweit ich das verstanden habe, kann so ein Darlehen nicht jeder in Anspruch nehmen. Es wird eine hohe Bonität und hohes Eigenkapital gefordert.
    Allerdings weiß ich nicht ob das bei jedem Anbieter so ist.
    Bei uns hätte es jedenfalls nicht geklappt.
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  6. #5
    gerdk
    Gast

    hat es denn...

    schonmal jemand in der REALITÄT praktiziert. Hab noch einen Artikel gefunden. Da steht wohl das es vor allem in Österreich recht "normal" ist.

    Gibt es denn jemanden in DEUTSCHLAND ??????
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  7. #6

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    Hallo,

    schaut mal da http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=8074

    Gruß
    Michi
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  8. #7

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    Nicht auf die leichte Schulter nehmen ! ! !

    Zu Fremdwährungsdarlehen wurde hier auch schon ein wenig geschrieben (bitte dazu die Suchefunktion mit dem Wort Fremdwährungsdarlehen füttern“.

    Sie schreiben, dass Sie einen Bericht gelesen haben. Geht es nun um eine konkrete Finanzierung oder wollen Sie nur so allgemein (...) etwas wissen? Sollte die erste Alternative auf Sie zutreffen, dann Obacht! Nicht voreilig unterschreiben. Wie oben schon erwähnt, gibt es gerade im Südbadischen viele Sparkassen und Volksbanken, bei denen diese Art der Finanzierung Tagesgeschäft ist.

    Die vorgenannten Kommentare stimmen. Und auch das „Spiel“ mit dem Schweizer Franken kann (für Sie) teuer werden. Daher wichtig: Erst verstehen, um was es überhaupt geht, also die Spielregeln kennen lernen! Beherrschen tun sie allerdings nur die Profis (damit meine ich Anbieter, nicht die Häuslesbauer selbst).


    Unabhängig davon ein paar Links, die sich durchaus kritisch mit der Materie beschäftigen; vor allem dann, wenn die Häuslesfinanzierer auf diesen Gebieten keine Profis sind:

    http://www.stiftung-warentest.de/onl...0/1234356.html

    http://www.stiftung-warentest.de/onl...976/18976.html


    Gruß
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  9. #8
    Maidörfer
    Gast

    Kleine und große Fische

    Hallo,

    möchte hier als Laie auch was zum Thema Fremdwährungsdarlehen beitragen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fisher-Effekt

    Das ist der Hintergrund. Zocken bleibt aber zocken, an der Börse wie bei der Finanzierung.

    Gruß

    Maidörfer
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  10. #9
    Avatar von divad
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    Schlitzorigkeit der Banken

    Zitat Zitat von lakra-man
    Zu Fremdwährungsdarlehen wurde hier auch schon ein wenig geschrieben (bitte dazu die Suchefunktion mit dem Wort Fremdwährungsdarlehen füttern“.

    Sie schreiben, dass Sie einen Bericht gelesen haben. Geht es nun um eine konkrete Finanzierung oder wollen Sie nur so allgemein (...) etwas wissen? Sollte die erste Alternative auf Sie zutreffen, dann Obacht! Nicht voreilig unterschreiben. Wie oben schon erwähnt, gibt es gerade im Südbadischen viele Sparkassen und Volksbanken, bei denen diese Art der Finanzierung Tagesgeschäft ist.

    Die vorgenannten Kommentare stimmen. Und auch das „Spiel“ mit dem Schweizer Franken kann (für Sie) teuer werden. Daher wichtig: Erst verstehen, um was es überhaupt geht, also die Spielregeln kennen lernen! Beherrschen tun sie allerdings nur die Profis (damit meine ich Anbieter, nicht die Häuslesbauer selbst).


    Unabhängig davon ein paar Links, die sich durchaus kritisch mit der Materie beschäftigen; vor allem dann, wenn die Häuslesfinanzierer auf diesen Gebieten keine Profis sind:

    http://www.stiftung-warentest.de/onl...0/1234356.html

    http://www.stiftung-warentest.de/onl...976/18976.html


    Gruß
    Bei uns in Österreich wird relativ viel mit Fremdwährungskrediten gehandelt.
    Aber gröstenteils nur die Bankangestellten selbst.
    Die sehen nicht gerne wenn der Private auch einen günstigen Kredit bekommt.
    Mit dem Yen Fremdwährungskredit ist es noch besser gewesen
    seit 2001 ist der Yen um ca. 40% gefallen. Das heißt: 40% weniger Kredit.
    Wichtig ist das man selbst bestimmen kann wenn man wieder zurück zum € wechselt (nicht die Bank darf das bestimmen denn dann kann es teuer werden).
    Da der Hausbaukredit ja mindestens über 20 Jahre geht muß man nur die Ruhe bewahren und nicht zuschnell bei einer Kurssteigerung sofort zurückwechseln was die Bank gerne machen würde.Sicher ist es ein leichtes Zocken, aber man soll es ja auch nur machen wenn mann sich den Kredit auch in € leisten kann.
    lg
    divad
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Marion
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    Hallo divad,

    ich habe so aus der Perspektive Deutschland so den ganz subjektiven Eindruck, dass in Österreich das Fremdwährungsdarlehen ein gängiges Modell ist. Gibt es Statistiken, die die Anzahl bzw. das Volumen im Vergleich zu herkömmlichen Finanzierungen zeigen?

    Wenn das Fremdwährungsdarlehen tatsächlich ein gängige Finanzierung ist würde mich doch der Vergleich Deutschland - Österreich interessieren. Wie kommt es zu der unterschiedlichen Häufigkeit und Akzeptanz dieser Darlehen. Spielen die unterschiedlichen Rechtslagen eine Rolle? Wie ist die Beuteilung durch die Konsumenten (A)- bzw. Verbraucherschützer (D)?

    Viele Grüße
    Marion
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  12. #11
    Avatar von divad
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    hallo Marion,

    Sicher wird es irgendwo oder von irgendwen statistiken geben, leider weiß ich nicht wo?
    Die rechtslage in deutschland dürfte anders sein.
    Aber was soll dir der konsumentenschutz oder die verbraucherschützer raten.
    Normalerweise müssten sie dich schon beim kauf eines rubbelloses abraten da keine sicherheit besteht das dein geld nicht verloren ist.
    und trotzdem gibt es gewinner!
    Bei einem fremdwährungskredit muß man sich nach allen seiten erkundigen und erst wenn man für sich alle zweifel ausgeräumt hat kann was unternehmen.
    Eines steht fest: es gibt genug fremdwährungskredit-nehmer die ganz ordentlich verdient haben, sonst wäre das ganze ja nicht erwähnenswert.
    Ich kenne persöhnlich jemand bei dem der Kredit mit yen um 40% billiger wurde. Und statt € 200.000 nur € 120.000 zurückzahlen zu müßen ist schon ein hammer.
    Aber nocheinmal erwähnt:
    Fremdwährungskredit nur wenn man ihn sich auch in normalen Eurokredi leisten kann!!!!!!!!!
    lg
    divad
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  13. #12

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    Für gerdk (der sich leider nicht mehr gemeldet hat) und für spätere Leser

    Hinweise zur Immobilienfinanzierung in Form eines Fremdwährungsdarlehens, hier mit der Finanzierung in Schweizer Franken

    **********

    Um es gleich vorweg zu sagen
    Diese Art der Finanzierung bietet Chancen, aber auch sehr (!!!) hohe Risiken und wird daher nicht als Standardfinanzierung für jeden Immobilienerwerb empfohlen.

    **********

    Was ist ein Fremdwährungsdarlehen?
    Wir sprechen, aus unserer Sicht des Euro-Währungsraums, dann von einem Fremdwährungsdarlehen, wenn das Darlehen in einer anderen Währung als dem Euro vergeben wird. Das kann innerhalb Europas z.B. der Schweizer Franken (CHF) oder das englische Pfund sein, und schauen wir weiter in die Ferne, der Japanische Yen oder der US-Dollar, um nur einige Beispiele zu nennen.

    **********

    Was bedeutet das aus der Sicht eines Darlehensnehmers?
    Sie als Darlehensnehmer erhalten das Darlehen in der entsprechenden ausländischen Währung und (!!) müssen es dann natürlich später auch in der gleichen ausländischen Währung zurückzahlen.

    Ihr Vertragspartner für den Immobilienerwerb interessiert sich in der Regel nicht für die Art und Währung Ihrer Finanzierung, sondern will den vertraglich vereinbarten Preis in Euro bezahlt haben. Sie müssen bei der Fremdwährungsfinanzierung also das ausländische Geld (aus Ihrer Finanzierung) in Euros umwechseln. Somit tragen Sie das immer vorhandene Wechselkursrisiko beim Transfer der ausländischen Währung in Euro und umgekehrt.

    Übrigens sind auch die vereinbarten Zinsen nicht in Euro, sondern in der fremden Währung zu leisten. Da diese Termine vertraglich feststehen, die Schwankungen der Währungen aber nicht vorhersehbar sind, folgt im Klartext: Sie spekulieren mehrfach mit Devisen. Das kann, muss aber nicht, gut gehen.

    **********

    Wann ist diese Art der Finanzierung interessant?
    Wenn diese Art der Finanzierung nicht interessant sein könnte, würde es auch nicht angeboten werden (fragt sich nur, ist es für den Kunden, oder/und für den Anbieter interessant???). Beachten Sie, dass das Zinsniveau nicht auf der ganzen Welt gleich hoch bzw. niedrig ist. Und von der Differenz von Guthaben- bzw. Schuldzinsen lebt eine ganze Wirtschaft. Das Ganze ist aber nicht statisch, sondern einem ständigen täglichen Wechsel unterworfen.

    Verlockend ist diese Finanzierungsmöglichkeit vor allem wegen dem niedrigen Zinsniveau, das in manchen Ländern herrscht; gerade dann, wenn man weiß, dass jedes Zehntelprozent Zinsunterschied sehr viel Geld sparen bzw. kosten kann. Wie auch in Deutschland, unterliegen die Konditionen den Schwankungen des Marktes und sind zusätzlich noch von Bank zu Bank (je nachdem, zu welchen Konditionen die Bank das Geld selbst einkauft) recht unterschiedlich.

    **********

    Besondere Anforderungen an den Kunden
    Ist es innerhalb unserer Grenzen schon nicht immer leicht und bedarf manchmal guter Planung, um eine Immobilienfinanzierung zu optimieren, so werden bei den Fremdwährungsdarlehen weit (!) höhere Anforderungen an die Bonität des Kunden gestellt.

    Was ist darunter zu verstehen:
    Die Bank wird nicht mit dem tatsächlichen, vertraglich vereinbartem, Zins- und Tilgungssatz prüfen, ob der Kunde die Belastung tragen kann, sondern eine fiktive Prüfung mit 8 bis 10 Prozent der Darlehenssumme annehmen und mit dieser die Prüfung also nach strengeren Regeln durchführen. Kann der Kunde diese fiktive Belastung –theoretisch- tragen, ist die tatsächlich vertraglich vereinbarte niedrigere Belastung selbstverständlich kein Problem. Aber: Es wäre im Extremfall auch eine entsprechende höhere Belastung, beispielsweise durch Schwankungen im Umrechnungskurs, noch im Rahmen des Zulässigen.

    Ebenfalls sind die Anforderungen an die Immobilie erhöht.

    **********

    Was empfehlen die Profis?
    Im Normalfall ist der Kunde keine Währungsexperte. Deshalb ist es in der Praxis kaum machbar, den Finanz- und Devisenmarkt und deren Tendenzen ständig zu beobachten. Sonst könnte durch geschicktes Kaufen und Verkaufen der fremden Währung zum jeweils günstig(st)en Zeitpunkt noch ein zusätzlicher Gewinn gemacht werden.

    **********

    Fazit
    Sie sehen, diese Finanzierungsform ist nicht für Jedermann geeignet. Vor allem das Währungsrisiko ist zu beachten. Wer allerdings alle Voraussetzungen erfüllt, kann wenn alle Spekulationen eintreffen, viel Geld sparen.

    **********

    Voraussetzungen sind beispielsweise:
    - Überdurchschnittliches Einkommen
    - Hohes Eigenkapital von mind. 30 % (es werden maximal bis zu 70 % des Kaufpreises beliehen)
    - Es müsste auch eine Belastung aus 9-10 % (Annuität aus Zins und Tilgung) tragbar sein (siehe oben „Fiktivberechnung“)



    Für die Lebenshaltung müssen, als Beispiel, folgende Beträge übrig bleiben:
    1. erwachsene Person: bei Nettoeinkommen bis 50.000 € >>> 660 €, bei Nettoeinkommen über 50.000 € >>> 1.000 €

    2. erwachsene Person: bei Nettoeinkommen bis 50.000 € >>> 300 €, bei Nettoeinkommen über 50.000 € >> 500 €

    je Kind weitere 200-250 €-

    **********

    Mindestdarlehen bei einjähriger Zinsbindung meist ca. 150.000 €, bei mehrjähriger Zinsbindung ca. 250.000 €

    **********

    Währungsrisiko
    Die Darlehensgewährung erfolgt in Euro oder in Fremdwährung - es ist somit eine Devisenspekulation. Wie bereits oben erwähnt, muss nach der vertraglich vereinbarten Zinsfestschreibung das Darlehen in der vereinbarten -meist ausländischen- Währung zurückgezahlt werden. Selbstverständlich sind die regelmäßigen Zinszahlungen ebenfalls in dieser vereinbarten Währung zu leisten.

    Jedes Währungsgeschäft kann mit einem nicht unerheblichen Kursrisiko verbunden sein.

    Zur Erläuterung:
    Wenn der Devisenkurs zum Zeitpunkt der Zahlungsverpflichtungen (Rückzahlung oder Zinszahlung) aus diesem Darlehen höher ist, als zum Zeitpunkt der Auszahlung des Darlehens durch die Bank an den Kunden, so werden sich auf Grund der höheren Kosten für die Beschaffung der Fremdwährung die Kosten für den Kredit verteuern.

    Verliert die Fremdwährung dagegen an Wert, ist das Ihr Vorteil, weil Sie weniger Darlehen zurückzahlen müssen. Steigt die Fremdwährung im Wert, ist das Ihr Nachteil, weil Sie mehr Darlehen zurückzahlen müssen. Beispiel: Steigt der Japanische Yen um 50 Prozent, müssen Sie 50 Prozent mehr Darlehen zurückzahlen, also statt umgerechnet 200.000 € dann 300.000 €. Diese drastische Entwicklung ist beim Schweizer Franken vielleicht eher unwahrscheinlich, aber Garantien kann es keine geben!!!! Mit den Zinszahlungen verhält es sich genauso, da ja die Zinszahlungen in der Währung der Darlehensaufnahme zu zahlen sind. Dadurch kommt es zu jährlichen Schwankungen in der Höhe der Zinszahlungen.


    **********


    Gruß von einem Laien, der ganz konventionell mit "einheimischer" Währung finanziert hat und, der für sich und die Familie lieber mehr verantwortungs- als risikobewusst gehandelt hat
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  14. #13

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    Ich bin ein Ösi und kann das zusätzliche (Währungsrisiko)Risiko zB bei der SFr Finanzierung nicht erkennen, zumal für die Angsthasen in der Zwischenzeit Währungscaps angboten werden, die das Währungsrisiko gänzlich eliminieren. Der Währungscap kostet einen Bruchteil der Zinskosteneinsparung...ZB.: http://www.powerhyp.de/fremdwaehrungsdarlehen.php
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ich bin auch ösi und wir haben seit fast 2 jahren den Kredit in CHF laufen.

    das währungsrisiko ist nicht wirklich hoch, da die schwankungen im EUR Raum sogar höher sind als im CHF Raum.

    Kleines Beispiel:

    Wir haben begonnen mit 50:50 (EUR:CHF)
    Der CHF Zinssatz ist fast nie gestiegen, der EUR jedoch sehr wohl.
    Nachdem der EUR Zinssatz fast bei 5% angelangt war, haben wir uns entschlossen, alles in CHF zu nehmen. Hier liegt der Zinssatz derzeit bei 3,25%, also doch um einiges niedriger als im EUR.

    Um so einen Kredit überhaupt zu bekommen MUSS man sich den Kredit komplett in EUR leisten können, sonst genehmigt die bank das gar nicht.
    Ich bin auch nicht bei irgendeiner Hinterwäldlerbank, sondern habe alles bei der Bank Austria laufen.

    Die zu zahlenden Zinsen werden pro Quartal abgerechnet und nehmen als Grundlage die Kreditsumme in CHF, welche dann anhand des gültigen Zinssatzes zum Stichtag mittels des tagesaktuellen Währungskurses umgerechnet wird.

    Wenn nun einer kommt und hier auf das Währungsrisiko pocht, den kann ich eigentlich nur auslachen.

    Rechnet mal selbst:

    EUR Kredit
    z.B. 200.000 EUR bei einer Verzinsung von 5% bedeutet das eine monatliche Zinsbelastung von 833 EUR.

    CHF Kredit:

    200.000 EUR in CHF aufgenommen bei einem CHF Tagessatz von 1,50 bedeutet 300.000 CHF
    Verzinsung 3,25 % bedeutet monatlich 813 CHF monatlich.
    Heutiger Kurs EUR - CHF ca. 1,62 bedeutet dies eine monatliche Zinsbelastung in EUR 508 EUR.

    D.H man erspart sich hier ca. 330 EUR pro Monat.
    Um diesen Vorteil durch das Währungsrisiko zu verlieren müsste der Wechselkusr EUR - CHF auf ca. 0,95 fallen und jeder der sich die Entwicklung des CHF über die letzten Jahrzente ansieht wird sehr schnell merken, dass dies wohl nicht passieren wird.

    Von den noch ausstehenden Zinserhöhungen im EUR Raum spreche ich jetzt mal gar nicht.

    So schlecht kann diese Kreditform wohl auch nicht sein, da Österreich die Staatsschulden in CHF tilgt.
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  17. #15
    Maidörfer
    Gast

    CHF gegen den Rest der EU

    Hallo,

    auch ich bin nur ein Laie in Sachen Finanzwirtschaft.

    Die Argumente in CHF zu finanzieren finde ich toll. Im Internet habe nur etwas in Wikipedia gefunden, was mich hier stutzig macht: http://de.wikipedia.org/wiki/Fisher-Effekt

    Könnt Ihr mir hier etwas auf die Sprünge helfen. Ich lese das fast so, wie wenn man auf einer kurvenreichen Küstenstrasse mit 200 Sachen dahin rauscht und kurz vor der nächsten Kurve meint: "Die letzten 2 km ging´s doch super gerade aus. Was könnte mich jetzt noch dazu bringen die Geschwindigkeit runter zu nehmen?"

    Gruß

    Maidörfer

    P.S. Ich kenne sogar Leute, die mit grossen Murmeln spielen und sich dennoch mal beim richtigen bremsen verschätzt haben (zum Glück haben die nur zu früh gebremst und es hat hier nur die Zinsersparnis um einige Tausende Euros gelitten, aber ein zu spätes Bremsen hätte auch ein Totalschaden werden können).
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