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Kombipufferspeicher ist gut ??????

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  1. #1

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    Kombipufferspeicher ist gut ??????

    Hat jemand von euch Erfahrung mit einem Kompipufferspeicher???

    Hintergrund: Meine Heizung wird gerade geplant (und bepreist )

    - 4 Personen-Haushalt
    - Eingebaut wird eine Wasser-Wasser WP 10kW
    - Alle Zimmer haben eine Fussbodenheizung
    - Wohnfläche 180 m2
    - 6 m2 Solarpanel (Flachkollektor) genau nach Süd bei 30 Grad auf dem Dach für Warmwasser

    So, jetzt hab ich mir vorgestellt, dass ich einen Pfufferspeicher für die WP (dass die nicht taktet) bekomme und einen Pufferspeicher für das WW.

    Der extra Pufferspeicher für das WW sollte eigentlich getrennt von der Heizung sein. Im Winter sollte die WP Heizungs- und Warmwasser machen (über Solar geht da ja net viel) und im Sommer sollte dass die Solaranlage alleine übernehmen, so dass die WP aus bleibt.

    Jetzt hab ich einen Kombispeicher im Angebot stehen mit 190 Liter Warmwasser.

    Ich dachte immer Kombispeicher sind nicht so gut weil...
    - Bei Austausch wegen zuviel Kalk im WW-Speicher muss der ganze Pufferspeicher getauscht werden
    - Ich im Sommer die Wärmepumpe eigentlich abschalten wollte
    - Der Energieverlust im Sommer enorm ist, da für Warmwasser auch immer der Puffer für die Heizung mit aufgeheizt werden muss.

    Kennt sich von euch jemand mit dem Thema gut aus?????
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  2. Kombipufferspeicher ist gut ??????

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  3. #2
    Avatar von JDB
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    Nicht direkt zur Frage...

    Zitat Zitat von gerdk
    Meine Heizung wird gerade geplant (und bepreist)
    Da passt was nicht:
    Auf der einen Seite das Geld zum Fenster hinauswerfen (WP+Solar) und auf der anderen Seite über den Preis weinen.

    Eine Solaranlage ist bei Öl/Gas- Kessel nicht/kaum wirtschaftlich nachweisbar, bei einer WP mit 3/4 oder 4/5 regenerativen Energieeinsatz fragt man sich dann schon, was das soll !?

    Oder isses 'n Haustyp "Da-staunt-der-Nachbar" ?
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  4. #3
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    die solargeschichte sehe ich genauso wie jdb.
    zum thema pufferspeicher sind zunächst mal grundlagen zu ermitteln (ich denke mal, das macht dein planer gerade ?!)...
    gibt es vom energieversorger einen wärmepumpentarif und wird die wp in bestimmten zeiten aus diesem grunde abgeschaltet?
    bei geringen abschaltezeiten und fussbodenheizung (träger als heizkörper) fällt der stillstand der anlage wohl kaum ins gewicht.
    was passiert, wenn die wp die wärme nicht an die heizkreise abgeben kann. schaltet sie auf störung und startet dann automatisch wieder?
    m.e. ist ein pufferspeicher nicht unbedingt erforderlich, wenn die anlage entsprechend geplant wird.
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  5. #4
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    Ums Geld gehts ja gar net...

    mit den Kosten hab ich schon kalkuliert.

    Sinn der Solaranlage soll eigentlich sein, dass die Wärmepumpe den Sommer über gar nicht laufen muss. Aber mit einem Kobipufferspeicher hat mir heut der Konkurrenzinstallateur erzählt geht das nicht, da ja immer der gesamte Pufferspeicher auf Temperatur gehalten werden muss!

    Wärmepumpentarif gibt es vom Energieversorger "E.ON Power therm". Abschaltzeiten sind vorhanden.

    Zwecks dem Pufferspeicher haben mir aber alle drei Haustechniker gesagt, dass ein Pufferspeicher auf alle Fälle sinnvoll ist, um eine Taktung der WP in der Übergangszeit weitestgehend zu vermeiden.

    Wie sieht jetzt mit dem Kombipufferspeicher aus?
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  6. #5
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    @ gerdk: auch wenn es nicht um den preis geht, macht das eine kombination von solar und wp nicht sinnvoller....
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  7. #6
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    hmmmmmm.....

    Ihr nehmt mit meinen Trieb mich umweltbewusst zu verhalten....

    Naja, ist ja net schlimm... wird halt Geld gespart.

    Aber wie siehts nun aus mit Kombipufferspeicher oder nicht?

    Nimmt man sowas? Ich meine jetzt wegen Kalk usw....

    Und zwei Pufferspeicher seh ich schon als notwendig....
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  8. #7
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    was ist denn an der solargeschichte in kombination mit der wp umweltfreundlich? rechne mir das mal vor, das interessiert mich.
    ich vermute, das ist genauso umweltfreundlich wie ein gründach...
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  9. #8
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    Na wenn ich die WP...

    im Sommer gar net brauch dann Verbrauch ich doch auch keinen Strom..... Und dann können die ein Kohlekraftwerk mehr abschalten....
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  10. #9
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    deine kollektoranlage erzeugt schon energie bei der herstellung und den solarkreislauf betreibst du von hand, gell?

    wie sieht die primärenergiebilanz aus?
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  11. #10
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    die Berechnung hab ich noch net...

    die macht gerade in Moment mein Architekt fertig (der aber schwer im Stress ist)...
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  12. #11
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    Aber die Schaut bestimmt gut aus....

    Wenns hilft...

    Bau mit YTONG PPW2 - U-Wert 0,23 mit Putz vielleicht 0,2
    Dach U-Wert 0,2
    Keller Beton und gedämmt... U-Wert weiss ich net.

    Keine Lüftungsanlage oder ähnliches.... (Wobei ich da über solche paarweise geschalteten Lüfter nachdenke.... )
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  13. #12

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    Jetzt lasst ihm doch seine Solaranlage!
    Da gibt es doch 2 Ansichten, die einfach nicht miteinander vereinbar sind, die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Aber es ist gut, dass es ein paar Leute gibt, die sich um neue Energieformen kümmern und die alten Pfade verlassen

    Nur zur Info: Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man im Sommer das ganze Warme Wasser von der Sonne bekommt.



    So, zur Frage:
    Ich bin aus den von Dir genannten Gründen ein Gegner von Kombispeichern. Vor allem eins: 200 Liter Brauchwasse sind für einen 4-Personen-Haushalt zu wenig. Das Problem ist, dass die WP relativ lang braucht, bis sie das Wasser erwärmt hat, das heißt, Du musst ne ordentliche Pause einlegen zwischen zwei Bädern.
    Ausserdem brauchst Du bei ner Wp nen großen Heizungs-Pufferspeicher um die Stillstandszeiten zu überbrücken.
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  14. #13
    Stefan Rink
    Gast
    Wozu ein Pufferspeicher für die Heizung? Das müsste doch schon 1000 mal diskutiert worden sein. Wozu braucht eine WP einen großen Puffer, VIGGO? HAst Du mal ausgerechnet, wieviel Liter Estrich das HAus haben wird? Reichen 9.000 (in Worten: NEUNTAUSEND!!!) Liter Estrich nicht, um die Wärme für 1-2 Stunden (maximale Abschaltzeit der EVU)zu speichern bzw. die Zeit zu überbrücken? Sicherlich reichen die eher als 500 Liter Pufferspeicher!

    Puffer ist nur dann notwendig bzw. zu empfehlen, wenn eine Einzelraumregelung installiert wird, die sich aber für die WP eher ungünstig auswirkt, also besser weg lassen und die Räume über die Hydraulik einregeln!Takten kommt meistens durch geschlossene Thermostate, obwohl der Außenfühler eventuell gerade den "Befehl" gibt zu heizen!

    Eine gut eingestellte FBH in Verbindung mit einer WP taktet in der Übergangszeit nicht viel mehr als im Winter. Leider gibt es bislang kaum modulierende WP!

    Alle regen sich über die Solar-Anlage hier auf, warum sagt niemand etwas zu der vermutlich total überdimensionierten WP mit 10 kW bei 180 m²???

    zum WW-Speicher: Wenn es ein EFH ist, wird es vermutlich auch nur eine BAdewanne haben. da zwischen 2 Bädern vermutlich mindestens 20-30 Minuten liegen reichen auch 200 Liter locker aus, sogar gleichzeitig, wenn man die WW-Bereitung vernünftig programmiert. das ist auf jeden Fall sinnvoller als viel zu viel Warmwasser ständig bereit zu halten. WW-Bereitung zieht die JAZ am meisten runter. Also: den WW-Speicher ordentlich überdimensionieren, da freut sich der Energie-Lieferant!!! ;-)))

    MAn sollte sich halt auch hinterher über die optimalen Einstellwerte der Regelung Gedanken machen!!

    Gruß Stefan
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  16. #14

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    Wozu ein Pufferspeicher für die Heizung? Das müsste doch schon 1000 mal diskutiert worden sein. Wozu braucht eine WP einen großen Puffer, VIGGO? HAst Du mal ausgerechnet, wieviel Liter Estrich das HAus haben wird? Reichen 9.000 (in Worten: NEUNTAUSEND!!!) Liter Estrich nicht, um die Wärme für 1-2 Stunden (maximale Abschaltzeit der EVU)zu speichern bzw. die Zeit zu überbrücken? Sicherlich reichen die eher als 500 Liter Pufferspeicher!

    Wenn schon tausendmal diskutiert wurde, brauchen wir es ja nicht auch nocht tun.

    Puffer ist nur dann notwendig bzw. zu empfehlen, wenn eine Einzelraumregelung installiert wird, die sich aber für die WP eher ungünstig auswirkt, also besser weg lassen und die Räume über die Hydraulik einregeln!Takten kommt meistens durch geschlossene Thermostate, obwohl der Außenfühler eventuell gerade den "Befehl" gibt zu heizen!

    Naja, ne Einzelraumregelung macht schon Sinn, Du hast immer Räume, die länger nicht benutzt werden, dann aber irgendwann doch warm werden sollen (Gästezimmer) etc. Was natürlich keinen Sinn macht ist eine Nachtabsenkung.

    Alle regen sich über die Solar-Anlage hier auf, warum sagt niemand etwas zu der vermutlich total überdimensionierten WP mit 10 kW bei 180 m²???

    Ich reg mich nicht auf <G>


    zum WW-Speicher: Wenn es ein EFH ist, wird es vermutlich auch nur eine BAdewanne haben. da zwischen 2 Bädern vermutlich mindestens 20-30 Minuten liegen reichen auch 200 Liter locker aus, sogar gleichzeitig, wenn man die WW-Bereitung vernünftig programmiert. das ist auf jeden Fall sinnvoller als viel zu viel Warmwasser ständig bereit zu halten. WW-Bereitung zieht die JAZ am meisten runter. Also: den WW-Speicher ordentlich überdimensionieren, da freut sich der Energie-Lieferant!!! ;-)))

    Der Wärmetauscher im Speicher liegt oben, also werden ja nur 100 Liter erwärmt und das auch nur auf 45 bis 50 Grad, sonst macht die WP die Grätsche und die JAZ geht in den Keller. 20 Minuten für die Erwärmung des Speichers funktioniert nicht, so schnell gehts nciht, zumindest wennman Monovalent arbeitet, also ohne Zusatz-Elektro-Heizstab.
    Ausserdem: Wenner solar hat, sollte er auch nen großen Speicher nehmen, damit er möglichst lange was von dem Warmen Solarwasser hat

    MAn sollte sich halt auch hinterher über die optimalen Einstellwerte der Regelung Gedanken machen!!
    Sowieso

    Gruß Stefan[/QUOTE]
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  17. #15
    Avatar von bauhexe
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    ich kann gerd gerne meine kosten für ww mit solar geben. wp ohne solar ist auf jeden fall rentabler.
    ich könnte dir einiges zu den sytemen erzählen, allein mir fehlt die zeit im moment.
    bei bedarf schicke mir eine pn, dann kann ich dich an einen kompetenten fachmann in bayern verweisen.
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