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EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Fragen zur ENEV ?

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Alt 28.05.2010, 13:11   #1
dasHaus
Beruf: Techniker
 
Registriert seit: 05.2009
Ort: Schleswig-Holstein
eigene Artikel: 0
KfW 40 kontra KfW55/Passivhaus

Hallo,
der Titel ist vielleicht etwas verwirrend von mir gewählt, mir fiel jedoch nichts besseres ein.

Mein Anliegen:
Ich wollte eigentlich ein Haus in Passivhausbauweise bauen.

Durch die Neuordnung der KfW Förderung wird es in Zukunft das Effizienzhaus 40, oder das Effizienzhaus 55/Passivhaus geben.

Durch die bisherige Recherche hier im Forum, habe ich den Eindruck gewonnen, dass die KfW Häuser bisher auch zurecht gerechnet werden konnten.

Wenn ich nun ein Passivhaus bauen möchte, berechnet mit phpp, dann liege ich von der KfW Förderung nur gleichauf mit den KfW55 Haus, ich erhalte also nur einen Tilgungszuschuß von 5%.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass ein Passivhaus nicht hingerechnet wurde, da mit phpp ausgelegt.

Jetzt meine Fragen:
Warum wurde das Passivhaus mit dem KfW55 gleichgesetzt?
Kann man ein KfW 40 Haus leichter "Hinrechnen" als ein Passivhaus?
Was ist das besondere eines KfW40 Hauses, für mich war das Ziel bisher immer ein Passivhaus.

Wie komme ich mit einem Passivhaus auf KfW40, wenn man das KfW40 nicht hinrechnen kann.


Mir gefällt das Konzept des Passivhauses besser als die KfW Häuser. Das liegt bei mir aber auch daran, dass ich meine, das Konzept des Passivhauses besser zu verstehen. Bei den KfW Häusern gibt es wenig Konkretes, außer vielleicht Wärmepumpen und Solarkollektoren.

LG
Volker



LG
Volker
dasHaus ist offline  
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Alt 28.05.2010, 13:27   #2
mls
Bauexpertenforum
Beruf: twp, bp
 
Benutzerbild von mls
 
Registriert seit: 10.2002
Ort: obb, d, oö
eigene Artikel: 0
was ist mit den mittels phpp knirsch an die grenzen der kriterien
hingetrimmten passivhäuser? die, wo man die verschwelung und die
kerzenheizung zu schmecken glaubt?
mit dem phpp wird man auch den x%-von-enev-nachweis führen können - kfw40
wird vielleicht so gut, wie ein ultra-passivhaus.

ich finde dieses gefüge nicht unlogisch.
__________________
5 sekunden vor 12 - klimakatastrophe verhindern - energieverbrauch senken - besser bauen - besser planen .. gilt nur für die anderen.
Bauexpertenforum - vor dem start ................ aktueller heizölpreis bei tecson
planung = anamnese + diagnose + therapie = erfolg
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Alt 28.05.2010, 13:59   #3
dasHaus
Beruf: Techniker
 
Registriert seit: 05.2009
Ort: Schleswig-Holstein
eigene Artikel: 0
Zitat:
Zitat von mls Beitrag anzeigen
mit dem phpp wird man auch den x%-von-enev-nachweis führen können - kfw40
wird vielleicht so gut, wie ein ultra-passivhaus.

ich finde dieses gefüge nicht unlogisch.
Das habe ich jetzt nicht verstanden! Kann man mit phpp ein kfw 40 berechnen und gilt das auch als Nachweis?

Und was ist denn der besondere Unterschied Passivhaus zu KfW40?

Ist KfW40 ein Passivhaus mit KWL, Erdwärmepumpe für Heizung und Wasser, sowie zusätzlich Solarkollektoren?
Oder noch stärker gedämmt, aber dass soll sich doch nicht mehr rechnen, jedenfalls sollte doch Passivhaus von den Dämmkosten reichen? Jedes Mehr ist rausgeschmissenes Geld, oder?
dasHaus ist offline  
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Alt 28.05.2010, 17:42   #4
alex2008
Beruf: Maschinist
 
Benutzerbild von alex2008
 
Registriert seit: 06.2008
Ort: Elztal
eigene Artikel: 0
mit der Dämmung alleine wirst kaum von 55 auf 40 runterkommen.

Entscheidend ist hier mehr die Anlagentechnik. Erdwärmepumpe und eine FBH mit den im PH auch bei nicht superenger Verlegung möglichen niedriger Vorlauftemp. ist eben besser als ein Lüftungskompaktgerät.

KfW 40 ist eben am einfachsten mit ner Pelletheizung zu erreichen. Dann hat so ein Haus wenigstens eine halbwegs ordentliche Dämmung

Wir sind vom PH schrittweise immer mehr Richtung 3-L Haus gewandert.
Freistehendes EFH mit weniger als 140m2 WF da ist Dämmaufwand nötig der sich nicht amortisiert, Planungskosten sind höher usw.
alex2008 ist offline  
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Alt 21.07.2010, 12:01   #5
horschi
Beruf: Informatiker
 
Registriert seit: 06.2010
Ort: Ma
eigene Artikel: 0
Hat von euch bereits jemand ein KFW40 nach EnEV2009 realisiert? Welche Maßnahmen waren dazu nötig? Pelletheizung, Solar, dabei welche U-Werte?

Eine solche Aussage würde mir helfen die Standards besser einschätzen können...

Viele Grüße,
Ch
horschi ist offline  
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Alt 29.07.2010, 11:22   #6
Primut
Beruf: Dipl.-Ing Umwelttechnik
 
Registriert seit: 02.2008
Ort: Berlin
eigene Artikel: 0
Na am besten mal eine Vergleichsrechnung EnEV / PhPP machen, dann sollte man das eigentlich ganz gut einschätzen können.

Ich würde es nicht von irgendwelchen nach Förderrichtlinie festgelegten Namen abhängig machen, sondern davon, was das eigentliche Ziel ist.
KfW55 kann ein Passivhaus sein, muss aber nicht.
Primut ist offline  
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Alt 29.07.2010, 11:36   #7
MoRüBe
Beruf: GU
 
Benutzerbild von MoRüBe
 
Registriert seit: 02.2005
Ort: Bosau
eigene Artikel: 0
gespannt bin ich ja ...

... nach wie vor darauf, denjenigen zu sehen, der bereit ist, für die paar Kröten kfw-Förderung das mehr an Ing-Leistungen zu bezahlen...
__________________
Ich hasse Schleimerei, aufm Bau wird Tacheles geredet
MoRüBe ist offline  
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Alt 29.07.2010, 18:48   #8
Fritz531
Beruf: Architekt
 
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Registriert seit: 07.2010
Ort: Südpfalz
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Zitat:
Zitat von Primut Beitrag anzeigen
Na am besten mal eine Vergleichsrechnung EnEV / PhPP machen, dann sollte man das eigentlich ganz gut einschätzen können.
Hallo,
eine Vergleichberechnung zwischen EnEV u. PhPP ist schwierig.
Schon die Bezugfläche ist unterschiedlich. PHPP rechnet mit der Wohnfläche, die EnEV rechnet mit der Gebäudenutzfläche AN. An ist ein rein rechnerische Größe und zwar da beheizte Gebäudevolumen Ve x 0,32. Diese Fläche ist größer als die Wohnfläche, weshalb die flächenbezogenen Werte nicht vergleichbar sind.
Außerdem wird beim PHPP auch der Energieverbrauch der Haushaltsgeräte in die Energiebilanz mit eingerechnet. Die internen Gewinne werden bei der EnEV mit
5W/m2 An und beim PHPP nur mit 2,1W/m2 EBZ angesetzt, das PHPP hat als Berechnungsgrundlage das Reginoalklima, die EnEV rechnet mit Referenzklima Würzburg.
Dies sind nur eine Unterschiede in den einzelnen Berechnungsverfahren.
Also Berechnung nach PhPP und EnEV sind nicht direkt vergleichbar.

Gruß
Fritz
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