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| Regenerative Energien Solaranlagen, Pellets, Wärmepumpen, KWK, etc... |
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#1 |
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Beruf: Angestellter
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Kosten Erdarbeiten Erdkollektor
Hallo zusammen,
kann mir jemand grob einen Anhaltspunkt geben mit was ich für Kosten rechnen muss bei einem Erdkollektor für eine Wärmepumpe? Es handelt sich um ca. 400 qm Fläche also ca. 600 cbm. Bodenklasse ist 4-5. Mir geht es um das Ausbaggern sowie das Wiedereinbringen des Bodens. Mein Architekt meinte dass das ca. 7.000 € kosten soll. Das Verlegen übernehme ich selber. Bin jetzt total erschrocken.... Vielen Dank für eure Antworten. |
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#2 |
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Beruf: IT'ler
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Na wenigstens weiß ich jetzt wo Neufra ist
![]() Ich bin rund 250 KM ostnordöstlich von dir, ebenfalls ländliche Gegend, also evtl. ähnliche Preise... Die LV's, die ich grade aufm Schreibtisch liegen hab, sagen: - Mutterboden (im Mittel 30 cm) abtragen und seitlich lagern (Förderstrecke bis 50m) Preis / m³ ca. 2,95€ - Aushub Bodenklasse 3-5, Tiefe bis 3m, seitliche Lagerung Preis / m³ ca. 3,40€ - Wiederauffüllen mit dem Material in max. 30cm-Schichten, Dpr (Verdichtungsgrad) 95% Preis / m³ ca. 8,85€ Macht bei dir 1714.- fürs Abgraben und nochmal 4425.- fürs Auffüllen. Da kommt dann noch der Sand zum Einsanden + dessen Transport dazu, dann hast du schon fast deine 7000.- Achja, MwSt. kommt auch noch dazu.... Und warum ich das jetzt so genau gemacht hab? Weil ich mich just eben mit Angeboten von Heizungsbauern rumschlage, bei denen der Erdwärmekollektor zwar 10k Euro billiger ist als die Tiefensonde, allerdings ohne Erdarbeiten. Schon ist man nämlich bei der Tiefensonde schon wieder fast beim selben Preis, ohne sich den ganzen Garten umbuddeln zu müssen... Edit sagt: Schickst du mir vielleicht mal ein paar Eckdaten deines Gebäudes? Bei mir kämen auch rund 400m² Erdkollektor (Sole) zusammen, mich würde interessieren ob wie dieselbe beheizte Fläche, Dämmstandards usw. haben
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#3 |
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Beruf: Angestellter
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Also hab mich noch ein wenig schlau gemacht. Die Preise die du angibst scheinen mir doch ein wenig hoch zu sein. Ich denke das würde auch günstiger gehen. Zumindest bei uns nach ersten Anfragen. Vor allem beim Wiedereinfüllen.
Die 400 qm Fläche habe ich mal angenommen. Wir haben ca. 213 qm Wohnfläche bei einem KFW 55 Haus. Mein Architekt meint eher, dass wir mehr Fläche brauchen. => 450 bis 500 qm. Das wären dann schon 700 cbm. Wir haben also noch keine fundierte Berechnung. Was man ja auch noch braucht ist ein Schacht wo die ganzen Leitungen zusammenlaufen. Kostet auch nochmal. Also 7.000 € wird das allemal kosten denke ich. Billiger wird es mit Sicherheit wenn man selber was machen kann. Wenn man kann.... Die meisten Berechnungen die ich im Netz gefunden habe, waren so bei 2.000 € für die Erdarbeiten. Da ging es aber dann auch immer nur um die Hälfte der Fläche wie ich sie brauche. Außerdem scheinen mir die 2.000 € doch eher niedrig und vor allem ohne Sand und ohne Schacht. Was uns auch nicht so behagt ist die Tatsache, dass man dann außer Sträucher nix mehr groß pflanzen sollte und ums ganze Haus die Leitungen sind. Ist jetzt aber wahrscheinlich eher persönliche Einstellung und später ist es völlig egal. Erdkollektor kam ins Spiel weil wir dachten, das wäre viel günstiger. Aber mittlerweile bin ich mir da unsicher. 2 - 3 T€ halte ich noch für realistisch.... Aber deshalb habe ich ja auch die Frage hier eingestellt. |
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#4 | |
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Bauexpertenforum
Beruf: Dipl.Ing. NT
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Zitat:
Was die Arbeiten für den Erdkollektor betrifft, so solltest Du bei Euch im Umkreis die verschiedensten Firmen fragen. Bei uns würde man einen Bagger mit Fahrer "mieten" (auf Stundenbasis zzgl. An-/Abtransport). Dafür braucht´s auch keinen Riesenbagger, und dementsprechend sind die Stundensätze moderat. Die Stundenleistung so eines "Baggers" wird durch die Größe/Leistung des Baggers bestimmt, aber man staunt was die in ein paar Stunden so alles bewegen können. Ob man Sand benötigt hängt vom Boden und den verwendeten Rohren ab. Da kann es günstiger sein wenn man ein paar Cent/m mehr für das Rohr investiert. Bevor man an den Kollektor geht, sollte man überlegen, wie man diesen gestaltet. So kann man beispielsweise durch einen Grabenkollektor die Erdarbeiten reduzieren. usw. usw. Gruß Ralf |
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#5 |
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Bauexpertenforum
Beruf: twp, bp
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ideal wäre boden, der leicht abgeschoben werden kann - bessere
performance als baggern. insgesamt kommts an auf - bodenklasse/lösbarkeit - zuwegung (ideal: für schweres gerät) - platzverhältnisse (zwischenlagerung) - lage der abraumdeponie - deponiekosten - kosten für auffüllmaterial (kabelsand regional von 3,50 bis 20,-)
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5 sekunden vor 12 - klimakatastrophe verhindern - energieverbrauch senken - besser bauen - besser planen .. gilt nur für die anderen. Bauexpertenforum - vor dem start ................ aktueller heizölpreis bei tecson planung = anamnese + diagnose + therapie = erfolg |
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#6 |
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Beruf: techniker
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Hallo,
ich hab meine fächerpalme mit heizkabel eingegraben damit sie keine kalten füße bekommt, und ihr zieht im winter die restwärme aus dem boden. die eingeschränkte nutzbarkeit (tiefwurzelnde pflanzen, gartenteiche, brunnen ect.) würde mich gegen einen erdkollie entscheiden lassen.... aber da hat jeder seine eigene prioritäten.. viele grüße pascal |
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#7 |
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Bauexpertenforum
Beruf: Dipl.Ing. NT
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#8 |
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Bauexpertenforum
Beruf: Diplom Bauingenieur
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nimm einfach die gelben seiten rufe 3 bagger und erdbaufirmen an, hol se auf die baustelle und frag die.
wir schauen hier alle nur in die glaskugel! ![]() wenn du's geschickt anstellst, lässt du das deinen architekten erledigen, bist aber bei dem termin auf der baustelle dabei. ich kann für meine baustellen preisspannen von 1500€ bis 7000€ bieten, je nach baugrund und größe. a pro po größe, ...DV Kollektoren brauchen ca. die fläche der wohnfläche bei einem neubau. solekollektoren 2-2,5 mal so viel.
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Der Glaube kann ja bekanntermaßen Berge versetzen, man sollte halt vorsichtshalbe eine Schaufel einpacken.
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#9 |
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Bauexpertenforum
Beruf: Dipl.Ing. NT
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#10 |
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Beruf: Maschinist
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700m3 Aushub ? Naja das wäre meine Kragenweite
![]() @mls wenn der Unternehmer nicht gerade ne dicke schon längst abgeschriebene Planierraupe hat ist die beim ausschieben einer solchen Grube wirtschaftlich im Nachteil gegenüber einem Bagger Grob kalkuliert: - Lohnkosten 30h Geräte Bagger 3Tage Walzenzug 1 Tag Sprit Baustelleneinrichtung Material Sand: 120t Schacht Betonfertigteile, Abdeckung Kl B - ------------------------------ Lohn Gerät BE Material ------------------- Zwischensumme: - + 10% GuW Angebotspreis Netto Geändert von Lukas (12.05.2010 um 22:24 Uhr) Grund: zu viel des Guten |
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#11 |
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Beruf: Wohnraumgestalter
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nur ganz grob.... du hast noch die Reihe zum Unterzeichnen vergessen
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Übung macht den Meister.... ............nicht die Kammer |
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#12 |
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Beruf: IT'ler
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hm, könnte man nicht wenigstens den groben Gesamtpreis stehen lassen? Ist bestimmt auch für andere Leser hier interessant, die gerne mal Preise als Anhaltspunkte hätten...
Und da der Alex vom Threadersteller lt. Google 170 km entfernt ist denke ich nicht dass er hier nen Zuschlag erwartet
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#13 | |
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Beruf: Maschinist
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Zitat:
6kw Heizlast und 150m2 Wohnfläche Für DV 6000-6000/5 = 4.800W Kälteleistung 4800/150m2 = 32Watt Entzugsleistung pro m2 Für Sole-WP 6000-6000/4 = 4.500W Kälteleistung 4500/20Watt = 225m2 225/150 = 1.5 |
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#14 |
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Bauexpertenforum
Beruf: Bodenleger
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@Headhunter2
Es geht nicht darum, ob er einen Auftrag bekommen könnte, sondern darum, daß Preisnennungen sinnlos sind. In diesem Falle wars schon eine Kalkulation und das geht nun wirklich zu weit. Ich erklär jetzt aber nicht zum xtenmal, weshalb das nix bringt. ![]() Dank für Dein Verständnis. Gruß Lukas
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Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwerer. Kurt Tucholsky |
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#15 |
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Beruf: Maschinist
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Ich such hier im Gegensatz zu manch anderem keine Aufträge!
Meine Chefs haben derzeit gut gefüllte Auftragsbücher. Aber beruflich buddel ich eben sehr viel. Und es gibt eben zig Faktoren die einen Preis beeinflussen. Mit 08/15 Ausschreibung welche eben viele Preisrelevante Dinge gar nicht erwähnt erhält man eben keine günstigen Preise! Und wenn man die Ausschreibung an wenig geeignete Firmen sendet auch nicht. Irgendwelche EP zu vergleichen ist tw. auch nicht zielführend. Im vorliegenden Falle hätten wir die Knackpunkte Lagerflächen für Oberboden ca. 150 -250m2 je nach Zuschnitt der Lagerflächen Lagerfläche für den Aushub. Ja und Was für Boden isses denn nun wirklich? Zeitlicher Ablauf Wer mach wann verläßlich die Kollektorverlegung? Lage des Kollektors auf dem Grundstück, welche Zuwegung. Diese 7.000€ kann man deutlich unterbieten (so ein paar Parameter passen), es kann aber durchaus auch sein, dass man in dem Bereich landet. Wenn die Zufahrt für einen großen Bagger (>20to) nicht möglich ist wird der Aushub teurer als mit nem Großen. Je nach Boden ist die Verdichtung mal mehr mal weniger aufwändig. Kann ich mit nem Walzenzug rein hab ich das 4-5 fache an Flächenleistung beim verdichten gegenüber einer Grabenwalze Und mögliche Schüttlagen von 20cm oder 30cm machen auch sehr viel am Preis aus. Da es hier um ca. 800m2 und mehr Oberbodenabtrag und ca. 600m3 Aushub und verfüllen geht ist das schon eine andere Größenordnung als ein kleiner Baugrubenaushub fürs EFH. Hier ist schon ordentlich dickes Gerät gefragt. Gerade dann wenn man den Aushub evtl. noch mal umsetzen muß. Und bei diesen Massen wirds auch für Firmen interessant welche sich ansonsten nicht für Baugrübchen interessieren. Und kostensenkend wäre es evtl auch wenn man erst den Kollektor verlegt und dann erst die Baugrube fürs Haus erstellt. |
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