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Spezialthema: Wind- und Luftdicht Qualitätssicherung durch Blower-Door-Test
Schäden durch Konvektion

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Alt 16.12.2002, 20:57   #31
MAB
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Oooch Möönsch

Wenn doch Herbert den B-D-T- gemacht hat, dann sind doch schon einige Fragezeichen weg. Natürlich achtet der auf sowas.

Herbert ist doch nicht kleinkariert und achtet nur auf Luftwechselzahl. Der sucht schon Leckagen und findet die auch. Dann können wir das schon mal ausschließen.

Aber keine Panik!!!!!!

1. Ist es ja noch ein Neuba mit erhöhter Feuchte (auch bei Holzrahmenbau, wenn auch nicht so dramatisch)

2. War es ein extremer Temperatursturz, der kommt so oft auch nicht vor.

Es muß also schon beides zusammenkommen, und das ist nicht so oft.

Wir haben doch schon Lösungen zusammengetragen. Einfacher ist natürlich, für eine Belüftung zu sorgen als alles zu dämmen.

Entweder über die Giebel oder eben Abstandshalter in der Unterspannbahn.

Ich war heute morgen bei so einem Fall. Die Abstandshalter haben gereicht.
 
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Alt 17.12.2002, 15:05   #32
Stefan Ibold
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tropfsteinhöhle

Moin,
nee, MB, an plötzlichen Temperatursturz glaub ich eher nicht. Wenn überhaupt andersrum, nämlich die Temperatur und die darin enthaltene Feuchtemenge steigt nach langer Frostperiode sehr schnell an. Dann läuft das Wasser an den Wänden runter.
Nochmals: auch wenn Herbert das gemessen hat, die LWR im grünen Bereich liegt, dann wird die Bodentreppe auch nach der Nachbesserung trotzdem einer der Übeltäter sein.
Dann die Trennwände. Mir grausts. Wenn die Dampfbremse da an die Trennwände angeschlossen ist, viel Spaß.
M. f. G.
stefan ibold
 
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Alt 17.12.2002, 15:57   #33
MAB
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Hä?

Warum soll denn Tauwasser ausfallen, wenn die Temperatur steigt ???

Hab pbrigens heute denseben Effekt gehabt. Mal wieder. So viel feuchtwarem Luft, wie da Wasser drin ist, kann durch die paar Löcher nicht rein.
 
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Alt 17.12.2002, 17:23   #34
Stefan Ibold
Gast
 
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so kannes das

Ganz einfach:
Bauteil kühlt komplett aus, weil ruhiges Hochdruckwinterwetter über einen längeren Zeitraum.
Nun nähert sich ein atlantischer Tiefausläufer mit feuchter Luft und Temperaturen deutlich über 0 Grad. Das Ganze kommt sehr schnell.
Die Temperatur in den Bauteilen steigt nicht so schnell mit,weil Masse träger ist. Und dann haste den Effekt, als wennste Dein Veltins aussem Kühlschrank holst. UNd da kommen reichlich Liter (nicht Veltins, oder?) zusammen.
Das kann so schlimm sein, daß das Wasser an den Wänden herunterläuft.
si
 
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Alt 17.12.2002, 19:03   #35
Nanusch
 
Benutzerbild von Nanusch
 
Registriert seit: 06.2002
Ort: Hessen - Reichelsheim / Beienheim
eigene Artikel: 0
Lächeln @Stefan Ibold

"Dann die Trennwände. Mir grausts. Wenn die Dampfbremse da an die Trennwände angeschlossen ist..."

Das habe ich nicht verstanden, was damit gemeint ist?

Der Bauleiter war heute morgen da. Er will uns jetzt Lüftungsgitter zuschicken und den Versorgungsschacht im Bad noch mal oberflächlich nachdämmen lassen. Oberflächlich in dem Sinne von: Dampfsperre anbringen und darauf noch mal Dämmung. Dazu muss vielleicht noch erklärt werden, dass die Entlüftung von Dusche und Badewanne im Spitzboden erfolgt. Gem. Erklärung von Sanitärmenschen ist dies auch kein Problem, da diese "Entlüftung" eigentlich nur Luft ansaugt, wenn unten Wasser abgelassen wird. Diese Entlüftung läuft durchgängig von EG bis DG nach oben, macht innerhalb der EG-Decke zwei mal einen 90°Bogen und endet im Spitzboden. Dieser Schacht ist zur Zeit nicht gedämmt und dort soll nun die Sperre und die Dämmung angebracht werden. Auf eigenen Wunsch hin, da es aus den Schlitzen ganz schön gezogen hat und vielleicht ja auch etwas zu dem Tauwasserausfall beigetragen hat?

Man meint er hat die ganzen Beiträge verfolgt, insb. die von MB
Seine Erklärungen zur Ursache:
- plötzlicher Temperatursturz
- Restfeuchte im Gebäude und noch dazu in den Winter hinein gebaut
- keine Luftzirkulation

Aber ehrlich gesagt bin ich dadurch immer noch nicht so beruhigt. Dafür war das einfach zu viel Wasser für meinen Geschmack. Ich befürchte immer noch, dass irgendwo Schwachpunkte sind. Herbert hat mit den gegebenen Rahmenbedingungen ganz Bestimmt saugute Arbeit geleistet, aber leider waren wir mit dem BDT schon etwas zu spät, da nämlich alles bereits verspachtelt war. Und wer weiß, wie noch an den Deckenanschlüssen gezupfelt wurde, als die Decke mit Raufaser angelegt wurde...
Meine Theorie mit der aufsteigenden Wärme in den Außenwänden hält er auch für Quatsch. Wäre halt alles nur theoretisch möglich Außerdem würde dann ja nur trockene warme Luft nach oben gelangen (die Aussage habe ich nicht kapiert) und irgendwo läge ja noch ein waagerechter Balken, der die Luft auch davon abhält meinen Spitzboden zu belästigen.

Wie dem auch sei, ich Danke Euch allen erst mal recht herzlich und denke wir werden entweder erst einmal die Lüftungsgitter einsetzen und/oder mit einer Wärmebildkamera bewaffnet den nächsten Temperatursturz abwarten und schaun obs irgendwo rot leuchtet. Irgendwo muss es so ein Teil doch zu leihen geben...
Nanusch ist offline  
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Alt 17.12.2002, 19:44   #36
MAB
Gast
 
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Isser noch nicht soweit?

Hat Herbert noch keine Thermographie-Kamera?

Ansonsten mal bei www.mbs-service.de gucken.

Es gab keine lange Kälte und plötzliche Feuchte. Umgekehrt gabs lange feucht und relativ warm und dann plötzlich eisig kalt.

Der Schacht gibt mir aber auch zu denken. Wer entlüftet denn in einen Spitzboden? Und dann noch ungedämmt?

Und ich sach noch: nix geht über eine Ortsbesichtigung,
 
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Alt 17.12.2002, 21:46   #37
Wilhelm Wecker
Beruf: Architekt
 
Registriert seit: 09.2002
Ort: Freising
eigene Artikel: 0
ergänzende Fragen

Hallo Nanusch,
ein paar ergänzende Fragen zur Klarstellung.
1. Entlüftung im Spitzboden:
Kann es sein, daß es sich bei der "Entlüftung" von Badewanne und Dusche um einen sogenannten Durgo-Lüfter handelt ?

Wenn ja, der holt sich tatsächlich Luft aus dem Spitzboden - aber nicht zum Entlüften, sondern zum Belüften des Rohrsystems. Die Durgo-Lüfter haben meines Wissens in Deutschland keine Zulassung, werden aber trotzdem häufig verwendet, um Dachdurchdringungen zu vermeiden. Gibt es dazu evtl. ein Foto ?

2. Unterspannbahn:
Ist die Unterspannbahn womöglich über den First hinweggeführt, ohne dort einen Lüftungsschlitz offen zu lassen ?

3. Dachschalung:
Scherzhafte Feststellung - mit der Dachschalung ist ja schon ein erster Schritt getan - jedes dritte Brett wurde offensichtlich aufgeschalt.

mfg ww
Wilhelm Wecker ist offline  
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Alt 17.12.2002, 22:37   #38
Ebel
Beruf: Dipl.-Physiker
 
Registriert seit: 07.2002
Ort: 14822 Borkheide
eigene Artikel: 0
Durgo-Lüfter

Ich habe den Eindruck da ist kein Durgo-Lüfter, sondern da ist oben offen und dann ist alles klar. Durch die Kaminwirkung wird ständig feuchte Luft in den Spitzboden befördert. Bei Durgo bin ich mir noch nicht klar, wie groß die Gefahr explosiver Faulgase ist.
Ebel ist offline  
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Alt 17.12.2002, 22:57   #39
Stefan Ibold
Gast
 
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@nanusch

Moin,
gemeint ist: wenn das Leichtbautrennwände sind, bei denen die Gefahr des Eintritts feucht/warmer Luft in die Konstruktion besteht, die Dampfbremse an den Außenseiten dieser Trennwände angeschlossen ist, die TRennwände nach oben eben nicht luftdicht sind, dann, ja dann passierts, mir graust.
Ich hoffe, sie haben verstanden?
Grüße
si
 
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Alt 17.12.2002, 23:30   #40
MAB
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Herbert

hat gemessen. Ob ihm das nicht aufgefallen wäre?

Ich glaube nicht, daß Herbert sein Gehirn verkauft hat.
 
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Alt 18.12.2002, 07:40   #41
Herbert
Beruf: Prüfer der Gebäudeluftdichtheit
 
Benutzerbild von Herbert
 
Registriert seit: 05.2002
Ort: Sehnde bei Hannover
eigene Artikel: 0
Bei dieser Frage

sollte man selbst Herberts Gehirn in Frage stellen. Der ist irgendwann einmal der Frage nachgegangen ist, ob die Gebäudehülle luftdicht ist. Der hat keinen Röntgenblick!

Mein Vorschlag: Ich stelle ein Klimaufzeichnungsgerät auf, um die Feuchte- und Temperaturentwicklung zu registrieren. Das Gerät ist beschrieben unter http://www.luftdicht.de/FTT/ftt.htm .

Die Aufzeichnung stelle ich dann ins Forum. Dann haben wir etwas mehr Informationen, um abzuschätzen, wo es herkommt.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg kreationjdb.jpg (1.3 KB, 1199x aufgerufen)
Herbert ist offline  
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Alt 18.12.2002, 07:47   #42
jacob
 
Registriert seit: 10.2002
eigene Artikel: 0
"innerer BDT"

bin gestern nicht zum antworten gekommen - war so gemeint:
BDT gelaufen- außenhülle wohl ausreichend dicht !?
beim BDT war spitzboden wohl teil des innenbereiches- luftbewegungen aus dem warmen in den kalten innenbereich konnten folglich nicht erfasst werden ! speziell strömungen innerhalb der wände!
In wieweit die bodentreppen-luke da der hinweis auf den "inneren" BDT ist, ist mir noch nicht klar.
Inzwischen scheint ja aber die strangentlüftung (ohne aufsatz wäre sie ja eine) der (zumindest-mit-) Täter zu sein.
Übrigens gibt es DV#G-zugelassene Strangbelüfter.
jacob ist offline  
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Alt 18.12.2002, 08:47   #43
JDB
Bauexpertenforum
Beruf: Tragwerksplaner
 
Benutzerbild von JDB
 
Registriert seit: 05.2002
Ort: Weserbergland
eigene Artikel: 0
NIEMALS.
Der Spitzboden kann zu keiner Zeit innerhalb der luftdichten Hülle gewesen sein.
BDT wäre VOLL in die Hose gegangen.
(u.a. wäre es auch ein grober Fehler gewesen)
-
Wie kommen Sie darauf?
__________________
"L'éclat, c'est moi !"
___________________________________
"...da kann man sich dann auch virtuell einen reinlöten um anschliessend im cyberrausch in die baugrube zu fallen."
butterbär zum Thema arcon-richtfest-addon
JDB ist offline  
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Alt 18.12.2002, 09:08   #44
MAB
Gast
 
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Genau

Sehe ich genauso, JDB.

Wo soll die warme Luft den herkommen, so daß der B-D-T NICHT versagt?
 
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Alt 18.12.2002, 17:53   #45
mls
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Beruf: twp, bp
 
Benutzerbild von mls
 
Registriert seit: 10.2002
Ort: obb, d, oö
eigene Artikel: 0
frage an herbert...

nur um sicherzugehen :-)
und wie war die gebäudehülle nun wirklich definiert?
oberer abschluss durch´s dach oder durch die decke?
ich hab´s anfangs so verstanden, dass durch "inneren" bdt die bodenlucke nachgedichtet wurde.
also wär die beheizte hülle (bis uk spitzboden) tatsächliche *ziemlich* luftdicht?!
mls ist offline  
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