0815 Keller oder angemessen

Diskutiere 0815 Keller oder angemessen im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, hoffe bei Euch etwas Hilfestellung zu erhalten, denn ich habe folgendes Problem: Wir möchten in Bad Aibling (bei Rosenheim im...

  1. kiwipi

    kiwipi

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    Hallo zusammen,

    hoffe bei Euch etwas Hilfestellung zu erhalten, denn ich habe folgendes Problem:
    Wir möchten in Bad Aibling (bei Rosenheim im schönen Oberbayern) mit einem
    ortsansässigen Bauträger eine DHH bauen. Grundstück erwerben wir getrennt,
    2 Haushälfte vom BT schon verkauft. Auf dem Grundstück ist ein weiteres DH (vom selben BT) schon fast fertig.
    Die Baubeschreibung unseres BT ist leider sehr dürftig und dementsprechend
    viele Fragen habe ich gestellt (sehr zum Leidwesen des BT, Vertrauen?).

    Beschreibung Keller:
    "BetonB25, 25cm stark, Betonwände außen mit Latexbitumenanstrich, im
    Bereich des Hobbyraumes bis zur Bodenplatte mit 5 cm Styrodurplatten
    isoliert. Der Keller wird im wasserdichten Sperrbeton B25, mit
    Fugendichtungsband errichtet."

    Aus der mittlerweile ausgehändigten Energieberechnung geht hervor, daß die
    Bodenplatte aus 30 cm Beton nach DIN 206, mittlere Rohdichte lamda = 1,65,
    5 cm Expand. Polystyrolschaum EPS DIN EN 13163, 5 cm Zementestrich
    besteht.

    Bodengutachten liegt nicht vor, Grundwasserspiegel ca. 7m, gute
    Bodenverhältnisse lt. BT

    Wasser von Dach soll in eine Zysterne (3500 l) gesammelt werden.
    Restliches Wasser kann über eine separate Leitung dem Abwasserkanal
    zugeführt werden.

    Meine Fragen:
    1) Ist das nun eine WW oder was anderes (Latexbitumenanstrich?)? Sollte
    man um auf der sicheren Seite zu sein, eine WW verlangen.
    2) Bodenplatte zu anderen Hälfte ist nicht getrennt, folgt daraus ein
    Schallproblem (Mehrkosten bei Trennung lt. Angebot 400.-€). Ausführung
    Kommunwand 17,5 cm + 4 cm Dämmung, restl. Außenwände 30 cm
    Unipor-Gitterplanziegel GPZ 0,12
    3) Eine Sauberkeitsschicht (Filtervlies, Kies, Dichtungsfolie, Magerbeton)
    von mir vorgeschlagen unter Bodenplatte kostet zusätzlich 850.-€ bei 7x10m
    Ist sowas sinnvoll?
    4) Eine weitere von mir angefragte Perimeterdämmung außen von 60 mm kostet
    je m2 14.- €. Sinnvoll?? (beheizter Hobbyraum geplant)
    5) Ist eine komplette Isolierung aller Kelleraußenwände bis zur
    Bodenplatte sinnvoll (momentan nur bis Frosttiefe, außer Hobbyraum)? Habe
    Angst vor Tauwasserbildung v.a. im Waschraum.
    6) Braucht man eine Noppenbahn zum Schutz der Styrodurplatten?
    7) Es ist keinerlei Dränageleitung vorgesehen. Mehrkosten (auf meinen
    Wunsch) 1750.-€ (50 lfm mit 4 Kontrollschächte PVC).

    Mein Hauptproblem: Ich habe Angst vor Wasser im Keller, bzw. von den
    späteren aufwendigen Nachbesserungarbeiten im Schadensfall. Soll ich mich
    auf die Erfahrung des BT verlassen (ortsansässig, lange Erfahrung,
    Zusammenarbeit mit Handwerkern aus der Region, Meinungen (selbst gefragt)
    einiger Bauherrn, die mit dem BT gebaut haben waren positiv).
    Ich als Laie kann mir vieles anlesen und denken "Mensch das brauche ich
    auch um auf Nummer sicher zu gehen."

    Danke für Eure Bemühungen einem Laien etwas unter die Arme zu greifen.

    Kiwipi
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 21. Juli 2005
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn Sie...

    im Supermarkt an der Theke Käse bestellen, entspricht das Ihrer Baubeschreibung.

    Zugesicherte Eigenschaften: KEINE EINZIGE
    B 25 gibts nicht mehr. Wasserdichter Sperrbeton war NIE ein Fachbegriff.
    Latexbitumenanstrich für welche Belastung????

    Sie kriegen beim Käse nen Leerdamer oder nen Harzer oder auch nen Frischkäse. Ob Sie den mögen, schittegol, Sie haben ja nur Käse bestellt. :D
    Beim Keller genauso.

    Wozu Drainung, wennn der Keller dicht ist??? Unsinnig
    Sauberkeitsschicht (ohne Dichtfolie - was soll die dichten (Goethe?) - ) sollte sein. Worauf soll denn sonst die Bopla aufbauen???
    Wie soll denn die Bopla durchgehen??? Ist die schon da??? Dann wirds schwer mit ner WW. Ist sie nicht da, darf keine Verbindung bestehen wg möglicher unterschiedlicher Setzungen.
    MfG
     
  4. mls

    mls Bauexpertenforum

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    hmmm .. wo?
    zum vergleich: mitten in b.a. (zb. ludwigsbad) kann der wasserpegel bis weit über kellersohle steigen.
    2. knackpunkt: die wand zum nachbarn .. da wird oft und gerne ;) "rumgesaut": sowohl im gründungsbereich (abdichtung) wie auch in den oberen geschossen (schall).

    beton: sicher, dass das leichtbeton ist? passt nicht zu "b25wu" (den gibt´s sowieso nicht mehr).
    latexbitu ist gut, wenn´s e. diffusionsbremse sein soll. als abdichtung aber kaum geeignet.

    dränung funktioniert nur sicher bei geeigneter vorflut/versickerung.
    beides sehe ich als schwierig an, vorflut gibt´s meist nicht (verboten), versickerung in dem dortigen steinigen letten funktioniert nicht sicher. wenn, wie ich vermute, der bemessungswasserstand höher liegt, holt man sich über die dränung noch zusätzliche wasserlast.

    dämmung/sauberkeitsschicht sind auf jeden fall sinnvoll, preise sind halt bauträgerniveau ;)
     
  5. cooke

    cooke

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    Keine Weiße Wanne

    Nach dem was ich selber hier im Forum gelernt habe:
    Nein, das ist keine Weiße Wanne.
    Nein, gegen drückendes Wasser ist diese Konstruktion nicht geeignet.
    Welche Wasserbelastung ist den zu erwarten?
    "Gute Bodenverhältnisse" laut BT, was heißt denn das?

    Gruß Michael
     
  6. #5 T9-Liebhaber, 21. Juli 2005
    T9-Liebhaber

    T9-Liebhaber Gast

    ??? warum keine Verbindung???

    gerade wegen der Setzungen sollte die Bodenplatte doch zusammenhängen.
    Stell dir mal vor eines der Häuser gibt ein bischen nach, wie dann der Putz an der Gebäudetrennung ausschaut!!

    Die Schallübertragung bei zusammenhängender Bodenplatte ist sehr gering (wenn der Nachbar in die Wand bohrt hört mans natürlich schon laut)
    ich wohn selber in einer Doppelhaushälfte (zusammenhängend) und krieg vom Nachbarn gar nix mit (2 Kinder und Hund).
    Wände müssen natürlich schon getrennt sein.
    Empfehlung: 24cm Wand ausbetoniert + mind. 2x2cm überlappend, Aussenmauerwerk in 36,5cm!!
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    Welcher Boden Kies/Sand ???
    .
    .
    Nein "nur" ein Betonkeller ... Latexbitumenanstrich sicher Kertscher 421 ... Zulassung gegen Erdfeuchte hinsichtlich 18195 ... mehr aber auch ned ... aber ne sehr gute Dampfbremse :)
    .
    .
    400.-€ für die Trennung iss geschenkt ... "aber" diese Trennung würd mich dann doch interesieren ... mit (Stiefel) Fundamentverstärkung und die Trennwanddämmungsabdichtung ... "gibt´s" eine solche auch dazu ??? ...
    die Haustrennwände im Keller werden auch gemauert ??? ... was wenn der eine nen Wasserschaden im Keller hat ... wie werden die einzelnen Trennwände außen abgedichtet (nachtigal ich hör dir schon trapsen)
    .
    .
    "mmmh" awengerl von allem oder was ... was bringt des Vlies bzw. wo ist soll das angeordnet werden ... wo soll diese Dichtungsfolie hin ... auf die Sauberkeitsschicht oder drunter ? ... Sauberkeitsschicht + 2 lagige Folie auf der Sauberkeitsschicht mehr als sinnvoll ... der Rest spekualtionsgrundlage da mal wieder "kein" Bodengutachten vorhanden ... zur Sicherheit weil man ned weiß was die Bodenplatte taugt muss halt noch eine kappilarschicht herhalten ???
    .
    .
    Sinnvoll ?? ... zu einem Haus gehört ein ENEV-Nachweis und wenn Räume im Keller beheizt werden dann sollten die da schon mit reingerechnet werden ... und dann iss meist alles unter 60mm sozialer Wohnungsbau (!)
    .
    .
    "ja" da drüber streiten sich die gelehrten ... "aber" wennste dann alle kalten Wände um den Hobbyraum/Treppenhaus/beh. Waschraum ? gedämmt hast ist´s oftmals gescheiter alles in die thermische Hülle zu packen (!)
    .
    .
    m.e. nach rausgeworfenes Geld ... Folie drüber und gut ist´s (!)
    .
    .
    "ja" jetzt sind wir wieder bei der Abdichtung ... bei "dem" Keller würd´s bald Sinn machen ... ned das plötzlich dann doch aufstaudendes Sickerwasser ansteht :D ... wenn die Ausführung gescheit gemacht wird dann ist der Preis dafür OK ... "aber" wenn ein gelber Draingenschlauch mit etwas Riesel und nem Vlies drüber reingeworfen wird dann isses zu teuer :Brille
     
  8. kiwipi

    kiwipi

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    danke für die vielen Antworten.
    Habe heute den zuständigen Kellerbauer kontaktiert, leider war der Handyakku zu schnell leer. Habe vereinbart daß wir uns zusammensetzen und er mir die Ausführung erklärt. Soviel ich bereits verstanden habe, hat er auf den Ausdruck WW nicht reagiert. Er hat aber schon öfter Keller in der gleichen Ausführung gebaut die sogar im Wasser stehen. Sagt die genaue Bezeichnung des Betons c25/30 aus daß es sich dann um eine WW handelt?

    Bodenplatte existiert noch nicht, da Bau noch begonnen.

    Das Grundstück befindet sich in Harthausen, es gibt also kein drückendes Wasser. Der Boden ist (leider glaube ich das nur eher Lehmhaltig, werde ich noch genau rausbekommen). D.h. doch ev., daß ich nicht zwingend eine WW brauche? Oder ist das Stand der Technik in jedem Fall.

    Soll ich bei den Lichtschächten aufpasse? Sind momentan Fertigbetonteile. Wie tief sollte denn unter den LS die Kiesdränage sein?

    Sollte die Kellertrennwand auch am besten aus Beton sein? (weil Hinweis Wasserschaden Nachbar). Problem Nachbar hat schon zu Festpreis gekauft und ich will nicht alle Verbesserungen doppelt bezahlen...

    Trennung Bodenplatte also kein Muß, kann bei nicht sachgemäßer ausführung zu anderen Problemen führen? Habe wo andeers gelese, daß der Schall über diese kurze Distanz auch über die Sauberkeitsschicht übertragen werden kann.

    Also Euer Rat empiehlt die Perimeterdämmung (60mm) unterhalb BP. Gleichzeitig übernicht die Dämmung auch die Funktion der Sauberkeitsschicht, dadurch weniger Kies erforderlich? Reicht die Innendämmung im Keller unter Estrich nicht auch?

    Außenwandziegel sind ja nur 30 cm, (ist das grottenschlecht?), Fenster U-Wert 1,3; paßt das dann zu so einem gedämmten Keller? Laut Energiepaß sind 93,41 kw/qm*a bei zulässigen Höchstwert vom 97,27 errechnet.

    Danke

    Kiwipi
     
  9. #8 T9-Liebhaber, 22. Juli 2005
    T9-Liebhaber

    T9-Liebhaber Gast

    Die Trennwand im Keller sollten Sie auf jeden Fall betonieren!!

    Aber grundsätzlich:
    Sie haben sehr sehr sehr viele Fragen...und glauben Sie mir...das wird noch viel schlimmer.
    Suchen Sie sich vor Ort einen Ansprechpartner...dringend...sonst gehn Sie baden.
    Wollen Sie wirklich 200.000 - 300.000 Euro (die grösste Investition in Ihrem Leben) wegen ein paar Teuros (für einen Fachmann- Ing - Arch) für die Katz ausgeben??
     
  10. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    "Nein" brauchen Sie vermutlich "nicht" ... aber eine Abdichtung nach DIN 18195 (aufstauendes Sickerwasser) und da sind Sie mit der Kertscher Bitumenlattex 421 dann am Ziel vorbei geschossen (!)
    .
    Lehmiger Boden beim Aushub entsteht eine Badewanne in der (fast) nix versickert ... in diese Badewanne stellen Sie Ihr Haus ... über den verfüllten Arbeitsraum wird sich dann die Badewanne füllen das nennt man dann aufstauendes Sickerwasser ... Sie verstehn ??? ... in diesem Fall iss eine Drainung dringend anzuraten ... aber schon was gescheites keine lari fari Drainung (!) ... und das Sickerwasser der Lichtschächte werden über die Drainung geführt *grüüübel* des hab ich doch hier schon mal bildlich dargestellt ... wo iss es nur :confused: .
    .
    .
    So oder so es muss gewährleistet sein daß aufstauendes Sickerwasser nicht über die Haustrennwandfuge eintritt ... ein Betonkeller iss dzgl. noch ned dicht ... und für die angesprochenen 450.-€ (?) iss des wasserundurchlässig in diesem Bereich gar ned herstellbar (!)
    .
    .
    das Konzept "Tragwerksplanung + Abdichtung" muss stimmen ... entweder Weisse Wanne durchgehende Bodenplatte mit sachgerechten innenliegenden Dehnfugenbändern in den Kellerwänden oder getrennte Bodenplatten mit dichten Kelleraussenwänden (dann auch die Haustrennwand) ... oder gleich als mit der schwarzen Wannen abgedichtet ... "das" ist aber alles nicht um die angesprochenen Mehrkosten herstellbar ... sprich hier muss jemand mit Sachverstand die Beschreibung auf Ausführungsart mal zerpflücken (!)
    .
    .
    "das" wird hier niemand empfehlen ... zuerst muss das Tragwerk berechnet werden und der (sicher) freundliche Tragwerksplaner wird dann dazu sagen
    ob die Dämmung unter der Bodenplatte machbar ist oder nicht ... er wird auch Angaben machen welche Druckfestigkeit diese Dämmung aufzuweisen hat ... und ein Baubegleiter (Bauleitung) wird anhand der Vorgaben hoffentlich dann ermitteln ob es sich wirtschaftlich rechnet die Dämmung unter der Bodenplatte anzuordnen oder ob es nicht wirtschaftlich gescheiter ist "auf" der Bodenplatte zu dämmen ... so kenn ich´s und ned anderst (!)
    .
    monolithisches Mauerwerk und Putzfassade <36,5cm bei EFH oder DH ist "sozialer Wohnungsbau" ... sowas kann doch "nur" ein Bauträger planen :mauer
    ."ich" dachte bei den Fenster wär mittlerweile 1,1 Standard ??? ... "sorry" des iss nicht meine Welt dazu den Baubegleiter mal befragen (!)
    .
     
  11. #10 martin/HD, 22. Juli 2005
    martin/HD

    martin/HD Gast

    der Kopf ist rund

    Hallo Fragesteller,

    ich bin auch Bauherr und empfehle Ihnen mal die Denkrichtung zu ändern. Denn der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann, bzw. der Kopf sitzt sogar noch auf dem Hals.
    -
    Mist, der Bauherr hat aber viele genaue Fragen. Blöd jetzt will der auch noch ne Perimeterdämmung. Das kostet wieder viel Zeit und Organisation. Machen wir mal 14 Euro/m2.
    -
    Jedes Unternehmen versucht möglichst geringe Ausgabe und möglichst viel Einnahmen zu haben. Dem Kunden Honig um den Mund und immer schön die Hand aufhalten.
    -
    Ich will hier keinen und nix schlecht machen, aber so ist das Wirtschaftsleben.
    Ich bin der Meinung das jeder Bauherr (so wie Sie), ohne Fachunterstützung, in ein offenes Messer rennt!
    Viele Grüße
     
  12. kiwipi

    kiwipi

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    Ich hätte mal gnerell ein paar allgemeine Fragen zu meinem Fall.

    1) Braucht man den unbedingt einen Bauberater, will meinen wen man immer dem BT mißtraut (bei Planung und Ausführung) könnten die dann überleben, oder liegt es daran, daß ev. Fehler oder Verbesserungspotentiale erst sehr später erkannt werden oder gar nicht. Ich wäre persönlich schon auch dafür, aber kommt am Ende nicht doch heraus, daß es mehrere Möglichkeiten gibt einen Keller zu bauen, Dicke der Wände, usw.
    2) Bekomme ich mehr für mein Geld wenn ich mit einem Architekten statt BT baue? Es herrscht doch dort das gleiche Problem: Will ich mehr wie z.B. bessere Ziegel, Fenster, Erker, Elekrtoinstallation kostet es doch auch mehr.
    3) In meinem Fall zahe ich 255 T€ für 7 x 10 m (DHH) (Gebäudevolumen brutto 813 m3), Keller, EG, OG (3 Zi+Bad), DG (ausgebaut inkl. Bad), Erker im Wozi, Erker im Eingangsbereich (bis Höhe Dach auf halber Hausbreite), Sichtdachstuhl mit Gaube, Garage mit Satteldach, Alu-Holz-Fenster, FBH in EG, rest. Heizkörper, Gasbrennwert von Bruderus, 2zügiger Kamin, Fliesen, Böden und Elektro ganz ok (natürlich wirds teurer wenn mehr Dosen + Eckbadewanne, ...), Außenbeflasterung; Anschlußkosten nicht inkl. Ist des ein realistischer Preis Eurer Meinung nach ??
    4) Ich muße mich in meinem Fall leider die nächsten Tage entscheiden, da BT langsam ungeduldig (er ist auf viel Änderungen in Innenbereich eingegangen), da ich momentan sehr viele Fragen zwecks Bauausführung und zu Inhalten der nicht sehr ergiebigen Baubeshreibung stelle. Lt. BT muß er das Grundstück sonst kaufen und versuchen bebaut zu verkaufen. Zum Glück haben wir ein Baurechtsanwalt an der Hand. Das Grundstück ist wirklich in einer sehr schönen Laage (leider auch teuer ;-)), und es gibt leider nicht so viel Auswahl an Grundstücken bei uns. Und außerdem. Wird es beim nächsten mal anders??? Ich stelle wahrscheinlich wieder so viele Fragen.
    5) Kann es sein, daß die Handwerkerpreise in den letzten Wochen gestiegen sind?
    6) Da wir uns ev. einen etwas größeren Keller gönnen wollen, was ist den ein realistischer Mehrpreis von 3 x 1 m ? Wir habeb nämlich schon ganz schön geschluckt als wir unsere Häfte um 1 m breiter wollten und das ca. 25.000 € kostet.
    7) War heute nochmal bei fast fertigen Haus auf gleichen Grundstück und habe den Besitzer gelöchert. Der hat sogar einen Pumpensumpf und eine Dränageleitung, da er sagte der Boden ist sehr lehmhaltig. Bei ihm ist eine Kellerwand betoniert, die andere gemauert, Fugendichtband aber komplett über beide Hälften. Sonst ist er ganz zufrieden, natürlich auch Mehrkosten.
    8) Was haltet ihr den von Hausanbietern wie KLB, OPTA, da ich heute Werbematerial bekommen habe? Wir so was günstiger und besser.?

    Danke

    Kiwipi
     
  13. Berni

    Berni

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    es ist wie

    mit dem Anderen Geschlecht.
    Tach kiwipi,
    gefällt es, will man es haben und besitzen. Der Verstand wandert woanders hin. Allen Warnungen zum Trotz. Das Äußere verblendet, Warnungen und gute Ratschläge werden ignoriert. Will man auch nicht hören, man ist auf der Suche nach wenigstens einer Aussage, die einen bestätigt.
    So kann man nur auf die Schnauze fallen.
    Als Entschuldigung für eigenes Versagen kann ja hinterher der Zeitdruck angeführt werden, unter den man sich hat stellen lassen.
    Wo findet hinterher das Große Ausweinen statt?
    Ich denke, sonnst ist in diesem Tread schon alles gesagt.
    Gruß Berni
     
  14. #13 BTopferin, 24. Juli 2005
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    Hallo kiwipi

    ein ortsansässiger Bauträger ist keine Garantie. Ein ortsansässiger BT habe ich auch und seit Jahre nur Schwierigkeiten, jede Menge Mängel, groß und klein, beseitigt zu bekommen. Meine Erfahrung ist, "gravierende" Mängel werden für Laien oft erst sichtbar, erst sehr lange nach Einzug. Und manchmal auch erst nach Gewährleistungende. Und manche Bauherren wollen nicht nachher zugeben, dass die beschissen worden sind. (Pfuscher wissen das auch). Oder die Bauherren akzeptieren die Mängel einfach, weil ein Prozeß viel Geld und Nerven kostet und die rechtliche Ergebnisse auch sehr unsicher sein können.

    Wieso ist dein BT ungeduldig? Weil Sie zu viele Fragen stellen? Mir ist es klar geworden, mein BT mag keine Bauherren, die Fragen stellen oder Details haben wollen. Je weniger Details schriftlich festgelegt werden, desto besser. Bauherren, die Fragen stellen sind lästig, weil die z.B. Pfusch vielleicht sogar selber erkennen oder beweisen können. Wenn Ihr BT jetzt "Druck" macht, würde ich sofort misstrauisch werden.

    Ihre Baubeschreibung sowie Vertrag sollen vorher von Experten bewertet werden (RA und SV) und ich würde auf jeden Fall eine externe Baubegleitung empfehlen!!!

    Es gibt mit Sicherheit, Bauträger die gut sind. Leider ist es im voraus nicht so einfach zu wissen bzw. fest zu stellen, ob man tatsächlich einen guten Bauträger gefunden hat. :(

    Laienhafte Grüße
    Amy
     
  15. noi76

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    Also eines haben alle unsere Angebote gemein. Wir sollten nicht zu lange zögern, da sonst der Preis nicht mehr garantiert werden kann, weil....

    Alles blahbla :cool:

    Mario
     
  16. #15 Schnorbel, 24. Juli 2005
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    Hi Kiwipi,
    habe selbst fast ständig mit BT zu tun, aber auch sehr viel mit Selberbauern. Immer öfter leider erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist!
    Aus diesen Erfahrungen heraus, kann ich nur anraten:
    Wenn mit BT bauen, der Planung und Ausführung durchführt, dann immer einen Sachverständigen an deine Seite nehmen, der für dich die fachlichen Dinge vorher und zur Abnahme überprüft und absegent!!
    Das kostet im Vegleich zum eventuellen späteren Ärger sehr wenig.
    Hast du selbst die Leistungen abgenommen (Bezug des Hauses reicht schon)wird die Beweislast für einen Anspruch umgekehrt. D.h. du läufst dir dann die Hacken ab und dem BT hinterher. :winken
     
  17. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    guter Hinweis Herr Schnorbel (!) ... und wenn der Fragesteller keinen in seiner Gegend findet der ihm etwas zur Seite steht ... da hätt ich vielleicht nen kompetenten ... den müsst ich aber erst fragen ob er überhaupt bis Bad Aibling fahren will (!)
    .
     
  18. kiwipi

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    das mit dem Baubetreuer werde ich ins Auge fassen.
    Für eine gute Empfehlung wäre ich dankbar.
    Nur eine Anhaltswert bitte: was kostet denn ein Betreuer denn so ungefähr (für unsere Kostenplanung).
    Meine Frau und ich korrigieren den Vertrag, der dann dem RA vorgelegt wird. Morgen ist wieder Termin mit BT (er erwartet unsere Zu-oder Absage).
    Die Kellerausführung lasse ich mir vom Kellerbauer noch genau und schriftlich darlegen. Was ist in diesem Zusammenhang denn ein realistischer Mehrpreis von 3 x 1 m meh Kellerfläche?
    Nimmt man bei einer Einzelgewerkabnahme (unser BT schlägt das vor) einen unabhängigen Sachverständigen oder ist das ev. mein Baubetreuer?
     
  19. Josef

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    "mmmh"

    ich frag den morgen mal.
    -
    "was" des kostet "keine" Ahnung ... "aber" er ist Bauing. und war über 15 Jahre Bauleiter von Großbaustellen samt Ausschreibung/Korordination und Abrechnung ... er hat das Handtuch geworfen weil er sich nicht mehr auf den Baustellen deutsch unterhalten konnte ... "heute" ist er selbstständiger Gutachter und Baubegleiter ... im Raum Freising "naja" und fragen kann man ihn ja mal (!)
    .
    "wenn" sie wirklich Interesse haben rufen Sie morgen abend ab 20.00 Uhr unter der Telefonnr. 08161/81706 unverbindlich an dann kann ich Ihnen näheres sagen.
    .
     
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  21. cooke

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    Also ich finde es ein Zeichen von Unseriösität, wenn der BT Zeitdruck aufbaut und JETZT eine Zu- oder Absage erwartet.
    Höchste Vorsicht!
    Erst einmal muss er ALLE offenen Fragen klären. Und das gibt es ja so einige, wie ich oben gelesen habe.
    Wir haben zwei BT verschlissen, die sich genau so aufgeführt haben (das heißt, wir haben dort nicht unterschrieben) und sind jetzt mit unserer sehr ausführlichen Baubeschreibung (50 DIN A4 Seiten eng bedruckt) sehr zufrieden.
    Alle offenen Fragen wurden geklärt.
    Zumindestens alle, die wir zum heutigen Zeitpunkt gesehen haben.
    Es werden sicher noch genügend dazu kommen.
    Aber wenn man VOR Baubeginn schon so viele Unsicherheiten hat wie Sie, wie soll das das weitergehen?

    Gruß Michael

    P.S.: Beliebt ist auch der Spruch von BT, den ich letztens gehört haben: "Vertrauen Sie uns doch einfach, wir machen das schließlich nicht zum ersten mal."
    Ich könnte kotzen, wenn ich so etwas höre.
     
  22. kiwipi

    kiwipi

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    dass gibt Hoffnung, d.h. ich bin nicht der einzige der so viel frägt.

    @ cooke: Wäre es möglich dass Sie mir die Beschreibung zukommen lassen? Wäre sehr dankbar.

    Momentan verhandeln wir am Vertrag, da offene Punkte wie
    1) Vertragserfüllungsgarantie: BT lehnt diese ab, hat er noch nie gemacht, auch die Bank meint es wäre bei diesem BT nicht nötig. Uns würden ca. 50 T€ reichen, würde die Kosten dafür sogar übernehmen. Ich weiß nur nicht: will ich zuviel Sicherheit (Zahlungsplan ist i.O). Welches Risiko gehe ich ein? Daß der BT vom Blitz getroffen wird:-) ....
    2) MWST, Erhöhungen gehen zu unseren Lasten, zumindest alles was nach 4 Monaten nach Baubeginn anfällt; bloß wie löse ich das Problem? Einzelgewerke und keine Abschlagszahlung einbehalten...
    3) Mein Keller: definitiv keine WW, Kellerbauer hat keine Beschreibung geliefert, weil er beim BT nachgefragt hat.....;
    4) BT sollte unserer Meinung die Gefahr für Grunstück (nur bezogen auf besondere Abdichtungsmaßnahmen oder Gründungsmehraufwand übernehmen) obwohl wir das Grundstück (von BT vermittelt) kaufen; will er nicht

    Meine Hauptpunkte sind eigentlich der Keller, der Schallschutz zum Nachbarhaus und ein vernünftiger Vertrag, der alles regelt was mit erhöhten Mehrkosten (außer was ich im Innenausbau selber verursache) zu tun hat.

    Kiwipi
     
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0815 Keller oder angemessen

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