100% Finanzierung

Diskutiere 100% Finanzierung im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir überlegen ein Haus zu 100% zu finanzieren! Uns würde eure Meinung sehr interessieren ;) Ausgangslage: Frau - Beamte -...

  1. francine

    francine

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    Hallo zusammen,

    wir überlegen ein Haus zu 100% zu finanzieren! Uns würde eure Meinung sehr interessieren ;)

    Ausgangslage:
    Frau - Beamte - 2.300,00 € (netto nach Abzug PKV)
    Mann - Angestellter - 2.200 € (netto)
    Eigenkapital - 15.000,00 € (soll als Reserve dienen)
    Keine Schulden
    (noch) keine Kinder
    Bausparvertrag ist sehr frisch mit ca. 4.000,00 € Ansparung (3 Jahre alt)

    Kosten für Neubau inkl. Grundstück und Nebenkosten belaufen sich auf 350.000,00 € als KFW55 Haus.

    Famillienplanung ist noch nicht abgeschlossen (2 Kinder gewünscht)

    Wir haben uns bereits mit einigen Banken besprochen und die sehen da keinerlei Probleme, wie seht ihr das? Es kommt ja dann noch eine Elternzeit also ein Verdienstausfall auf uns zu ...

    Welche Finanzierungsvariante würdet ihr uns empfehlen? oder Finger weg?

    Vielen Dank schonmal!
     
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  3. messem

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    Hallo,

    ich kenne zwei Paare die in ähnlicher Situation sind. Bei denen läufts bis jetzt ganz gut.
    Ich würde es nicht machen, da bin zu konservativ dafür, aber eigentlich ist es ganz einfach.
    Lass Dir ausrechnen welche Rate Du zu zahlen hast, lege ein/zwei Jahre jeden Monat so viel auf die Seite. Wenn Ihr in dieser Zeit genug Geld zum Leben hattet und noch ein bisschen für außergewöhnliche Anschaffungen sparen konntet (Auto, etc.), dann habt Ihr jetzt ~10% Eigenkapital und die Gewissheit dass Ihr es Euch leisten könnt.
    Grüße
     
  4. francine

    francine

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    das machen wir bereits seit 2,5 Monaten und kommen damit auch gut aus... allerdings haben wir ja auch noch keine Elternzeit und den damit verbundenen Verdienstausfall ...

    wir haben halt sorge, dass uns der nachwuchs dann "teuer" zu stehen kommt, und wir wollen da keine bösen überraschungen erleben.

    Die monatliche Rate würde je nach Variante laut Banken zwischen 1.500,00 € und 1.800,00 € für die Finanzierung liegen ...
     
  5. ThorstenB

    ThorstenB

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    @francine:

    Ich würde das mit den angestrebten 1.500 - 1.800 solange durchziehen bis Kinder da sind.
    Mit einer entsprechend hohen Tilgung.
    Falls notwendig auf eine nierigere Tilgung mit niedrigeren monatlichen Raten ausweichen wenn Kinder da sind.
    Vorraussetzung ist aber das das im Darlehensvertrag mit Tilgungsveränderungen so fixiert ist.

    Nachteil hierbei ist aber das sich die Darlehenslaufzeit verlängert.
     
  6. Igel

    Igel Gast

    Mit einem Gehalt, sprich 2.200-2.300 netto / Monat sind 350.000 Euro Darlehen mMn nicht zu stemmen. Schon gar nicht mit 4 Köpfen. Finger weg! Spart Geld an, am besten ungefähr die Hälfte in bar, sprich 175.000 Euro. Klingt unrealistisch, oder? Hoffentlich wird jetzt auch klar das 350.000 Euro + Zinsen noch unrealistischer sind, zumindest mit 2.200 netto und vier Personen. :D:p
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Diese Situation würde ich mal genauer durchrechnen. Es gibt ja noch für ein paar Monate Elterngeld (ca. 1.550,- €), aber dann wird das eine heisse Nummer.
    Eine monatliche Belastung von 1.500,- € bis 1.800,- € ist mit einem Gehalt nicht zu stemmen.

    Es wäre also zu klären, ob ausreichend Rücklagen geschaffen werden können (parallel zum Hausbau wohl nur schwer möglich), oder wann beide Elternteile, zumindest in Teilzeit, wieder arbeiten.

    Gruß
    Ralf
     
  8. flo79

    flo79

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    Hi, das is keine 100% Finanzierung sondern noch darüber da die Nebenkosten (Grunderwerst., evtl. Makler, Notas usw.) mitfinanziert werden.

    In eurer jetzigen Situation plus Angestellter+Beamter würd ichs auch finanzieren. Allerdings mit einem Einkommen und 2 Kindern wirds scho happig.

    Kann evtl. funktionieren wenn alles reibungslos läuft und sofort nach der Kinderpause weitergearbeitet wird. Aber einschränken müßt ihr euch dann schon stark. Mir persönlich wärs zuviel Darlehen.

    Gruß Flo
     
  9. RMartin

    RMartin

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    Ich halte mich meist aus diesen Finanzierungsthemen raus, aber dies kommt mir schon bisschen 'sportlich' vor.

    Bei ca. 3,5% Zinsen (ist doch ein realistischer Wert?!) zahlst Du im Jahr ca. 12.000 € nur an Zinsen. Da ist noch kein Cent getilgt... und natürlich das Haus nicht unterhalten.

    Weiter hoffe dann mal, dass es wirklich bei den 350.000 € Kosten bleibt (z.B. mögliche Zusatzkosten wie Anschlusskosten der Stadt, etc. sowie übliche Mehrkosten, die schnell mal anfallen; einfach hier mal bisschen im Forum surfen).

    Also ich rate dringendst ab...
     
  10. francine

    francine

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    danke schonmal für die vielen und guten Hinweise!
    Die 350.000,00 € beinhalten schon Reserven für Mehrkosten die wir einplanen ...

    wir haben halt genau wie ihr ja auch große bedenken in bezug auf elternzeit und unseren verdienst dann, gut es ist eine beamtenstelle - aber auch da hat man ja einbussen und kann erst langsam wieder voll einsteigen und muss dann hoffen eine kinderbetreuung zu haben!
     
  11. Shoko

    Shoko

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    Bitte auch beachten, dass nicht alle Kleinkinder damit klarkommen, in eine Kinderkrippe zur Betreuung gebracht zu werden.
    Für manche ist es überhaupt kein Problem, andere sind den ganzen Tag totunglücklich, weil ihnen die Mutter fehlt (meine Frau arbeitet in so einer Einrichtung, ich weiß das also aus erster Hand).

    Wenn euer Kind zur zweiten Gruppe gehört und ihr es aus finanziellen Zwängen trotzdem in die Kinderkrippe bringen müsst, ist das jeden Tag eine emotionale Belastung, die ich persönlich nicht haben möchte.
     
  12. Lynx1984

    Lynx1984

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    Hallo francine,

    350.000€ ist schon ein ordentlicher Brocken.
    Mit einem Gehalt von Zusammen von über 4.500€ netto wäre das natürlich irgendwie machbar. Aber überlegt Euch die Dimension!

    Kreditbetrag: 350.000€
    Zinssatz: 4,5%
    Monatlich: 1.500€
    Ergibt eine Laufzeit von 47 Jahren.
    *Ironie an*: Wenn Ihr also beide 20 Jahre alt seit und GEMEINSAM bis zur Rente abbezahlen wollt, dann schlagt zu *Ironie aus*.. Mein Tipp: Finger Weg!

    Meines Erachtens ist diese Summe ist für Euch zur Zeit eine Nummer zu groß. Bedenkt was passiert, wenn einer von Euch Beiden für den Verdienst ausfällt. Dann hättet Ihr nur 10.800€ im Jahr zum leben mit 4 Personen. Lass da mal die Heizung kaputt gehen.

    Da Eure Hausbaupläne und die weitere Familienplanung mir doch recht konkret erscheinen solltet Ihr Euch vielleicht 3 Dinge überlegen, um doch noch zum Traumhaus zu kommen:

    1. Wie kann Eigenkapital aufgebaut werden, um z.B. in einigen Jahren dann ein Haus zu bauen. Können Verwandte (Eltern) was dazu geben?
    2. Könnt Ihr jetzt bereits ein kleineres Haus (z.B. Reihenhaus) bauen oder eine Wohnung kaufen, um damit die zur Zeit niedrigen Zinsen zu sichern? Damit könnt Ihr dann z.B. nach 10 Jahren am Ende der Zinsbindung das Objekt wieder mit Gewinn (allein durch wieder anziehende Zinsen) verkaufen und dies als Eigenkapital für ein neues und größeres Haus zu haben, um dann mit den langsam größer werdenden Kindern dort ein zu ziehen. Vielleicht stellt sich bis dorthin ja auch ein Erbe ein?! So am Rande... Ein 250.000€ Haus ließe sich zur Zeit (inkl. 1% Tilgung ) mit exakt 1.000€ im Monat realisieren. Mit 1.000€ monatlicher Belastung könntet Ihr auch Zeiten mit weniger Einkommen überbrücken.
    3. Gibt es Alternativen zu einem normalen Darlehen durch den Beamtenstatus?


    Beste Grüße
     
  13. Rene'

    Rene'

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    Hallo!

    Meine Meinung (hart aber herzlich....) dazu:

    Bei euren Gehältern scheint Ihr keine 20jährigen Berufseinsteiger mehr zu sein.

    Wenn ich mir anschaue das Ihr bei einem Einkommen von 4500€ netto (9000 DM !!!!!!) es anscheinend bis jetzt nicht geschafft habt einen respektablen EK-Betrag anzusparen sondern vermutlich jeden Monat alles auf den Kopf gehauen habt denke ich nicht das Ihr aktuell in der Lage seid euch die nächsten 25-30 Jahre finanziell am Riemen zu reissen.

    Ihr habt anscheinend aktuell einen Lebenstil den Ihr, im Falle der Umsetzung eures Wunsches, von heute auf morgen um 180 Grad drehen müsst.

    Mein Tip: Erst mal ein Jahr lang konsequent(!!!) 2000€/Monat zurücklegen um zu sehen ob man das auf die Reihe bekommt. Ausserdem hat man dann noch etwas mehr EK.

    Gruß,
    Rene'
     
  14. Desperado

    Desperado

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    @rene: dein beitrag ist m.e. sehr anmaßend und die DM gibt es schon lange nicht mehr. erst recht sind 4500€ keine 9000DM - nicht nur wegen der inflation der letzten acht jahre, sondern schon rein rechnerisch.

    @francine: wir waren vor einem jahr in fast der gleichen situation - bloß bei uns ist der kleine schon da und meine frau arbeitet schon wieder mit einer 3/4 stelle - das kommt in etwa mit dem jetzigen gehalt deiner frau hin

    der entscheidende unterschied zu euch ist die investitionssumme. wir liegen bei ca. 250000€. natürlich hätten wir auch gerne ein größeres grundstück, ein größeres haus und mehr geld in energieeffizientes bauen gesteckt. darauf haben wir allerdings verzichtet, da wir sonst auch etwa bei 350000€ gelandet wären. unser haus ist auch eher rechteckig, praktisch und gut. in die äußere optik haben wir so gut wie kein geld gesteckt. wir wollten einfach nur platz und eigentum.

    ich würde versuchen in eurer stelle etwas "bescheidener" zu bauen, denn man wird mit einer solch hohen belastung langfristig nicht glücklich. wir hatten uns ein limit von 1400€ pro monat gesetzt, sind jetzt bei 1250€ gelandet. damit kann man leben und es müsste auch noch geld für konsumausgaben bleiben.

    noch etwas: das mit dem warten und ek zusammensparen wurde mir hier auch empfohlen. es gibt ja auch gründe die dafür sprechen.
    wir haben uns dagegen entschieden, da bei einer 2-jährigen wartezeit ca. 20000€ miete weg gewesen wären und voraussichtlich die zinsen in zwei jahren deutlich höher sein werden. zu dem finanziellen aspekt kommt hinzu, dass wir auch nicht mehr in unserer wohnung leben wollen/können. und ein umzug für zwei jahre hätte noch mal geld verschlungen.

    ich wünsche euch viel erfolg - vor allem ein dickes fell, denn als ich vor einem jahr eine ähnlich anfrage hier im forum gestellt habe, kamen viele antworten wie die von rene.
     
  15. Rene'

    Rene'

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    Hallo!

    Mein Beitrag sollte nicht als anmaßend empfunden werden. Wie ich angeführt habe sollte mein Beitrag als "hart aber herzlich" rüberkommen.

    Die Bank sagt in dem hier vorliegenden Fall "kein Problem". Klar sagt die das:Kapitaldienstbarkeit ist ja soweit vorhanden. Bei einem Beamtengehalt ist ja im Notfall auch immer was zum Pfänden da.

    Die Frage die ich mir hier stelle ist: Wieso will man ein Haus haben? Weil sich der TT und der Mini-Cooper schlecht vor einer Mietwohnung machen und das nicht zum Lebensstil passt oder weil man bereit ist in Zukunft (und wir reden hier bei der Summe um die es geht von mindestens 25-30 Jahren !!) auf einiges, was jetzt selbstverständlich ist auf Dauer zu gunsten der Immobilie zu verzichten? Die Frage ist ob es das einem wirklich wert ist.

    Da sollte man schon mal das ein oder andere Anmerken können und auch dürfen. Schliesslich geht es mir nicht darum das ich Ihnen das Haus nicht gönne, sondern darum das es hier um seeeehr viel Kohle geht.

    Jeder tickt anders und legt seine Prioritäten auch anders. Wir reden hier aber nicht von einer Tüte Chips für 99 cent sondern um eine Investition von 355.000€ (700.000 Mark.....Sorry... ;) )

    Gruß,
    Rene'
     
  16. #15 Rudolf Rakete, 19. November 2010
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    Vielleich sollten man auch mal überlegen, ein älteres Haus zu erwerben anstatt neu zu bauen. Dies kommt oft günstiger.
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 19. November 2010
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    Meine Meinung zu dem Thema:
    1) Kinder schmäler´n das Einkommen gleich doppelt, das wird oft vergessen. Einmal durch den Verdienstausfall vom Ende des Mutterschutzes bis zur vollen Erwerbstätigkeit beider Eltern. Zum anderen und oben drauf durch Ausgaben, die ohne Kinder nicht anstanden. Das Kindergeld ist "nett", deckt diese Kosten aber nicht vollständig ab. Fragt mal in Eurem Bekanntenkreis, was ein Paket Pampers kostet und wie lange es im Schnitt hält. :wow (Stoffwindeln sind nicht wirklich preiswerter, die Kosten verschieben sich nur)

    2) 350T € sind, wenn die Ortsangabe stimmt, ein echtes Wort. Sicher - die grosse BSK dort hat die Preise ein Stück weit versaut, weil die Mitarbeiter halt in die Nähe wollen. Aber trotzdem sind 350T nicht grad ein Sonderangebot.
    Vielleicht hilft es auch, dort nochmal ins Programm zu gehen.
    Denkbare Beispiele
    In den Kinderzimmern reicht erstmal auch ein günstiger Teppichboden an Stelle eines Parketts.
    Im Bad reicht erstmal in vielen Bereichen auch 08/15. Austausch ist reicht einfach möglich.
    Keller/Nebenräume kommen einige Jahre auch mit nacktem Estrich klar.
    Usw usw usw.

    Die Träume der Bauherren sind meist der grösste Kostenfaktor an einem EFH.
     
  18. francine

    francine

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    Danke schonmal vorab für alle Antworten und Hinweise ...
    Kaufen würden wir ja, wenn es etwas für uns geben würde ... das was interessant vom Objekt ist ist leider 10 - 15 km ausserhalb der Stadt, im näheren Umkreis ca 5km gibt es leider zur Zeit nichts spannendes :(

    für ein kfw55 haus spricht halt die zukunftsfähigkeit und die niedrigenen mtl. kosten ... natuerlich tut man auch was für die umwelt ...

    joa auf sauss und brauss leben wir auch nicht ... aber bafoeg mussten wir beide zurückzahlen, haben beide nen "normales" auto, ordentliche küche, ordentliche einrichtung, gute technik ... aber sind nicht 5x im Jahr auf Malle ... von daher ist uns schon klar wo unser geld steckt ...

    wie gesagt wir legen das geld bereits seit 2,5 monaten beiseite und das passt auch locker, aber wir haben halt - und scheinbar nicht zu unrecht - bedenken wegen der elternzeit!

    und ja die 350.000,00 € sind ne riesensumme, haette ich vorher niemals drüber nachgedacht ... na noch ist die auch nicht verhandelt ... denke mal 1 - 2 % sind da schon noch spiel drin vom bauunternehmer ;)
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Was sind schon 2,5 Monate im Vergleich zu 25 JAHREN?

    Galgenhumor?

    Ich sehe 2 bzw. 3 Option

    a.) Kleinere Brötchen backen und Abends weiterhin beruhigt schlafen
    b.) Abwarten und sparen
    c.) Max. Risiko, vermutlich schlaflose Nächte wenn´s nicht so läuft wie geplant

    oder vielleicht doch Option 4, "Finger weg" ?

    Wie schon in meinem anderen Beitrag geschrieben, könnte man das "Projekt" mit den aktuellen Einkünften darstellen. Schwierig, wenn nicht gar unmöglich, wird es wenn einmal Kinder angesagt sind. Dann reduziert sich nicht nur 1 Einkommen, sondern es fällt unter Umständen komplett weg (nach der Elternzeit). Gleichzeitig steigt die finanzielle Belastung der Familie, denn egal was immer behauptet wird, Kinder kosten Geld, und zwar richtig Geld. Darüber sollte man sich im Klaren sein, dann zahlt man diese Mehrkosten gerne (ging zumindest mir so).

    Ich vertrete die Meinung, dass eine eigene Immobilie und die damit verbundene finanzielle Belastung, niemals zu Lasten der Kinder gehen darf. Es liegt im Verantwortungsbereich der Eltern hier weitsichtig und mit der entsprechenden Vorsicht zu planen.

    Also, setzt Euch hin und rechnet mit spitzer Feder, und bitte nicht schönrechnen.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. driver55

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    Für 1200 m² Grund, 270 m² Wohnfläche, Doppelgarege, Keller, KfW55 etc. ist (wäre) das doch ein Schnäppchen.;)
    Ich kann den nackten Preis nicht wirklich einordnen.
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 19. November 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Hannover
    Achtung - Architektenantwort:

    Wie wäre es denn mit einem Besuch bei einem Architekten, damit der mal eine Planung auf Basis der Wünsche des Bauherren macht, die vielleicht etwas kostenoptimierter als der des BU ist.

    Im Ernst:
    Ich weiß nicht, was Sie da an Angebot haben und wie optimiert es ist. Es ist aber durchaus einiges denkbar:
    a) Preis geht nicht niedriger, weil Bauherr so hohe Ansprüche hat
    b) Preis passt zum Haus und dessen Ausstattung, der Bauherr wäre aber mit einer Lösung zufrieden(er), die weniger kosten würde, weil sie einfacher ist
    c) Preis passt nicht zum Haus und dessen Ausstattung weil der BU
    nicht kalkulieren kann
    geldgierig ist
    der teuerste Jakob am Ort ist
    mal testet, wo die Schmerzgrenze liegt
    ....
    d) Ansprüche des Bauherren sind nicht sehr hoch, der Preis passt.

    Ausser bei d) gibt es immer Möglichkeiten, an der Preisschraube zu arbeiten.
    Ein Verhandeln mit dem BU über "Nachlässe" ist dabei keine wirkliche Möglichkeit, weil der (alte Kaufmannsregel) nur soviel Nachlass geben wird, wie er vorher reingerechnet hat.
    Und ob das eine gute Basis ist?
     
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