2 Architektenfehler - Haftungsfrage

Diskutiere 2 Architektenfehler - Haftungsfrage im Bauüberwachung, Bauleitung Forum im Bereich Rund um den Bau; Liebe Experten/innen, Bauherren, Baudamen, Mitleser/innen, melde mich nach längerer Zeit wieder im Forum zurück. Leider mit einem nicht so...

  1. #1 Coburger, 4. Mai 2007
    Coburger

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    Liebe Experten/innen, Bauherren, Baudamen, Mitleser/innen,

    melde mich nach längerer Zeit wieder im Forum zurück. Leider mit einem nicht so erfreulichen Thema. Nachdem wir zeitlich wieder dazu kommen, uns auch um Dinge Gedanken zu machen, die nicht gleich erledigt werden müssen beschäftigen mich 2 Architektenfehler bei unserem Haus - will gleich zur Sache kommen und sie beschreiben. Vorab noch die Bemerkung, dass wir mit unserer Architektin einen Vertrag über alle Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI abgeschlossen haben und sie auch die Bauleitung wahrgenommen hat.

    1. Der Außenkamin
    So ein Außenkamin ist ja nicht unbedingt die Standardlösung. Hat sich bei unserem Haustyp und dem Wunsch der Kaminplatzierung aber angeboten und wurde von unserer Architektin auch umgesetzt. Mir geht es jetzt weniger um die technischen Fragen/Probleme in dem Zusammenhang (die es auch gibt), sondern um die Optik, die sich heute abweichend von der Ausführungsplanung/Zeichnung darstellt. Ihr könnt Euch sicher denken, dass ein gerader Kamin geplant und gezeichnet war. Unsere Architektin hat uns vorgeschlagen, den Kamin zusätzlich seitlich zu stabilisieren und dazu wurde an der rechten Seite bis unter das Dach eine Mauer hochgezogen, die am Hauptmauerwerk mit Ankern befestigt wurde. Diese Mauer gibt dem Kamin nun zusätzlichen Halt. Leider hat unsere Architektin die optischen Folgen nicht bedacht und auch den Spengler nicht rechtzeitig angewiesen, die Verblendung der Kamin"krone" so vorzunehmen, dass sich eine "gerade" Optik ergibt. Das Ergebnis könnt Ihr auf dem Foto bewundern. Jetzt die Frage an Euch: muß ein solcher optischer Mangel hingenommen werden oder greift hier die Haftung des Architekten. Wir möchten natürlich gerne eine optisch einwandfreie Lösung herstellen.

    2. Der vermurkste Garagensturz
    Siehe die anderen beiden Fotos. Eigentlich besitzen wir eine sehr großzügige und hohe Pultdachgarage mit Sichtdachstuhl. Die Praxistauglichkeit leidet jedoch sehr darunter, dass der Garagensturz viel zu niedrig geplant und ausgeführt wurde. Gut - bevor der Pflasterunter-/aufbau kam sah das ganze optisch noch sehr großzügig aus, das hat sich jedoch geändert. Die nutzbare Höhe wurde zusätzlich eingeschränkt durch die Wahl eines Schwingtores und beträgt jetzt nur noch ca. 1,90 m. Technisch hätte das Tor locker 40 cm höher ausgeführt werden können. Die Situation führt auch dazu, dass sich das große Fenster der Garage nur kippen, nicht voll öffnen läßt.
    Dieser Punkt ist für uns eine echte Einschränkung. Die Heckklappe unseres Volvo öffnet gar nicht mal besonders hoch - bei einem Golf z. B. 10 cm höher. Die Anschaffung eines großen Van oder VW-Multivan können wir mal ganz vergessen, ohne kostenintensiven Umbau.

    Wie seht Ihr/Sie in diesem Fall die Haftungsfrage des Architekten?

    Vielen Dank für Eure Anregungen (das diese keine Rechtsberatung darstellen und unverbindlich sind ist mir schon klar...).

    Herzliche Grüße
    Patrick
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 4. Mai 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Erste Frage....

    wie immer vorweg:
    Was sagt denn die Architektin dazu????
    ***
    Kamin.
    Ich seh da eigentlich kein Problem :confused: Oder meint Ihr, daß der Kaminkopf über Dach in Breite und/oder Tiefe um Wandstärke kleiner ausfällt. Vermute ich aber mehr, als das ich es wirklich auf dem Bild sehe!
    Da das Dach die Linien unterbricht seh ich zumindest nach dem Bild kein wirkliches Problem.
    Und ich sag jetzt mal (auch wennes ketzerisch klingen mag): Da es Euch ja auch nicht schon im Rohbau aufgefallen ist, sondern erst jetzt, kann es zumindest nicht sehr krass sein.
    Was will den der Spengler für eine Änderung haben????
    ****
    Garage
    Die Nummer mit dem Fenster ist ein klarer Mangel der Planung!
    Allerdings könnte es dafür Lösungen geben, die ohne Sturzänderungen funzen. Hierzu mal den Technik des Herstellers ansprechen.
    1,90m ist nicht grad üppig, aber 2,00 bringen zumindest für die offene Heckklappe auch nicht sooo viel.
    Hier wäre zunächst zu klären, warum das so niedrig war. Folge der Aussenplanung, geschlafen oder was.
    Aber: Für einen Multivan (gerade wenns noch der T 5 sein soll) würden auch 2,125 m nicht reichen - zumindest beim Schwingtor. Und bei der Torbreite hätte ich da selbst bei angelegten Spiegeln arge Bedenken - dem Bild nach.
    Garagen für T4/5, V-Klasse, Transit & Co sind KEIN Standard - da muss der Bauherr schon bei der Planung angeben, das sowas da mal rein soll.
    Da der Sturz tragend ist, wird ein Autausch richtig teuer - und der Putz läßt sich meist nicht so ausbessern, daß es nicht auffällt. Also müsste die gesamte Torwand :Roll neu geputzt werden.
    Mögliche Lösung zumindest für die Heckklappe
    Sectionaltor, das ein gutes Stück an der Wand noch senkrecht hochläuft. Alternativ ein Rolltor.
    MfG
     
  4. #3 Coburger, 4. Mai 2007
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    Hallo, vielen Dank für die erste Antwort.
    Zum Kamin: richtig - hätte uns schon früher auffallen können. Während der Spenglerarbeiten am Kamin war ich leider nicht anwesend und habe nicht daran gedacht, den Spengler darauf hinzuweisen hier auf die Gesamtoptik Kamin zu achten (ist das mein Job?). Der Kamin ist nach rechts unterhalb Dach breiter als oberhalb (ich schätze um eine 24er-Wandstärke). Meine Idee wäre die Kaminverkleidung im Bereich oberhalb Dach so anzupassen, dass die Optik oberhalb/unterhalb angeglichen ist - das ist ein Detail, aber auch Details machen einen Unterschied ;)
    Der Kommentar unserer Architektin dazu: eigentlich keiner - sie konnte sich keinen Weg vorstellen, in unserem Fall die etwas schiefe Optik zu vermeiden.

    Zum sicherlich gravierenderen Thema Garagensturz: klarer Fall von Tiefschlaf unserer Architektin. Mir als Laie ist das auf den Zeichnungen nicht aufgefallen. Technisch wäre eine lichte Durchfahrtshöhe von gut 2,30 trotz Schwingtor dringewesen - mit Sektionaltor entsprechend mehr.
    Die Reaktion unserer Architektin darauf: "beim nächsten Haus denke ich dran" :fleen Auch die Breite der Durchfahrt/Garage ist knapp geplant - obwohl unsere Architektin hier ggü. ihrem ersten Entwurf schon einiges zugegeben hatte. Fakt ist: wir haben jetzt eine optisch tolle, aufwendig gemachte Garage mit einem vermurksten Sturz und können vergessen uns noch familientauglichere Autos zuzulegen - das ist für mich ein echter Schaden.

    Also watt machen, zumindest bezüglich dem Thema Garage?
    Danke und viele Grüße
    Patrick
     
  5. #4 numerobis1, 5. Mai 2007
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    also beim Kamin tue ich mir auch etwas schwer was zu erkennen...

    Zum Thema Garagentor:
    Bei einer Standardhöhe von 2,01m (Rohbau) bleiben leider nur die 1,90 lichte Durchfahrt.
    Das ist erst einmal "Standard", auch bei den Garagentor - Herstellern.
    Höhere Tore gibt es nur in bestimmten Breiten.
    als Beispiel http://www.normstahl.de/redx_tools/...7121113069061/OPD_brochure_DE_72dpi_10-06.pdf
    -> Seite 22

    Man hätte darüber reden können, da ihr momentan kein besonders hohes Auto besitzt, muss man als Planer nicht unbedingt von Alleine drauf kommen, daß es irgendwann bei Ihnen ein Thema werden könnte...

    Das ärgerliche ist vermutlich, daß es "knapp daneben" ist, ein Multivan von VW z.B. hat 1,97m Höhe...
     
  6. #5 Tom Köhl, 5. Mai 2007
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    Naja, da heißt es hier immer...

    ...die Sprache der Ingenieure sei die Zeichnung.

    Außerdem heißt es häufig sinngemäß: "selbst dran schuld wenn Du keine Ausführungsplanung beauftragt hast, wie sollen denn sonst den Handwerkern die Details vorgegeben werden."

    Jetzt hat Coburger LP1-9 beauftragt und schreibt unter anderem zum Kamin:

    Wenn die Architektin in ihren Zeichnungen a sagt und hinterher b rauskommt, dann hat sie meiner Meinung nach entweder während der Planungsänderung verpennt ihre Zeichnungen entsprechend anzupassen oder bei der Bauaufsicht Fehler übersehen.

    Diskrepanz zwischen Anpruch und Wirklichkeit! Mir als Laien fällt jedenfalls sofort auf, dass das Kaminteil auf dem Dach im Verhältnis zu dem Teil Kamin an der Außenwand zur Seite versetzt ist. Und ganz ehrlich: das sieht hm... sagen wir mal bescheiden aus.

    Ob das jetzt Haftungsfälle sind weiß ich natürlich nicht, da fehlt mir das Backgroundwissen.

    Herzliche Grüße,
    Tom
     
  7. carpe

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    Wie sieht die Sache aus wenn man anstelle des Schwingtores ein Deckensektionaltor einbauen würde?
    Des müsste doch hinter den Sturz noch nach oben weiterführbar sein...oder?
     
  8. Uli R.

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    Ja und da stelle ich eine Abweichung bei der Behandlung der beiden Punkte fest.
    Beim Kamin schreibt Coburger, "stellt sich anderes dar als es in der Ausführungsplanung dargestellt war". Er hat also erkannt und konnte die Zeichnung insofern interpretieren.
    Bei der Garage ist ihm jedoch diese Fähigkeit wieder abhandengekommen, denn da heißt es "Mir als Laie ist das auf den Zeichnungen nicht aufgefallen."

    Weiß nicht was da so schwierig sein soll, ich hab über jeder Zeichnung mit meinem Lineal gehangen und hab alles überprüft, Pflicht oder nicht.

    Was mich ma nebenbei interessieren würde: War das von vorneherein mit dem Pflaster in der Garage geplant?
    Hatte das Fenster von Anfang an diese Größe, war von Anfang an ein Schwingtor geplant, oder kam das später aus Kostengründen?

    Davon abgesehen, ich würde mal sagen ein Passant und Laie der an dem Haus vorbeigeht, wird mit Sicherheit nicht den Mauervorsprung als Kamin erkennen und demzufolge auch keinen Zusammenhang mit dem Kaminkopf aufem Dach herstellen, also ist das mal meiner Ansicht nach nur ein Mangel für Insider.

    Wer das alles an der Garage vermurkst hat könnte man von hier nur beurteilen wenn man daneben gestanden hätte *g
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 5. Mai 2007
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    Nix da..

    knapp daneben.
    VW gibt sich selber schon Toleranz + 2 cm. Mit Schwingtor und E-Antrieb brauchts schon 2,25 lichte Sturzhöhe, um beulenlos klarzukommen!
    MfG
     
  10. #9 Tom Köhl, 5. Mai 2007
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    Hallo Uli!

    Nee nee, hier geht es doch nicht um die Funktion sondern um die nicht mehr vorhandene Symetrie. Und um zu erkennen, dass hier ursprünglich Symetrie geplant war, diese jetzt aber nicht gegeben ist, muss man nun wirklich kein Insider sein.

    Herzliche Grüße,
    Tom

    P.S.: Nicht dass jemand mich oder meine Äußerungen falsch versteht: ich würde nur mit eigenem Archi etc. bauen. Und was eh noch fehlt ist die Antwort auf Ralfs Frage aus der ersten Antwort: "was will denn der Spengler für eine Änderung haben?"
     
  11. Uli R.

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    ja und um einen Mangel an Symmetrie festzustellen muss man eine Verbindung zwischen der Beule an der Wand und dem Kamin herstellen. Das macht jeder der es nicht weiß?
     
  12. #11 Ingo Nielson, 5. Mai 2007
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    symmetrie? die ist doch gegeben. der kamin besteht doch oberhalb des daches lediglich aus einem anderen material (wie abertausende andere kamine auch). der versprung befindet sich nach meiner optik lediglich in der außenwandebene und nicht seitlich, wie man auf diesem foto vielleicht vermuten könnte.
    zur garage: was war denn ursprünglich geplant, schwing- oder sektionaltor?? welcher torbeschlag war vorgesehen?
    mit einem sektionaltor hätte man das lichte maß der durchfahrt und könnte den beschlag sogar schräg einbauen, so dass man kein problem mehr mit dem fenster hätte.
     
  13. #12 Tom Köhl, 5. Mai 2007
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    Also jetzt aber...

    Kucken und Lesen!

    @ Fragesteller: Äußere Dich doch mal dazu und vor allem: nimm den Schornstein mal direkt von vorne auf und stell davon ein Bild ein!
     
  14. #13 wasweissich, 5. Mai 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :offtopic: unsere architekten werden doch nicht anfangen wie die weisse mafia?
    .........weil nicht sein kann ,was nicht sein darf ...........??:offtopic: :D

    wenn architektin unten verbreitern lässt , solte sie es oben auch tun .und dass man das nicht erkennt,weil kein zusammenhang herstellt , kann man eigentlich nicht so direkt behapten .:confused:
     
  15. #14 Ingo Nielson, 5. Mai 2007
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    kucken

    ich sehe:
    eine wandvorlage.
    einen schornstein, der aus einem dach guckt.
    alles symmetrisch angeordnet.
    eine bündigkeit mit der außenwand oder auch eine symmetrie in allen achsen müsste man als bauherr schon explizit wünschen, oder? millionen von schornsteinen stehen zum beispiel asymmetrisch im first und kein bauherr stört sich dran....

    zum dreidimensionalen verständnis mit den von tom köhl übernommenen
    "sehhilfen" ;) :

    1. perspektive des fotografen
    2. frontal gegen die wandvorlage
    3. vogelperspektive von der anderen seite
     
  16. #15 Tom Köhl, 5. Mai 2007
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    Na jetzt bin ich ja mal gespannt...

    ...auf das frontal aufgenommene Bild vom Fragesteller. Ich würde wetten, dass die perspektivische Verzerrung auf dem Foto oben nicht so stark ist wie auf der Zeichnung von Dir (Ingo). Mir war schon klar, was Du gemeint hast.

    Herzliche Grüße,
    Tom
     
  17. #16 Ingo Nielson, 5. Mai 2007
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    aber der galabauer wusste es nicht ... ;)
    mag sein, tom, dass es asymmetrisch ist.
    ich kann es mir allerdings kaum vorstellen. es gibt eigentlich keinen einleuchtenden grund für eine verschiebung.
    meine visualisierung hat zwar einen anderen winkel - allerdings ist das haus des fragestellers im verhältnis auch höher.

    kuckuck 4:
     
  18. #17 Tom Köhl, 6. Mai 2007
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    Wie verstehst Du denn...

    ...die folgende Aussage des Fragestellers: "dazu wurde an der rechten Seite bis unter das Dach eine Mauer hochgezogen".

    Ich sags mal als Laie: für mich klingt das so, als sei rechts von dem ursprünglich geplanten Mauerwerkvorbau ein Stück Mauer hochgezogen und mit der Außenwand verankert worden. Dadurch wurde der Vorbau zwar nach rechts breiter, nicht jedoch nach links. Deshalb erscheint das Stück Kamin auf dem Dach optisch nach links verschoben. Aber dass ich Laie bin hab ich ja oben schon mal erwähnt :winken

    Jetzt ist der Fragesteller dran, mit einem exakt frontal aufgenommenen Bild.

    Ich muss jetzt auf jeden Fall schlafen, mein Sohn hat die Angewohnheit, gegen Viertel vor Sechs aufzuwachen und Rabatz zu schlagen weil er nicht mehr schlafen will. Durchschlafen bis dahin ist sowieso noch nicht angesagt.

    Herzliche Grüße,
    Tom
     
  19. #18 Ingo Nielson, 6. Mai 2007
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    der spengler sollte dann wohl den schorstein rechts aufdoppeln? kann er doch machen, wenn´s gewünscht ist. ich sehe da kein problem und schon gar keine "haftungsfrage"..
    das ist klimperkram, den man in 5 minuten vor ort klären kann...

    ich lese es aber anders als du, tom. ich vermute immer noch, dass er symmetrisch steht.
    von unten sieht´s aber immer versetzt aus, da kann er spenglern so viel er will.
    deshalb mag ich wohl auch keine dachüberstände.. ;)
     
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    wenn ich

    auf so große Symmetrie und gleiches Erscheinungsbild wert legen würde, würde ich auch die gleiche Oberfläche am Kamin wünschen...

    meine Meinung
     
  22. #20 Ingo Nielson, 6. Mai 2007
    Ingo Nielson

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    ich find´s auch besser...
    aber dann dürfte die dachkante nicht durchlaufen
     
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2 Architektenfehler - Haftungsfrage

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