2. Stromzähler bei Luft-Wasser-WP

Diskutiere 2. Stromzähler bei Luft-Wasser-WP im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir werden in unserem neuen Haus eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung einbauen. Nun wurden wir gefragt, ob wir für die...

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    Hallo zusammen,
    wir werden in unserem neuen Haus eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung einbauen. Nun wurden wir gefragt, ob wir für die WP einen zweiten Zählerkasten wollen. Dieser kostet EUR 700,00. Derzeit gibt es bei unserem örtlichen Stromanbieter noch einen Stromtarif für Luft-Wasser-WP. Die Billiganbieter haben jedoch nur einen Stromtarif.
    Wir haben gehört, dass die örtlichen Stromanbieter den günstigen Stromtarif für LWWP auch abschaffen wollen. Ist der 2. Zähler überhaupt sinnvoll?
     
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  3. #2 Zuviel Zeit, 31. Mai 2009
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    Wenn es um eine Neubauinstallation geht, dann kostet der zusätzliche Zähler inkl. dem benötigten Tarifsteuergerät bestimmt keine 700€ mehr, wer soviel Mehrpreis verlangt der will euch abzocken.

    Der 2. Zähler ist nur sinnvoll bei sehr günstigen WP-Tarifen und hohem Verbrauch für die WP.
    Der Jahresverbrauch einer WP im Neubau-EFH ist aber meist so gering dass sich das nicht rechnet.
    Zudem haben in der Tat immer weniger Versorger einen lohnenswerten WP-Tarif.

    Da hilft nur ausrechnen, den Wärmebedraf bzw. Stromverbrauch für die WP kann man ja den Planungsunterlagen entnehmen, die Preise für den Strom den Web-Seiten eures Anbieters.
    Dann einfach mal den Haushaltsbedarf dazunehmen und dann mal einen vergleichsrechner anschmeißen...

    Vermutlich wird bei den von euch verlangten Mehrkosten und dem geringen Bedarf der 2. Zähler überflüssig.
    Trotzdem einen Zwischenzähler für die WP setzen lassen, denn sonst gibts keine Förderung von der Bafa.

    GRuß
     
  4. #3 Hendrik42, 31. Mai 2009
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    Eins nach dem anderen:

    Die 700 EUR finde ich zu hoch. Ich habe das Buch von Ochsner mit den Rechenbeispielen gerade nicht zur Hand, aber ich glaube 400 war eher die Obergrenze.

    WP Tarife gibt es immer nur von lokalen Anbietern. Nur die haben ein Interesse, die Lastspitzen zu kappen. Den bundesweiten Anbietern ist das egal. Wenn es jetzt noch einen WP Tarif gibt, dann sollte der 5 bis 6ct unter günstigem grünen Haushaltsstrom liegen. Wenn Du erstmal abgeschlossen hast, dann gibts den sicher auch noch ein paar Jahre, denn die können sich ausrechnen dass Du zu einem bundesweiten Anbieter gehst, wenn sie Dir den kündigen! Wenn Vattenfall den WP Tarif abschafft, dann werde ich deren Zähler kündigen (anderen Zwischenzähler einsetzen) und auf grünen Strom aus Flensburg umsteigen...

    Ein weiterer Zähler kostet aber auch nochmal monatliche Grundgebühr. Bei mir sind das im Jahr 42 EUR, ich muss also 750kWh WP Strom beziehen damit sich das "pro Jahr" lohnt. Brauchen tu ich ca. 6000kWh/Jahr. Ob das bei Dir auch so ist, können wir ja mal über den Daumen peilen: wie gross ist das Haus? Welchen Dämmstandard hat es?

    Ich spare jedes Jahr ca. 315 EUR durch den WP Tarif, bei mir hätte sich also eine 700 EUR Zähleraktion in etwas mehr als zwei Jahren gelohnt, mein GÜ hat das aber garnicht extra ausgewiesen, weil das eh klar war.

    Einen extra Zähler würde ich aber immer einbauen lassen, sonst kannst Du die WP garnicht richtig beurteilen.

    Gruß, Hendrik
     
  5. Julius

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    Richtig.

    Daher:
    Wer hat Euch den Aufpreis von € 700,- genannt und wofür genau soll der sein?
     
  6. #5 Dieter70, 31. Mai 2009
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    Damit kann ja nur der reine Zählerplatz + eventuell Tarifaschaltgeräteplatz (je nach VNB) mit SLS gemeint sein, sämtliche anderen Einbaugeräte brauchst du ja sowieso.
     
  7. Julius

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    Denke ich auch. Zumindest grob. Denn man könnteu .U. z.B. einen FI einsparen bei gemeinsamer Zählung).
    Aber die Fragestellung ist unklar. Da heißt es:

    Im Neubau wäre das ja normalerweise unsinnig.
    Da nimmt man keinen zweiten, sondern einfach einen größeren!
    (den man ME sowieso in Reserve auswählen sollte, denn es könnte z.B. mal ne PV-Anlage nachgerüstet werden).

    Daher meine Rückfrage nach dem "wofür genau"!

    Wenn das ein BT-Bau ist, brauchen wir über den (ggf. überhöhten) Preis aber gar nicht erst zu reden. Dann ist das ein "Vogel-friß-oder-stirb"-Preis...
     
  8. #7 Dieter70, 31. Mai 2009
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    Von den Reserveplätzen halte ich mitlerweile nicht mehr viel.

    Zu oft wurde in letzter Zeit die TAB geändert.

    Solange im Berreich des Zählerschrankes ausreichend Reservefläche zur verfügung steht, sollte das ausreichen.
     
  9. Jonny

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    :confused:

    Also wir hier haben keine probleme mit 'Altanlagen'.
    Auch bei Schränken älterer Bauart (hier oft 'System80') lässt sich sogar ein SLS vor dem Zähler nachrüsten.
    Selbst Zählertafelanordnungen, konnten schon problemlos erweitert werden.
    Oder oftmals als letzte Rettung eine Huckepacklösung.

    Grüsse
    Jonny
     
  10. #9 Dieter70, 31. Mai 2009
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    Ist mir schon klar das man alles umrüsten kann.
    Momentan sieht es dann bei uns so aus:
    Ürsprünglich NH00 Vorsicherung + Zählerkreuz + Hauptschalter.
    Nun:
    SLS nachrüsten, neue Haube dafür, neue eHz Tragplatte

    Hinzu kommt das du den Rest völlig umsonst angeschafft/finanziert hast.

    Noch besser: Leute die grössere Schränke haben montieren lassen, die Einbaufelder aber weggelassen haben.

    Mein Fazit: Wenn nicht in absehbarer Zeit der Zählerplatz benötigt wird, würde ich ihn auch nicht vorhalten.
     
  11. Julius

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    Bei unserem VNB ist es kein Problem, auf vorhandene Reserveplätze nachträglich Zähler zu bekommen. Da wird dann auch kein SLS gefordert, sondern man darf mit NH oder Diazed vorsichern, wie eben die Anlage ausgelegt war.

    Wobei im Moment ja SLS der Standard ist und nicht absehbar, wann und wie da eine Änderung zu erwarten wäre.

    Daher bleibe ich aus Erfahrung bei der Empfehlung, Reserve vorzusehen.
    Das kostet auch gar nicht viel, wenn von Anfang an eingeplant (die SLS für Reserveplätze müssen ja z.B. gar nicht bestückt werden).
     
  12. einwort

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    Zunächst Danke für die zahlreichen und interessanten Antworten.

    Das Haus ist ein Neubau-Fertighaus aus Linx. Die Dämmwerte entsprechen KfW-40. Die zu heizende Wohnfläche beträgt 180 m².

    Der Preis von € 700,- ist für den erweiterten Zählerkasten inkl. Zähler. Den Preis finden wir auch etwas hoch, aber wir müssen zugebeben, dass wir uns nicht schlau gemacht haben, was so was "kosten darf". Die vormals hier genannten € 400,- sind fast 50% weniger, sofern wir von der gleichen Leistung sprechen.

    Ein erweiterter Kasten mag Sinn machen, sollten man jetzt keinen zweiten Zähler wollen, dann kann man später einen reinmachen für bspw. PV-Anlage, was ja auch schon weiter oben vorgeschlagen wurde.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Die Kosten der LWWP würden uns interessieren. Wenn ich Euch richtig verstanden habe, dann braucht man dafür keinen zweiten Zähler, sondern nur einen "Zwischenzähler". Was ist das und wo wird der verbaut?

    Tendenziell wollen wir unseren Strom vom örtlichen Anbieter beziehen, weil wir gerne in der Region einkaufen und nicht so gerne bei "Giganten". Ist aber eine Philosophie- und nicht immer Kostenfrage. Ist ambivalent, ich weiß... Zählerkosten zahlt man nicht gerne bzw. stellt sie in Frage, aber teuren Strom aus der Region zahlt man gerne... So wins wir halt ;) Wir stellen aber die Kosten in Frage, weil wir nicht wissen, ob die sich lohnen.

    Vielleicht kann jemand aufgrund der näheren Angaben von oben unsere Frage noch besser verstehen bzw. beantworten. Wir haben aber schon das Gefühl, das Ihr uns weiter geholfen habt. Danke.

    Und ob die € 700,- Wucher sind, das kann sein. Wir haben leider keinen Vergleich.

    Wieviel Strom wir verbrauchen, können wir nur schätzen. Im Winter heizen wir zusätzlich mit einem Schweden-Ofen zu. Zwar nicht ins System, aber wenn der an ist, fährt auch die LWWP automatisch nach unten.
     
  13. #12 Hendrik42, 31. Mai 2009
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    Wenn wir jetzt mal über den dicken Daumen peilen und sagen das sind 180qm nach II BVO, nach EnEV ja nach Bauform etwas mehr, sagen wir 210qm. Dann sagen wir die 40kWh Primärenergiebedarf sind, weil ein total toller ep vorliegt 45kWh Heizwärmebedarf. Dann sagen wir, es wird auf 21°C geheizt, nicht 19°C wie die EnEV annimmt. Die JAZ der WP nehmen wir nur mit 3 an. Zuletzt sagen wir, die Differenz zum WP Tarif sind 6ct. 210*45*1,12/3*0,06 sind ca. 212 EUR und das sollte jetzt eher etwas hoch gegriffen sein. Davon sind jetzt die Jahreskosten für den Zähler abzuziehen.

    Sind also über vier Jahre, bis sich das rechnet und da habe ich die monatlichen Zählerkosten noch nicht gerechnet. Bei 150 EUR Ersparnis (minus monatl. Zählerkosten) sind es über sechs Jahre.

    Der Schwedenofen dürfte das nochmal drücken.

    Da man aber in so einem Haus sehr lange wohnt, ist die interessante Frage also: wie lange gibt es den WP Tarif noch. Ich würde ja meinen, dass es den noch länger gibt. Ausserdem kostet der "Zwischenzähler" und dessen Einbau ja auch Geld, vielleicht die Hälfte? Dann rechnet sich das auch in der Hälfte der Zeit.

    Den Zwischenzähler brauchst Du a) für die Förderung (wenn beantragt) und (viel wichtiger) b) um zu gucken, ob die WP auch effizient arbeitet. Sonst behauptet im Streitfall der Heizi immer, das ist Dein Plasmafernseher, der soviel verbraucht...

    Ich würde den Preis für den Zähler verhandeln und aber trotzdem einbauen lassen. Holt Euch doch ein zweites Angebot von einem lokalen Elektriker.

    Gruß, Hendrik
     
  14. Julius

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    Ein Zwischenzähler ist ein (ggf. ebenfalls geeichter) Zähler, der aber nicht dem Netzbetreiber gehört, sondern Euch. Der kostet nicht viel (in Drehstrom, mit Eichung für 16 Jahre, ca. € 100,- für ne gebrauchte, überarbeitete Ausführung).
    Er kann auf eben jenen Reserveplatz montiert werden oder auch separat, ggf. an anderer Stelle.
    Alternativ gibt es auch (elektronische) Ausführungen für Hutschienenmontage (sind dann etwas bis deutlich teurer, aber eben kleiner).

    Verrate doch erst einmal, welche Art von Vertragsverhältnis vorliegt: BT oder GU/GÜ?

    Wenn der einheimische Anbieter das im Angebot hat, dann könnte man auch überlegen, statt eines zweiten Zählers mit WP-Tarif einen gemeinsamen Hauptzähler mit Schwachleistungstarif zu wählen (also gewöhnlichen "Tag- und Nachtstrom"). Davon profitiert dann nicht nur die WP, sondern man kann auch nachts und am WE preiswerter Waschen, Computern etc.
    Und man spart eben die zweite Grundgebühr.
    Dazu dann der Zwischenzähler (unbedingt empfehlenswert, auch wenn Ihr keine Förderung haben solltet!).
     
  15. #14 Aedificator, 18. Februar 2010
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    Zweiter Zähler Pflicht?

    Hallo!

    Wir stehen aktuell vor einer ähnlichen Fragestellung. Wir bauen mit einem GU im Versorgungsgebiet der RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH. GU und deren Installateur sagen, dass der zweite Zähler mit Rundsteuerempfänger, Unterbrechungszeiten und dem ganzen Mumpitz auf jeden Fall vorgeschrieben seien.
    Ich möchte die Wärmepumpe aber über den Haushaltsstrom betreiben. Ein privater Zwischenzähler soll mir Auskunft über die Effizienz geben.
    Also habe ich bei RWE angerufen und nachgefragt. Man sagte mir, dass das meine alleinige Entscheidung sei. Schriftlich wollten Sie mir das aber nicht geben?! :confused: Der Mitarbeiter meinte, dass allein die TAB etc. zählen und da stehe sowas nicht drin.
    Der GU möchte jetzt von mir eine Erklärung, dass ich ihn vom Anschlusszwang (?) am separaten Stromzähler befreie und alle Konsequenzen die daraus evtl. resultieren selbst trage. :Roll

    Meine Frage: Hat zufällig jemand genau diese Anschluss-Situation im RWE Rhein-Ruhr Gebiet schon einmal realisiert? Ich will dem Mensch zwar gerne glauben - und den TAB auch - aber wieso er mir da nicht zwei Zeilen zu schreiben kann, macht mich doch etwas stutzig.
     
  16. R.B.

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    Du verzichtest also freiwillig auf irgendwelche vergünstigten WP Tarife? :confused:

    Bei EnBW müsstest Du die WP nur melden (bzw. Dein Eli müsste das machen). Also einfach Deinen Versorger fragen. Ein Zweitarifzähler wäre nur dann notwendig wenn Du einen vergünstigten Tarif in Anspruch nehmen möchtest.

    Eine WP mit normalen HT Strom betreiben, das wäre nur sinnvoll wenn diese sehr klein ist und die Gebühr für einen Zweitarifzähler den Preisvorteil des WP Tarifs zunichte machen würde.

    Gruß
    Ralf
     
  17. BauKran

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    Warum man den preiswerten WP-Tarif nicht nehmen soll?

    Weil es sich oft halt nicht rechnet.

    Zb.

    16 Cent WP Strom
    22 Cent Standard Strom Versorger

    18 Cent Online Strom

    Wenn man das mit den Kosten für eine Umrüstung der Zähleranlage beim Altbau / Erstellung beim Neubau + Zählermiete + Komfort- und Effizienzverlust der stundenweisen Abschaltung (hier z. B. mittags und abends je 2 Stunden) ins Verhältnis setzt kommt man wohl mit dem Onlinestrom deutlich preiswerter und mit einer größeren Verfügbarkeit von warmen Wasser weg.
     
  18. #17 Aedificator, 19. Februar 2010
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    Das ist bei uns der Fall. KfW 55 Haus, elektr. Leistung der Pumpe 1,57 kW.
    Der zweite Zählergrundpreis kommt mich teurer als die paar Cent Aufpreis. Und wenn ich den gesamten Strombedarf vom günstigsten Ökostromanbieter decken lasse (Haus & Pumpe), kostet es genau so viel wie bei den 2 Tarifen.
    1. finde ich es asozial, sich auf Kosten der Allgemeinheit den WP-Strom querfinanzieren zu lassen.
    2. wird möglicherweise das gleiche passieren was in den 70ern geschah, als der Markt mit Nachtstromspeicherheizungen gedeckt war. Die Leute konnten ja nirgendwo hin mit ihrer Stromheizung. Also haben die Versorger sie erstmal kräftig zur Kasse gebeten. Da bleibe ich lieber unanhängig, kostet eh dasselbe (in meinem Fall)

    P.S.: BauKran schreibt in diesem Moment dasselbe. :biggthumpup:
     
  19. Didl

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    Warum sollte die Allgemeinheit den WP-Strom querfinanzieren? Der WP-Strom ist günstiger, weil sich der lokale Netzbetreiber etwas davon verspricht, nämlich die WP abschalten zu dürfen.
    Ich glaube, du verwechselst das mit Photovoltaik!?
     
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  21. R.B.

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    Hatte ich ja schon geschrieben.

    Er kann ja den Bedarf mal schätzen. Bei uns liegt der WP Tarif bei 11Ct. /kWh für NT und 15Ct./kWh für HT. Das spart gegenüber dem "Normalstrom" unseres Anbieters 7-9Ct./kWh. Bei sagen wir mal 3.000kWh p.a. wären das mal locker 200,- €. Selbst wenn man die Zählermiete abzieht, wäre hier der WP-Tarif im Vorteil.

    Da wird auch nichts quersubventioniert, sondern der Versorger hat bei WP weitere Vorteile, wie beispielsweise fast konstante Abnahme während des Tagesverlaufs, und im Bedarfsfall kann er die Stromlieferung auch noch unterbrechen.

    Gruß
    Ralf
     
  22. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    hier hat der Versorger...

    ... die Tarife fast angeglichen. Preisdifferenz 2 ct.:konfusius

    Lohnt also nicht mehr.

    Was tut man nicht alles für Borussia Dortmund:mega_lol:
     
Thema: 2. Stromzähler bei Luft-Wasser-WP
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