24er Hohlblock Bimsstein Bj 1951 Beurteilung

Diskutiere 24er Hohlblock Bimsstein Bj 1951 Beurteilung im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen ich hatte ein Energieberater im Haus der den U-wert meiner Außenwand geschäzt hat. Im Protokoll steht u-wert von 1,1- 1,3. Er...

  1. #1 tatinsin, 6. Juni 2015
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    Hallo zusammen

    ich hatte ein Energieberater im Haus der den U-wert meiner Außenwand geschäzt hat. Im Protokoll steht u-wert von 1,1- 1,3.
    Er war aber auch ehrlich das er sich dort nicht sicher ist und schätzen muss.


    Wegen neuer Heizungsanschaffung sagte mir jetzt der Heizungsbauer das die Außenmauern die meiste Fläche des Hauses beitzen und diese so genau wie möglich ermittelt werden sollten da sonst die Heizung zu überdimensioniert ist. Oder im schlimmsten Fall
    bei ganz kalten Tagen die Heizleistung nicht reicht


    Die Bauunterlagen geben leider auch kein Anhaltspunkt

    hat der Energieberater gut geschäzt ?

    wäre toll wenn jemand aus Erfahrung / Wissen etwas dazu schreiben könnte

    lg
     
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  3. #2 flehmann, 6. Juni 2015
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  4. #3 Zellstoff, 6. Juni 2015
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Welche Heizung ist denn angedacht?
    Edit: und wie groß ist das Haus oder die Wandfläche?
     
  5. #4 tatinsin, 6. Juni 2015
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    Hallo,

    die Rohdichte ist nicht bekannt, daher hab ich keinen Anhaltspunkt zur Recherche

    Diese soll es wohl werden
    http://split-klimaanlagen.com/kompa...anasonic-aquarea-wh-mdc05f3e5-waermepumpe.php

    es ist ein 2 Fam. Haus und die 5 KW ( + 3kw) Heizstab) Variante ist dort am Wirtschaftlichsten, daher ist es so wichtig die Außenwand richtig zu beurteilen

    110 m² EG und 30 m² Keller sollen damit beheizt werden

    Keller wird sobald wie möglich agedichtet und gedämmt, dort sind die Kosten relativ gering.
    Ein WDVS ist finanziell nicht so schnell zu realisieren daher sollte es ohne WVDS schon passen
    alles andere Kann man Stückweise machen Keller / Flächenheizung / Fenster/ Rolläden usw

    lg
     
  6. Julius

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    Die Split-Klima soll also nur für eine Übergangszeit sein?
    In einigen Jahren wird dann ein komplett neues System eingebaut?
     
  7. #6 tatinsin, 6. Juni 2015
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    Nein diese soll dann bleiben

    und wenn wir damit zufrieden sein sollten, wird für die andere Wohnung das gleiche nochmal gemacht
    aber bis dahin muss die andere Wohnung energetisch Saniert werden, da diese im schlechteren zustand ist ( Dachschrägen & Fenster)
     
  8. Julius

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    bei einer energetisch derart schlechten Hütte werdet ihr aber wohl nicht zufrieden sein - zumindet nicht mit den Heizkosten...
    Warum keine "richtige" Heizung?
    Wie wurde denn das Objekt bisher beheizt?
     
  9. #8 Alfons Fischer, 7. Juni 2015
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    Formularausfüller
    meine Schätzung wäre sogar in Richtung 1,1 bis 1,5 gegangen.
    bei 1950er-Jahre-Steinen müssen wir von einer großen Streuung ausgehen. Wärmeschutz und Energiesparen war damals im Nachkriegsdeutschland ganz sicher nicht das wichtigste Thema...
     
  10. R.B.

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    Gibt es einen Innendämung? Ansonsten würde ich den Ansatz mit etwa 1,3W/m2K als plausibel betrachten.
    Sind die Daten erst einmal eingegeben, dann lässt es sich ja einfach auch mit anderen Zahlen für die Wand rechnen.

    Ob eine LWP mit 5kW hier eine gute Idee ist, das wird man sehen. Ich hoffe mal es wurde bereits überall FBH verbaut. Ansonsten wird der Kiste schnell die Puste ausgehen. Ältere Heizungsanlagen haben oftmals einen hohen Wasserinhalt, und Heizflächen die nur bedingt bei niedrigen Heizwassertemperaturen funktionieren.
     
  11. tatinsin

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    es gibt keine Innendämmung

    FBH wird grade im EG gemacht, 10 cm Verlegeabstand, Bad bekommt noch dazu Wandheizung
    Im Keller ist keine Fußbodenheizung möglich, daher wirds wohl Wandheizung + Niedertemperatur Heizkörper werden

    bewege mich dies bezüglich in die Richtige Richtung, dazu ist ja die Heizlast ermittlung so wichtig
    1,3- 1,5 scheint wohl dann der Wert zu sein mit dem man wohl auch rechnen muss
    hoffe nicht das es nicht noch mehr ist

    möchte ungern eine überdimensionierte Heizung haben, das habe ich grade und davon will ich ja weg

    lg
     
  12. Julius

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    Was für eine "überdimensionierte" Heizung hast Du denn?
    Hatte ich bereits gefragt, Antwort steht sowieso noch aus.

    Ich fürchte, das ist der übliche Fall (Heizkosten sollen gesenkt werden und dazu wird diese Unsinnslösung angeboten)!
    Nicht, daß Du Dich nach Erhalt der ersten Stromabrechnung nach der alten überdimensionierten Heizanlage zurücksehnst...
     
  13. R.B.

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    d.h. Du hast eine überdimensionierte LWP in Betrieb?

    Ich befürchte hier ist etwas Aufklärungsarbeit nötig. Um es gleich vorweg zu sagen, ob Du einen Gasbrennwerter oder eine Inverter-LWP auf den Punkt dimensionierst, oder mit 50% Mehrleistung, von mir aus auch 100% mehr, spielt hinsichtlich Energieverbrauch zum Heizen nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist zuerst einmal, dass die Hydraulik passt und dass die Heizlast im Regelbereich des Wärmeerzeugers liegt.
    Der Mythos mit der Überdimensionierung stammt noch aus Zeiten wo man 40kW Öler in einem Haus mit 10kW Heizlast eingesetzt hat, dazu noch an Heizkörpern mit Regelventilen, die aus "Sparsamkeitsgründen" die meiste Zeit zugedreht waren und die dann auch noch mit sehr hohen Heizwassertemperaturen gefahren wurden, denn man wollte ja schnell wieder aufheizen.

    Ob bei der Berechnung der Heizlast nun aufgrund der Wandfläche eine etwas höhere oder niedrigere (U-Wert 1W/m2K oder 1,3W/m2K oder 1,5W/m2K) Heizlast ermittelt wird, hat später keinen so großen Einfluss. Natürlich rechnet man nach EN12831 möglichst korrekt, aber irgendwann bewegt man sich in einem Bereich der für die Praxis uninteressant ist. Man muss die Zahlen also nicht nur berechnen (können) sondern auch interpretieren können. Sonst läuft man Gefahr, dass man irgendwelchen Mythen aufsitzt die gerne in Foren verbreitet werden.

    Bei einer LWP kann es sogar von Vorteil sein wenn man ein größeres Modell wählt, denn dann hat man einen größeren Luft-WT und die Effizienz im Teillastbereich steigt. Nachteilig kann sein, dass der Kompressor im Teillastbereich einen schlechteren Wirkungsgrad hat. Unter´m Strich muss man sich also die Leistungskurven der WP in verschiedenen Lastbereichen anschauen.

    Nebenbei bemerkt, eine Sole-WP oder DV würde man anders dimensionieren, aber das ist hier nicht das Thema.

    Ich würde an Deiner Stelle mit einem U-Wert von 1,3W/m2K rechnen. Dann sollte man auch den WW-Bedarf mal genauer untersuchen, nur um sicherzustellen, dass man hier keine Reserve einplanen muss. Steht das Ergebnis fest, dann den Leistungsbereich der WP genauer unter die Lupe nehmen, auch den Wirkungsgrad im Teillastbereich, und natürlich auch die Hydraulik. Wenn man dann alle Zahlen beisammen hat, ergibt sich auch ein Bild. Dann sieht man auch, ob man sich mit 5kW auf (zu?) dünnem Eis bewegt.
    Sollten die Zahlen grenzwertig sein, dann eine WP in der nächst höheren Leistungsklasse wählen. Das ist unter´m Strich besser als eine WP der bei den ersten Minusgraden die Puste ausgeht und die dann mit heizstab zuheizen muss.
     
  14. tatinsin

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    momentan werkelt ein 32 kw Öler für ca 210 m²
    danmaliger Verbräuche haben wir nicht Energieausweiß auch nicht aber das ist ne laaange Geschichte.

    In der Tat ist sehr viel Wasser im Heizkreis da die Verrohrung sehr großzügig ausgewählt worden war

    Das Haus soll in 2 Etappen Modernisiert werden, aus Finanziellen Gründen daher auch erst die eine Wohnug und dann die zweite
    Wohnung

    und wenn alles so läuft wie wir es gerne hätten dann würden wir die 5 KW LWP + Kamin fürs EG und die zwei Räume im Keller haben

    die andere dann mal später

    wir können nur sagen was wir gerne haben möchten für die Ausführung liegts nicht in unserer Hand

    vielleicht wird die 5 KW LWP ja knapp reichen, aber dann weiß man ja auch was man Dämmtechnisch verbessern muss damit man per Puffer hat.

    Hab die Tage etwas rum telefoniert wegen einer Heizlast Berechnung und die Fachleute waren auch nicht grade erfreut das es keine genauen Angaben in den Bauunterlagen gibt. Mir wurde auch da gesagt das dann geschätzt werden muss

    ps, danke für eure Antworten
     
  15. feelfree

    feelfree Gast

    Ich blick' da grade nicht durch. Wir haben eine ungedämmte Außenwand, die in nächster Zeit NICHT mit einem WDVS versehen wird. UNd dann soll die 210qm-Hütte mit einer 5kW Wärmepumpe beheizt werden? Das ist doch mindestens um den FAKTOR 3 zu wenig, oder mache ich da einen Denkfehler?
     
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  17. tatinsin

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    Kein Ding
    Es sind 110m2 EG und 30m2 im Keller
    Hatte ich weiter oben geschrieben
    Lg
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Das nächste Problem zwischen Theorie und Praxis könnte sein, dass Räume vorerst unbenutzt (unbeheizt) sind, dementsprechend werden diese von den beheizten Räumen indirekt mitbeheizt. Werden solche Wände/Decken etc. in der Heizlastermittlung als Wände/Decken gegen beheizt gerechnet, dann ergibt das eine niedrigere Heizlast als später in der Praxis vorhanden sein dürfte.

    Ein 30kW Öler für 210m2 Haus Bj. 1951 war sicherlich nicht überdimensioniert. Vermutlich wären 20-25kW auch ausreichend gewesen, aber der Unterschied zu 30kW ist nicht so gravierend. Hier spielt dann auch das Nutzerverhalten mit rein. Damals hat der Liter Heizöl keine 10Pfg. gekostet, das sollte man auch nicht vergessen.

    Zur LWP, ich würde mir sehr gut überlegen ob ich eine LWP einsetze. Sinnvoller wäre eine Sole-WP oder DV. Wenn man schon auf WP-Technik setzt, dann sollte man auch die Effizienz im Auge behalten.
     
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